Danke für diesen Thread, für die vielen inspirierende Gedanken dazu!
Ich habe erkannt, dass Zufriedenheit für mich kein erstrebenswerter dauerhafter Zustand sein muss. Zufriedenheit ist für mich ein stetiger Balanceakt im Leben. Zuviel davon macht mich träge (wurde schon genannt, führt zu Stagnation).
Wo wären all die technischen Errungenschaften der Menschheit, wenn wir mit dem Erreichten zufrieden gewesen wären?
Ich habe gelernt, auch die unzufriedene Seite in mir anzunehmen und lieben zu lernen. Sie ist ein starker Antriebsmotor in meinem Leben. Sie inspiriert mich, hält meinen Geist offen für Neues.
Bsp.: ich bin glücklich in meiner Ehe und trotzdem höre ich mir Vorträge über das Gelingen von Beziehungen an (z.B. Maxim Mankevich)
Warum? weil ich dadurch neue Impulse von Außen bekomme für meine Ehe, an die ich nicht denken würde, weil ich in festgefahren Mustern stecke.
Ich genieße auch meine Gefühlsmomente der Zufriedenheit, wenn ich meine beiden Söhne betrachte mit dem Vertrauen darauf, dass sie ihren Lebensweg gut gehen werden. Wenn ich in der Früh aufwache und meinen Mann neben mir liegen sehe, das ist keine Selbstverständlichkeit und dafür bin ich sehr dankbar und zufrieden!
Glück und Unglück gehören zusammen, weil wir in einer Welt der Polarität leben.
Ich habe mal von den Spielregeln des Leben gehört, die da lauteten:
-Polarität (heiß-kalt, gut-böse ...) steht über
-Resonanz (Mitschwingen) und zum Schluss
-Zauber des Anfangs (über die Welt Staunen wie ein kleines Kind, Dankbarkeit fühlen, im Moment sein, Zufriedenheit spüren, Glückseligkeit mit allem Eins sein)