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Hi,

stell die frage doch z.b. in einem kindergarten müttern mit kleinen töchtern!

warum? Interessiert mich deren Meinung?

spanner hätten es viel einfacher als jetzt ... :mrgreen:

Ja sicher.

dass fkk vereine völlig überaltert sind, über nachwuchssorgen klagen und fkk strände nahezu ausschliesslich von überwuzelten alten, aber keinen jugendlichen besucht werden, ist an dir vorübergezogen?

Ja. Und was soll mich das interessieren?

Wir leben im 21. Jahrhundert. Da erwarte ich mir ein bissl Verstand.

LG Tom
 
Es ist schon unerwünscht, wenn ein zB. 8jähriger Bub mit seiner Mutter in die Umkleideräume der Frauen geht. Da wird manchmal mehr als nur schief geschaut - nicht nur von älteren Damen auch oder sogar meist von jungen Frauen und Mädchen. - Aber einen 8jährigen alleine zu den Männern gehen zu lassen ist ja auch nicht gerade gefahrlos...

Klar wäre es toll, wenn wir alle so erwachsen wären und mit Nacktheit ganz natürlich umgehen könnten. Egal, ob Manderl oder Weiberl und alles dazwischen. Wenn ich mir dann aber die dreieinhalbtausend Threads hier über FKK-Bereiche durchlese, bezweifle ich das sehr.
 
Ich, für mich, halte mich an: Mit Penis = Mann, ohne Penis= Frau. Wenn jemand in der Phase der Hormongaben und OPs ist = cis-Frau/Mann, wenn alles abgeschlossen ist: Penis = Mann, ohne =Frau.

Wenn jemand sich nicht von seinem Penis trennen möchte, ist er halt ein Mann, wurscht welche "innere Einstellung" er gerade hat und hat in Damen-Umkleiden o.ä. nichts verloren.
 
Ich habe soeben durch Nachlesen gelernt:
- Männer sind per se von natur aus potentielle Sexualstraftäter.
- Transfrauen im Speziellen, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und erst recht, wenn sie sich in Frauenbereichen aufhalten.
- Kindern kann Transidentität unmöglich erklärt werden.
- anscheinend weil Transidentität nicht normal ist, Betroffene sich weiterhin als Laune der Natur begreifen sollen (Missgeburt sagt ma ned, pfui!).
- Akzeptanz und Toleranz endet dort, wo das gesunde Volksempfinden der "normalen Mehrheit" irritiert wird.
- Die Freiheit die geschlechtliche Identität unabhängig vom biologischen Geschlecht zu leben, endet dort, wo die Verdeutlichung durch geschlechtsspezifische Kleidung wegfällt.
- Der beschwerliche Weg der Identitätsfindung von Transpersonen wird anerkannt, Verständnis endet dort, wo die Menschen diese Identität auch leben wollen (eh klar, sind ja nicht normal).
- Völlig verwerflich ist es, wenn sich Abweichende von der Normalität auch noch für Akzeptanz einsetzen, skandalös provokant wenn dies gar öffentlich geschieht.
- Minderheitenrechte werden gewährt, wenn sich die Mehrheit der Normalen dazu herablässt, vorausgesetzt die Minderheit verhält sich unauffällig und erweist sich der Gnade würdig, indem sie keine Forderungen erhebt.
- Gutmenschen sind für die normale Mehrheit nicht gute Menschen, sondern ...
ok, das hab ich noch nicht rausgekriegt 😕

Man lernt nie aus ...
Kein Anspruch auf Vollständigkeit.
 
Hi,

Ich, für mich, halte mich an: Mit Penis = Mann, ohne Penis= Frau. Wenn jemand in der Phase der Hormongaben und OPs ist = cis-Frau/Mann, wenn alles abgeschlossen ist: Penis = Mann, ohne =Frau.

Wenn jemand sich nicht von seinem Penis trennen möchte, ist er halt ein Mann, wurscht welche "innere Einstellung" er gerade hat und hat in Damen-Umkleiden o.ä. nichts verloren.

also abgesehen davon, dass ich es seltsam finde, weil selbst wenn der Penis/ die Vagina da ist oder nicht, ist der oder diejenige immer noch sein ursprüngliches Geschlecht. Andere Faktoren, Gene, Skelett, ... sind ja nicht anders.

Egal. Wenn also eine hübsche Frau mit riesen Titten, vollgepumpt mit Hormonen, sehr weiblichem Körper, aber eben noch ein Pimmel, als Mann gelten soll, dann ist das definitiv nicht meine Welt.

Das selbe für Ftm, wenn die schon die Brüste abgenommen haben, voller Testosteron, muskulös, Vollbart, stark behaarte Brust, aber eben eine Muschi, .... das soll dann eine Frau sein?


Ich finde es seltsam, wenn man sich eine oder mehrere fast 7 stündige Operationen (noch) nicht traut, egal ob von Mann zu Frau oder umgekehrt, als "nicht trennen wollen" zu bezeichnen.

Jedenfalls früher gab es auch viele Jahre Wartezeiten.

Schlussendlich will man doch den Menschen helfen, sollen sie mal paar Jahre als Mann oder Frau leben, und dann operieren gehen. Wenn man den Leuten dann Steine in den Weg legen will, dass sie jetzt andere Toiletten benutzen sollen oder Fitnessstudios, .... ganz ehrlich, ich finde das lächerlich.

Der Fitnesstudiobetreiberin würde ich ganz ehrlich so einen Bodybuilder mit Vollbart als Kunde wünschen, der halt eine Muschi hat ....



LG Tom
 
Zuletzt bearbeitet:
Frage an die Normalen - Was mach ma mit den Intergeschlechtlichen Menschen?
In welche Garderobe dürfen die?
 
Alle andern sind Fernsehn gegangen... aber zwei Unentwegte kämpfen weiter für das Gute.
Batman und Robin?
Nein.
 
Ich habe soeben durch Nachlesen gelernt:
- Männer sind per se von natur aus potentielle Sexualstraftäter.
- Transfrauen im Speziellen, unabhängig von ihrer geschlechtlichen Identität und erst recht, wenn sie sich in Frauenbereichen aufhalten.
- Kindern kann Transidentität unmöglich erklärt werden.
- anscheinend weil Transidentität nicht normal ist, Betroffene sich weiterhin als Laune der Natur begreifen sollen (Missgeburt sagt ma ned, pfui!).
- Akzeptanz und Toleranz endet dort, wo das gesunde Volksempfinden der "normalen Mehrheit" irritiert wird.
- Die Freiheit die geschlechtliche Identität unabhängig vom biologischen Geschlecht zu leben, endet dort, wo die Verdeutlichung durch geschlechtsspezifische Kleidung wegfällt.
- Der beschwerliche Weg der Identitätsfindung von Transpersonen wird anerkannt, Verständnis endet dort, wo die Menschen diese Identität auch leben wollen (eh klar, sind ja nicht normal).
- Völlig verwerflich ist es, wenn sich Abweichende von der Normalität auch noch für Akzeptanz einsetzen, skandalös provokant wenn dies gar öffentlich geschieht.
- Minderheitenrechte werden gewährt, wenn sich die Mehrheit der Normalen dazu herablässt, vorausgesetzt die Minderheit verhält sich unauffällig und erweist sich der Gnade würdig, indem sie keine Forderungen erhebt.
- Gutmenschen sind für die normale Mehrheit nicht gute Menschen, sondern ...
ok, das hab ich noch nicht rausgekriegt 😕

Man lernt nie aus ...
Kein Anspruch auf Vollständigkeit.
Ja ... man lernt nie aus ... Du hast mein Statement auch nur indirekt referenziert ..

Aber JA es gibt einfach Launen der Natur ebenso wie Abweichungen genauso wie Fehlbildungen und (vererbbare) Krankheiten .... es gilt für den Betroffenen - das als Solche zu Akzeptieren und nicht "Zur Neuen Normalität" zu erheben und die Umwelt mit abstrusen Ansprüchen zu konfrontieren - alle Anderen sind zur Toleranz und Rücksichtname aufgefordert ... allerdings Sonderwürschtel und künstliches Aufblasen eines Themas a'la Karte mit 64 Geschlechtsidentitäten - dafür fehlt dann Vielen auch Trans-Personen ... das Verständnis.

Sie können auch ihre Identität gerne Leben - haben sich allerdings genauso an die üblichen gesellschaftlichen Konventionen zu halten ... keine Sonderwürschtel a'la "my pronouns are" ... ich hatte in meinem Beitrag auch ganz praktische Beispiele zur Vereinfachung gebracht ... dann nennen sie sich halt Hans oder Uschi .... mich kannst z.B. auch gerne Bär nennen und ich habe auch andere Nicks, bei denen ich genannt werde und mich angesprochen fühle.

Glaubst ein übermäßiges, öffentliches betonen von Unterschieden samt "ich bin ein ein Fuchs im Körper eines lesbischen Mannes und wünsche als xyz ungelöst angesprochen zu werden" sorgt für Akzeptanz und Normalität - ich denke eher das Gegenteil.

Gutmensch wurde übrigens in den Sprachwortschatz aufgenommen - auch hier helfe ich gerne: Gutmensch ▶ Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft | Duden
 
n welche Garderobe dürfen die?
na, jetzt hast aber die jokerfrage gefunden ... :up:

schild am eingang:

kein zum zumpfi und du glaubst du bist frau > zu den weiberl
kein zum zumpfi und du glaubst du bist mann > zu den manderl
zumpfi und du glaubst du bist frau > zu den manderl
fuffi und du glaubst du bist mann > zu den weiberl

war das jetzt so schwer? wennst wieder mal hilfe bei defiziten brauchst kannst dich gern wieder melden ... :up:
 
Hi,

und die nackte Cordeva und Rubbi, sich wohlig neben der Person unter der Dusche räkelnd über Frauenthemen plaudernd, ....

Weil Fuffi ist ja Frau.

LG Tom
 
Hi,

weil's betroffene sind im gegensatz zu mir? dir und mir kann's ja wurscht sein, wenn ein tantera neben uns in der dusche auftaucht.

womöglich, aber nur vielleicht, würden sich Transsexuelle gar nicht einer unnötigen und riskanten Operation unterziehen, wenn sie so wie sie sind in der Gesellschaft akzeptiert würden?

Wenn so ein bärtiger Bodybuilder neben mir duscht, schau ich mir erstens mal seinen Penis nicht an, und sollte er keinen haben, dann wäre es mir auch egal.

Warum Frauen das anders handhaben sollten, und warum sie das Privileg haben sollten, vor einem Zumpferl kreischend weglaufen zu wollen/sollen, kann ich nicht nachvollziehen.

Wenn man solche verklemmte Weiber liest, verstehe ich aber, warum es wichtig ist, am besten schon im Kindergarten, den Menschen klarzumachen, dass halt eine Frau auch ein Zumpfi haben darf.

Vielleicht sehen wir ja einer Zukunft entgegen, wo ein junger Mensch das sein kann, was er fühlt, und nicht wegen der Ausgrenzung psychische Probleme hat oder gar glaubt, zu einer Operation gezwungen zu sein.

Jedenfalls weiß ich nicht, ob diese Operationen gemacht werden, um das zu sein, was man ist, oder um unausgegrenzt leben zu können, wie man ist.

LG Tom
 
na, jetzt hast aber die jokerfrage gefunden ... :up:

schild am eingang:

kein zum zumpfi und du glaubst du bist frau > zu den weiberl
kein zum zumpfi und du glaubst du bist mann > zu den manderl
zumpfi und du glaubst du bist frau > zu den manderl
fuffi und du glaubst du bist mann > zu den weiberl

war das jetzt so schwer? wennst wieder mal hilfe bei defiziten brauchst kannst dich gern wieder melden ... :up:
Was intergeschlechtlich bedeutet darfst Du gerne selbst herausfinden, vielleicht wird Dir dann die Absurdität Deiner Antwort bewusst.

Ich vertrete übrigens die Position, wenn man Defizite selbst behebt, ist der Lerneffekt größer.
Also darfst Du Dir mal selbst helfen mit Deinen (begrifflichen) Defiziten.
 
womöglich, aber nur vielleicht, würden sich Transsexuelle gar nicht einer unnötigen und riskanten Operation unterziehen, wenn sie so wie sie sind in der Gesellschaft akzeptiert würden?

Im Fall meines Kindes war(en) die OP(s) zwar riskant, aber nicht unnötig.

Sie waren lebensrettend.

Mein damaliger Sohn war depressiv und voller Suizidgedanken, wollte seinen Körper weder sehen noch beim Duschen berühren.

Selbstverletzungen waren an der Tagesordnung und fast zwei Jahre haben wir täglich blutiges Bettzeug gewechselt und in der Angst gelebt, dass es eines Tages völlig eskaliert.

Ein Kind das davon spricht, sich selbst den Penis abzuschneiden, weil es mit sich nicht mehr klarkommt und einfach nicht mehr kann und will.

Kein Mensch, der nicht in so einer Situation ist oder war, kann sich vorstellen, was das Kind oder man als Angehöriger hier durchmacht bzw. durchmachen muss.

Wenn sich ein Mensch zu dieser OP entscheidet und sogar das Risiko eingeht, dass nicht alles wunschgemäß verläuft, ist es nicht und niemals unnötig.

Edit:
(Weil du auch von Akzeptanz sprichst)

Nach dem Outing meines Kindes (Ich war zwei Jahre der einzige der wusste was los ist, war aber zum Stillschweigen durch mein Kind verpflichtet) wurde es von allen Verwandten und Freunden akzeptiert und ganz speziell für die Schulkollegen war das Null Problem.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen (beispielsweise in Geschäfte als ich mein Kind beim Wäscheeinkaufen begleitet habe oder einmal in der UBahn) gab es Toleranz und Verständnis.

Auch wenn mein Kind eine Damentoilette aufgesucht hat, war das nie ein Problem.

Seit etwa zweieinhalb Jahren (oder war die erste OP schon vor drei Jahren-seltsam, aber irgendwie habe ich das Datum verdrängt) ist sie eine glückliche Frau in einer Beziehung.

Studiert wieder mit Elan und Erfolg, hat sich einen großen Freundeskreis neu aufgebaut und liebt das Leben.

Ende gut, alles gut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja ... man lernt nie aus ... Du hast mein Statement auch nur indirekt referenziert ..
war auch nicht (ausschließlich) auf Dein Statement bezogen.
Aber JA es gibt einfach Launen der Natur ebenso wie Abweichungen genauso wie Fehlbildungen und (vererbbare) Krankheiten .... es gilt für den Betroffenen - das als Solche zu Akzeptieren und nicht "Zur Neuen Normalität" zu erheben und die Umwelt mit abstrusen Ansprüchen zu konfrontieren - alle Anderen sind zur Toleranz und Rücksichtname aufgefordert ... allerdings Sonderwürschtel und künstliches Aufblasen eines Themas a'la Karte mit 64 Geschlechtsidentitäten - dafür fehlt dann Vielen auch Trans-Personen ... das Verständnis.
Akzeptanz und Sein-Dürfen ohne das Stigma (den negativen Beigeschmack) des Abnormen aufgedrückt zu bekommen, hat für mich nichts mit Extrawürschtel etc. zu tun. Genauso wenig wie sich gegen Diskreminierung und für Minderheitenrechte einzusetzen nichts mit "Aufblasen" zu tun hat.

Um den Versuch zu unternehmen in Deiner Begrifflichkeit zu bleiben - dass Natur vielfältig ist und "Launen" hervorbringt, das ist (für mich) normal, und somit zu anzuerkennen und zu akzeptieren.

Wenn Normalität lediglich durch statistische Mehrheiten definiert wird, werden Minderheiten allein dadurch schon diskriminiert und abgewertet, indem ihnen der Stempel des Abnormen aufgedrückt wird.
Sie können auch ihre Identität gerne Leben - haben sich allerdings genauso an die üblichen gesellschaftlichen Konventionen zu halten ... keine Sonderwürschtel a'la "my pronouns are" ... ich hatte in meinem Beitrag auch ganz praktische Beispiele zur Vereinfachung gebracht ... dann nennen sie sich halt Hans oder Uschi .... mich kannst z.B. auch gerne Bär nennen und ich habe auch andere Nicks, bei denen ich genannt werde und mich angesprochen fühle.

Glaubst ein übermäßiges, öffentliches betonen von Unterschieden samt "ich bin ein ein Fuchs im Körper eines lesbischen Mannes und wünsche als xyz ungelöst angesprochen zu werden" sorgt für Akzeptanz und Normalität - ich denke eher das Gegenteil.
Was ist übermäßig, was darf öffentlich betont werden? Welche Anliegen dürfen vorgebracht werden? Wer bestimmt das?

Mir geht's einfach am Arsch vorbei, wenn's mich nicht tangiert. Wenn ich "betroffen" bin, kann ich mir dazu eine Meinung bilden und vertreten. Kein Grund jemand deshalb das Recht zur Meinungsäußerung abzusprechen bzw. zu fordern dass diese Person ihr Anliegen nicht öffentlich äußern darf.

Meiner Ansicht nach kann man die Existenz von Andersartigkeit lediglich akzeptieren, zu Kenntnis nehmen, das ist für mich die einzige Normalität die "herstellbar" ist.

Gutmensch wurde übrigens in den Sprachwortschatz aufgenommen - auch hier helfe ich gerne: Gutmensch ▶ Rechtschreibung, Bedeutung, Definition, Herkunft | Duden
Danke, soweit reicht mein Sprachverständnis allerdings selbst. Mir geht es um die Motivation den Begriff in einer Diskussion zu verwenden. Ist ja wie der Duden ausführt abwertend gemeint. Gibt bekanntlich die Erkenntnis, man wertet das Gegenüber ab, wenn einem die Argumente ausgehen ...
 
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