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Für alle die so gerne die Normalität strapazieren ...
Meines Wissens nach erzeugt die Frage: "Bin ich normal?" sehr hohen Leidensdruck bei Personen die gezwungen sind, ihre Identität in der (Selbst-) Akzeptanz der persönlichen Individualität zu finden.

Wäre geneigt zu denken, dass diesen Menschen die "Erkenntnis", dass sie eine Laune der Natur oder das statistische Delta der Normalität sind, wenig von ihrem Schmerz, ihrem Außenseitergefühl nimmt.
 
na, jetzt hast aber die jokerfrage gefunden ... :up:

schild am eingang:

kein zum zumpfi und du glaubst du bist frau > zu den weiberl
kein zum zumpfi und du glaubst du bist mann > zu den manderl
zumpfi und du glaubst du bist frau > zu den manderl
fuffi und du glaubst du bist mann > zu den weiberl

war das jetzt so schwer? wennst wieder mal hilfe bei defiziten brauchst kannst dich gern wieder melden ... :up:
@Mitglied #78305 hätte nicht gedacht, dass Du Nachhilfe bei den Definitionen von Biologischem Geschlecht, Geschlechtlicher Identität und Sexueller Orientierung benötigst 🤔
Oder lacht Du über die absurde Erklärung?

Edit: oder darüber, dass @Mitglied #81571 in der Aufregung keinen klaren Satz mehr rausbringt?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur so ein Gedanke: Woher soll ich wissen, ob der Typ, der neben mir in der Damen-Umkleide so offen seinen Penis präsentiert, einer ist, der sich als Frau fühlt oder ein Spanner/Exhibitionist ist?
Wobei ich denke, dass Männer, die sich tatsächlich als Frau fühlen, ihren Penis eher verstecken würden und sich gar nicht in so eine Situation begeben würden.
Also bleibt eigentlich nur jemand über, der sich provozieren möchte, der sich übergrifflich in den Mittelpunkt stellen will. Und solchen Menschen gegenüber will ich gar nicht tolerant sein.
 
Sippenhaftung?
Wir könnten bei der Gelegenheit gleich auch mal Alkoholverbot für Männer aussprechen, weil oftmals Männer im Suff ihre Frauen verprügeln 🤔
Super, wieder mal ein Klischee ausgegraben.
Das musst Dir schon mit @Mitglied #490845 ausmachen, da haben wir keinen Einfluss drauf 🤭

Sorry, war aufg'legt 😬
Als ob der @Mitglied #490845 ungefragt Zumpfibilfer verschicken würde :penguin:
(Nicht von dir auf andere schließen!)
 
Danke, @Mitglied #490845 , für die Einblicke eines tatsächlich Betroffenen.
Ich hab es eh schon gesagt, aber ich finde den Weg, den Dein Kind gegangen ist für extrem schwer und absolut bewundernswert. Meine Hochachtung und die besten Wünsche.
 
Danke, @Mitglied #490845 , für die Einblicke eines tatsächlich Betroffenen.
Ich hab es eh schon gesagt, aber ich finde den Weg, den Dein Kind gegangen ist für extrem schwer und absolut bewundernswert. Meine Hochachtung und die besten Wünsche.
Dankeschön.

Falls jemand in seiner Familie oder im Freundeskreis „betroffen“ ist, Fragen hat oder sich nur austauschen möchte, stehe ich gerne per PN mit Rat zur Verfügung, weil ich die Erfahrung gemacht habe wie hilflos man dem Thema vorerst gegenübersteht.

Vielleicht noch ein Wort zum EP.

Mein Kind wollte erst nach seiner Personenstandsänderung (lange vor der OP) mit ihrem neuen Namen angesprochen bzw. als „sie“ tituliert werden.

Bis dahin war es „er“.
 
Nur so ein Gedanke: Woher soll ich wissen, ob der Typ, der neben mir in der Damen-Umkleide so offen seinen Penis präsentiert, einer ist, der sich als Frau fühlt oder ein Spanner/Exhibitionist ist?
Wobei ich denke, dass Männer, die sich tatsächlich als Frau fühlen, ihren Penis eher verstecken würden und sich gar nicht in so eine Situation begeben würden.
Also bleibt eigentlich nur jemand über, der sich provozieren möchte, der sich übergrifflich in den Mittelpunkt stellen will. Und solchen Menschen gegenüber will ich gar nicht tolerant sein.
Verlangt ja wohl niemand von Dir in dieser Situation, oder?
 
Im Fall meines Kindes war(en) die OP(s) zwar riskant, aber nicht unnötig.

Sie waren lebensrettend.

Mein damaliger Sohn war depressiv und voller Suizidgedanken, wollte seinen Körper weder sehen noch beim Duschen berühren.

Selbstverletzungen waren an der Tagesordnung und fast zwei Jahre haben wir täglich blutiges Bettzeug gewechselt und in der Angst gelebt, dass es eines Tages völlig eskaliert.

Ein Kind das davon spricht, sich selbst den Penis abzuschneiden, weil es mit sich nicht mehr klarkommt und einfach nicht mehr kann und will.

Kein Mensch, der nicht in so einer Situation ist oder war, kann sich vorstellen, was das Kind oder man als Angehöriger hier durchmacht bzw. durchmachen muss.

Wenn sich ein Mensch zu dieser OP entscheidet und sogar das Risiko eingeht, dass nicht alles wunschgemäß verläuft, ist es nicht und niemals unnötig.

Edit:
(Weil du auch von Akzeptanz sprichst)

Nach dem Outing meines Kindes (Ich war zwei Jahre der einzige der wusste was los ist, war aber zum Stillschweigen durch mein Kind verpflichtet) wurde es von allen Verwandten und Freunden akzeptiert und ganz speziell für die Schulkollegen war das Null Problem.

Bis auf ganz wenige Ausnahmen (beispielsweise in Geschäfte als ich mein Kind beim Wäscheeinkaufen begleitet habe oder einmal in der UBahn) gab es Toleranz und Verständnis.

Auch wenn mein Kind eine Damentoilette aufgesucht hat, war das nie ein Problem.

Seit etwa zweieinhalb Jahren (oder war die erste OP schon vor drei Jahren-seltsam, aber irgendwie habe ich das Datum verdrängt) ist sie eine glückliche Frau in einer Beziehung.

Studiert wieder mit Elan und Erfolg, hat sich einen großen Freundeskreis neu aufgebaut und liebt das Leben.

Ende gut, alles gut.
Kann ich total nachvollziehen - verfolge so einen Prozeß im näheren familiären Umfeld. Wünsche deiner Tochter das beste.
 
Nur so ein Gedanke: Woher soll ich wissen, ob der Typ, der neben mir in der Damen-Umkleide so offen seinen Penis präsentiert, einer ist, der sich als Frau fühlt oder ein Spanner/Exhibitionist ist?
Wobei ich denke, dass Männer, die sich tatsächlich als Frau fühlen, ihren Penis eher verstecken würden und sich gar nicht in so eine Situation begeben würden.

Deine Vermutung, dass Transgender, solange sie noch einen Penis haben, diesen eher verstecken als präsentieren würden ist (aus meiner Erfahrung und aus Gesprächen mit Betroffenen) korrekt.

Sie schämen sich für das, was sie (noch) haben und wie vorhin geschrieben kann es bis zum „Penishass“ gehen.

Ich halte es für nahezu ausgeschlossen, dass sie das präsentieren was sie am liebsten nicht hätten und sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit von anderen Leuten abwenden würden.

Den Wunsch von Transmenschen in eine Sauna oder in ein Fitnessstudio zu gehen und die (für sie) passende Umkleidekabine zu nutzen, kann ich nachvollziehen.

Sie wollen einfach nur als in ihrer Geschlechtsidentität normal wahrgenommen werden und ich bin überzeugt, Provokation ist nicht ihr leitendes Motiv und der Wunsch im Mittelpunkt zu sein ist eher nicht vorhanden.

Ob nun aber Männer unter dem Vorwand sich als Frau zu empfinden eine Damenumkleide betreten um zu Spannen kann ich nicht beurteilen.
 
Nur so ein Gedanke: Woher soll ich wissen, ob der Typ, der neben mir in der Damen-Umkleide so offen seinen Penis präsentiert, einer ist, der sich als Frau fühlt oder ein Spanner/Exhibitionist ist?
Nur so ein Gedanke: Woher soll ich wissen, ob der Typ, der neben mir in der Herren-Umkleide sich auszieht, einer ist, der sich duschen will oder ein Mensch mit einer Affektstörung der kurz vor einem Gewaltausbruch steht (um nicht Schwule als potenzielle Spanner abzustempeln und vorzuverurteilen).

Wenn sich wer auffällig und belästigend benimmt, darf man die Person darauf hinweisen, oder? Oder gelten für Transpersonen andere Regeln im zivilisierten Umgang miteinander?

Wenn in der gemischten Sauna oder beim FKK ana beim Spechteln dawischt wird, wird er jo a mit nosse Fetztn verjogt 😁
 
Die andere Seite der Gender-Diskussion : Leben in einer Polyamorie - Beziehung :herzen: :herzen::winke:

Die meisten hetro Personen wollen nur noch eine offene Beziehung . Das ist ja auch nichts anderes wie eine Polybeziehung , nur geht die Polybeziehung weit über eine offen Beziehung hinaus . Bei einer Polybeziehung ist Ehrlichkeit - Offenheit - ständige Kommunikation usw... von großer Bedeutung. während die offene Beziehung heimlich von statten geht . Auch findet eine Polybeziehung außerhalb der Bettkannte statt . Man feiert zusammen Geburtstag - Weihnachten - Ostern - macht zusammen Urlaub - FKK und Camping - macht Spielenachmittage und kümmert sich auch um die Kinder . Falls ihr Interesse habt , dann findet ihr unter dem Stichwort Polyamrie einige schöne Filme auch die Aussagen von Kindern was sie davon halten .
 
Die andere Seite der Gender-Diskussion : Leben in einer Polyamorie - Beziehung :herzen: :herzen::winke:

Die meisten hetro Personen wollen nur noch eine offene Beziehung . Das ist ja auch nichts anderes wie eine Polybeziehung , nur geht die Polybeziehung weit über eine offen Beziehung hinaus . Bei einer Polybeziehung ist Ehrlichkeit - Offenheit - ständige Kommunikation usw... von großer Bedeutung. während die offene Beziehung heimlich von statten geht . Auch findet eine Polybeziehung außerhalb der Bettkannte statt . Man feiert zusammen Geburtstag - Weihnachten - Ostern - macht zusammen Urlaub - FKK und Camping - macht Spielenachmittage und kümmert sich auch um die Kinder . Falls ihr Interesse habt , dann findet ihr unter dem Stichwort Polyamrie einige schöne Filme auch die Aussagen von Kindern was sie davon halten .
Und was hat das jetzt mit dem Thema zu tun? 🤔
 
Die andere Seite der Gender-Diskussion : Leben in einer Polyamorie - Beziehung :herzen: :herzen::winke:

Die meisten hetro Personen wollen nur noch eine offene Beziehung . Das ist ja auch nichts anderes wie eine Polybeziehung , nur geht die Polybeziehung weit über eine offen Beziehung hinaus . Bei einer Polybeziehung ist Ehrlichkeit - Offenheit - ständige Kommunikation usw... von großer Bedeutung. während die offene Beziehung heimlich von statten geht . Auch findet eine Polybeziehung außerhalb der Bettkannte statt . Man feiert zusammen Geburtstag - Weihnachten - Ostern - macht zusammen Urlaub - FKK und Camping - macht Spielenachmittage und kümmert sich auch um die Kinder . Falls ihr Interesse habt , dann findet ihr unter dem Stichwort Polyamrie einige schöne Filme auch die Aussagen von Kindern was sie davon halten .
Sorry, für mich ist das ordentlich am Thema vorbei ...
Denke, Deine Mission Polyamorie hast Du in Deinem Thread ohnehin ausführlich dargelegt.
 
@Mitglied #78305 hätte nicht gedacht, dass Du Nachhilfe bei den Definitionen von Biologischem Geschlecht, Geschlechtlicher Identität und Sexueller Orientierung benötigst 🤔
Oder lacht Du über die absurde Erklärung?

Edit: oder darüber, dass @Mitglied #81571 in der Aufregung keinen klaren Satz mehr rausbringt?
Du willst net wissn wieso ich lach.

-Ich muss ma aber jetzt die Smilies einteiln, hab gestern mein Deputat zur Verfügung gestellt.
 
Hi,

Im Fall meines Kindes war(en) die OP(s) zwar riskant, aber nicht unnötig.

unnötig meinte ich im Sinn von nicht notwendig um zu sein was man ist.


Mein damaliger Sohn war depressiv und voller Suizidgedanken, wollte seinen Körper weder sehen noch beim Duschen berühren.

Und Du bist sicher, dass das nicht das Resultat der "Wenn ein Penis dran hängt ist es ein Mann" Ansicht ist?

Ich bin recht sicher, wenn die "Frau mit Penis ist möglich" Ansicht normal wird, würde das Leben für Betroffene leichter.


ist sie eine glückliche Frau in einer Beziehung.

Studiert wieder mit Elan und Erfolg, hat sich einen großen Freundeskreis neu aufgebaut und liebt das Leben.

Ende gut, alles gut.

Glückwunsch!

LG Tom
 
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