Der Fall Ulmen

Menschen schreien gerne nach Gesetzen, wenn sie nicht mehr weiter wissen. Gesetze sind aber immer Auslegungssache und bringen zudem wenig, wenn sie nicht ausreichend angewendet werden. Dir brauche ich das ohnehin nicht erzählen. Im Prinzip würden eigentlich die 10 Gebote schon ausreichen, wenn der moralische Kompass richtig ausgerichtet wäre er

Die Idee, dass "die Zehn Gebote" heute ausreichen würden, wirkt eher wie der Wunsch nach einfachen Antworten auf komplexe Probleme der Realität.

Dahinter steckt auch die Annahme, dass Moral etwas Objektives und Zeitloses ist – tatsächlich basiert das aber auf einem religiösen Weltbild, das längst nicht alle teilen oder überhaupt als Grundlage akzeptieren.

In einer Gesellschaft mit vielen unterschiedlichen Überzeugungen kann die "moralisch richtige Ausrichtung" nicht einfach aus religiösen Texten abgeleitet werden, sondern muss zwischen Menschen ausgehandelt werden. Genau dafür gibt es nun einmal Gesetze.

Und unser Verhalten rein auf "Charakter" oder "Erziehung" zu reduzieren, ignoriert zudem, wie stark soziale und und vorallem strukturelle Bedingungen unser Handeln und unsere Entwicklung beeinflussen. Das macht es sich schon verdammt einfach.
 
Die Idee, dass "die Zehn Gebote" heute ausreichen würden, wirkt eher wie der Wunsch nach einfachen Antworten auf komplexe Probleme der Realität.

Das war provokativ überzeichnet und eigentlich wundert es mich, dass nicht mehr Proteste kamen. Vielleicht weil die meisten realisiert haben, dass ich es im Konjunktiv geschrieben habe.

Dahinter steckt auch die Annahme, dass Moral etwas Objektives und Zeitloses ist – tatsächlich basiert das aber auf einem religiösen Weltbild, das längst nicht alle teilen oder überhaupt als Grundlage akzeptieren.

In einer Gesellschaft mit vielen unterschiedlichen Überzeugungen kann die "moralisch richtige Ausrichtung" nicht einfach aus religiösen Texten abgeleitet werden, sondern muss zwischen Menschen ausgehandelt werden. Genau dafür gibt es nun einmal Gesetze.

Dass Moral zeitlos wäre, würde mir im Leben nie einfallen zu behaupten. Außerdem unterstellst du Dinge, die ich nicht behauptet habe.
Dass es Gesetze braucht, würde ich nie infrage stellen. Was ich aber infrage stelle, ist der fast schon reflexartige Ruf nach noch mehr Gesetzen, die irgendwann niemand mehr durchblickt, außer Juristen, die damit ihr Geld verdienen und zum Schluss auch noch unterschiedlich auslegen.

Und unser Verhalten rein auf "Charakter" oder "Erziehung" zu reduzieren, ignoriert zudem, wie stark soziale und und vorallem strukturelle Bedingungen unser Handeln und unsere Entwicklung beeinflussen. Das macht es sich schon verdammt einfach.

Du schreibst mit anderen Worten, was ich bereits im zweiten Absatz geschrieben hatte. Danke für die Bestätigung.
Einzig deinen letzten Satz verstehe ich nicht.
 
Ich versteh's auch nicht, einerseits soll ich nicht so viele melden, weil manche User eine hinterlegte Einverständnis haben, aber wenn das generell gilt, ist es praktisch nicht umsetzbar?
Manche - um nicht zu sagen: wenige haben sie. Es handelt sich dabei zumeist um professionelle Fotografen.

Die Möglichkeit eine Einverständnis zu hinterlegen, die die Veröffentlichung legitimiert, ist doch weiterhin gegeben.
Eine generelle Lösung kann das aber eben nicht sein. Für dich also nochmal ganz langsam zum Mitdenken:

Ich schcke dir eine Einverständniserklärung einer Frau, dass ich Bilder von ihr posten darf. So weit so gut.

Ich poste aber zusätzlich auch Bilder auf denen ausschliesslich die Intimzone einer zweiten Frau (von der es keine Einverständniserklärung gibt - aber das verrate ich dir nicht) zu sehen ist.

Du weist mir jetzt wie genau wie lupenrein nach, dass ich ich von der zweiten Frau keine Zustimmung habe. Machst du da einen Schamlippenvergleich - oder wie können wir uns das genau vorstellen?

Entscheidend ist also, wie präzise ein Einverständnis einer konkreten Darstellung zugeordnet werden kann – und genau darin liegt bei täglich bis zu 1000 eingestellten Bildern die Schwierigkeit, die du offenbar nicht siehst.

Wir überprüfen aber sehr wohl im Hintergrund Bilder auf Ungereimtheiten und schauen bei jeder Meldung erst recht genauer hin - besonders im Hinblick darauf, ob eine Person erkannt werden und damit zu Schaden kommen könnte.

Bei Beschwerden reagieren wir sofort und unbürokratisch - und mit Sicherheit schneller als die meisten anderen Portale.

P.S.: Damit wir uns nicht falsch verstehen: Das missbräuchliche Veröffentlichen von Bildern ist klar abzulehnen. Eine Möglichkeit, dies weitestgehend zu verhindern wäre , dass nur namentlich authentifizierte Profile Bilder posten dürfen, etwa durch eine professionelle Verifizierung über offizielle Ausweisdokumente.

Alles andere ist - sorry - Larifari.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,

besonders im Hinblick darauf, ob eine Person erkannt werden und damit zu Schaden kommen könnte.

ein interessanter Punkt. Mir sind etliche Paarprofile aufgefallen, die Gruppensexphotos posten. Da erkennt man natürlich niemanden.

Bislang bin ich davon ausgegangen, dass die Besitzer der Penise und Vulven, anderer Personen, als das Paar, schon beim Fotografieren quasi der Veröffentlichung zugestimmt haben. Zumal ja der Penis und die Muschi nicht einer Person zugeordnet werden kann.

LG Tom
 
Zu Tom-aus-Wien # 155

Eigentlich erschien es mir müßig und nicht wert, das Statement von Tom-aus-Wien zu kommentieren, aber die Sicht auf die betroffenen Frauen, die daraus spricht, erfordert dann doch Widerspruch.

Vielleichte sollte Tom-aus-Wien sich mal die Tatsache bewusst machen, dass der unsicherste Raum für Frauen die eigenen Vierwände bzw. das direkte Umfeld davon sind. Alle Fälle von Gewalt an Frauen bzw. dem Versuch davon, mit denen ich als Anwältin befasst war, haben sich dort zugetragen. Und es sind alle soziale Gruppen betroffen.

Und seinen Satz: ›die Vorstellung, dass Frauen sich das einfach nicht gefallen lassen, ist sicherlich utopisch.‹ spricht Zynismus, so wird jeglicher gesellschaftliche Wandel infrage gestellt.

Seiner eigenen Einschätzung: ›Mir sind viele Dinge, die Frauen tun, unverständlich.‹ möchte ich nicht wiedersprechen.

Weitere persönliche Kommentare erspare ich mir anstandsweise.

LG
Constanze
 
Eine Möglichkeit, dies weitestgehend zu verhindern wäre , dass nur namentlich authentifizierte Profile Bilder posten dürfen, etwa durch eine professionelle Verifizierung über offizielle Ausweisdokumente.

Alles andere ist - sorry - Larifari.
Daumen HOCH!

Genau so sollte es sein. Und ist doch auch absolut umsetzbar.

Kostet zusätzlich? Gegen einen kleinen Beitrag wirds genügend geben, die eine Verifizierung machen. Und schon hat man ein verifiziertes Konto. Gleich wie im Joyclub.

Erste Stufe Verifizierung.
Zweite Stufe "Persönlich bekannt" durch
Checks.
Erkennbar durch unterschiedliche Färbung eines kleinen Icons im Profil.
 
Manche - um nicht zu sagen: wenige haben sie. Es handelt sich dabei zumeist um professionelle Fotografen.


Eine generelle Lösung kann das aber eben nicht sein. Für dich also nochmal ganz langsam zum Mitdenken:

Ich schcke dir eine Einverständniserklärung einer Frau, dass ich Bilder von ihr posten darf. So weit so gut.

Ich poste aber zusätzlich auch Bilder auf denen ausschliesslich die Intimzone einer zweiten Frau (von der es keine Einverständniserklärung gibt - aber das verrate ich dir nicht) zu sehen ist.

Du weist mir jetzt wie genau wie lupenrein nach, dass ich ich von der zweiten Frau keine Zustimmung habe. Machst du da einen Schamlippenvergleich - oder wie können wir uns das genau vorstellen?

Entscheidend ist also, wie präzise ein Einverständnis einer konkreten Darstellung zugeordnet werden kann – und genau darin liegt bei täglich bis zu 1000 eingestellten Bildern die Schwierigkeit, die du offenbar nicht siehst.

Wir überprüfen aber sehr wohl im Hintergrund Bilder auf Ungereimtheiten und schauen bei jeder Meldung erst recht genauer hin - besonders im Hinblick darauf, ob eine Person erkannt werden und damit zu Schaden kommen könnte.

Bei Beschwerden reagieren wir sofort und unbürokratisch - und mit Sicherheit schneller als die meisten anderen Portale.

P.S.: Damit wir uns nicht falsch verstehen: Das missbräuchliche Veröffentlichen von Bildern ist klar abzulehnen. Eine Möglichkeit, dies weitestgehend zu verhindern wäre , dass nur namentlich authentifizierte Profile Bilder posten dürfen, etwa durch eine professionelle Verifizierung über offizielle Ausweisdokumente.

Alles andere ist - sorry - Larifari.
Vorab, ich schätze Eure Moderation und die Bemühungen gegen missbräuchliche Verwendung von Bildern, danke dafür.

Mir geht hierbei um Rahmenbedingungen. Rahmenbedingungen die Missbrauch erleichtern oder erschweren können, nicht aber verhindern.
Für dich also nochmal ganz langsam zum Mitdenken:
Ich sitz Freitagnacht nach einer stressigen Woche mit ein paar Bierchen intus vor'm EF. Weil mich meine Frau auch schon wieder nicht ranlassen hat, bin ich bei den Intimfotos gelandet. Ist doch geil, wie freizügig diese Frauen sich präsentieren, warum ist die meine bloß so verklemmt ...
Dass wär voll geil, wenn sie sich auch so zeigen würde ...
Könnte eigentlich was reinstellen, weiß sie eh nicht und erkennen kann man sie auch nicht, nur ich ... find ich voll scharf.

So, jetzt weiß ich aber, dass ich mit meinem Männerprofil keine Frauenfotos ohne Einverständnis posten darf.

Option 1: Ich wecke meine friedlich schlummernde Frau auf, erkläre ihr schnell mal, dass ich in einem Erotikforum registriert bin, dass es da die Rubrik Intimfotos Frauen gibt und sie mir eine totale Freude machen würde, wenn ich das Foto vom letzten FKK Strand, natürlich habe ich es schon anonymisiert vorbereitet, hochladen dürfe. Sie unterschreibt mir natürlich voll Freude die Erklärung, die ich zuvor schnell aufgesetzt habe, die scanne ich ein, und dann ist es soweit: ich lade alles hoch und bin stolzer Content Ersteller.

Option 2: Bierdunst und Frust, gepaart mit Blutleere im Hirn, schalten meine Hemmungen aus, ich schnippel schnell den Kopf weg und versuche das Foto hochzuladen. Das Popup, dass das Hochladen von Frauenfotos mit meinem Männerprofil ohne Einverständnis verboten ist, ignoriere ich geflissentlich. Kaum ist das Foto online, ist es auch schon wieder weg, die 🤬 KI hat den Missmatch zwischen Bildinhalt und Geschlechtsangabe im Profil erkannt und es gelöscht. Dann kommt auch noch eine Warnung, dass wiederholter Regelverstoß zur Sperrung des Profils führt. Scheisse, das Bier is auch aus ...

Option 3: Oida, so an Aufwand treiben für 3 Minuten Ruhm ... da wix i lieber doch wieder auf die vorhanden fremden Frauen.

Welche Option erscheint Dir am plausibelsten?

Im Sinne der Prävention geht es immer darum, welche Signale ich mit einem Verbot sende. Ob ich aussende, dass mir der Schutz der Intimsphäre von Frauen als höheres Gut gilt als die Toleranz einer Grauzone, weil ich im Ernstfall vielleicht nichts beweisen kann.
 
Welche Option erscheint Dir am plausibelsten?

Mit der Frau reden, ob ihr das nicht eventuell auch gefallen könnte.

Wenn Männer es nicht lernen in Zukunft einfach ehrlich zu sein, sich weiterhin selbst belügen nur um in derartigen Beziehungen zu verharren, weil keiner die Eier hat die Konsequenzen zu tragen, dann müssen von außen wirkende Regulatoren eingreifen.

Trauriges Bild des starken Geschlechts.

Hauptsache die Verantwortung auf andere übertragen... easy way.
 
Btw... so hätte es Ulmen auch machen sollen. Mit ihr über seine Vorlieben reden, wenn sie dies nicht möchte, und Mann partout nicht ohne diesen Fetisch leben kann - Schlussstrich ziehen.

Niemanden den ich liebe da hineinziehen.

Gibt ja genügend Frauen, die bei sowas gerne mitmachen... mir fehlen einfach die Eier und die Selbstverantwortung für sein Tun und Handeln in der Gesellschaft.
 
Bei Beschwerden reagieren wir sofort und unbürokratisch - und mit Sicherheit schneller als die meisten anderen Portale.
Es ist mir ein Bedürfnis das zu bestätigen.
Eine generelle Lösung
Generelle Lösungen ohne Schlupflöcher gibt es nicht,
Weder mein Wunsch noch würde ich es ablehnen; Kostenfrage???:

Wenn man sicher sein will. (wobei nur der Betreiber weiß, ob das "overkill" wäre.)
Vor jedem Hochladen, der "Fingerprint" über die ID-Austria. (oder bereits beim Benutzeraccount anlegen)

So betreten wir das Finanzamt.
So machen wir unsere Steuererklärungen.
So bestätigen wir unsere Angaben.
So wir aufgefordert werden, sollten wir die Papiere zur Hand haben, die die Richtigkeit beweisen.

AGBs, Datenschutzerklärung, Richtigkeit eigener Angaben - Bestätigung: Fingerprint - Hochladen.

Vorteil, persönliche Daten sind nicht vom Betreiber auszulesen, auch nicht bei ihm gespeichert.
Vorteil für den Betreiber, die Identität ist bestätigt, Protokolle können Behörden übermittelt werden.
Somit ist der sicher und jedem der hochlädt muss bewusst werden, dass fremde Bilder hochzuladen, eine strafbare Handlung ist.

Es kann nicht Aufgabe des Betreibers einer Plattform sein, der keine Einsicht hat, wie die Exekutive breitflächig zu kontrollieren.
Kommt es zu einer Straftat, eine Anzeige,

Es gibt keinen Generalverdacht und eine Massenkontrolle ist Forenbetreibern auch nicht zuzumuten. (gar kostenfrei)

Ich sehe die Forenbetrreiber keineswegs als Sittenpolizei.
Er haftet auch nicht für Inhalte die kriminell eingestellt wurden.
Eine klare Identifizierung, inkl. digitaler Unterschrift sollte reichen.
Das ist nicht ihre Aufgabe, die Möglichkeiten fehlen ebenso.

Trauriges Bild des starken Geschlechts.
Nein. Man sieht die Ausreißer (zunehmend?).
Ich sehe das starke Geschlecht keineswegs mit krimineller Energie genetisch ausgestattet. :)
Die meisten Menschen lehnen derartiges Vorgehen ab.

Einige dürften sich nicht bewusst sein, was sie tun.
Eine kleine "Cooling-off-Phase" wäre vielleicht kein Fehler. :)

Tatsache ist, dass wir dem Betreiber nicht zu sagen haben, wie er sein Geschäft zu machen hat.
Ich finde es hingegen selten und besonders positiv erwähnenswert, dass er sich Vorschläge bzw. Anliegen der Community einholt und sich dem auch stellt.

Danke @petseit
 
Checks: Sind für mich keineswegs vertrauenswürdig.
"gesehen-echt-gecheckt"
Da wird eine Person von einer anderen Person, die beide außer Nicks nichts haben bestätigt?
Das kann privat je nachdem als glaubhaft eingestuft werden, hat aber bei Strafverfolgung wenig Relevanz, schützt auch nicht davor, dass der nette User am Forentreff, auch tatsächlich nett ist, :)
 
Mit der Frau reden, ob ihr das nicht eventuell auch gefallen könnte.
Also Option 1
Wenn Männer es nicht lernen in Zukunft einfach ehrlich zu sein, sich weiterhin selbst belügen nur um in derartigen Beziehungen zu verharren, weil keiner die Eier hat die Konsequenzen zu tragen, dann müssen von außen wirkende Regulatoren eingreifen.

Trauriges Bild des starken Geschlechts.

Hauptsache die Verantwortung auf andere übertragen... easy way.
Ja eh, "ganz mei' Red" ...
Was resultiert aber bezüglich des Themas für Dich daraus?

Könnte es sein, dass höhere Hürden für Übersprungshandlungen zumindest bei einem Teil der Männer die Bereitschaft, über den Schatten zu springen und das Gespräch zu suchen, erhöht 🤔
 
Nein. Man sieht die Ausreißer (zunehmend?).
Ich sehe das starke Geschlecht keineswegs mit krimineller Energie genetisch ausgestattet. :)
Die meisten Menschen lehnen derartiges Vorgehen ab.

Ich meinte damit nicht die kriminelle Energie.. Mir ging es um Handlungen, Konsequenzen, zu sich und seine Bedürfnisse zu stehen.
Sieht man doch tagtäglich hier. Anstatt zu handeln wird das Forum gefragt, ob man in einer sexlosen Beziehung fremdgehen soll. Vorlieben werden nicht ausgesprochen,... Solche Dinge.
 
Nur mal so nebenbei, weil ich da nicht so auf dem Laufenden bin, gibt es eigentlich schon ein rechtskräftiges Urteil gegen Ulmen ? :unsure:
Nein, in Spanien wurde meinen Kenntnissen nach, eine Anzeige / Klage von Frau Fernandez eingereicht. Die rechtlichen Fortgänge Anzeige / Anklage / Klageerhebung sind in den EU-Ländern anders, wie in Spanien ist mir nicht bekannt.

Ich hatte schon daran erinnert, die Causa ›Kachelmann‹, ein gänzlich anders gelagerter Fall, aber ebenso Vorurteilung, damals Monate Untersuchungshaft … Der Glaube des Herrn Kachelmann in den Rechtsstaat dürfte zumindest angeschlagen sein. Insofern schaden solche Fälle, die öffentlichkeitswirksam sind, die Frauen, die ungerechtfertigte Vorwürfe sexueller Übergriffe erheben, eben genau auch den Frauen, die tatsächlich betroffen sind.

LG
 
Nein. Man sieht die Ausreißer (zunehmend?).
Ich sehe das starke Geschlecht keineswegs mit krimineller Energie genetisch ausgestattet. :)
Die meisten Menschen lehnen derartiges Vorgehen ab.

Einige dürften sich nicht bewusst sein, was sie tun.
Eine kleine "Cooling-off-Phase" wäre vielleicht kein Fehler. :)
Das wollte ich mit meinem Beispiel illustrieren.
Bei den "Gedankenlosen" ansetzen, wenn grad Hemmungsmechanismen nicht greifen, da hilft es oft, wenn wir es ein wenig erschweren "Unfug" zu treiben.

Um Menschen mit krimineller Energie hat sich der Rechtsstaat und nicht die Betreiber*innen eines Forums zu kümmern.
Gerade im Morgenjournal gehört, dass die EU jetzt die Rechtslage gegen KI deepfakes verschärft (bis zu 2 Jahren Freiheitsstrafe).
Allerdings ist Österreich wieder mal säumig in der Umsetzung der bestehenden Vorgaben ... wie die meisten europäischen Staaten, mit wenigen Ausnahmen ... hier lohnt sich der Blick z.B. nach Spanien.
 
Ich meinte damit nicht die kriminelle Energie.. Mir ging es um Handlungen, Konsequenzen, zu sich und seine Bedürfnisse zu stehen.
Sieht man doch tagtäglich hier. Anstatt zu handeln wird das Forum gefragt, ob man in einer sexlosen Beziehung fremdgehen soll. Vorlieben werden nicht ausgesprochen,... Solche Dinge.
Bei Dir.
In sich gefestigte Persönlichkeiten mit einem klar ausgerichteten moralischen Kompass.
Frühestens im Schnitt mit 25.

Persönlichkeitsrechte anderer, auch oder besonders von Kindern und Jugendlichen bereits zu respektieren, ist die Grundlage, dass sie es erleben und dementsprechend leben. Das findet aus mehreren Gründen nicht mehr in dem Ausmaß statt, in dem es eine stabile Gesellschaft bilden kann.
Das ist traurig, aber nicht die Sache eines Betreibers einer Plattform.

Dass hier und das ist auffällig, weit über die Notwendigkeit sorgsam agiert wird, ist positiv hervorzuheben.
(Dass hier allerdings das Wunderland an Ehrhaftigkeit, moralischer Integrität, sein soll, halte ich für etwas unrealistisch. Ein Klima, in dem sich Frauen vermehrt wohl fühlen können, wäre jedoch für alle wünschenswert.)

Hier finden wir die gleichen Menschen, wie in der U-Bahn, im Büro, beim AMS oder PVA, in öffentlichen Institutionen wie Spitälern und wie beim Wirten ums Eck.
 
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