Der Aktien (Börsen) Thread

Hi rentier, was hältst du von Cisco die sind jetzt nach den "Earinings"
schön zurückgekommen, die habe ich schon länger auf der WL.
 
Geld halte ich nicht zum Anlegen sondern kurz/mittelfristig als Reserve für Kaufgelegenheiten.

Man kann sich das Risiko aussuchen:
Entweder alles investieren und Kursverluste mit Aktien oder Geldentwertung bis zur Bankpleite.

Man muss halt trotzdem bedenken, selbst im Crash brauchst Du vorübergehend Liquidität. Sprich 2-3 Monatsgehälter cash/Matratze oder auch auf der Bank, wenn Zahlungseingänge ausbleiben, aber Abbuchungen trotzdem weiterlaufen, das sollte man immer "halten" (bzw. mehr, wenn das Vermögen es zuläßt). Von Gold/Silber kann man nicht abbeißen, und auch Depot muss nicht verfügbar sein, wenn es kracht.

Ich habe für mich zumindest so entschieden, dass "3 Monate Lebenserhaltung" auf der Bank bleiben, auch wenn es verfällt. 2-3 Monate habe ich "griffbereit", einen Teil der Sachwerte ebenfalls, der Rest ist "sicher gebunkert", banken- und System-extern. Aktien habe ich extrem untergewichtet, möglicherweise verschiebe ich das noch etwas und stocke auf, bis zur Trump-Wahl 11/2020 "sollte eigentlich nix gröberes passieren", denke die USA/FED buttert bis dahin alles an Geld in die Märkte, und wir sehen All-time-highs. Mal sehen ob noch Kaufgelegenheiten kommen, ansonsten lass ichs mal so wie 2018 geplant.

Denke in den USA wird das Spiel an der Fake-Börse bis 2021 so weiterlaufen, nur in Europa bin ich mir nicht sicher, ob das noch solange gutgeht.
Wir werden sehen...
 
Cisco, nachdem sie so zurueck gekommen sind, sicher interessant.
Uberlege derzeit auf COVANTA, habe eben ein Aederchen zum Mist und der Umwelt.
An CVA finde ich folgendes interessant. 7% des Mistes in den USA werden verbrannt, davon etwa 3/4 von Covanta. 93% werden also in den USA vergraben. Haben sich auch schon in Europa etabliert. 1 Werk in Irland laeuft, 2 in England in bau, 2 weitere in Planung.
Das Geschaeft ist sehr schwach in der Marge, aber der Muell ist einfach da, also sicher. Gute Div-rendite, aber Zahlen sind nicht berauschend. Bin beim nachdenken, haben auch einen Kursknick neulich bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich würde einen Crash der Aktienbörsen und einen solchen des Finanzsystems einschliesslich Bankaktien auseinanderhalten.
Wenn Banken crashen könnten Aktien als Sachwerte sogar profitieren.
Wenn allerdings Aktienbörsen crashen reisst es Banken mit.

Übrigens hoffe ich dass jemand meinem Einstieg bei Teva vor wenigen Monaten gefolgt ist mit derzeit 50 Prozent Wertzuwachs.
 
Da hast Du teilweise recht, aber man weiss halt nicht was zuerst passiert.
Aktien sehe ich aber nicht als "Sachwerte", sondern als Papier. Sachwerte kann man angreifen, Gold, Silber, physisch, edle Weine, Whiskey... gibt Leute die investieren in sowas!?

Ich denke aber nicht, dass wir einen reinen "Aktien-Crash" sehen werden, also nur eine überfällige Korrektur / Rezession, was nichts schlimmes wäre. Ist überfällig und wird halt ständig künstlich verhindert.

Aber wenn sich die Börse der Realität anpaßt wird es sicher "lustig" ...auch ohne Bankenproblem.
Denke eher irgendwann hat es sich aus-ge-QE-t und dann muss man sehen, wie tief der Fall wird...
 
Rekorde hat jeder einmal.

Meine Superaktie ist MO. An der Hoehe der Tabakprozessen um 20$ eingesackt so 2002. Seither zu Mo 1 Philip Morris international bekommen und erwa 1/2 Krakt dazu. Kraft wurde weiter gespalten in Mondedelez und Kraft.

Jedes Jahr dicke steigende Div erhalten.Will nicht nachrechnen, so x30 schaetz ich.

Aber auch Nestle, vor 17 Jahre etwa um 17,8 gekauft, schwanken jetzt um 100.

Oder Barry Callebaut, da gehen sich x10 in auch in 18 Jahre nicht aus.

Aber auch mehrmals tiefes Betruebnis gehabt. Die vergisst man gerne.

Nach Unten nur 100% moeglich, nach oben ist der Sky open.
 
@Mitglied #530376 : Warum siehst du Aktien nur als Papier?
Aktien sind Unternehmensanteile und als Aktionär ist man eben am EK der Firma beteiligt.
Fiatgeld ist nur Papier aber sicher nicht Aktien.

@Mitglied #46041:
Ich glaube es war Jeremy Siegel, welcher ausgerechnet hat, daß MO die ertragreichste Aktie von allen ist wenn man sie seit Anfang der 60er gehalten hätte.
 
Gestern bei Cisco zugeschlagen.
Kaufkurs knapp über 45 Dollar.
Schöne Cashflows, super Margen
und eine tolle Dividenden Steigerung
Zu einer endlich mal fairen Bewertung
haben mich zu einem Kauf hingerissen.
Natürlich halte ich auch viel von der Firma selbst, da ich beruflich auch viel damit zu
tun habe.
Werde die Position sicher über längeren Zeitraum immer weiter ausbauen.
 
Jemand Erfahrung mit Bitconcods????

Zu Kryptobots kann ich nicht viel sagen, außer, wenn man nicht schon ein wenig Ahnung von Chartanalyse und der dahinter stehenden Mathematik hat, sollte man tunlichst die Finger davon lassen. Von irgendwelcher schwindligen Trading-Software erst recht.

Zu Trading Bots allgemein: Diese funktionieren in Seitwärtsmärkten für gewöhnlich recht gut, bei Märkten mit hoher Volatilität sieht es dagegen eher bescheiden aus. Sie arbeiten mit teilweise recht unterschiedlichen Strategien und bauen beispielsweise auf verschiedenen Chart-Indikatoren auf ... wie Trendanalysen auf Basis des einfach bzw. exponentiell gleitenden Durchschnitts, mit Hilfe von Bollingerbänder etc.
Bei Kryptowährungen kommt erschwerend hinzu, dass diese keinerlei Gleichgewichtsgröße gegenüber anderen Währungen finden können. Kryptowährungen sind reine Spekulationsobjekte, die den Regeln der Greater Fool Theorie folgen.
 
Was sind die Depotgebühren für Aktien bei den grösseren heimischen Banken(Raika, Erste, BA, Bawag etc)? Die offiziellen Sätze kenne ich, ich meine also wie weit kann man handeln bei einem nicht ganz kleinem Depot?
Zu Direktbanken will ich nicht wechseln.
Die BA hat mir ein Fullservicepaket angeboten mit Abwicklung der Auslandsquellensteuer etc. Kostet aber ein paar Tausender jährlich.
 
@Mitglied #260008 : Danke für deine klugen Worte kleiner Prinz, ich könnte es nicht besser beschreiben. Vor allem junge Männer die bis dato nur ein Sparbuch
und einen Bausparer kannten, denken sie könnten mir Bitcoins und Derivaten in wenigen Monaten oder Jahren (wenn´s lang dauert) die große Asche machen.

@Mitglied #431608 bei mir waren es in den Nullerjahren so in etwa 35 € pro Trade mit ca. 2000 -3000 €, bei der Sparkasse, mein Depot war in etwa bei 80.000 €.
Verhandlungsbereitschaft war leider nicht gegeben, ich bin dann zu brokerjet gewechselt, bis dieser geschlossen wurde, nun bin ich bei der easybank gelandet.
Könnte mir aber gut vorstellen das daß heute anders ist, die sehen ja ihre Felle davonschwimmen. Ich habe im Sommer mit einem befreundeten Bankster geredet,
die wissen dass noch viele Arbeitsplätze in der Branche wegfallen werden.
Ich weiß natürlich nicht wie groß dein Depot ist, aber ein paar Tausender find ich schon heftig.
 
Bevor ich loslege noch eine kl. Bitte, und zwar die Diskussionen über Kryptowährungen
im richtigen Fred zu führen, da das Aktienthema sonst zu sehr verwässert wird hier.

Bei mir sieht es folgendermaßen aus:
Habe mein Depot bei der Hello und mit denen lässt sich sehr gut verhandeln was die
Gebühren betrifft.
Normalerweise beträgt die jährl. Gebühr fürs Depot 0,1% der Depotgröße und nochmals 4,50 Euro
im Quartal fürs Verrechnungskonto in meinem Fall 2 , einmal Euro und einmal US-Dollar.
Die Trades selber kommen auf unterschiedliche Beträge es kommt drauf an an welcher Börse
man kauft und wie hoch die Order ist.
Einfach ist es in Wien da kostet jede Order 4,90 Euro.
Wenn ich an der NASDAQ od. der NYSE kaufe berappe ich so im Durchschnitt
20 Dollar Gebühr für einen Trade im Wert v. 3000 US-Dollar.
Das ist auch meine Mindestsumme , ich kaufe nie darunter also meist zw. 3-7k,
ansonsten sind die Gebühren zu hoch.
W8-BEN macht Hello automatisch, sprich kein Problem mit der US Quellensteuer.
So aber eines Tages diesen Feb. bin ich mal hingegangen zu einem ihrer 5 Standorte in Ö
und hab mal versucht die Gebühren zu drücken und die sind mir super entgegengekommen,
sprich die haben mir die kompletten Gebühren fürs 2019 Jahr erlassen,
ich habe ihnen das so geschildert, daß ich im Jahr ca. 20-30 Trades habe wo sie eine schöne
Gebühr verdienen und pro ausländischer Dividendenzahlung 95 Eurocent, bzw. 1,08 US Dollar an
Gebühr einnehmen, außerdem hat mein Depot schon eine schöne 6 stellige Größe wobei die
erste Zahl keine 1 mehr ist.
Alles was ich dafür tun mußte war eine Verzichtserklärung eines Depotwechsels zu unterschreiben.

Fazit:

Ich habe mein erstes Depot auch bei meiner alten "Hausbank" gehabt und die waren um "Längen"
teurer, also kann ich keinem raten sein Aktien od. ETF Depot bei einer klassischen Hausbank zu halten.
Natürlich würde man bei deutschen Brokern oder gar bei Degiro od. IB noch billiger fahren, weit weit billiger
als bei unseren Direktbanken, allerdings hat man dann das Problem mit unserer Finanz da man alle Erträge
selber versteuern muß, sprich die KEST selbst abführen.
 
So bevor der Thread hier vollkommen verwaist,
noch ein paar Worte zum vergangen Jahr 2019,
also aus meiner Sicht.
Hab kurz vor Weihnachten nochmals bei Shell nachgekauft, und Shell ist somit
zu meiner gr. Position im Depot geworden, f. mich ist Shell die best Ölaktie.
Keine statische Ölaktie sondern auch im Gasgeschäft tätig und legt den Fokus auch sehr
auf die E Mobilität, so genug zu Shell jetzt, jedenfalls ein tolles Unternehmen mit super Dividende,
ich bin ja großteils Cashflowinvestor.
Das Depot im gesamten hat sich 2019 fantastisch entwickelt, aufgrund solcher Werte wie Microsoft,
Apple, Starbucks, Amazon, P&G, usw.
Selbst eine AT&T, meine zweitgrößte Position im Depot, ca gleichauf mit Microsoft
hat gut 40% gemacht dieses Jahr und noch eine gigantische Dividendenrendite dazu,
was will man mehr.
Viele Werte habe ich zwischen Nov.18 und Feb. 19 nachgekauft, da sind die Renditen besonders schön
weils endlich mal Rücksetzer gab.

Fazit vom Jahr 2019:

Auch wenn wir uns schon sehr lange in einem scheinbar nicht enden wollenden Bullenmarkt
befinden lohnt es sich doch sehr immer wieder mal gestaffelt einzusteigen, mMn.
Hätte man auf die Leute gehört welche schon seit Jahren , vielen Jahren sagen die Märkte sind überbewertet
und es crasht sowieso bald,
hätte man die besten Tage verpasst und das hätte unendlich viel Rendite gekostet.
Wie sage Kostolany schon, wer Aktien nicht hat wenn sie fallen, der hat sie auch nicht wenn sie wieder steigen.
Es gibt allerdings eine Menge Titel die auf meiner WL stehen welche mir aber im Moment von der Bewertung her
zu teuer sind und ich erst dann (nach)kaufe wenns mal wieder runter geht.

Eine Microsoft, MCDonalds, Coca Cola, P&G, Raytheon, General Dynamics , Diageo, Apple , Blackrock , usw.
ev. noch noch Amazon und Alphabet wobei man diese zwei Brocken nicht (wirklich) nach herkömmlichen
Bewertungskriterien bewerten kann, mMn.
Also ich bleib auch 2020 schön long, und wenns mal kracht habe ich genug Cash um Anteile von meiner auf
der WL stehenden Liste nachzukaufen, fast schon eine Win-Win Situation.
 
Danke für deinen interessanten Jahresrückblick @Mitglied #39711 .

Ich glaube dieses Jahr war für den größten Teil aller Anleger ein erfolgreiches Jahr.
Der DAX ca. 26 % im Plus, der MDAX ca. 34 % im Plus, Anleger was willst du mehr?

Nur Warren Buffett hatte dieses Jahr nicht sein Bestes, er hinkt dem S&P 500 ca. 12 % hinterher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ach ja übrigens, ich habe mich gestern für den Börsentag Wien angemeldet,
der Eintritt ist kostenlos , man muß sich nur auf deren Website anmelden.
Der Börsentag findet am 21.03.20 statt , so wie voriges Jahr im Austria Center Vienna
9:30 - 16:00.
 
Ja das sind ja mal gute Nachrichten, sehr gute sogar,
obs so kommen wird bleibt abzuwarten und zu hoffen.

Ich kopier den Text jetzt mal aus den Nachrichten raus:

"AKTIEN: Wieder einführen wollen ÖVP und Grüne die 2012 gestrichene Spekulationsfrist ("Behaltefrist"),
um Aktien-Kursgewinne von der Kapitalertragsteuer zu befreien. Die private Pensionsvorsorge wollen sie stärken."

Hier der Link zur Quelle:

Das Programm im Detail und als Download

PS: Bitte keine Politik Debatte hier anfangen.
 
"AKTIEN: Wieder einführen wollen ÖVP und Grüne die 2012 gestrichene Spekulationsfrist ("Behaltefrist"),
um Aktien-Kursgewinne von der Kapitalertragsteuer zu befreien. Die private Pensionsvorsorge wollen sie stärken."

Ja das wäre wirklich ein Traum für die meisten von uns hier, da wir ja Langfristanleger sind. Das könnte auch ein Push für die dahintümpelnde Börse in Wien sein.

Auf meine alten Tage werde ich noch ein Grüner. :undweg::haha:
 
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