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Gast
(Gelöschter Account)
Edit: Hm... da der Text so lang geworden ist hole ich den Kommentar am Schluss mal nach oben: "Uff.... tut mir leid, dass ich so viel geschrieben habe eigentlich sollte der Thread gar nicht so lang werden, aber daran sieht man vielleicht, wie sehr mich die Sache doch beschäftigt..."
Hallo zusammen,
vielleicht etwas komisch direkt mit einem solchen Thema hier zu starten, wo ich doch noch ganz neu hier bin, aber da mich das in letzter Zeit wieder verstärkt beschäftigt, war mir irgendwie danach.
Viele kennen es bestimmt und ich habe auch schon einige Threads hier im Forum darüber gelesen. Manche Ansätze fand ich bereits hilfreich, aber es war auch vieles dabei mit dem ich recht wenig anfangen konnte.
Warum erstelle ich eigentlich noch einen weiteren Thread mit diesen Thema, wo es doch schon so viele dazu gibt?
Nun vielleicht in der Hoffnung doch noch über einen (und sei es einen noch so kleinen) Funken zu stolpern, der mir vielleicht weiterhelfen könnte. Vielleicht aber auch, um mir einfach mal alles von der Seele zu schreiben.
Wovon ich rede? Nunja, der Thread-Titel sagt es eigentlich schon gut aus. Ich lebe seit nun 4 Jahren in einer Beziehung und wir sind seit nicht ganz einem halben Jahr verheiratet. Kinder haben wir noch keine und bis es soweit ist, werden wohl auch noch ein paar Jährchen vergehen (job und finanziell bedingt).
Leider kämpfen wir schon seit geraumer Zeit mit dem ewig selben Problem. Und zwar meiner Lustlosigkeit in Bezug auf das Thema Sex. Das begleitet uns nun bestimmt schon 1~2 Jahre. Manche werden sich jetzt fragen, wenn man mit so einem nicht gerade unbedeutenden Problem zu kämpfen hat, warum heiratet man dann überhaupt? Die Frage kann ich relativ einfach beantworten: weil wir uns lieben und weil ansonsten einfach alles passt.
Wir können über alles, wirklich über absolut alles reden und ich kann die Gespräche über dieses Thema schon gar nicht mehr zählen. Wir versuchen immer so offen wie es nur geht zueinander zu sein und dem Partner alles zu sagen und bisher hat das auch gut funktioniert. Wir haben unsere guten und schlechten Tage, aber so sehr ich mich auch über manche Eigenheiten oftmals ärgere, so sehr liebe ich meinen Mann auch dafür, denn ohne diese wäre er nunmal nicht er.
Früher hatten wir oft Sex. Ok, ganz am Anfang nicht sooo sehr, da wir erst eine Fernbeziehung geführt haben und uns nur alle zwei Wochen sahen, aber das ging nur das erste halbe Jahr so. Nachdem wir zusammen gezogen waren, nutzten wir das natürlich aus, um uns oft nah zu sein und ich war eigentlich nicht weniger oft scharf als er, wage ich mal zu behaupten. Ich kannte das auch garnicht anders von mir, wenn ich auf meine vorherigen Beziehungen zurückblicke.
Wir probierten alles mögliche aus, was uns einfiel, waren beide offen für fast alles und ständig neugierig.
Mit der Zeit änderte sich das aber. Irgendwie schwand die ständige Lust bei mir von Zeit zu Zeit immer mehr. Die Abstände wurden immer größer. Anfangs vielleicht auch etwas dadurch verstärkt, dass seine Lust absolut nicht abgenommen hat. Ich konnte mir das absolut nicht erklären. Ich versuchte ihn abzuwimmeln, versuchte auch mich einfach mal auf ihn einzulassen, in der Hoffnung es könnte mir ja vielleicht doch Spaß machen. Dabei musste ich aber schnell feststellen, dass das nur eher selten der Fall war, weswegen ich das schnell wieder sein ließ. Natürlich nahmen die Abstände dadurch noch weiter zu. Ich las, dass die Pille die Lust manchmal mindert, also setzte ich sie ab. Das bewirkte anfangs tatsächlich eine kleine Besserung, wobei das natürlich auch der altbekannte Placebo-Effekt gewesen sein könnte.
Inzwischen sieht es so aus, dass wir eigentlich nur alle paar Wochen Sex haben. Er versucht sich so gut er kann zurück zu halten und mich nicht zu drängen, doch manchmal gelingt ihm das eben nicht gleich gut und irgendwie geht er mir doch damit auf die Nerven... ich kann es ihm andrerseits aber auch nicht verübeln. Wäre ich in der Lage fiele es mir bestimmt auch schwer mich wochenlang zurückzuhalten...
Gleichzeitig frustet es mich aber, wenn ich dann doch hin und wieder gedrängt werde oder sehe, wie enttäuscht er manchmal deswegen doch ist und ich das Gefühl habe irgendwie machtlos zu sein.
Es ist nicht so, dass ich grundsätzlich keinen Spaß am Sex hätte. Dass es sehr schön sein kann, hat der heutige Tag eindeutig bewiesen. Hin und wieder überkommt es mich dann doch tatsächlich wieder und dann bin auch sogar ich oft die (logischerweise) den Anfang macht.
Allerdings gibt es selbst dann wiederum ein Problem. Durch die langen Ruhepausen hält er natürlich meist nicht sehr lange durch. Wer kann es ihm verübeln... wenn man so wenig gefordert wird. Ich dagegen brauchte schon immer gefühlte Ewigkeiten bis ich mal in die Nähe eines Orgasmus komme. Auch wenn ich ihm die ja im Grunde von mir verursachte geringe Ausdauer wohl kaum verübeln kann, muss ich zugeben, dass da dann doch manchmal ein klein wenig Frust im Spiel ist hinterher. Da habe ich dann tatsächlich nach Ewigkeiten mal wieder Lust und dann ist alles doch wieder recht bald vorbei und ich bin nur kaum befriedigt. Und dabei gibt er sich häufig wirklich Mühe, aber oft will es einfach nicht so richtig... und es dauert wirklich laaaaange.
Anderseits gibt es auch Male, da bin ich rundum zufrieden mit allem. Letztlich macht es aber selten einen Unterschied. Meistens bin ich nur für einen kurzen Zeitraum - manchmal einen Tag, manchmal über ein paar Tage - unheimlich scharf auf ihn und es tut eigentlich kaum zur Sache, wie es währenddessen verläuft. Alles verfliegt schnell wieder und dann ist wieder lange Zeit nichts mehr los....
Es gibt sogar Tage, da ertappe ich mich dabei, wie ich ihn selbst bei kleinen Dingen zurückweise. Bei intimeren Berührungen vielleicht berechtigterweise, aber selbst bei "belangloseren".
Dabei bin ich ihm eigentlich gern nahe und oft tut es mir schon im nächsten Moment wieder leid, wenn ich ihn wegen einer Kleinigkeit murrenderweise abgewimmelt habe.
Ich versuche zwar seitdem ich das bemerkt habe und er mich sogar darauf angesprochen hatte verstärkt darauf zu achten, aber es passiert mir immernoch hin und wieder, was ich nicht verstehen kann...
Hin und wieder habe ich auch schon versucht, mich vielleicht selbst ein wenig in Stimmung zu bringen, wenn es die Situation erlaubte. Wenn ich beispielsweise allein war, habe ich es mir schon so manches mal bequem gemacht mit meinem Laptop und so einige erotische Geschichten gelesen oder mir den Vibrator geschnappt.
Manchmal hat das auch kurzzeitig funktioniert, aber bei weitem nicht immer und meist war das bisschen Erregung auch schnell wieder verflogen. Nur ganz selten hat es gereicht, dass ich auch scharf blieb um dann auf ihn zuzugehen.
Ich verstehe das einfach nicht... ich bin absolut ratlos mittlerweile. Es könnte alles so wunderbar sein, denn sonst passt einfach alles und ich könnte mir keinen besseren Partner vorstellen. Warum muss einen dann nur ausgerechnet so etwas belasten?
Daher bin ich über so ziemlich jeden Rat dankbar. Vielleicht braucht es einfach mal eine andere Sicht der Dinge, jemanden der einen auf etwas hinweist, was man selbst schon gar nicht mehr sieht.
Eins möchte ich aber an dieser Stelle verstärkt betonen: wir ziehen auf gar keinen Fall in Erwägung uns voneinander zu trennen. Ich weiß, dass manch einer hier gern mal dazu rät in solch einer Situation aber das steht absolut außer Frage. Ansonsten bin ich eigentlich für jede Idee offen.
Uff.... tut mir leid, dass ich so viel geschrieben habe
eigentlich sollte der Thread gar nicht so lang werden, aber daran sieht man vielleicht, wie sehr mich die Sache doch beschäftigt...
Hallo zusammen,
vielleicht etwas komisch direkt mit einem solchen Thema hier zu starten, wo ich doch noch ganz neu hier bin, aber da mich das in letzter Zeit wieder verstärkt beschäftigt, war mir irgendwie danach.
Viele kennen es bestimmt und ich habe auch schon einige Threads hier im Forum darüber gelesen. Manche Ansätze fand ich bereits hilfreich, aber es war auch vieles dabei mit dem ich recht wenig anfangen konnte.
Warum erstelle ich eigentlich noch einen weiteren Thread mit diesen Thema, wo es doch schon so viele dazu gibt?
Nun vielleicht in der Hoffnung doch noch über einen (und sei es einen noch so kleinen) Funken zu stolpern, der mir vielleicht weiterhelfen könnte. Vielleicht aber auch, um mir einfach mal alles von der Seele zu schreiben.
Wovon ich rede? Nunja, der Thread-Titel sagt es eigentlich schon gut aus. Ich lebe seit nun 4 Jahren in einer Beziehung und wir sind seit nicht ganz einem halben Jahr verheiratet. Kinder haben wir noch keine und bis es soweit ist, werden wohl auch noch ein paar Jährchen vergehen (job und finanziell bedingt).
Leider kämpfen wir schon seit geraumer Zeit mit dem ewig selben Problem. Und zwar meiner Lustlosigkeit in Bezug auf das Thema Sex. Das begleitet uns nun bestimmt schon 1~2 Jahre. Manche werden sich jetzt fragen, wenn man mit so einem nicht gerade unbedeutenden Problem zu kämpfen hat, warum heiratet man dann überhaupt? Die Frage kann ich relativ einfach beantworten: weil wir uns lieben und weil ansonsten einfach alles passt.
Wir können über alles, wirklich über absolut alles reden und ich kann die Gespräche über dieses Thema schon gar nicht mehr zählen. Wir versuchen immer so offen wie es nur geht zueinander zu sein und dem Partner alles zu sagen und bisher hat das auch gut funktioniert. Wir haben unsere guten und schlechten Tage, aber so sehr ich mich auch über manche Eigenheiten oftmals ärgere, so sehr liebe ich meinen Mann auch dafür, denn ohne diese wäre er nunmal nicht er.
Früher hatten wir oft Sex. Ok, ganz am Anfang nicht sooo sehr, da wir erst eine Fernbeziehung geführt haben und uns nur alle zwei Wochen sahen, aber das ging nur das erste halbe Jahr so. Nachdem wir zusammen gezogen waren, nutzten wir das natürlich aus, um uns oft nah zu sein und ich war eigentlich nicht weniger oft scharf als er, wage ich mal zu behaupten. Ich kannte das auch garnicht anders von mir, wenn ich auf meine vorherigen Beziehungen zurückblicke.
Wir probierten alles mögliche aus, was uns einfiel, waren beide offen für fast alles und ständig neugierig.
Mit der Zeit änderte sich das aber. Irgendwie schwand die ständige Lust bei mir von Zeit zu Zeit immer mehr. Die Abstände wurden immer größer. Anfangs vielleicht auch etwas dadurch verstärkt, dass seine Lust absolut nicht abgenommen hat. Ich konnte mir das absolut nicht erklären. Ich versuchte ihn abzuwimmeln, versuchte auch mich einfach mal auf ihn einzulassen, in der Hoffnung es könnte mir ja vielleicht doch Spaß machen. Dabei musste ich aber schnell feststellen, dass das nur eher selten der Fall war, weswegen ich das schnell wieder sein ließ. Natürlich nahmen die Abstände dadurch noch weiter zu. Ich las, dass die Pille die Lust manchmal mindert, also setzte ich sie ab. Das bewirkte anfangs tatsächlich eine kleine Besserung, wobei das natürlich auch der altbekannte Placebo-Effekt gewesen sein könnte.
Inzwischen sieht es so aus, dass wir eigentlich nur alle paar Wochen Sex haben. Er versucht sich so gut er kann zurück zu halten und mich nicht zu drängen, doch manchmal gelingt ihm das eben nicht gleich gut und irgendwie geht er mir doch damit auf die Nerven... ich kann es ihm andrerseits aber auch nicht verübeln. Wäre ich in der Lage fiele es mir bestimmt auch schwer mich wochenlang zurückzuhalten...
Gleichzeitig frustet es mich aber, wenn ich dann doch hin und wieder gedrängt werde oder sehe, wie enttäuscht er manchmal deswegen doch ist und ich das Gefühl habe irgendwie machtlos zu sein.
Es ist nicht so, dass ich grundsätzlich keinen Spaß am Sex hätte. Dass es sehr schön sein kann, hat der heutige Tag eindeutig bewiesen. Hin und wieder überkommt es mich dann doch tatsächlich wieder und dann bin auch sogar ich oft die (logischerweise) den Anfang macht.
Allerdings gibt es selbst dann wiederum ein Problem. Durch die langen Ruhepausen hält er natürlich meist nicht sehr lange durch. Wer kann es ihm verübeln... wenn man so wenig gefordert wird. Ich dagegen brauchte schon immer gefühlte Ewigkeiten bis ich mal in die Nähe eines Orgasmus komme. Auch wenn ich ihm die ja im Grunde von mir verursachte geringe Ausdauer wohl kaum verübeln kann, muss ich zugeben, dass da dann doch manchmal ein klein wenig Frust im Spiel ist hinterher. Da habe ich dann tatsächlich nach Ewigkeiten mal wieder Lust und dann ist alles doch wieder recht bald vorbei und ich bin nur kaum befriedigt. Und dabei gibt er sich häufig wirklich Mühe, aber oft will es einfach nicht so richtig... und es dauert wirklich laaaaange.
Anderseits gibt es auch Male, da bin ich rundum zufrieden mit allem. Letztlich macht es aber selten einen Unterschied. Meistens bin ich nur für einen kurzen Zeitraum - manchmal einen Tag, manchmal über ein paar Tage - unheimlich scharf auf ihn und es tut eigentlich kaum zur Sache, wie es währenddessen verläuft. Alles verfliegt schnell wieder und dann ist wieder lange Zeit nichts mehr los....
Es gibt sogar Tage, da ertappe ich mich dabei, wie ich ihn selbst bei kleinen Dingen zurückweise. Bei intimeren Berührungen vielleicht berechtigterweise, aber selbst bei "belangloseren".
Dabei bin ich ihm eigentlich gern nahe und oft tut es mir schon im nächsten Moment wieder leid, wenn ich ihn wegen einer Kleinigkeit murrenderweise abgewimmelt habe.
Ich versuche zwar seitdem ich das bemerkt habe und er mich sogar darauf angesprochen hatte verstärkt darauf zu achten, aber es passiert mir immernoch hin und wieder, was ich nicht verstehen kann...
Hin und wieder habe ich auch schon versucht, mich vielleicht selbst ein wenig in Stimmung zu bringen, wenn es die Situation erlaubte. Wenn ich beispielsweise allein war, habe ich es mir schon so manches mal bequem gemacht mit meinem Laptop und so einige erotische Geschichten gelesen oder mir den Vibrator geschnappt.
Manchmal hat das auch kurzzeitig funktioniert, aber bei weitem nicht immer und meist war das bisschen Erregung auch schnell wieder verflogen. Nur ganz selten hat es gereicht, dass ich auch scharf blieb um dann auf ihn zuzugehen.
Ich verstehe das einfach nicht... ich bin absolut ratlos mittlerweile. Es könnte alles so wunderbar sein, denn sonst passt einfach alles und ich könnte mir keinen besseren Partner vorstellen. Warum muss einen dann nur ausgerechnet so etwas belasten?
Daher bin ich über so ziemlich jeden Rat dankbar. Vielleicht braucht es einfach mal eine andere Sicht der Dinge, jemanden der einen auf etwas hinweist, was man selbst schon gar nicht mehr sieht.
Eins möchte ich aber an dieser Stelle verstärkt betonen: wir ziehen auf gar keinen Fall in Erwägung uns voneinander zu trennen. Ich weiß, dass manch einer hier gern mal dazu rät in solch einer Situation aber das steht absolut außer Frage. Ansonsten bin ich eigentlich für jede Idee offen.
Uff.... tut mir leid, dass ich so viel geschrieben habe
)

Da drüber bin ich beim lesen auch gestolppert....
