Das alte Problem... Lustlosigkeit in der Beziehung

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Edit: Hm... da der Text so lang geworden ist hole ich den Kommentar am Schluss mal nach oben: "Uff.... tut mir leid, dass ich so viel geschrieben habe eigentlich sollte der Thread gar nicht so lang werden, aber daran sieht man vielleicht, wie sehr mich die Sache doch beschäftigt..."

Hallo zusammen,

vielleicht etwas komisch direkt mit einem solchen Thema hier zu starten, wo ich doch noch ganz neu hier bin, aber da mich das in letzter Zeit wieder verstärkt beschäftigt, war mir irgendwie danach.

Viele kennen es bestimmt und ich habe auch schon einige Threads hier im Forum darüber gelesen. Manche Ansätze fand ich bereits hilfreich, aber es war auch vieles dabei mit dem ich recht wenig anfangen konnte.
Warum erstelle ich eigentlich noch einen weiteren Thread mit diesen Thema, wo es doch schon so viele dazu gibt?
Nun vielleicht in der Hoffnung doch noch über einen (und sei es einen noch so kleinen) Funken zu stolpern, der mir vielleicht weiterhelfen könnte. Vielleicht aber auch, um mir einfach mal alles von der Seele zu schreiben.

Wovon ich rede? Nunja, der Thread-Titel sagt es eigentlich schon gut aus. Ich lebe seit nun 4 Jahren in einer Beziehung und wir sind seit nicht ganz einem halben Jahr verheiratet. Kinder haben wir noch keine und bis es soweit ist, werden wohl auch noch ein paar Jährchen vergehen (job und finanziell bedingt).
Leider kämpfen wir schon seit geraumer Zeit mit dem ewig selben Problem. Und zwar meiner Lustlosigkeit in Bezug auf das Thema Sex. Das begleitet uns nun bestimmt schon 1~2 Jahre. Manche werden sich jetzt fragen, wenn man mit so einem nicht gerade unbedeutenden Problem zu kämpfen hat, warum heiratet man dann überhaupt? Die Frage kann ich relativ einfach beantworten: weil wir uns lieben und weil ansonsten einfach alles passt.
Wir können über alles, wirklich über absolut alles reden und ich kann die Gespräche über dieses Thema schon gar nicht mehr zählen. Wir versuchen immer so offen wie es nur geht zueinander zu sein und dem Partner alles zu sagen und bisher hat das auch gut funktioniert. Wir haben unsere guten und schlechten Tage, aber so sehr ich mich auch über manche Eigenheiten oftmals ärgere, so sehr liebe ich meinen Mann auch dafür, denn ohne diese wäre er nunmal nicht er.

Früher hatten wir oft Sex. Ok, ganz am Anfang nicht sooo sehr, da wir erst eine Fernbeziehung geführt haben und uns nur alle zwei Wochen sahen, aber das ging nur das erste halbe Jahr so. Nachdem wir zusammen gezogen waren, nutzten wir das natürlich aus, um uns oft nah zu sein und ich war eigentlich nicht weniger oft scharf als er, wage ich mal zu behaupten. Ich kannte das auch garnicht anders von mir, wenn ich auf meine vorherigen Beziehungen zurückblicke.
Wir probierten alles mögliche aus, was uns einfiel, waren beide offen für fast alles und ständig neugierig.

Mit der Zeit änderte sich das aber. Irgendwie schwand die ständige Lust bei mir von Zeit zu Zeit immer mehr. Die Abstände wurden immer größer. Anfangs vielleicht auch etwas dadurch verstärkt, dass seine Lust absolut nicht abgenommen hat. Ich konnte mir das absolut nicht erklären. Ich versuchte ihn abzuwimmeln, versuchte auch mich einfach mal auf ihn einzulassen, in der Hoffnung es könnte mir ja vielleicht doch Spaß machen. Dabei musste ich aber schnell feststellen, dass das nur eher selten der Fall war, weswegen ich das schnell wieder sein ließ. Natürlich nahmen die Abstände dadurch noch weiter zu. Ich las, dass die Pille die Lust manchmal mindert, also setzte ich sie ab. Das bewirkte anfangs tatsächlich eine kleine Besserung, wobei das natürlich auch der altbekannte Placebo-Effekt gewesen sein könnte.

Inzwischen sieht es so aus, dass wir eigentlich nur alle paar Wochen Sex haben. Er versucht sich so gut er kann zurück zu halten und mich nicht zu drängen, doch manchmal gelingt ihm das eben nicht gleich gut und irgendwie geht er mir doch damit auf die Nerven... ich kann es ihm andrerseits aber auch nicht verübeln. Wäre ich in der Lage fiele es mir bestimmt auch schwer mich wochenlang zurückzuhalten...
Gleichzeitig frustet es mich aber, wenn ich dann doch hin und wieder gedrängt werde oder sehe, wie enttäuscht er manchmal deswegen doch ist und ich das Gefühl habe irgendwie machtlos zu sein.

Es ist nicht so, dass ich grundsätzlich keinen Spaß am Sex hätte. Dass es sehr schön sein kann, hat der heutige Tag eindeutig bewiesen. Hin und wieder überkommt es mich dann doch tatsächlich wieder und dann bin auch sogar ich oft die (logischerweise) den Anfang macht.

Allerdings gibt es selbst dann wiederum ein Problem. Durch die langen Ruhepausen hält er natürlich meist nicht sehr lange durch. Wer kann es ihm verübeln... wenn man so wenig gefordert wird. Ich dagegen brauchte schon immer gefühlte Ewigkeiten bis ich mal in die Nähe eines Orgasmus komme. Auch wenn ich ihm die ja im Grunde von mir verursachte geringe Ausdauer wohl kaum verübeln kann, muss ich zugeben, dass da dann doch manchmal ein klein wenig Frust im Spiel ist hinterher. Da habe ich dann tatsächlich nach Ewigkeiten mal wieder Lust und dann ist alles doch wieder recht bald vorbei und ich bin nur kaum befriedigt. Und dabei gibt er sich häufig wirklich Mühe, aber oft will es einfach nicht so richtig... und es dauert wirklich laaaaange.
Anderseits gibt es auch Male, da bin ich rundum zufrieden mit allem. Letztlich macht es aber selten einen Unterschied. Meistens bin ich nur für einen kurzen Zeitraum - manchmal einen Tag, manchmal über ein paar Tage - unheimlich scharf auf ihn und es tut eigentlich kaum zur Sache, wie es währenddessen verläuft. Alles verfliegt schnell wieder und dann ist wieder lange Zeit nichts mehr los....

Es gibt sogar Tage, da ertappe ich mich dabei, wie ich ihn selbst bei kleinen Dingen zurückweise. Bei intimeren Berührungen vielleicht berechtigterweise, aber selbst bei "belangloseren".
Dabei bin ich ihm eigentlich gern nahe und oft tut es mir schon im nächsten Moment wieder leid, wenn ich ihn wegen einer Kleinigkeit murrenderweise abgewimmelt habe.
Ich versuche zwar seitdem ich das bemerkt habe und er mich sogar darauf angesprochen hatte verstärkt darauf zu achten, aber es passiert mir immernoch hin und wieder, was ich nicht verstehen kann...

Hin und wieder habe ich auch schon versucht, mich vielleicht selbst ein wenig in Stimmung zu bringen, wenn es die Situation erlaubte. Wenn ich beispielsweise allein war, habe ich es mir schon so manches mal bequem gemacht mit meinem Laptop und so einige erotische Geschichten gelesen oder mir den Vibrator geschnappt.
Manchmal hat das auch kurzzeitig funktioniert, aber bei weitem nicht immer und meist war das bisschen Erregung auch schnell wieder verflogen. Nur ganz selten hat es gereicht, dass ich auch scharf blieb um dann auf ihn zuzugehen.

Ich verstehe das einfach nicht... ich bin absolut ratlos mittlerweile. Es könnte alles so wunderbar sein, denn sonst passt einfach alles und ich könnte mir keinen besseren Partner vorstellen. Warum muss einen dann nur ausgerechnet so etwas belasten?

Daher bin ich über so ziemlich jeden Rat dankbar. Vielleicht braucht es einfach mal eine andere Sicht der Dinge, jemanden der einen auf etwas hinweist, was man selbst schon gar nicht mehr sieht.
Eins möchte ich aber an dieser Stelle verstärkt betonen: wir ziehen auf gar keinen Fall in Erwägung uns voneinander zu trennen. Ich weiß, dass manch einer hier gern mal dazu rät in solch einer Situation aber das steht absolut außer Frage. Ansonsten bin ich eigentlich für jede Idee offen.

Uff.... tut mir leid, dass ich so viel geschrieben habe :oops: eigentlich sollte der Thread gar nicht so lang werden, aber daran sieht man vielleicht, wie sehr mich die Sache doch beschäftigt...
 
Eins möchte ich aber an dieser Stelle verstärkt betonen: wir ziehen auf gar keinen Fall in Erwägung uns voneinander zu trennen. Ich weiß, dass manch einer hier gern mal dazu rät in solch einer Situation aber das steht absolut außer Frage. Ansonsten bin ich eigentlich für jede Idee offen.

ist das nur dein wunsch oder sieht er die sache auch so?

jetzt, wo noch keine kinder da sind, wäre alles noch sehr einfach. und glaub' mir, ich spreche aus erfahrung.

sonst kann ich euch nur empfehlen, professionelle hilfe in anspruch zu nehmen.

auch eine hormontherapie(ausgleich des testesteronspiegels) bei der frau hat bei einer partnerin wunder gewirkt. die war auf einmal wieder scharf wie eine rasierklinge(hat aber auch zum bier trinken begonnen:haha:)

lg
maho
 
Edit: Hm... da der Text so lang geworden ist hole ich den Kommentar am Schluss mal nach oben: "Uff.... tut mir leid, dass ich so viel geschrieben habe eigentlich sollte der Thread gar nicht so lang werden, aber daran sieht man vielleicht, wie sehr mich die Sache doch beschäftigt..."

Hallo zusammen,

vielleicht etwas komisch direkt mit einem solchen Thema hier zu starten, wo ich doch noch ganz neu hier bin, aber da mich das in letzter Zeit wieder verstärkt beschäftigt, war mir irgendwie danach.

Viele kennen es bestimmt und ich habe auch schon einige Threads hier im Forum darüber gelesen. Manche Ansätze fand ich bereits hilfreich, aber es war auch vieles dabei mit dem ich recht wenig anfangen konnte.
Warum erstelle ich eigentlich noch einen weiteren Thread mit diesen Thema, wo es doch schon so viele dazu gibt?
Nun vielleicht in der Hoffnung doch noch über einen (und sei es einen noch so kleinen) Funken zu stolpern, der mir vielleicht weiterhelfen könnte. Vielleicht aber auch, um mir einfach mal alles von der Seele zu schreiben.

Wovon ich rede? Nunja, der Thread-Titel sagt es eigentlich schon gut aus. Ich lebe seit nun 4 Jahren in einer Beziehung und wir sind seit nicht ganz einem halben Jahr verheiratet. Kinder haben wir noch keine und bis es soweit ist, werden wohl auch noch ein paar Jährchen vergehen (job und finanziell bedingt).
Leider kämpfen wir schon seit geraumer Zeit mit dem ewig selben Problem. Und zwar meiner Lustlosigkeit in Bezug auf das Thema Sex. Das begleitet uns nun bestimmt schon 1~2 Jahre. Manche werden sich jetzt fragen, wenn man mit so einem nicht gerade unbedeutenden Problem zu kämpfen hat, warum heiratet man dann überhaupt? Die Frage kann ich relativ einfach beantworten: weil wir uns lieben und weil ansonsten einfach alles passt.
Wir können über alles, wirklich über absolut alles reden und ich kann die Gespräche über dieses Thema schon gar nicht mehr zählen. Wir versuchen immer so offen wie es nur geht zueinander zu sein und dem Partner alles zu sagen und bisher hat das auch gut funktioniert. Wir haben unsere guten und schlechten Tage, aber so sehr ich mich auch über manche Eigenheiten oftmals ärgere, so sehr liebe ich meinen Mann auch dafür, denn ohne diese wäre er nunmal nicht er.

Früher hatten wir oft Sex. Ok, ganz am Anfang nicht sooo sehr, da wir erst eine Fernbeziehung geführt haben und uns nur alle zwei Wochen sahen, aber das ging nur das erste halbe Jahr so. Nachdem wir zusammen gezogen waren, nutzten wir das natürlich aus, um uns oft nah zu sein und ich war eigentlich nicht weniger oft scharf als er, wage ich mal zu behaupten. Ich kannte das auch garnicht anders von mir, wenn ich auf meine vorherigen Beziehungen zurückblicke.
Wir probierten alles mögliche aus, was uns einfiel, waren beide offen für fast alles und ständig neugierig.

Mit der Zeit änderte sich das aber. Irgendwie schwand die ständige Lust bei mir von Zeit zu Zeit immer mehr. Die Abstände wurden immer größer. Anfangs vielleicht auch etwas dadurch verstärkt, dass seine Lust absolut nicht abgenommen hat. Ich konnte mir das absolut nicht erklären. Ich versuchte ihn abzuwimmeln, versuchte auch mich einfach mal auf ihn einzulassen, in der Hoffnung es könnte mir ja vielleicht doch Spaß machen. Dabei musste ich aber schnell feststellen, dass das nur eher selten der Fall war, weswegen ich das schnell wieder sein ließ. Natürlich nahmen die Abstände dadurch noch weiter zu. Ich las, dass die Pille die Lust manchmal mindert, also setzte ich sie ab. Das bewirkte anfangs tatsächlich eine kleine Besserung, wobei das natürlich auch der altbekannte Placebo-Effekt gewesen sein könnte.

Inzwischen sieht es so aus, dass wir eigentlich nur alle paar Wochen Sex haben. Er versucht sich so gut er kann zurück zu halten und mich nicht zu drängen, doch manchmal gelingt ihm das eben nicht gleich gut und irgendwie geht er mir doch damit auf die Nerven... ich kann es ihm andrerseits aber auch nicht verübeln. Wäre ich in der Lage fiele es mir bestimmt auch schwer mich wochenlang zurückzuhalten...
Gleichzeitig frustet es mich aber, wenn ich dann doch hin und wieder gedrängt werde oder sehe, wie enttäuscht er manchmal deswegen doch ist und ich das Gefühl habe irgendwie machtlos zu sein.

Es ist nicht so, dass ich grundsätzlich keinen Spaß am Sex hätte. Dass es sehr schön sein kann, hat der heutige Tag eindeutig bewiesen. Hin und wieder überkommt es mich dann doch tatsächlich wieder und dann bin auch sogar ich oft die (logischerweise) den Anfang macht.

Allerdings gibt es selbst dann wiederum ein Problem. Durch die langen Ruhepausen hält er natürlich meist nicht sehr lange durch. Wer kann es ihm verübeln... wenn man so wenig gefordert wird. Ich dagegen brauchte schon immer gefühlte Ewigkeiten bis ich mal in die Nähe eines Orgasmus komme. Auch wenn ich ihm die ja im Grunde von mir verursachte geringe Ausdauer wohl kaum verübeln kann, muss ich zugeben, dass da dann doch manchmal ein klein wenig Frust im Spiel ist hinterher. Da habe ich dann tatsächlich nach Ewigkeiten mal wieder Lust und dann ist alles doch wieder recht bald vorbei und ich bin nur kaum befriedigt. Und dabei gibt er sich häufig wirklich Mühe, aber oft will es einfach nicht so richtig... und es dauert wirklich laaaaange.
Anderseits gibt es auch Male, da bin ich rundum zufrieden mit allem. Letztlich macht es aber selten einen Unterschied. Meistens bin ich nur für einen kurzen Zeitraum - manchmal einen Tag, manchmal über ein paar Tage - unheimlich scharf auf ihn und es tut eigentlich kaum zur Sache, wie es währenddessen verläuft. Alles verfliegt schnell wieder und dann ist wieder lange Zeit nichts mehr los....

Es gibt sogar Tage, da ertappe ich mich dabei, wie ich ihn selbst bei kleinen Dingen zurückweise. Bei intimeren Berührungen vielleicht berechtigterweise, aber selbst bei "belangloseren".
Dabei bin ich ihm eigentlich gern nahe und oft tut es mir schon im nächsten Moment wieder leid, wenn ich ihn wegen einer Kleinigkeit murrenderweise abgewimmelt habe.
Ich versuche zwar seitdem ich das bemerkt habe und er mich sogar darauf angesprochen hatte verstärkt darauf zu achten, aber es passiert mir immernoch hin und wieder, was ich nicht verstehen kann...

Hin und wieder habe ich auch schon versucht, mich vielleicht selbst ein wenig in Stimmung zu bringen, wenn es die Situation erlaubte. Wenn ich beispielsweise allein war, habe ich es mir schon so manches mal bequem gemacht mit meinem Laptop und so einige erotische Geschichten gelesen oder mir den Vibrator geschnappt.
Manchmal hat das auch kurzzeitig funktioniert, aber bei weitem nicht immer und meist war das bisschen Erregung auch schnell wieder verflogen. Nur ganz selten hat es gereicht, dass ich auch scharf blieb um dann auf ihn zuzugehen.

Ich verstehe das einfach nicht... ich bin absolut ratlos mittlerweile. Es könnte alles so wunderbar sein, denn sonst passt einfach alles und ich könnte mir keinen besseren Partner vorstellen. Warum muss einen dann nur ausgerechnet so etwas belasten?

Daher bin ich über so ziemlich jeden Rat dankbar. Vielleicht braucht es einfach mal eine andere Sicht der Dinge, jemanden der einen auf etwas hinweist, was man selbst schon gar nicht mehr sieht.
Eins möchte ich aber an dieser Stelle verstärkt betonen: wir ziehen auf gar keinen Fall in Erwägung uns voneinander zu trennen. Ich weiß, dass manch einer hier gern mal dazu rät in solch einer Situation aber das steht absolut außer Frage. Ansonsten bin ich eigentlich für jede Idee offen.

Uff.... tut mir leid, dass ich so viel geschrieben habe :oops: eigentlich sollte der Thread gar nicht so lang werden, aber daran sieht man vielleicht, wie sehr mich die Sache doch beschäftigt...

beneide dich um deine schreib ausdauer:hurra:
 
@tom040....die antwort ist ja auch nicht für dich bestimmt gewesen....sorry alter!
 
Hallo Red_Satin

Gleich mal vorweg ich finde es braucht dir nichts leid zu tun weil du soviel geschreiben hast. Ich find es gut so.

Ich kann dir nur von mir erzählen. In meiner Beziehung, wir sind jetzt fast 15 Jahre zusammen gab es ein ähnliches problem in dem Fall war mein Partner lustlos. Wochenlang hatte er keine Lust auf Sex und wenn er dann mal wollte ging es relativ kurz rein raus fertig.
Es gab dann dadurch in unserer Beziehung eine kleinere Krise, wir haben dann lange darüber gesprochen. Er ging dann auch zum Psychologen und gemeinsam gingen wir dann auch zu einer Familientherapeutin.
Schlussendlich hat sich dann herauskristaliesiert durch seinen Beruf (Selbständig) und die viele Arbeit, täglich im durchschnitt 14 Stunden, dadurch bedingt auch die verantwortung und noch eines mehr. War er soweit das er im Grunde fast ausgebrannt war. Die Psychologin riet ihm kürzer zu tretten den sonst hätte er wahrscheinlich ein BurnOut Syndrom bekommen können.

Wir haben dann begonnen die sorgen ein wenig beiseite zu schieben, Beruflich ganz besonders, sind mal für ein paar Tage gemeinsam ohne an Sex zu denken Wellness gefahren, Jeden Tag Frühstück ins zimmer solange im Bett faul herumliegen wie wir wollten und alles andere worauf wir lust hatten.
Er hat Beruflich nun ein wenig zurück gesteckt, was heist er nimmt sich einfach hin und wieder einen Tag frei schaltet das Handy aus und hinter ihm die Sinnflut. An diesen Tagen gehen wir Spazieren, fahren irgendwo hin, treffen uns vielleicht wenn wir lust haben mit Freunden.
Seit wir das so machen ist er ausgegliechener und wir haben auch wieder richtig schönen Sex gemeinsam. Und er hält nun auch wieder um einiges länger durch als früher ;-)

Ich würde dir raten geht mal zu jemanden der sich Professionel mit Paar Beratung beschäftigt, Famileintherapeutin, Psychologe etc...
Oft ist es unterbewusst etwas was man so nicht gleich erkennt oder erkennen möchte.

küschen
ludermichi
 
@tom040....die antwort ist ja auch nicht für dich bestimmt gewesen....sorry alter!

Deine Antwort hat der tom ja auch ned beanstandet, sondern die Unsitte, ohnehin schon ellenlange Beiträge unmittelbar darauf zu zitieren.

Zitieren kann man auch ausschnittsweise - und es macht nur dann Sinn, wenn man in seiner Antwort auf diese Textstelle Bezug nimmt.
Dein Kommentar hat ja nicht einmal was mit dem Thread-Titel zu tun...
 
Die Sache mit den Sorgen wurde ja schon angesprochen - ist mir auch spontan eingefallen.
Andere Sache, die ich auch von mir kenne - und die mich jahrelang gebremst hat:
Magst du deinen Körper?
 
Ich würde in diesem Fall auf jeden Fall externe Hilfe beiziehen.

Denn offensichtlich tretet Ihr auf der Stelle. Da kann der Input von aussen vielleicht neue Sichtweisen hervorbringen.

Die Frage nach Erfahrungen und Rat der User hier ist ein Schritt,
die meisten von uns können zwar persönliche Erfahrungen einbringen - Profis sind die meisten hier aber nicht.

Ob Ihr so einen Experten gemeinsam aufsucht, oder nur Du alleine musst Du entscheiden. Das wird auf jeden Fall jemand mit psychologischer Ausbildung sein müssen - eventuell kannst Du vorab auch mal Deinen Hormonstatus checken lassen. Es kann sich ja auch um ein organisches Problem handeln.

Gut ist auf jeden Fall mal, dass das Thema nicht totgeschwiegen wird in Eurer Beziehung. Somit ist schon mal die Basis für eine gemeinsame Lösung gegeben.

Vielleicht noch ein paar Fragen:

WAS sagen Dir Deine Träume ?
Erinnerst Du die Träume ? Und wenn ja - was ist deren Inhalt ?

Spürst Du öfter ein Bedürfnis Dich selbst zu befriedigen ?
 
Hallo red_satin,

hatte es bei dir immer schon so lange gedauert, bis du zum Orgasmus kommst?
Also für mich klingt sowohl das als auch deine Lustlosigkeit allgemein danach, dass du nicht richtig abschalten kannst. Hast du eigentlich Probleme einzuschlafen? Sind die Tage, an denen Lust hast, vielleicht weniger alltagsbelastet (Urlaub, frei Tag) oder stehen sie damit in Zusammenhang, dass du irgendetwas "gelöst" hast (vll ein Lob vom Chef, Projekt beendet, aufgeräumt)?

Wir probierten alles mögliche aus, was uns einfiel, waren beide offen für fast alles und ständig neugierig.
Mal ein anderer Ansatz, war eure Experimentierphase vll zu offen für dich oder ging da was zu schnell? Habt ihr vielleicht nur seine Wünsche ausprobiert und deine sind zu kurz gekommen?

Und was ich mich noch frage:
Da habe ich dann tatsächlich nach Ewigkeiten mal wieder Lust und dann ist alles doch wieder recht bald vorbei und ich bin nur kaum befriedigt. Und dabei gibt er sich häufig wirklich Mühe, aber oft will es einfach nicht so richtig... und es dauert wirklich laaaaange.
Was ist schlimm daran, dass dein Mann so früh fertig ist? Er hat doch noch Mund und Hände und sicher ein wenig Geduld. Vielleicht erregt es ihn selbst dabei ja auch so, dass er noch für eine zweite Runde zu haben ist.
 
Was ist schlimm daran, dass dein Mann so früh fertig ist? Er hat doch noch Mund und Hände und sicher ein wenig Geduld. Vielleicht erregt es ihn selbst dabei ja auch so, dass er noch für eine zweite Runde zu haben ist.

:hmm: Da drüber bin ich beim lesen auch gestolppert....

Was anderes:
Kann es sein daß dein Roger Rabbit (sorry...dein Avatarbild ;) ) in all der Zeit zu deinem besten Kumpel geworden ist? Beste Kumpels sind nämlich ganz was tolles im Leben: Man hat sie wirklich sehr sehr gerne und man könnte überhaupt nicht ohne sie....

...aber nur selten ist man geil auf sie. :fragezeichen:
 
Wenn du dir mit den Orgasmen etwas schwer tust bezieht doch einen Magic Wand und/oder einen Eroscillator mit ins Spiel ein. Evtl. hilft dir das etwas auf die Sprünge, bzw. verschafft dir mehr Lust wenn die Erfolge dabei sichergestellt und leichter reproduzierbar sind. Dann wärs auch wurscht wie lange dein Mann durchhält.
 
Erst einmal danke für die vielen Antworten, damit hätte ich gar nicht gerechnet ^^
Allerdings wird mein nächster Post dadurch wohl (schon wieder) etwas länger, da ich natürlich auch so gut wie möglich auf eure Antworten eingehen möchte ;)

ist das nur dein wunsch oder sieht er die sache auch so?

sonst kann ich euch nur empfehlen, professionelle hilfe in anspruch zu nehmen.
auch eine hormontherapie(ausgleich des testesteronspiegels) bei der frau hat bei einer partnerin wunder gewirkt. die war auf einmal wieder scharf wie eine rasierklinge(hat aber auch zum bier trinken begonnen:haha:)
Das ist unser beider Wunsch und eine Trennung kommt daher nicht in Frage. Dazu läuft alles andere einfach zu gut und so verzweifelt sind wir dann doch noch nicht ^^ und ich denke nach wie vor, dass bestimmt noch nicht alle Möglichkeiten erschöpft sind. So lange stecken wir den Kopf bestimmt nicht in den Sand :)

Hm, das mit dem Hormonspiegel wäre mal eine Idee. Wo kann man das denn normal testen lassen? Kann das ein Frauenarzt machen?

...und wenn er dann mal wollte ging es relativ kurz rein raus fertig.

Schlussendlich hat sich dann herauskristaliesiert durch seinen Beruf (Selbständig) und die viele Arbeit, täglich im durchschnitt 14 Stunden, dadurch bedingt auch die verantwortung und noch eines mehr.

Ich würde dir raten geht mal zu jemanden der sich Professionel mit Paar Beratung beschäftigt, Famileintherapeutin, Psychologe etc...
Oft ist es unterbewusst etwas was man so nicht gleich erkennt oder erkennen möchte.
Ersteres Problem haben wir eigentlich gar nicht so extrem. Klar, mal nimmt man sich mehr Zeit oder hat einfach länger Lust auf mehr und mal weniger. Aber es ist jetzt, WENN ich denn dann mal Lust habe nicht so, dass es dann immer in einem Quickie endet.

Thema Stress: ja gut... dieses Jahr war viel los, aber es war jetzt eigentlich nicht so, dass eine absolute Dauer-Belastung da gewesen wäre. Im Gegenteil ich hatte zwischendurch sogar mal 2 Monate frei.
Jetzt bin ich im Job zwar wieder eingespannt, aber es hält sich eigentlich in Grenzen würde ich mal behaupten. Meist beläuft sich das auf 38~45 je nachdem, was ich eigentlich als recht normal empfinde.

Über eine Beratung hatten wir auch schon mal nachgedacht. Allerdings nehme ich an, dass man sowas wahrscheinlich selbst zahlen muss, oder?


Magst du deinen Körper?
Hm... das ist eine verdammt schwere Frage. Das schwankt eigentlich ziemlich hin und her, muss ich zugeben. Es gibt Tage an denen ich mich diesbezüglich super fühle und man könnte sagen, richtig stolz bin.
Es gibt aber auch genug Tage an denen mich alles mögliche stört. Einerseits liegt das daran, dass ich seit Jahren Probleme mit meiner Haut habe und...mit ja, Haaren. Ich bin wirklich kein großer Freund von Körperbehaarung, eher sogar noch das Gegenteil. Dummerweise habe ich ausgerechnet damit zu kämpfen *seufz* an manchen Tagen geht mir die Rasiererei einfach sehr auf den Keks ehrlich gesagt.
Und es ärgert mich manchmal ein wenig, dass ich in den letzten Jahren etwas zugenommen habe. Manchmal bin ich froh darüber, da das Gewicht eigentlich für meine Größe als optimal zählt, aber wenn man es vorher IMMER anders gewöhnt war, kommt es einem wiederrum auch seltsam vor.

Ehrlich gesagt hatte ich über diesen Punkt bisher gar nicht so stark nachgedacht... aber wenn ich mir so durchlese, was ich selbst grade geschrieben habe... sieht das schwer nach einem möglichen Zusammenhang aus.
Aber selbst wenn es so wäre, wüsste ich auf Anhieb nicht, was ich daran ändern könnte...

Gut ist auf jeden Fall mal, dass das Thema nicht totgeschwiegen wird in Eurer Beziehung. Somit ist schon mal die Basis für eine gemeinsame Lösung gegeben.

Vielleicht noch ein paar Fragen:
WAS sagen Dir Deine Träume ?
Erinnerst Du die Träume ? Und wenn ja - was ist deren Inhalt ?
Spürst Du öfter ein Bedürfnis Dich selbst zu befriedigen ?
Ich behaupte einfach mal, dass die Offenheit zwischen uns die Basis für unsere Beziehung ist. Natürlich nicht alleine, aber nimmt einen sehr großen Teil ein. Wir haben von Anfang an gesagt, dass wir nichts totschweigen wollen, sondern immer über alles reden möchten und handhaben das auch so. Schon aus dem Grund, da wir beide mit der gegenteiligen Variante negative Erfahrungen gemacht haben. Aber ich muss sagen, dieser Part läuft wirklich gut :)

Zu deinen Fragen:
Meine Träume? Uff... ich weiß nur, dass ich oft seltsame Sachen träume. Ich wache auf und frage mich, was zur Hölle das denn jetzt grade war, weil es oft konfus ist und keinen Sinn ergibt oder Ähnliches. Aber meistens kann ich mich schon nach ein paar Minuten nicht mehr erinnern WAS es denn jetzt genau war, nur dass es seltsam war.

Hm, was verstehst du unter öfter? Meinst du öfter, als dass ich allgemein Lust auf Sex habe oder inwiefern? Also eigentlich hat sich daran nie wirklich viel verändert, würde ich jetzt mal so behaupten. Aber in der Richtung war ich, glaube ich, noch nie übermäßig aktiv. Hin und wieder mal, aber eigentlich eher selten. Wenn es aber doch mal so ist, nutze ich es eher um die Vorfreude auf den richtigen Teil zu steigern (sofern mein Schatz grade nicht da ist).
Hin und wieder habe ich aber auch schon versucht, mich selbst ein klein wenig zu stimulieren, um vielleicht auch in einer "Ruhe-Phase" etwas mehr Lust zu bekommen. Gelegentlich hat das sogar auch funktioniert, aber eigentlich eher schlecht als recht...

hatte es bei dir immer schon so lange gedauert, bis du zum Orgasmus kommst?
Also für mich klingt sowohl das als auch deine Lustlosigkeit allgemein danach, dass du nicht richtig abschalten kannst. Hast du eigentlich Probleme einzuschlafen? Sind die Tage, an denen Lust hast, vielleicht weniger alltagsbelastet (Urlaub, frei Tag) oder stehen sie damit in Zusammenhang, dass du irgendetwas "gelöst" hast (vll ein Lob vom Chef, Projekt beendet, aufgeräumt)?

Mal ein anderer Ansatz, war eure Experimentierphase vll zu offen für dich oder ging da was zu schnell? Habt ihr vielleicht nur seine Wünsche ausprobiert und deine sind zu kurz gekommen?

Und was ich mich noch frage:
Was ist schlimm daran, dass dein Mann so früh fertig ist? Er hat doch noch Mund und Hände und sicher ein wenig Geduld. Vielleicht erregt es ihn selbst dabei ja auch so, dass er noch für eine zweite Runde zu haben ist.
Mh, eigentlich schon soweit ich mich erinnere. Ganz am Anfang, als ich noch sehr unerfahren war, ging es oft wesentlich schneller, aber eben weil alles noch sehr neu war und man daher viel viel sensibler auf Reize reagiert.
Aber danach entwickelte es sich eigentlich sehr schnell in die Richtung, dass ich sehr lange dafür brauche.

Also, wenn ich wirklich viel Stress habe, dann habe ich auch (noch) weniger Lust auf Sex. Aber es ist eben auch nicht so, dass die Lust sofort wieder da wäre, wenn der Stress vorbei ist.
Aber auf die etwas kleineren Punkte, die du genannt hast, hab ich ehrlich gesagt garnicht so geachtet bisher. Evtl, sollte ich das mal versuchen.

Ich fand unsere Experimentierphase völlig in Ordnung. Klar gab es sicher auf beiden Seiten Dinge, zu denen man sich vielleicht auch mal einen kleinen Ruck geben musste und entweder hat es einem dann mehr oder weniger gefallen, aber ich hab das nicht als schlimm empfunden. Und wenn sich einer von beiden etwas garnicht vorstellen konnte, hat das der andre auch so akzeptiert.
Allerdings hab ich was das angeht inzwischen eher das Gefühl in der Art, so jetzt hab ich "alles" mal gesehen und probiert, jetzt kann ich ja zum "normalen" zurückkehren. Ich weiß auch nicht wieso... aber so komme ich mir manchmal selbst vor.

Naja, so wirklich schlimm nicht. Ich habe einfach nur alles aufgezählt/angesprochen, was mir so zu dem Thema in den Sinn kam. Ich finde es nur halt oft schade, auch wenn ich den Grund natürlich verstehe.
Das mit dem zweiten Mal klappt leider nicht immer, denn danach ist die Lust erst einmal verflogen (das kenne ich aber von mir selbst auch). Bis er sich davon dann wieder "erholt" hat, ist in der Zwischenzeit meine Lust dann oft verflogen.
Aber ich denke eigentlich auch nicht, dass dieser Punkt das Hauptproblem ist.

Was anderes:
Kann es sein daß dein Roger Rabbit (sorry...dein Avatarbild ;) ) in all der Zeit zu deinem besten Kumpel geworden ist? Beste Kumpels sind nämlich ganz was tolles im Leben: Man hat sie wirklich sehr sehr gerne und man könnte überhaupt nicht ohne sie....

...aber nur selten ist man geil auf sie. :fragezeichen:
Das Gefühl hatte ich bisher so eigentlich nicht. Es kommt zwar selten vor, dass ich so richtig heiß auf ihn bin, aber wenn dann oft auch so richtig. Das habe ich bei "Kumpels" so eigentlich nicht xD
Und das Gefühl allgemein ist auch ein völlig anderes würde ich mal so behaupten :)

Wenn du dir mit den Orgasmen etwas schwer tust bezieht doch einen Magic Wand und/oder einen Eroscillator mit ins Spiel ein. Evtl. hilft dir das etwas auf die Sprünge, bzw. verschafft dir mehr Lust wenn die Erfolge dabei sichergestellt und leichter reproduzierbar sind. Dann wärs auch wurscht wie lange dein Mann durchhält.
Ein was...? Ich glaub das muss ich gleich mal googlen (oder ich steh nur mal wieder auf dem Schlauch *lach*)
 
Zitat von Dir ---
Über eine Beratung hatten wir auch schon mal nachgedacht. Allerdings nehme ich an, dass man sowas wahrscheinlich selbst zahlen muss, oder?
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Sorry mit den ganze Codezeug komm ich nicht ganz klar ;-)
Also bei uns hat einen Teil der Kosten die Krankenkasse übernommen und einen anderen Teil haben wir über die Private Versicherung abgedeckt aber ich denke in so einem Fall sollte dies das kleinste problem sein.
Professionelle hilfe in solchen Fällen ist einfach das beste.
Und es wurde schon Angesprochen das mit der Hormonbehandlung kann man auch machen am besten zu deinem Frauenarzt gehen.

lg
ludermichi
 
Hm, ich denke ich werde mich auf jeden Fall mal informieren, was die Kosten bezüglich einer Beratung angeht. Im Moment hab ich da nämlich abolut gar keine Vorstellung auf wie viel sich sowas belaufen würde.
Leider haben wir das Geld nicht gerade im Überfluss, im Gegenteil. Klar ist das eine Investition bei der man nicht unbedingt knausern sollte, aber haben muss man's natürlich trotzdem erstmal.

Also rein vom optischen Eindruck würde ich diese Magic Wand auch eindeutig vorziehen. Das andre sieht irgendwie sehr merkwürdig aus.
Ganz billig sind die Dinger ja immerhin auch nicht und grade beides wäre dann doch extrem happig. Aber bald ist ja Weihnachten, vllt lässt sich das mit einem von beiden kombinieren *grins*

Hat jemand vllt schon mal Erfahrungen mit sowas gemacht?
Mal sehen, wenn ich Zeit habe stöbere ich mal ein bisschen im Internet dazu oder gucke was andere hier so dazu sagen ;)
 
Mal so'n kleiner Zwischenbericht, falls es jemanden interessiert ^^

Also im Moment läuft es erstaunlich gut :shock: ich kann nicht genau sagen warum, aber im Moment ist es sehr angenehm. Allerdings hatte ich solche Phasen schon öfter wie erwähnt. Mal nur über wenige Tage, manchmal auch ein wenig länger. Trotzdem hab ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben, dass es diesmal anders ist :roll:

Erstaunlicherweise deckt sich das mit dem Zeitraum seitdem ich hier im Forum rumwusle und lese... entweder ein Zufall oder es war wohl doch ein Anstoß, keine Ahnung. Recht ist mir beides :haha: (nicht böse sein ;) )

Mittlerweile haben wir aber trotzdem mal den Magic Wand bestellt und ich hoffe, dass er hält was er verspricht. Denn auch, wenn wir momentan wieder viel Spaß miteinander haben und es im Grunde sehr sehr anregend ist, reicht es irgendwie einfach nicht... ist halt etwas schwierig mit dem Orgasmus bei mir. Wenn das mit dem Ding vielleicht auch noch klappen würde, wäre das das Sahnetüpfelchen im Moment :)

Auch das mit der Experimentierfreudigkeit ist zumindest ein klein wenig wieder eingekehrt. Gibt da so ein, zwei Dinge die wir neuerdings probiert haben bzw. mal ausprobieren wollen. :oops:

Falls sich nun jemand fragt... vor kurzem jammert sie noch, dass so gut wie garnichts läuft und jetzt ist so plötzlich alles in Butter, wie kann das denn sein?
Ganz ehrlich: ich hab nicht den leisesten Schimmer einer Ahnung. Meine einzige Vermutung ist eben das Forum hier. Einmal, dass ich mir nochmal alles von der Seele schreiben durfte und ein bisschen mal mit anderen darüber zu sprechen und natürlich die vielen Eindrücke und Anregungen hier.
Es kann aber natürlich auch was ganz anderes sein, ich weiß es nicht.
Aber auch, wenn ich mich natürlich über den momentanen Zustand freue (und das nicht zu wenig :hurra:) hab ich natürlich noch ein klein wenig im Hinterkopf wie es vorher war und dass solche Phasen bei mir oft genauso schnell wieder verflogen waren wie sie gekommen sind. Ich versuche zwar dem im Moment so gut es geht entgegen zu wirken, aber besser man behält auch die negativen Möglichkeiten im Kopf sonst ist die Enttäuschung am Ende nur noch größer.

Aber wünscht uns Glück, dass die Bedenken vielleicht doch völlig unbegründet sind. Schön wäre es wirklich :)
 
Das sind alles gute Tips und Massnahmen, Hormonstatus checken, Paartherapie, etc. Besonders aber sollte man bei sich selber nachsehen, woher diese Lustlosigkeit kommt, da gibt es vielleicht Gründe, die sich einer Therapie im weitesten Sinne nicht entziehen würden. Es könnt ja auch Kinesiologie sein.

Aber, und das meine ich jetzt gar nicht zynisch, dürfte dein Mann sich seinen 'Notstand' auch ausser Haus beheben lassen?
Ich bin ja zwischendurch auch Mann und es würde sich auf meine Lust sehr negativ auswirken, wenn ich nur 'darf', wenn sie möchte, und dann aber auch 'antreten' muss.

Küsschen!:bussal:

P.S. Wünsch dir viel Erfolg bei der Lösung des Problems.
 
zum Thema Kosten einer Therapie:

das es für Paartherapien von der KK Zuschuss ist mir neu - gut zu wissen :)

Was auf jeden Fall geht ist Therapie für Dich. Dafür muss der Hausarzt Bedarf bestätigen (und das lässt sich machen ;) ) und du kannst Dich dann bei einem Therapeuten für einen Platz anmelden (da gibts Listen mit Vertragstherapeuten). Es kann allerdings sein, dass Du Wartezeiten in Kauf nehmen musst (kann auch mehrere Monate dauern - also gleich anmelden!). Ist eine Sache von ein paar Stunden insgesamt und zahlt sich aus - du musst dann für Deine Therapie gar nichts bezahlen.

Oder die beantragst nur einen Zuschuss (ist bei der WGKK glaub ich ca 26,00 / Std bei Kosten von ca 70 - 120 je nach Therapeut, Hausarzt brauchst auch). Ist schneller zu kriegen, geht bei jedem Therapeuten glaub ich.

Gerade jetzt wo es gut läuft ist ein guter Zeitpkt für später vorzusorgen! :)

:bussal:
 
Aber, und das meine ich jetzt gar nicht zynisch, dürfte dein Mann sich seinen 'Notstand' auch ausser Haus beheben lassen?
Ich bin ja zwischendurch auch Mann und es würde sich auf meine Lust sehr negativ auswirken, wenn ich nur 'darf', wenn sie möchte, und dann aber auch 'antreten' muss.
Uff... ganz ehrlich: so wirklich ernsthaft hatte ich bisher noch garnicht darüber nachgedacht. Und eine wirklich klare Antwort kann ich im Moment garnicht darauf geben. Irgendwie kann ich es mir nicht so recht vorstellen... aber ich glaube zu wissen, dass ers irgendwo anders treibt... ich weiß nicht. Ein bisschen mulmiges Gefühl bereitet mir das dann doch. Da könnte ich mich noch eher mit dem Gedanken anfreunden als passiver Beobachter dabei zu sein, ich weiß auch nicht wieso.
Wäre vielleicht mal ein Thema, das es wert wäre angesprochen zu werden, mal sehen.

Das mit dem "antreten müssen" hatten wir vor kurzem mal so ähnlich angeschnitten. Da meinte er dann sowas in der Art, dass es dann oft halt blöd wäre, denn wenn man(n) so "ausgehungert" ist, nimmt er halt was er kriegen kann. Also jetzt schon auf mich bezogen - nicht auf andere. Da haperts dann wohl schonmal mit der "Qualität" des Vergnügens. Das ist auch auf jeden Fall ein Punkt über den ich mir so meine Gedanken mache...

zum Thema Kosten einer Therapie:
das es für Paartherapien von der KK Zuschuss ist mir neu - gut zu wissen :)
Was auf jeden Fall geht ist Therapie für Dich. Dafür muss der Hausarzt Bedarf bestätigen (und das lässt sich machen ;) ) und du kannst Dich dann bei einem Therapeuten für einen Platz anmelden (da gibts Listen mit Vertragstherapeuten). Es kann allerdings sein, dass Du Wartezeiten in Kauf nehmen musst (kann auch mehrere Monate dauern - also gleich anmelden!). Ist eine Sache von ein paar Stunden insgesamt und zahlt sich aus - du musst dann für Deine Therapie gar nichts bezahlen.

Oder die beantragst nur einen Zuschuss (ist bei der WGKK glaub ich ca 26,00 / Std bei Kosten von ca 70 - 120 je nach Therapeut, Hausarzt brauchst auch). Ist schneller zu kriegen, geht bei jedem Therapeuten glaub ich.

Gerade jetzt wo es gut läuft ist ein guter Zeitpkt für später vorzusorgen! :)

:bussal:
Hm.. okay Wartezeit wäre ja nun kein Weltuntergang. Wir haben es nun schon so lange mit dem Problem miteinander "ausgehalten", da würde das auch nicht umbringen.
Allerdings habe ich grade erst meinen Arzt gewechselt und ehrlich gesagt möchte ich diesen dann erst einmal ein wenig genauer kennen, bevor ich mit sowas ankomme. Meinen letzten Arzt hätte ich beispielsweise nie im Leben nach sowas fragen können. Aber deswegen bin ich ja auch dort weg. Wenn's bei der neuen Ärztin (ja, diesmal ist's eine Frau, aber das muss ja nichts heißen) besser läuft, kann ich da ja mal nachhaken.

Die normalen Stundenpreise dagegen finde ich eher heftig. Zumal es mit einer einmaligen Stunde ja absolut nicht getan wäre, da müsste der Therapeut ja schon Hellseher sein. Sich aber meherere (evtl. viele) Stunden zu leisten... ist definitv NICHT drin. Dazu fehlt einfach das nötige Geld, da würde auch alles sparen nicht viel bringen. Wäre ja etwas wenig wenn dann allerhöchstens mal eine Therapie-Stunde im Monat drin wäre.
 
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