Cuckolding wird normaler, aber keiner redet offen darüber

Könntet ihr euch als Paar vorstellen, dass die Frau vor dem Mann mit jemand anderem Sex hat – wenn b

  • Ja, definitiv

    Stimmen: 40 49,4%
  • Vielleicht unter bestimmten Bedinungen

    Stimmen: 19 23,5%
  • Eher Nein

    Stimmen: 10 12,3%
  • Auf keinen Fall

    Stimmen: 12 14,8%

  • Umfrageteilnehmer
    81
Und trotzdem bleibt Cuckolding / Hotwifing ein Thema, über das die meisten stillschweigen, obwohl es immer mehr Leute beschäftigt.

Vielleicht wird genau das in den nächsten Jahren normaler, so wie der Dildo es schon geworden ist. Nur trauen sich noch die wenigsten, darüber offen zu sprechen.
Die menschlichen Abgründe werden Hauptsächlich hier im Forum sichtbar. Vielleicht bin ich prüde, vielleicht bin ich altmodisch und vielleicht bin ich auch zu sehr Realist um zu glauben was du da behauptest.
Für viele Paare ist es immer noch ein Scheidungsgrund wenn der Partner mit jemand anderem Sex hat/haben will und die Statistik lügt nicht. Ich persönlich kenne niemanden der solche Vorstellungen wie du hat aber ich bin ja schon ur alt was deine Fantasien betreffen :mrgreen:
Bin ein absoluter Egoist und teile ungern ;) und dabei zusehen kommt schon gar nicht in Frage!
 
Das mach ma alle nur schön heimlich im EF😍😁
Heimlich? Darfst du nicht hier sein? Das EF is ja doch sowas wie ein Beisl, in dem sich die komischen Leute treffen und einfach losreden. Egal ob einer zuhört. Und ab und zu merken ein paar Komische, dass sie gut zusammenpassen. Nur rennen die wenigsten dann raus und schreien herum, dass sie endlich wissen, dass Latex voll gut gegen Körperflüssigkeiten schützt und fordern auch keine Latexbereiche im öffentlichen Raum.
 
Die menschlichen Abgründe werden Hauptsächlich hier im Forum sichtbar. Vielleicht bin ich prüde, vielleicht bin ich altmodisch und vielleicht bin ich auch zu sehr Realist um zu glauben was du da behauptest.
Für viele Paare ist es immer noch ein Scheidungsgrund wenn der Partner mit jemand anderem Sex hat/haben will und die Statistik lügt nicht. Ich persönlich kenne niemanden der solche Vorstellungen wie du hat aber ich bin ja schon ur alt was deine Fantasien betreffen :mrgreen:
Bin ein absoluter Egoist und teile ungern ;) und dabei zusehen kommt schon gar nicht in Frage!
Eben andere sexuelle Vorstellungen.
Wie du sagst sind weitere Sexualpartner die meisten Gründe dafür, sich zu trennen. Ich konzentriere mich gerne auf eine Partnerin zu 100%. So habe ich einfach mehr davon und werde nicht abgelenkt von anderen.
Was aber für andere eben anders sein mag und diese können sich dann auch mit mehreren Personen gleichzeitig wohl fühlen. Dürfen diejenigen gerne für sich entscheiden was passt.
 
Für viele ist es ein starkes Tabu, weil sie es einfach nicht verstehen können. Für sie ist es ein Widerspruch: „Wie kann man jemanden wirklich lieben und ihm gleichzeitig Sex mit jemand anderem erlauben?“ Sie können Sex und Liebe nicht voneinander trennen.


Dabei ist Sex in erster Linie ein Trieb. Das sieht man ganz klar, wenn man allein ist und sich einen Porno anschaut. Man wird geil, ohne die Personen auch nur zu kennen, geschweige denn Gefühle für sie zu haben. Es ist einfach der Reiz, der Körper, die Bewegungen, die Geräusche.


Beim Cuckolding ist es im Grunde dasselbe – nur intensiver. Man überschreitet bewusst eine Grenze, und genau das macht es so stark. Den eigenen Partner zu sehen, wie er oder sie sich sexuell komplett öffnet, stöhnt, wie der Körper auf einen fremden Menschen reagiert, die Gerüche, die Geräusche, selbst nur als Zuschauer ein Teil davon zu sein… Das verarbeitet das Gehirn auf eine ganz besondere Weise.


Und danach ist der Partner immer noch da. Man küsst sich, verbringt den Alltag miteinander, hat dieses gemeinsame versaute Geheimnis. Für manche Paare verbindet genau das sogar noch stärker.


Wichtig ist nur eines: Alle müssen es wirklich wollen und genießen. Dann ist es kein Betrug und kein Widerspruch – sondern einfach eine intensivere Form von gemeinsamer Lust.
 
Hi,



ich nicht. Privatsphäre und Familienleben ist ein Menschenrecht. Eine öffentliche Diskussion wäre eine Menschenrechtsverletzung.

Und ganz ehrlich, ich verstehe nicht, warum man andere Menschen mit seiner Sexualität belästigen soll.

Außerhalb des EF kommt doch keiner auf die Idee, über sein Sexleben zu plaudern. Ich wüsste gar nicht, wenn in meinem Umfeld ein Paar einen Bull hätte, und - ganz ehrlich - ich bin den Paaren dankbar, dass sie nicht drüber reden, weil es mir vollkommen egal ist, was wie und mit wem sie es treiben.

Und akzeptiert, was die daheim machen, geht niemanden was an und interessiert auch keinen.

Keiner sagte "Heinz Herbert und Juliane Chantal laden wir nicht mehr ein, die haben einen Bull", wenn es denn rauskommen würde.

Ich glaube eher, dass manche furchtbar traurig sind, dass sich keiner für ihr ach so ausgefallenes Sexleben interessiert.

LG Tom
Ich habe "offener" geschrieben und nicht "öffentlich“. Das ist ein wesentlicher Unterschied. Offenheit bedeutet nicht, dass jeder sein Privatleben vor anderen ausbreiten oder ungefragt über seine Sexualität sprechen soll.
Mir geht es darum, dass solche Themen in Zukunft weniger tabuisiert werden und Menschen, die darüber sprechen möchten, dies ohne Scham oder Verurteilung tun können.
Privatsphäre und gesellschaftliche Akzeptanz widersprechen sich nicht. Jeder entscheidet selbst, was er von sich preisgeben möchte. Und nur weil man über etwas offener sprechen kann, bedeutet das noch lange nicht, dass es jeden interessieren muss. Die Zeit wird zeigen, wie sich der gesellschaftliche Umgang damit entwickelt.
 
Für viele ist es ein starkes Tabu, weil sie es einfach nicht verstehen können. Für sie ist es ein Widerspruch: „Wie kann man jemanden wirklich lieben und ihm gleichzeitig Sex mit jemand anderem erlauben?“ Sie können Sex und Liebe nicht voneinander trennen.


Dabei ist Sex in erster Linie ein Trieb. Das sieht man ganz klar, wenn man allein ist und sich einen Porno anschaut. Man wird geil, ohne die Personen auch nur zu kennen, geschweige denn Gefühle für sie zu haben. Es ist einfach der Reiz, der Körper, die Bewegungen, die Geräusche.


Beim Cuckolding ist es im Grunde dasselbe – nur intensiver. Man überschreitet bewusst eine Grenze, und genau das macht es so stark. Den eigenen Partner zu sehen, wie er oder sie sich sexuell komplett öffnet, stöhnt, wie der Körper auf einen fremden Menschen reagiert, die Gerüche, die Geräusche, selbst nur als Zuschauer ein Teil davon zu sein… Das verarbeitet das Gehirn auf eine ganz besondere Weise.


Und danach ist der Partner immer noch da. Man küsst sich, verbringt den Alltag miteinander, hat dieses gemeinsame versaute Geheimnis. Für manche Paare verbindet genau das sogar noch stärker.


Wichtig ist nur eines: Alle müssen es wirklich wollen und genießen. Dann ist es kein Betrug und kein Widerspruch – sondern einfach eine intensivere Form von gemeinsamer Lust.
Nun ich denke viele wollen es eben für sich nicht und es gibt ihnen nicht das tolle Erlebnis. Trotzdem können sie es anderen zugestehen und akzeptieren die anderen auch ohne sie zu verurteilen.

Wie du schon sagst alle beteiligten müssen sich einig sein und es wollen.
 
wenn die Leute schweigen, woher willst Du das dann wissen?
Suchst Du Einladungen? 🤔
Gute Frage.
Man merkt es trotzdem, gerade wenn man sich damit beschäftigt – auch wenn fast niemand offen darüber spricht.

Auf Reddit, in Foren und auf Pornoseiten ist das Thema seit Jahren eines der am häufigsten gesuchten und diskutierten.
Es gibt Umfragen zu sexuellen Fantasien, in denen ein erheblicher Teil der Männer (und auch Frauen) angibt, schon mal über genau solche Szenarien nachgedacht zu haben. Und wer länger in Beziehungen unterwegs ist und ab und zu ehrlich redet, hört das hinter verschlossenen Türen öfter, als man denkt.

Die meisten schweigen, weil sie Angst vor dem Urteil haben. Aber Schweigen bedeutet nicht, dass es nicht existiert. Es bedeutet nur, dass es noch ein starkes Tabu ist.
 
Ich glaube genau das Gegenteil.
Die sexuelle Offenheit die wir in den 80ger 90ger Jahren hatten, gibt es lange nicht mehr. Und gerade durch die kulturelle Vermischung wird sich noch mehr ins private zurück gezogen.
Ich sehe das anders. In den 80er und 90er Jahren war vielleicht manches ungezwungener, aber viele sexuelle Vorlieben waren deutlich stärker tabuisiert. Heute wird offener darüber gesprochen. Kulturelle Vielfalt bedeutet zudem nicht automatisch weniger sexuelle Offenheit. Vielleicht wird Sexualität nicht unbedingt freizügiger gelebt, aber mMn vielfältiger und selbstbestimmter.
 
Für mein Verständnis: Ist Cuckolding nicht das devote Verhalten des Ehemannes beim ":Fremdfick"?

Und die Frau gerecht aufzuteilen und "fremdficken zu lassen" nicht etwas anderes?
 
Gute Frage.
Man merkt es trotzdem, gerade wenn man sich damit beschäftigt – auch wenn fast niemand offen darüber spricht.

Auf Reddit, in Foren und auf Pornoseiten ist das Thema seit Jahren eines der am häufigsten gesuchten und diskutierten.
Es gibt Umfragen zu sexuellen Fantasien, in denen ein erheblicher Teil der Männer (und auch Frauen) angibt, schon mal über genau solche Szenarien nachgedacht zu haben. Und wer länger in Beziehungen unterwegs ist und ab und zu ehrlich redet, hört das hinter verschlossenen Türen öfter, als man denkt.

Die meisten schweigen, weil sie Angst vor dem Urteil haben. Aber Schweigen bedeutet nicht, dass es nicht existiert. Es bedeutet nur, dass es noch ein starkes Tabu ist.
Ich glaube eher dass einer der Partner das vielleicht will und der andere eben nicht und es nicht daran liegt das man unter Partnern nicht drüber reden kann. Der dritte Teil muss ja auch noch passend sein.
 
Das, was die meisten davon abhält, ist nicht der eigene Wunsch, sondern das Bild, das die Gesellschaft von „guter Frau“ und „gutem Mann“ zeichnet. Eine gute Frau ist treu. Ein guter Mann ist Beschützer. Diese Schubladen lassen kaum Raum für die Grauzone: Es ist kein Betrug, wenn alle davon wissen und es wollen. Ein Mann kann trotzdem Beschützer und guter Ehemann sein – auch wenn er sich erregt, wenn seine Frau vor ihm hemmungslos von jemand anderem genommen wird.
Als ich mich 2010 von meiner ersten Frau scheiden gelassen habe und relativ schnell mit meiner zweiten (heutigen) Frau zusammengekommen bin, war ich in einem Freundeskreis mit 5 anderen seit ca. 20 Jahren. Das waren meine Freunde und alle waren so wie ich verheiratet und hatten Kinder.
Heute habe ich zu niemanden mehr einen Kontakt. Warum? Als die Frauen meiner Freunde gesehen haben, wie glücklich ich war mit meiner neuen Beziehung wollten sie auch etwas ändern. Von den 5 sind heute 4 geschieden und die Schuld wird mir gegeben, nicht dem eigenen Desinteresse an der eigenen Frau.

So ähnlich ist es mit dem Thema das du beschrieben hast. Es wird ein Tabuthema bleiben, weil es andere unter Druck setzt sich zu ändern. Das ist aber das, was die meisten Menschen nicht wollen. Veränderung. Sie birgt Gefahren, Risiken und stoesst einen aus der Komfortzone.
 
Ich sehe das anders. In den 80er und 90er Jahren war vielleicht manches ungezwungener, aber viele sexuelle Vorlieben waren deutlich stärker tabuisiert. Heute wird offener darüber gesprochen. Kulturelle Vielfalt bedeutet zudem nicht automatisch weniger sexuelle Offenheit. Vielleicht wird Sexualität nicht unbedingt freizügiger gelebt, aber mMn vielfältiger und selbstbestimmter.
Wer hat vor 40 Jahren mit dir, im Kaffeehaus, über sexuelle Vorlieben gesprochen? Und wer tut dies heute in diesem Rahmen?
Und ja, natürlich lebe ich meine Sexualität vielfältiger. Ich habe mehr Erfahrung als vor 40 Jahren, und eine Partnerin die dafür offen ist.

Selbstbestimmter ist natürlich auch richtig, Emanzipation sei dank. Und ich denke dass gerade deshalb weniger nach außen dringt. Es fehlt der "Gruppenzwang" es vielen recht zu machen.
 
Für viele ist es ein starkes Tabu, weil sie es einfach nicht verstehen können. Für sie ist es ein Widerspruch: „Wie kann man jemanden wirklich lieben und ihm gleichzeitig Sex mit jemand anderem erlauben?“ Sie können Sex und Liebe nicht voneinander trennen.
Ist auch völlig in Ordnung, dass es für viele ein Tabu ist. Man muss nicht zwingend alles enttabuisieren, das klingt mir zu sehr nach Focault. Tabus erfüllen gerade im sexuellen Bereich eine nicht zu unterschätzende Funktion, denn nicht selten bezieht das Begehren seinen Reiz ja erst aus der Überschreitung gesellschaftlicher Normen und persönlicher Grenzen des Erlaubten. Würde man sämtliche Tabus auflösen und alles uneingeschränkt normalisieren, nähme man manchen Praktiken womöglich genau jenes Moment des Verbotenen, das sie überhaupt erst begehrenswert macht.
 
Gute Frage.
Man merkt es trotzdem, gerade wenn man sich damit beschäftigt – auch wenn fast niemand offen darüber spricht.

Auf Reddit, in Foren und auf Pornoseiten ist das Thema seit Jahren eines der am häufigsten gesuchten und diskutierten.
Es gibt Umfragen zu sexuellen Fantasien, in denen ein erheblicher Teil der Männer (und auch Frauen) angibt, schon mal über genau solche Szenarien nachgedacht zu haben. Und wer länger in Beziehungen unterwegs ist und ab und zu ehrlich redet, hört das hinter verschlossenen Türen öfter, als man denkt.

Die meisten schweigen, weil sie Angst vor dem Urteil haben. Aber Schweigen bedeutet nicht, dass es nicht existiert. Es bedeutet nur, dass es noch ein starkes Tabu ist.
Du kannst durch Wände und Türen hören und sehen? 😵‍💫

Ich hab ja einen, sagen wir mal, relativ offenen Freundes/Bekanntenkreis. Aber über dieses Thema hab ich noch keinen reden gehört.
Bedeutet aber nicht dass es dies nicht gibt.

Es ist allerdings ein riesen Unterschied zwischen Pornostatistik, in den jemand zu seiner Fantasie wixt, und zum realen Leben, wo diese Fantasie, aus Feigheit nie angesprochen wird.
 
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