Beziehung oder Liebe, was kommt zuerst?

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...mit dem man den Rest seines Lebens verbringen will. Ich hasse das Wort "Lebensabschnittspartner"!

Naja, das entspricht aber der Realität, auch wenn ich das Wort auch nicht besonders mag.

Menschen entwickeln sich ihr ganzes Leben lang - und auch, wenn die Liebe sehr gross ist, ist das keine Garantie dafür, dass man sich gemeinsam und/oder in die selbe Richtung entwickelt.
Somit ist nun einmal die "Gefahr" sehr gross, dass man sich in unterschiedliche Richtungen entwickelt und irgendwann draufkommt, dass man ausser der Liebe füreinander nicht mehr viel gemeinsam hat.
Und dann ist es doch besser, sich das einzugestehen und sich zu trennen (und nein, das ist jetzt kein Plädoyer dafür, dass man sich beim kleinsten Gegenwind trennen sollte).

Meiner Meinung nach reichen Gefühle (welcher Art auch immer) allein nicht aus für eine Beziehung, da gehört viel mehr dazu - wie ähnliche Lebenspläne, Gemeinsamkeiten usw. usf.
 
Da hast du völlig recht! Vor allem muß man an einer Beziehung auch immer arbeiten....einfach nur in einer Beziehung zu sein reicht nicht aus....
 
Da hast du völlig recht! Vor allem muß man an einer Beziehung auch immer arbeiten....einfach nur in einer Beziehung zu sein reicht nicht aus....

Da hast du vollkommen recht, von nichts kommt nichts und jede Beziehung ist - auch wenn nur im weitesten Sinne ein Kompromiss - und wenn beide Partner bereit sind diesen einzugehen, kanns nur schön werden! :hurra:
 
Beziehung beginnen ohne dass man den Partner vorher liebt
bzw eigtl verliebt ist (Liebe ist noch einmal etwas ganz anderes)?
Niemals.

Denn wie schon gesagt, warum sollte man sich mit jemandem zusammen tun in der Hoffnung dass man sich irgendwann ineinander verliebt? Das hat etwas von diesen Abmachungen ala : Wenn du und ich bis 40 noch niemanden haben probieren wirs zusammen.

Das eine Partnerschaft/Ehe mit der Zeit auseinandergehen muß, da man sich im Laufe des Lebens veändert, muß auch nicht sein, das hängt vielmehr mit der Grundeinstellung zusammen, mit der man in eine Beziehung hineingeht.
 
@ tortenboxer
genauso ist es, zuerst muß mal Liebe da sein um einer Beziehung Sinn zu geben, die soll sich dann natürlich im Laufe der Zeit weiterentwickeln.

Leider gehen heutzutage die meisten viel zu leichtfertig damit um, sind quasi immer nebeher auf der Suche nach was "Besserem" und werfen beim kleinsten Problemchen alles hin. Daher ruht auch die große Trennungs- und Scheidungsrate.
Anstatt ein Problem gemeinsam zu lösen............Tschüß und der/die Nächste sind dran.
Irgendwie eine komische Zeit!
 
@ tortenboxer
genauso ist es, zuerst muß mal Liebe da sein um einer Beziehung Sinn zu geben, die soll sich dann natürlich im Laufe der Zeit weiterentwickeln.

Leider gehen heutzutage die meisten viel zu leichtfertig damit um, sind quasi immer nebeher auf der Suche nach was "Besserem" und werfen beim kleinsten Problemchen alles hin. Daher ruht auch die große Trennungs- und Scheidungsrate.
Anstatt ein Problem gemeinsam zu lösen............Tschüß und der/die Nächste sind dran.
Irgendwie eine komische Zeit!

Hi
Ich kann dir da absolut zustimmen. Dass soviele Beziehungen und Ehen in die Brüche gehen liegt meiner Meinung nach daran, dass a) die Menschen nicht bereit sind sich auf jemand anderes einzulassen (Thema Selbstverwirklichung um jeden Preis) und b) dass man eben schon mit dem Gedanken daran geht, dass es evtl noch etwas besseres gibt, oder solche Dinge eh nicht halten.

Vollkommen richtig deine Aussage, Problem sind zum Lösen da und nicht dass man davor wegläuft.
 
Hi

Vollkommen richtig deine Aussage, Problem sind zum Lösen da und nicht dass man davor wegläuft.

Leider haben es sehr viele verlernt mit Problemen umzugehen. Kaum tritt eins auf, ergreifen sie die Flucht, anstatt sich zu stellen.

Auch ich wurde/werde laufend vor neue und nicht immer angenehme Lebenssituationen gestellt und würd ich nicht kämpfen, stünd ich sicher nicht da wo ich jetzt bin.
Davonlaufen bringt nämlich nichts, es kommen immer neue Hürden.
 
Leider haben es sehr viele verlernt mit Problemen umzugehen. Kaum tritt eins auf, ergreifen sie die Flucht, anstatt sich zu stellen.

Auch ich wurde/werde laufend vor neue und nicht immer angenehme Lebenssituationen gestellt und würd ich nicht kämpfen, stünd ich sicher nicht da wo ich jetzt bin.
Davonlaufen bringt nämlich nichts, es kommen immer neue Hürden.

Seh ich genauso und in einer Beziehung sollt man so lang kämpfen solange noch Liebe da ist, ist die allerdings gestorben find ich es fairer zu gehen. Ist für den Zurückgebliebenen auch schwer, aber jemanden ständig in falschen Hoffnungen zu wiegen ist da doch sehr unfair.
 
Seh ich genauso und in einer Beziehung sollt man so lang kämpfen solange noch Liebe da ist, ist die allerdings gestorben find ich es fairer zu gehen. Ist für den Zurückgebliebenen auch schwer, aber jemanden ständig in falschen Hoffnungen zu wiegen ist da doch sehr unfair.

Ja Fairness ist auch ein wichtiger Punkt. :daumen:
Ich hab in letzter Zeit auch beobachten können, dass immer weniger Menschen bereit sind einfach Verantwortung zu übernehmen. Jeder will nur für sich verantwortlich sein und möglichst "abgesichert" (verantwortungslos) vor sich hinzuleben.
Nur so funktioniert eine Partnerschaft nicht lange und nicht gut, wenn keiner der Partner bereit ist für seine Liebe einzustehen ohne Vorbehalte.
 
ich behaupte jetzt mal, dass wenn sich zwei lieben (nicht verliebt sind sondern sich lieben) und ehrlich miteinander umgehen, alle Probleme bereden, dann wird es ein Leben lang halten (sofern aus meiner Sicht noch ein Faktor dazukommt)
 
Jaaaaa - REDEN - ist das Zauberwort, miteinander reden und dann gemeinsam Lösungen suchen/finden - denn Probleme wirds überall und immer wieder geben.
 
Irgendwie ist meiner Meinung nach auch die gesellschaftliche Entwicklung schuld an diesem schnellen zerbrechen von Partnerschaften. Produkte werden so produziert, dass sie kein ewiges Leben haben, der Verbraucher ist gezwungen öfters nachzukaufen. Ja und das hatt sich meiner Meinung nach auch auf die Beziehungen umgelegt - auch der Traum das immer noch was besseres kommen kann.

Tja und so kanns passieren, dass man eines Tages wach wird und die bittere Erkentnis hatt, das Beste hatte ich schon...
 
Irgendwie ist meiner Meinung nach auch die gesellschaftliche Entwicklung schuld an diesem schnellen zerbrechen von Partnerschaften. Produkte werden so produziert, dass sie kein ewiges Leben haben, der Verbraucher ist gezwungen öfters nachzukaufen. Ja und das hatt sich meiner Meinung nach auch auf die Beziehungen umgelegt - auch der Traum das immer noch was besseres kommen kann.

Tja und so kanns passieren, dass man eines Tages wach wird und die bittere Erkentnis hatt, das Beste hatte ich schon...

Sehr gut :mrgreen: Könnte fast schon in einer Abhandlung über den Zeitgeist stehen.
In einer Welt die sich bei uns in den Industrienationen zumindest, so beständig ändert und immer besseres will, wo man ständig eingebläut bekommt, dass man sich um jeden Preis selbst verwirklichen soll am Besten ohne Rücksicht, muß man sich nicht wundern, wenn die Scheidungsrate steigt, Beziehungen nur ein halbes Jahr halten etc.
Und auf der anderen Seite immer mehr Menschen auf der Strecke bleiben ich denke da an die "Absoluten Beginner" z.b.
 
Es wird der Jugend ja leider so vorgelebt und da jeder Mensch das "Produkt" seiner Erziehung und seiner Umwelt ist, haben wir die Bescherung.
Es fehlt einfach am Urvertrauen, sich dem Partner zu öffnen. Jeder ist voll von Mißtrauen, Angst verletzt zu werden, sich zu outen und dann wieder alleine dazustehen.
Nur wie soll sich das ändern........?
 
Es wird der Jugend ja leider so vorgelebt und da jeder Mensch das "Produkt" seiner Erziehung und seiner Umwelt ist, haben wir die Bescherung.
Es fehlt einfach am Urvertrauen, sich dem Partner zu öffnen. Jeder ist voll von Mißtrauen, Angst verletzt zu werden, sich zu outen und dann wieder alleine dazustehen.
Nur wie soll sich das ändern........?


Nun ich denke ein Anfang wäre, wenn man sich auf die wichtigen Dinge im Leben konzentriert und die bestehen nicht darin von allem das Neueste und Beste zu haben.
 
noch drei Sprüche zum Thema und ab in die Hacke :-)


Für das große Glück ist man weder zu alt noch zu jung, oft aber zu blind, zu einfältig, zu bequem … Glück will nicht machen, Glück will gemacht werden!

Denn dem Glück, geliebt zu werden,
gleicht kein ander Glück auf Erden.

Sein Glück darin zu finden, für das Glück anderer zu sorgen! Wer diesen Egoismus hat, für den ist es keine Kunst, glücklich zu sein.
 
das wichtigste ist mMn überhaupt ... sich selbst zu lieben!!!
viele menschen können dies nicht und suchen die liebe beim partner!
somit ist eben schon vorprogrammiert, dass diese beziehung nicht lange halten wird/kann ....
man fordert und fordert immer mehr (liebe) und sieht nicht das, was einem vom partner bereits geschenkt wird!
es wird IMMER zuwenig sein!
drum, erst wenn man sich von tiefsten herzen selbst liebt, wird auch eine partnerschaft ein leben lang halten!!!
... den dann kannst du DIESE LIEBE erst so richtig genießen!!! (mM)
 
Natürlich gehört ein gesundes Selbstbewußtsein und eine Akzeptanz des eigenen Ich`s dazu um eine erfüllte Partnerschaft leben zu können.
Was aber abträglich wäre, ist eine "Selbstverliebtheit" die in Egoismus mündet. Das kannst in einer (guten) Beziehung am Wenigsten brauchen.
 
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