Was ist eine "gesunde" Einstellung zur Nacktheit?

Mitglied #47297

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Mit meiner Partnerin bin ich nun schon seit über 10 Jahren zusammen, der Sex ist großartig, aber in Sachen Nacktheit könnten wir gegensätzlicher nicht sein.

Schon in meinem Elternhaus war's nichts Ungewöhnliches, sich beispielsweise am Weg vom oder zum Badezimmer nackt zu begegnen. Meine Eltern waren zwar keine Nudisten, aber aus einem nackten Menschen wurde kein großes Ding gemacht. Mit Anfang 20 entdeckte ich die Vorzüge der Freikörperkultur für mich und so lief ich vermehrt auch daheim - in den eigenen vier Wänden oder auch im Garten, sofern nicht von außen einsehbar - nackt umher. Nachts schlafe ich sowieso schon seit meinem 18. Lebensjahr nackt und nacktbaden ist ohnehin das Größte für mich (nichts stört mich mehr, als eine nasse Badehose oder sie umständlich wechseln zu müssen).

Im Elternhaus meiner Partnerin gab's und gibt's das Thema "Nackt sein" erst gar nicht. Eine 6-köpfige Familie - niemals hat irgendeiner den anderen je nackt zu Gesicht bekommen, nicht einmal aus Versehen. Es gibt im Garten einen großen Pool, der durch die Vegetation nicht nur von draußen, sondern auch zum restlichen Garten völlig uneinsehbar ist. Aber niemandem aus dieser Familie wäre jemals in den Sinn gekommen, wenn er alleine ist, mal spontan auch ohne Badesachen hineinzuspringen.

Ich bin diesbezüglich halt anders: Als ich einmal mangels vorhandener Badekleidung im besagten Pool nackt geschwommen bin - niemand außer meiner Partnerin am Grundstück - bekam ich von ihr einen richtigen Anschiss, was mir denn einfallen würde, es könnte mich ja immerhin jemand sehen - was aber, wie beschrieben, gar nicht möglich wäre, außer irgendein Nachbar würde eine Drohne hierfür benutzen.
In unserer Wohnung läuft meine Partnerin auch keine Sekunde nackt herum, kaum aus der Dusche wird ein Bademantel angezogen oder sich ein Handtuch herumgewickelt. Umgezogen wird nicht selten auch hinter geschlossenen Türen und Vorhängen.
Sehr zu ihrem Missfallen, lasse ich es mir aber nicht nehmen, daheim etwas "freier" herumzulaufen. Regelmäßig wird's zum Diskussionsthema, wenn ich mir nicht sofort nach dem Aufstehen eine Short anziehe oder wenn ich nach dem Duschen noch länger nackt bin, als nur auf dem Weg zum Schlafzimmer.

Möglicherweise prallen hier zwei Extreme aufeinander, aber ich bin mittlerweile verunsichert, ob meine Art mit Nacktheit umzugehen überhaupt noch normal ist oder ob meine Partnerin nicht einfach aus einer völlig verklemmten Familie stammt.

Eure Meinungen und Erfahrungen dazu?
 
Ich finde dass es normal ist in seinem Privaten Bereich nackt sein zu dürfen.
Ebenso, dass man es akzeptiert wenn Andere das nicht tun wollen.
Auch dass man Andere nicht mit seiner Nacktheit belästigt.
Fürderhin, dass mein Partner meine Nacktheit nicht belästigend findet.
Darüber hinaus dass man seinen nackten Hintern nicht auf den Möbeln und Sitzgelegenheiten abreibt, also es für andere hygienisch gestaltet.
Und dass 2 erwachsene Menschen in der Lage sein sollten das unter sich zu regeln.
 
Möglicherweise prallen hier zwei Extreme aufeinander, aber ich bin mittlerweile verunsichert, ob meine Art mit Nacktheit umzugehen überhaupt noch normal ist oder ob meine Partnerin nicht einfach aus einer völlig verklemmten Familie stammt.
Ich find´s ganz normal, so bin ich aufgewachsen und meine Jungs auch so. Ansich lässt es sich ja auch kaum vermeiden. Wer hat nach dem Duschen nicht mal die Unterwäsche im nächsten Zimmer, tja und selbst am WC schreit man mal nach dem Häuslpapier und verteufelt den, der nicht nachgelegt hat. :)

Ich kann nicht nachvollziehen wie Menschen in einer Sauna oder FKK vollkommen von der Rolle sind und das sexualisieren in ihrem Kopf.
"Beim Arzt ausziehen" oder diese oder jene Untersuchung, das ist für etliche nicht normal, der Gynäkologe oft der feuchte Traum vieler Männer.

Nacktheit gleich mit Sex in Verbindung zu bringen, das finde ich nicht normal.
Das muss vorgelebt werden, indem man als Eltern selbst so denkt und die Kinder da mitzieht. :(

o.t. Mein Pool, meine Hitze, meine Nacht - ich muss allerdings die Scheinwerfer nicht anschalten und nicht laut plantschen, kommt jemand vorbei, dann sag ich "Irre die Hitz, schlaf gut und liebe Grüße an die Gattin." - Da ist absolut nix dabei.
 
Möglicherweise prallen hier zwei Extreme aufeinander, aber ich bin mittlerweile verunsichert, ob meine Art mit Nacktheit umzugehen überhaupt noch normal ist oder ob meine Partnerin nicht einfach aus einer völlig verklemmten Familie stammt.
Nacktheit gleich mit Sex in Verbindung zu bringen, das finde ich nicht normal.

Ich denke nicht, dass das Verklemmtheit ist.
Menschen sind nun einmal verschieden und gehen auch mit ihrer Nacktheit unterschiedlich um.

Bei uns ist es schon immer so, dass meine Frau mit ihrer Nacktheit situativ anders umgeht.
Sie ist weder für FKK noch für Sauna zu haben. Sie begründet das mit ihrem Thigh Gap.
Sie mag es einfach nicht, wenn man bei ihr "von hinten" ungewollt alles sehen kann.
Sie läuft auch zuhause nicht nackt herum.

Ganz anders ist es in den Swingerclubs. Da genießt sie ihre freizügigen Outfits und auch ihre Nacktheit.
Dort geht sie auch in die Sauna.
Sie bringt Nacktheit also tatsächlich ausschließlich mit Sex in Verbindung und dann ist es ihr auch recht
und sie genießt es, wenn alle sie nackt sehen.

Ob es unnormal ist, dass sie Nacktheit mit Sex in Verbindung bringt kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiß,
was "normal" bedeutet!
 
Ich denke nicht, dass das Verklemmtheit ist.
Menschen sind nun einmal verschieden und gehen auch mit ihrer Nacktheit unterschiedlich um.
Absolut. Ich halte mich gerne bedeckt, schlüpf in so einen leichten Flatterkaftan, wenn ich zum Badebuffett gehe.
Aber Nacktsein ist kein Drama, sondern insofern normal, dass jeder Mensch es unter dem Gewand sieht.
Sie bringt Nacktheit also tatsächlich ausschließlich mit Sex in Verbindung und dann ist es ihr auch recht
und sie genießt es, wenn alle sie nackt sehen.
Wie Du richtig sagst, so wie es etliche Männer hier sehen: Jemand nackt sehen ist Sexdenken.
Und das mag ich nicht und das ist nicht schön, wenn man sich schnell mal umzieht, eh unauffällig oder Handtuchding und es wird deppert gspechtelt. In der Sauna entspannt und Gedanken versunken dasselbe. Da macht das keine Freund mehr, das ist einfach unangenehm.
So objektifiziert werden in sexueller Hinsicht, nur weil man halt dort nackt ist, wo man nackt ist - das empfinde ich ungut, das will ich nicht.
Ob es unnormal ist, dass sie Nacktheit mit Sex in Verbindung bringt kann ich nicht sagen, weil ich nicht weiß,
was "normal" bedeutet!
Deshalb auch ganz klar, nicht was normal ist oder nicht, sondern:
Ich find´s ganz normal, so bin ich aufgewachsen und meine Jungs auch so.
 
Mit meiner Partnerin bin ich nun schon seit über 10 Jahren zusammen, der Sex ist großartig, aber in Sachen Nacktheit könnten wir gegensätzlicher nicht sein.

Schon in meinem Elternhaus war's nichts Ungewöhnliches, sich beispielsweise am Weg vom oder zum Badezimmer nackt zu begegnen. Meine Eltern waren zwar keine Nudisten, aber aus einem nackten Menschen wurde kein großes Ding gemacht. Mit Anfang 20 entdeckte ich die Vorzüge der Freikörperkultur für mich und so lief ich vermehrt auch daheim - in den eigenen vier Wänden oder auch im Garten, sofern nicht von außen einsehbar - nackt umher. Nachts schlafe ich sowieso schon seit meinem 18. Lebensjahr nackt und nacktbaden ist ohnehin das Größte für mich (nichts stört mich mehr, als eine nasse Badehose oder sie umständlich wechseln zu müssen).

Im Elternhaus meiner Partnerin gab's und gibt's das Thema "Nackt sein" erst gar nicht. Eine 6-köpfige Familie - niemals hat irgendeiner den anderen je nackt zu Gesicht bekommen, nicht einmal aus Versehen. Es gibt im Garten einen großen Pool, der durch die Vegetation nicht nur von draußen, sondern auch zum restlichen Garten völlig uneinsehbar ist. Aber niemandem aus dieser Familie wäre jemals in den Sinn gekommen, wenn er alleine ist, mal spontan auch ohne Badesachen hineinzuspringen.

Ich bin diesbezüglich halt anders: Als ich einmal mangels vorhandener Badekleidung im besagten Pool nackt geschwommen bin - niemand außer meiner Partnerin am Grundstück - bekam ich von ihr einen richtigen Anschiss, was mir denn einfallen würde, es könnte mich ja immerhin jemand sehen - was aber, wie beschrieben, gar nicht möglich wäre, außer irgendein Nachbar würde eine Drohne hierfür benutzen.
In unserer Wohnung läuft meine Partnerin auch keine Sekunde nackt herum, kaum aus der Dusche wird ein Bademantel angezogen oder sich ein Handtuch herumgewickelt. Umgezogen wird nicht selten auch hinter geschlossenen Türen und Vorhängen.
Sehr zu ihrem Missfallen, lasse ich es mir aber nicht nehmen, daheim etwas "freier" herumzulaufen. Regelmäßig wird's zum Diskussionsthema, wenn ich mir nicht sofort nach dem Aufstehen eine Short anziehe oder wenn ich nach dem Duschen noch länger nackt bin, als nur auf dem Weg zum Schlafzimmer.

Möglicherweise prallen hier zwei Extreme aufeinander, aber ich bin mittlerweile verunsichert, ob meine Art mit Nacktheit umzugehen überhaupt noch normal ist oder ob meine Partnerin nicht einfach aus einer völlig verklemmten Familie stammt.

Eure Meinungen und Erfahrungen dazu?
Wenn du alleine bist, kannst du machen was du willst.
Wenn du in einer Gemeinschaft bist, sollte man sich auf einen gemeinsamen Nenner einigen können. Einfach etwas durchzusetzen, obwohl man weiß, dass es nicht gewollt ist... find ich jetzt nicht so toll.

Für mich gehört Nacktheit auch nicht in Bereiche, in denen ich von anderen gesehen werden könnte. Und dazu gehörte und gehört auch die Familie.
Abgesehen davon ziehen wir einen Bademantel wegen der Feuchtigkeit und/oder Bequemlichkeit an... nicht weil wir "prüde" sind.
Und selbst ein Slip wäre eine bessere Alternative gewesen, als dein Verhalten auf Biegen und Brechen durchsetzen zu wollen, obwohl du wusstest, dass deine Partnerin das nicht gut findet.
 
Wir gehen da auch recht offen damit um. Wenn ich im Bad bin und Kind kommt rein weils was braucht oder fragt, bin ich halt grad nackt 🤷‍♀️

Mein Schatz ist liebend gerne nackt zu Hause wenns warm ist. Macht er allerdings nur wenn wir zu zweit sind.
Meine Kinder sind nicht unsere, und das wäre ihnen unangenehm.
Also wird Ihnen auch nichts aufgedrängt.

Nackt baden ist einfach herrlich. Hat auch für mich nichts mit Sex zu tun.
LG Tina
 
Mit meiner Partnerin bin ich nun schon seit über 10 Jahren zusammen, der Sex ist großartig, aber in Sachen Nacktheit könnten wir gegensätzlicher nicht sein.

Schon in meinem Elternhaus war's nichts Ungewöhnliches, sich beispielsweise am Weg vom oder zum Badezimmer nackt zu begegnen. Meine Eltern waren zwar keine Nudisten, aber aus einem nackten Menschen wurde kein großes Ding gemacht. Mit Anfang 20 entdeckte ich die Vorzüge der Freikörperkultur für mich und so lief ich vermehrt auch daheim - in den eigenen vier Wänden oder auch im Garten, sofern nicht von außen einsehbar - nackt umher. Nachts schlafe ich sowieso schon seit meinem 18. Lebensjahr nackt und nacktbaden ist ohnehin das Größte für mich (nichts stört mich mehr, als eine nasse Badehose oder sie umständlich wechseln zu müssen).

Im Elternhaus meiner Partnerin gab's und gibt's das Thema "Nackt sein" erst gar nicht. Eine 6-köpfige Familie - niemals hat irgendeiner den anderen je nackt zu Gesicht bekommen, nicht einmal aus Versehen. Es gibt im Garten einen großen Pool, der durch die Vegetation nicht nur von draußen, sondern auch zum restlichen Garten völlig uneinsehbar ist. Aber niemandem aus dieser Familie wäre jemals in den Sinn gekommen, wenn er alleine ist, mal spontan auch ohne Badesachen hineinzuspringen.

Ich bin diesbezüglich halt anders: Als ich einmal mangels vorhandener Badekleidung im besagten Pool nackt geschwommen bin - niemand außer meiner Partnerin am Grundstück - bekam ich von ihr einen richtigen Anschiss, was mir denn einfallen würde, es könnte mich ja immerhin jemand sehen - was aber, wie beschrieben, gar nicht möglich wäre, außer irgendein Nachbar würde eine Drohne hierfür benutzen.
In unserer Wohnung läuft meine Partnerin auch keine Sekunde nackt herum, kaum aus der Dusche wird ein Bademantel angezogen oder sich ein Handtuch herumgewickelt. Umgezogen wird nicht selten auch hinter geschlossenen Türen und Vorhängen.
Sehr zu ihrem Missfallen, lasse ich es mir aber nicht nehmen, daheim etwas "freier" herumzulaufen. Regelmäßig wird's zum Diskussionsthema, wenn ich mir nicht sofort nach dem Aufstehen eine Short anziehe oder wenn ich nach dem Duschen noch länger nackt bin, als nur auf dem Weg zum Schlafzimmer.

Möglicherweise prallen hier zwei Extreme aufeinander, aber ich bin mittlerweile verunsichert, ob meine Art mit Nacktheit umzugehen überhaupt noch normal ist oder ob meine Partnerin nicht einfach aus einer völlig verklemmten Familie stammt.

Eure Meinungen und Erfahrungen dazu?
wichtig ist doch letztlich nur, dass ihr euch liebt und wie du schreibst "der sex großartig" ist ... ob du "noch normal" oder sie "völlig verklemmt" ist, ist eine wertung des einen oder anderen - und du sagst es verunsichert dich – warum? weil dich ihre vorwürfe verunsichern? bist du verunsichert, was dein verhalten betrifft? ich würde versuchen, offen und ehrlich das thema auszusprechen und dann vielleicht ein paar regeln, mit denen es euch beiden gut geht, festzulegen. wäre ja schade um eure an sich glückliche partnerschaft!
 
Hmmm, bissl seltsamer Thread. Wie du schon schreibst prallen da zwei Welten aufeinander. Wir zB schlafen grundsätzlich nackt und rennen auch nackt zwischen Badezimmer und Schlafzimmer hin und her. Wir gehen auch gerne in die Sauna bzw. in den Nacktbereich der Therme, aber sonst haben wir nicht das Bedürfnis ständig nackt herumzulaufen. Auch zu Hause nicht..... Das deine Freundin aber aufgrund ihrer Erziehung mit Nacktheit ein gewissen Problem hat - so what. Darüber zu streiten ist schon ein wenig kindisch.....

Wir haben allerdings nun auch ein Teenie-Monster (weiblich) daheim, da muss man schon Rücksicht nehmen. Ihr ist ihre Nacktheit unangenehm, daher respektieren wir das auch - die Mama darf es sich noch herausnehmen auch mal ins Badezimmer zu platzen wenn Töchterchen sich da duscht, Papa würde das im Traum nicht einfallen.
 
Mit meiner Partnerin bin ich nun schon seit über 10 Jahren zusammen, der Sex ist großartig, aber in Sachen Nacktheit könnten wir gegensätzlicher nicht sein.

Schon in meinem Elternhaus war's nichts Ungewöhnliches, sich beispielsweise am Weg vom oder zum Badezimmer nackt zu begegnen. Meine Eltern waren zwar keine Nudisten, aber aus einem nackten Menschen wurde kein großes Ding gemacht. Mit Anfang 20 entdeckte ich die Vorzüge der Freikörperkultur für mich und so lief ich vermehrt auch daheim - in den eigenen vier Wänden oder auch im Garten, sofern nicht von außen einsehbar - nackt umher. Nachts schlafe ich sowieso schon seit meinem 18. Lebensjahr nackt und nacktbaden ist ohnehin das Größte für mich (nichts stört mich mehr, als eine nasse Badehose oder sie umständlich wechseln zu müssen).

Im Elternhaus meiner Partnerin gab's und gibt's das Thema "Nackt sein" erst gar nicht. Eine 6-köpfige Familie - niemals hat irgendeiner den anderen je nackt zu Gesicht bekommen, nicht einmal aus Versehen. Es gibt im Garten einen großen Pool, der durch die Vegetation nicht nur von draußen, sondern auch zum restlichen Garten völlig uneinsehbar ist. Aber niemandem aus dieser Familie wäre jemals in den Sinn gekommen, wenn er alleine ist, mal spontan auch ohne Badesachen hineinzuspringen.

Ich bin diesbezüglich halt anders: Als ich einmal mangels vorhandener Badekleidung im besagten Pool nackt geschwommen bin - niemand außer meiner Partnerin am Grundstück - bekam ich von ihr einen richtigen Anschiss, was mir denn einfallen würde, es könnte mich ja immerhin jemand sehen - was aber, wie beschrieben, gar nicht möglich wäre, außer irgendein Nachbar würde eine Drohne hierfür benutzen.
In unserer Wohnung läuft meine Partnerin auch keine Sekunde nackt herum, kaum aus der Dusche wird ein Bademantel angezogen oder sich ein Handtuch herumgewickelt. Umgezogen wird nicht selten auch hinter geschlossenen Türen und Vorhängen.
Sehr zu ihrem Missfallen, lasse ich es mir aber nicht nehmen, daheim etwas "freier" herumzulaufen. Regelmäßig wird's zum Diskussionsthema, wenn ich mir nicht sofort nach dem Aufstehen eine Short anziehe oder wenn ich nach dem Duschen noch länger nackt bin, als nur auf dem Weg zum Schlafzimmer.

Möglicherweise prallen hier zwei Extreme aufeinander, aber ich bin mittlerweile verunsichert, ob meine Art mit Nacktheit umzugehen überhaupt noch normal ist oder ob meine Partnerin nicht einfach aus einer völlig verklemmten Familie stammt.

Eure Meinungen und Erfahrungen dazu?

Also ich bin auch Team Klamotten.
Nackt find ich irgendwie stillos. 🙄

Babys und sehr alte Menschen können sich nicht selbst anziehen, bei Normalos denk ich mir: zu faul zum anziehen? 😆

Meine Eltern, Schwester und ich waren zu 4 in einer kleinen Wohnung, trotzdem hatte jeder seine Privatsphäre.

Warum sollte man nackt im Garten mit Pool rumlaufen?
Meistens sitzt man auf einem Stuhl und ich will auf keinem Stuhl sitzen wo die Körperflüssigkeiten anderer Menschen kleben. :shock:

Waschen,
Zähne putzen,
Deo,
Bürsten,
Anziehen.

Sollte drinn sein wenn man in der Zivilisation wohnen möchte.
Alleine auf einer Insel sieht das ganze anders aus. 🤣

Ein Problem zu haben wenn man vor seinem Partner nackt ist, ist wieder ein ganz anderes Thema.
 
Zuhause, am FKk Teich ist für und nackt völlig ok. Bei meinem ältesten Freund und dessen Familie, wäre Nacktsein völlig unmöglich. Auch im Bad stört man sich nicht gegenseitig.
So unterschiedlich sind wir Menschen.
Daher rede mit deiner Partnerin einmal in einer ruhigen Stunde darüber. Gib ihr die Freiheit so zu sein, wie es ihrem Gefühl wohl tut und provoziere sie nicht unnötig.
 
Ich bin als Kind der 90er viel auf FKK Campingplätzen gewesen. Zeitgleich gab es zu Hause keinerlei Nacktheit - finde ich rückwirkend betrachtet sehr verwirrend 🤨

Naja, mittlerweile liebend gern FKK schwimmen und zu Hause ohnehin meistens nackt, solange die Temperaturen es zulassen. Im Bett grundsätzlich nackig.
Der Mann handhabt das zum Glück genauso.
 
Möglicherweise prallen hier zwei Extreme aufeinander, aber ich bin mittlerweile verunsichert, ob meine Art mit Nacktheit umzugehen überhaupt noch normal ist oder ob meine Partnerin nicht einfach aus einer völlig verklemmten Familie stammt.
Ich denke alles hier stimmt. Deine Art mit Nacktheit umzugehen ist deine Art. Ob die "normal" ist, ist eine kompliziertere Frage und würde erst Mal erfordern eine Kontrollgruppe zu definieren an der man das messen kann.
Ich behaupte allerdings deine Nacktheit ist nicht problematisch!
Außer eben in Kombination oder Konfrontation mit deiner Frau... Deren Einstellung aber ebenso in Ordnung ist.

In eurer Beziehung müsst ihr diesbezüglich einfach Rücksicht aufeinander nehmen oder Kompromisse finden! Einfach reden und herausfinden wie man es für beide akzeptabel hinbekommt.

Ich bin selbst übrigens auch so ein Typ der gar kein Problem hat, im Sommer Mal oben ohne im Garten zu arbeiten oder früh morgens in Boxershorts meinen Kaffee und meine Zigarette zu genießen. Während meine Freundin im Pyjama schon sehr unrund wird, selbst wenn sie nur in den uneinsichtigen Teilen des Gartens unterwegs ist. Könnte ja sein dass die einen Nachbarn die potentiell rein schauen könnten, gerade im ersten Stock am Fenster stehen und nix besseres zu tun haben als ihre Ferngläser und Kameraobjektive zu testen!?
Auch wenn Gäste, Schwiegereltern oÄ besser Bekannte zu Besuch sind ist es mir jetzt relativ egal ob ich ein T-Shirt an habe oder nicht.

Komplettes FKK bin ich jetzt aber nur bei Sex und im FKK Gebiet ein Anhänger davon. Selbst auf dem Weg aus der Dusche zum Schrank Wickel ich mir zumindest ein Handtuch um. Reine Gewohnheit! Mach ich auch wenn ich allein daheim bin.
 
Warum sollte man nackt im Garten mit Pool rumlaufen?

Äh, warum nicht? Was ist das für eine Frage?
Weil man sich (nahtlos) bräunen will, weil man keine Badeanzüge/Bikinis mag, man sich in nassen Badeklamotten nicht wohlfühlt, weil es ein unglaublich schönes Gefühl ist nackt im Pool zu sein und das Wasser auf der völlig nackten Haut zu spüren, weil es eine Wohltat ist die Sonne auf der nackten Haut zu spüren, weil man sich nackt frei und wohl fühlt.

Ich bin Zuhause oft nackt, mein Mann auch.

Die meisten Menschen haben SO eine verquere Einstellung zu nackt sein.... das ist echt traurig.
Ich sehe jeden Tag zahlreiche nackte Menschen, ich wasche sie, creme sie ein, reinige ihre intimsten Stellen.
Ein nackter Mensch ist für mich völlig unspektakulär (außer ich kenne ihn und finde ihn anziehend). Ich weiß nicht warum die meisten Menschen so ein Gewese um Nacktheit machen, wir haben alle das Gleiche und schon 1000 Mal gesehen. Und wenn mein Nachbar mich nackt sieht ist es mir auch egal, der wird auch schon mal nackte Brüste und eine nackte Vagina gesehen haben.
 
Und selbst ein Slip wäre eine bessere Alternative gewesen, als dein Verhalten auf Biegen und Brechen durchsetzen zu wollen, obwohl du wusstest, dass deine Partnerin das nicht gut findet.

Auch dass man Andere nicht mit seiner Nacktheit belästigt.

Ist ja schon beinahe amüsant, wie sich immer wieder Leute finden, die in meine Worte hinein- oder sie dahingehend uminterpretieren, ich würde anderen etwas aufzwingen wollen. Nirgendwo, so glaube ich, habe ich etwas geschrieben, das den Schluss zuließe, ich würde dabei auf niemandem Rücksicht nehmen oder gar jemanden belästigen.
 
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