Bewältigung von Mißbrauch

Jup ich weiß. Den hast du auch deiner Mutter gezeigt nehm ich an. Oder hättest du wenn sie gewusst hätte dass du mit 13 etwas mit einem fast 18 Jährigen hättest.
Und die meisten Mütter und Eltern würden ihren Töchtern von sowas abraten... weil Lebenserfahrung und so. Aber in dem Alter fühlt man sich vermutlich cool und so viel reifer als die Klassenkolleginnen, erhoben von der Aufmerksamkeit die einem ein so viel älterer Mann schenkt.

Aber dann wundert man sich wenn ein 17 jähriger die Naivität von einer 13 jährigen ausnutzt anstatt sich eben einfach einzugestehen dass solche Männer junge Mädels nehmen WEIL sie naiv sind. Und das Eltern die vorsichtig wegen sowas sind oder negativ reagieren oftmals einfach Recht haben.

Wo bist du bitte dagegengrennt?
 
Warum auch immer was geschah, ist und bleibt ein Opfer nun mal ein Opfer!
Dagegen argumentier ich auch nicht.

Aber hältst du es wirklich für sinnlos sich Gedanken zu machen warum etwas passiert oder wie man ähnliches vermeiden könnte?
Wieso verteidig ich mich hier eigentlich? 🤦🏼‍♀️😒😕
Weil du nicht dumm und nicht mehr naiv genug bist zu glauben dass es Zufall war oder du nicht anders, richtiger oder besser hättest handeln können :schulterzuck: ?
 
Also @Mitglied #239795 bei allem Respekt dir gegenüber und deinen vielen tollen Beiträgen im Forum die ich so mitgelesen habe - bis jetzt...

Wie lange dauert es denn noch bis du merkst dass du hier zu diesem Thema nichts Konstruktives beizutragen vermagst??

Öffne doch ein neues Thema wo du deine Meinung über die Sinnhaftigkeit und den Nutzen von Vorbereitung, Schulung und Training gegen Angriffe Kund tuen kannst. Du hast ja auch Recht mit diesem Präventiven Ansatz! - ABER nicht hier und auf diese unsensible Art und Weise die den Opfern fast schon irgendwie Vorwürfe macht und in ihnen so etwas wie Eigenschuld aufkommen lässt.
 
Jup ich weiß. Den hast du auch deiner Mutter gezeigt nehm ich an. Oder hättest du wenn sie gewusst hätte dass du mit 13 etwas mit einem fast 18 Jährigen hättest.
Und die meisten Mütter und Eltern würden ihren Töchtern von sowas abraten... weil Lebenserfahrung und so. Aber in dem Alter fühlt man sich vermutlich cool und so viel reifer als die Klassenkolleginnen, erhoben von der Aufmerksamkeit die einem ein so viel älterer Mann schenkt.

Aber dann wundert man sich wenn ein 17 jähriger die Naivität von einer 13 jährigen ausnutzt anstatt sich eben einfach einzugestehen dass solche Männer junge Mädels nehmen WEIL sie naiv sind. Und das Eltern die vorsichtig wegen sowas sind oder negativ reagieren oftmals einfach Recht haben.
Ich mag die Gefühlswelt meiner Kinder verstehen, will, dass sie vertrauen haben und sich nicht in die Heimlichtuerei flüchten.
Eltern können sich sorgen -ja!
Eltern erreichen aber mit Verboten eher das was sie nicht wollen...
Wird ein Teenager vergewaltigt ist daran weder die Kleidung, noch die zu lasche Erziehung schuld, sondern nur einer - der Täter.
 
Also @Mitglied #239795 bei allem Respekt dir gegenüber und deinen vielen tollen Beiträgen im Forum die ich so mitgelesen habe - bis jetzt...

Wie lange dauert es denn noch bis du merkst dass du hier zu diesem Thema nichts Konstruktives beizutragen vermagst??

Öffne doch ein neues Thema wo du deine Meinung über die Sinnhaftigkeit und den Nutzen von Vorbereitung, Schulung und Training gegen Angriffe Kund tuen kannst. Du hast ja auch Recht mit diesem Präventiven Ansatz! - ABER nicht hier und auf diese unsensible Art und Weise die den Opfern fast schon irgendwie Vorwürfe macht und in ihnen so etwas wie Eigenschuld aufkommen lässt.
Mir vergeht eh die Lust und das Interesse an dem Thread. Ich schließ mich @Mitglied #328725 an und bin raus.:winke:
 
Oder daraus die Lektion was man Mädels klar machen könnte um sowas zukünftig (so oft wie möglich) zu vermeiden?

Gehts noch?

Du sollst nix den Frauen klarmachen! Die Täter sinds. Ausschliesslich und sonst niemand!

Wenn ich mir ein Regenbogenbandl um die Stirn bind, eine Pfauenfeder in den Arsch steck und auf heels durch die Kärntnerstrasse stöckl, hab ich das selbstverständliche Recht nicht belästigt zu werden.

Und wenn eine Frau im Mini um drei in der Früh alleine durch den dunklen Park heimwärts wankt, hat sie das Recht unversehrt zu Hause anzukommen!

In welcher Welt lebt ihr denn, dass ihr glaubt Frauen einschränken zu müssen, blos weil einige Männer eine schwer gestörte Sexualität/Beziehung zu Frauen haben???????
 
.. ja "Warum ich?" fragt sich das Opfer - ex-post betrachtet!!
... und dabei passiert es halt nur zu leicht dass sich das Opfer selbst die Schuld gibt.... um eine schnelle Antwort zu haben, zu verdrängen und "weiterleben" zu können...

Deine Ratschläge und logischen Überlegungen sind sicher wertvoll ex-ante betrachtet zur Vermeidung von solchen Angriffen!
Ex-post bin ich mir nicht sicher ob das in jedem Fall zweckdienlich zur Verarbeitung eines traumatischen Erlebnisses ist!
Genau, danke.

Jede auch nur ansatzweise rübergebrachte " Mitschuld" des Opfers oder " Anteil" ist grundsätzlich kontraproduktiv und treibt das Opfer in weiteres Leid hinein. Und auch manche Hobbypsychologen sind so "gescheit", weil sie meinen, jedes Opfer kann nur mitgemacht haben, cwenn es ja so viele andere nicht trifft.

Das Gemeine an oft auch nur so " Nebenbeibemerkungen" ist oft, dass man sich dann nicht mehr weiter s drum kümmert, was solche gescheiten Bemerkungen mit dem Opfer zusätzlich machen.
 
Mir vergeht eh die Lust und das Interesse an dem Thread
*hust*
dir ist die lust am thread vergangen? :lol:

du hast anfangs eh recht ... es ist angebracht, diesen diskurs zu haben. zum einen, um doch gewisse muster und parallelen zu erkennen und zu reflektieren, zum anderen damit man auch schnell aufzeigen kann, was blödsinn ist und was reine wahrnehmungsdefizite sind (wie zB was opfer "meistens" tragen ... wenn du vorrangig vergewaltigungsgeschichten mit "unpassender kleidung" oder "provokantem verhalten" wahrnimmst, sagt das meinetwegen etwas über dich und deine wahrnehmung aus, mit statistiken hats aber wenig zu tun, die reden ne andere sprache).

nur, aschu ...
Weil du nicht dumm und nicht mehr naiv genug bist zu glauben dass es Zufall war oder du nicht anders, richtiger oder besser hättest handeln können :schulterzuck: ?
das, ist nicht dieser diskurs, sondern masslose selbstüberschätzung deinerseits :penguin:
 
Ich war in der Jugend öfter physischer und psychischer Gewalt ausgesetzt. Innerfamiliär und außerfamiliär. Vergewaltigung gehört allerdings nicht zu meinen direkten Erfahrungen.

Aber ich muss sagen dass ich gelernt hab mit Gewalt, Verbrechen und Gefahr umzugehen (die Arbeit als Sicherheitsdienst und Türsteher hat sehr geholfen) und seit ich 18+ war nie wieder Gewalt erfahren habe. Mir wurden schon Messer unter die Nase gehalten, ich wurde wiederholt bedroht, 1 versuchter Überfall uÄ... aber ich hab es mit entsprechend Erfahrung, Ruhe und Selbstsicherheit als Erwachsener IMMER geschafft Situationen zu deeskalieren.

Und wenn du vor einer Vergewaltigung stehst, wie willst du da als Frau deeskalieren? Du sagst du hast da entsprechende Erfahrungen gesammelt um in solchen Situationen richtig agieren zu können. Was ist mit Frauen, die das erste Mal in solch eine Situation kommen? Die zuerst mal erstarren vor Schreck, gar nicht recht wissen was da geschieht? Man könne schreien? Ja sicher, einige von uns würden das in der Situation tatsächlich können, andere reagieren aber anders und das laut den vielen Schilderungen von Opfern nicht wenige. Es ist also einfach zu sagen, es gibt Möglichkeiten besser zu reagieren, wenn man selber nie in so einer Situation war. Darauf kann man sich nicht vorbereiten. Ich denke die einzige wirksame deeskalation bei einer Vergewaltigung wäre wohl, wenn aus dem Höschen der Frau plötzlich ein Schnidel hängen würde...

Was ich sagen möchte, du machst hier ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.

Aber mir fallen gleich ein paar Mädels und Frauen mit 13 ein die nicht naiv waren in dem Alter und gut mit sowas klarkommen. Unter anderem die die ich oben beschrieben habe. Traurigerweise (im Gegensatz zu der) auch ein paar Fälle die mit 13 schon nicht mehr naiv waren sondern abgehärtet. Sowohl praktische Erfahrungen unt Traumatasierungen als auch theoretische Aufklärung kann solche Naivität austreiben.

Heute weiß ich was ich Kindern raten würde. Heute weiß ich grob wie ich meine Kinder (sollt ich mal welche haben) diesbezüglich vorbereiten kann oder welche Werte ich vermitteln will.
Aufklärung und sensibilisierung zu dem Thema ist sicher wichtig, um gewisse Gefahren tatsächlich genug früh zu erkennen. Ich bin dem einen Typen mit 5Jahren auch nur nicht auf dem Leim gegangen, weil ich in solch jungen Jahren schon klar wusste, dass solch eine Situation gefährlich sein kann.

Aaber die Schilderung von VoyeurCouple ist doch nicht so eine Situation. Eine ähnliche hatte ich auch, nur mit einem tollen und wertvollem Erlebnis. Ich hatte eine tolle Zeit. VoyeurCoupel hatte da vor allem Pech. Man kann doch einem 13 Jährigem Mädchen nicht sagen, sie dürfe mit nem 17 Jährigen, der ihr eigentlich sympathisch ist, nicht mitgehen, weil sie ja von dem jungen triebgesteuerten Burschen vergewaltigt werden könnte. Ist es denn wirklich nötig immer so vorsichtig sein zu müssen? Sind wir Frauen einfach immer nur potentielle Opfer, sind Männer alle potentielle Täter? Zu übertriebene Vorsicht prägt uns und unsere Kinder auch und zwar zu einem sehr ungesundem Bild. Wie gesagt, am Ende ist man als Frau angeblich nur noch im Keller sicher (ausser bei Fritzel...) und Männer eh nur Triebgesteuert. Prävention wäre eben auch ein gesundes gleichberechtigtes Rollenbild zu erschaffen. Da müsste man mal ordentlich ansetzen. Aber das Thema Gleichberechtigung wurde in den letzten Jahren ja immer mehr und mehr belächelt. Oder Leute die sich ja sooo für den Schutz der Frau einsetzen und im gleichen Zug als Einleitung für ne Antwort zu nem Mann der hier auch die Position vertrat, dass Frauen nicht Schuld sind, zu sagen: „Er sei doch ein Mann und darum auch fähig zur Logik“... Wo liegt also das tatsächliche Grundproblem? Bei Frauen die sich besser verhalten hätten können, oder bei einem immer noch weit verbreitetem schiefem Frauenbild?!...

Das gilt für Männer, oder alle anderen Menschen genauso. Jeden Tag muss man Risiken gegen Nutzen aufwiegen und gewisse Risiken eingehen und andere bleiben lassen.
Ach ja? Würde dir ja Recht geben wenn es gleiche Risiken für alle gäbe, aber offensichtlich muss ich mich ja als Frau anders verhalten um gewisse Risiken aus dem Weg zu gehen oder hast du einem Mann auch schonmal geraten, er solle nicht bei Nacht allein durch die Strassen ziehen?

Auch als Mann kann ich gewisse Kleidung an gewissen Orten nicht tragen. Vielleicht werd ich nicht vergewaltigt... aber mit einem Antifa-TShirt auf eine Burschenschaftsbude zu gehen oder in Coleur auf eine Antifa-Demo ist vermutlich für niemanden eine gute Idee.

Na auch den Fall würde ich mal grundsätzlich bezweifeln. In der Schweiz gab es letztes Jahr genau wegen einem ähnlichem Fall wie du ihn hier beschreibst grosses Aufsehen weil ein Polizist (oder wars Politiker) meinte, dass der Angegriffene ja selber Schuld sei weil er mit seiner offen getragenen Gesinnung provoziert habe. Also hier schon wurde die Frage, meiner Meinung nach, zurecht gestellt. Was ist provokation und sich Aussetzen von unnötigem Risiko, was eine Freiheitsrecht das es zu wahren gilt und nicht diskutierbar ist.

Ich geh persönlich zB nicht ins Darknet und beschäftig mich nicht mit Hacken obwohl mich das Thema fasziniert und eine Zeit lang richtig begeistert hat. Einmal das falsche Scriptpacket runtergeladen und das hat mich einen Computer und ein paar Erpressermails gekostet. Seitdem weiß ich dass dieses Risiko einfach zu hoch ist und dass ich im Darknet nur ein kleiner Futterfisch in einem unheimlich tiefen, dunklen Teich bin... und schränke meine Freiheit zugunsten meiner Sicherheit ein da rein zu gehen.

Im Darknet weisst du genau welchem Risiko du ausgesetzt bist. Das ist wieder viel klarer. Als Frau weisst du es nicht (wir wären wieder bei den unklaren Grenzen). Ist es ein Risiko allein durch die Strassen zu laufen? Ist es ein Risiko mit Minirock in den Ausgang zu gehen? Ist es ein Risiko wenn ich mit Fremden flirte (dein Beispiel!)? Soll ich lieber nicht zuviel trinken, ständig mein Glas im Auge haben, vielleicht auch ja nicht zu unbeschwert tanzen auf der Tanzfläche, hätt ich den Arbeitskollegen auf der Weihnachtsfeier nicht so anlächeln sollen? Mich im Bus besser nicht beben einem wildfremden Mann sitzen, kein Aufzug betreten wenn mit mir nur ein anderer Mann den benutzen wollte, sich mit dem süssem Jungem von neben an nicht auf ein Date einlassen, oder hier im EF Nacktbilder von sich reinstellen, is ja theoretisch auch schon ein erhöhtes risiko. Sich dann noch mit jemandem aus dem EF treffen?! Unvorstellbares Risiko!... Die Gedankenspirale kommt da ziemlich schnell in Gang und kann schlussendlich verdammt viele Lebensbereiche tangieren wenn mans wirklich konsequent zu ende denkt. Du hingegen musst dich nur vom Darknet fern halten...
 
Nein. das nicht. Meine 13 Jährige ist im Urlaub aber über Nacht nicht bei einem Internet Heini. Und wenn Freundin, dann ruf ich die Eltern an. So handhabe ich das. Wenn ihr es anders macht, auch gut. Es war nur eine Frage...ich hoffe nun kann man sich auf die wichtigen Dinge des Lebens konzentrieren


Ich hoffe, Du fragst die Eltern der Freundin auch gleich, in welchem Stockwerk sie wohnen.
Durch's Fenster nachts abhauen war in meiner Jugend bei vielen Samstag-Nacht-Routine.
Meine Mutter wähnte meine Schwester bei einer Freundin in Wien, die beiden waren aber in der Zwischenzeit bereits in Innsbruck auf einem Festival...
Und beide Familien waren konservativ und behütend..
 
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Und wenn du vor einer Vergewaltigung stehst, wie willst du da als Frau deeskalieren? Du sagst du hast da entsprechende Erfahrungen gesammelt um in solchen Situationen richtig agieren zu können. Was ist mit Frauen, die das erste Mal in solch eine Situation kommen? Die zuerst mal erstarren vor Schreck, gar nicht recht wissen was da geschieht? Man könne schreien? Ja sicher, einige von uns würden das in der Situation tatsächlich können, andere reagieren aber anders und das laut den vielen Schilderungen von Opfern nicht wenige. Es ist also einfach zu sagen, es gibt Möglichkeiten besser zu reagieren, wenn man selber nie in so einer Situation war. Darauf kann man sich nicht vorbereiten. Ich denke die einzige wirksame deeskalation bei einer Vergewaltigung wäre wohl, wenn aus dem Höschen der Frau plötzlich ein Schnidel hängen würde...

Was ich sagen möchte, du machst hier ein Vergleich zwischen Äpfeln und Birnen.


Aufklärung und sensibilisierung zu dem Thema ist sicher wichtig, um gewisse Gefahren tatsächlich genug früh zu erkennen. Ich bin dem einen Typen mit 5Jahren auch nur nicht auf dem Leim gegangen, weil ich in solch jungen Jahren schon klar wusste, dass solch eine Situation gefährlich sein kann.

Aaber die Schilderung von VoyeurCouple ist doch nicht so eine Situation. Eine ähnliche hatte ich auch, nur mit einem tollen und wertvollem Erlebnis. Ich hatte eine tolle Zeit. VoyeurCoupel hatte da vor allem Pech. Man kann doch einem 13 Jährigem Mädchen nicht sagen, sie dürfe mit nem 17 Jährigen, der ihr eigentlich sympathisch ist, nicht mitgehen, weil sie ja von dem jungen triebgesteuerten Burschen vergewaltigt werden könnte. Ist es denn wirklich nötig immer so vorsichtig sein zu müssen? Sind wir Frauen einfach immer nur potentielle Opfer, sind Männer alle potentielle Täter? Zu übertriebene Vorsicht prägt uns und unsere Kinder auch und zwar zu einem sehr ungesundem Bild. Wie gesagt, am Ende ist man als Frau angeblich nur noch im Keller sicher (ausser bei Fritzel...) und Männer eh nur Triebgesteuert. Prävention wäre eben auch ein gesundes gleichberechtigtes Rollenbild zu erschaffen. Da müsste man mal ordentlich ansetzen. Aber das Thema Gleichberechtigung wurde in den letzten Jahren ja immer mehr und mehr belächelt. Oder Leute die sich ja sooo für den Schutz der Frau einsetzen und im gleichen Zug als Einleitung für ne Antwort zu nem Mann der hier auch die Position vertrat, dass Frauen nicht Schuld sind, zu sagen: „Er sei doch ein Mann und darum auch fähig zur Logik“... Wo liegt also das tatsächliche Grundproblem? Bei Frauen die sich besser verhalten hätten können, oder bei einem immer noch weit verbreitetem schiefem Frauenbild?!...


Ach ja? Würde dir ja Recht geben wenn es gleiche Risiken für alle gäbe, aber offensichtlich muss ich mich ja als Frau anders verhalten um gewisse Risiken aus dem Weg zu gehen oder hast du einem Mann auch schonmal geraten, er solle nicht bei Nacht allein durch die Strassen ziehen?



Na auch den Fall würde ich mal grundsätzlich bezweifeln. In der Schweiz gab es letztes Jahr genau wegen einem ähnlichem Fall wie du ihn hier beschreibst grosses Aufsehen weil ein Polizist (oder wars Politiker) meinte, dass der Angegriffene ja selber Schuld sei weil er mit seiner offen getragenen Gesinnung provoziert habe. Also hier schon wurde die Frage, meiner Meinung nach, zurecht gestellt. Was ist provokation und sich Aussetzen von unnötigem Risiko, was eine Freiheitsrecht das es zu wahren gilt und nicht diskutierbar ist.



Im Darknet weisst du genau welchem Risiko du ausgesetzt bist. Das ist wieder viel klarer. Als Frau weisst du es nicht (wir wären wieder bei den unklaren Grenzen). Ist es ein Risiko allein durch die Strassen zu laufen? Ist es ein Risiko mit Minirock in den Ausgang zu gehen? Ist es ein Risiko wenn ich mit Fremden flirte (dein Beispiel!)? Soll ich lieber nicht zuviel trinken, ständig mein Glas im Auge haben, vielleicht auch ja nicht zu unbeschwert tanzen auf der Tanzfläche, hätt ich den Arbeitskollegen auf der Weihnachtsfeier nicht so anlächeln sollen? Mich im Bus besser nicht beben einem wildfremden Mann sitzen, kein Aufzug betreten wenn mit mir nur ein anderer Mann den benutzen wollte, sich mit dem süssem Jungem von neben an nicht auf ein Date einlassen, oder hier im EF Nacktbilder von sich reinstellen, is ja theoretisch auch schon ein erhöhtes risiko. Sich dann noch mit jemandem aus dem EF treffen?! Unvorstellbares Risiko!... Die Gedankenspirale kommt da ziemlich schnell in Gang und kann schlussendlich verdammt viele Lebensbereiche tangieren wenn mans wirklich konsequent zu ende denkt. Du hingegen musst dich nur vom Darknet fern halten...
Ich mochte ihn und bissl rumfingern hätte ich definitiv auch gewollt. Hatte ja schon erfahrungen gemacht. Nur für sex war ich halt eigentlich noch nicht bereit. Wollte es mit jemandem den ich liebe teilen.
 
aber wenn du denkst, mit 13 einem mädl noch so hinterher zu steigen und vor den eltern der freundin so blosszustellen (es ist ja egal, ob das wirklich der fall ist, es genügt vollkommen, dass es die 13 jährige so wahrnimmt) fördert das vertrauen der tochter in dich, dann bist du ziemlich naiv ;)
das ergebnis dieser "methode" ist glasklar ... das mädchen wird in zukunft der mutter nur noch mist erzählen, um das zu kriegen, was sie sich wünscht und das zu vermeiden, was sie stört (zB eben anrufe bei den eltern) ...
Die Einstellung ist auch etwas extrem. Man ruft die Eltern der Freundin auch diskret an und nicht vor versammelter Familie/Freundeskreis.
Das Vertrauen muss man sich verdienen, das gilt auch für Teenager. Das Letzte was ich tun würde ist einen Teenie wie einen Erwachsenen zu behandeln.

@Mitglied #239795 ... ich finde deine Argumentation auch nicht sonderlich sensibel, eine gewisse Objektivität ist immer gut, aber nicht immer angebracht - besonders bei so einem Thema wie diesem. Was ich aber nicht sehe (vielleicht habe ich auch ein paar Beiträge überlesen) ist eine Täter-Opfer-Umkehr und wundere mich schon etwas über die vielen Anschuldigungen/Unterstellung hier.
Ich denke, @Mitglied #239795 versucht auf etwas unglückliche Art zu erklären, dass sich die Frauen präventiv verhalten sollen. Nun, ich bin der Meinung, dass auch wenn frau sich jetzt in eine zwielichtige Gegend begibt und nackt mitten auf der Straße mit einem Vibrator selbstbefriedigt, wird sie für eine etwaige Vergewaltigung nie Schuld tragen. Die ist ausnahmslos beim Täter. Immer.
Aber ... dieser Fakt nützt mir absolut nichts, wenn ich einem Täter begegne. Ihm ist es egal, dass ich das Recht habe mich sicher zu jeder Tages- und Nachtzeit dort aufzuhalten wo ich will. Ihm ist meine Menschenwürde egal. Ich bin für den Täter nur ein Objekt, er hat mich schon in dem Augenblick entmenschlicht indem er entschieden hat meine Menschenwürde zu verletzen.

Ja, es ist Scheiße - aber noch immer müssen wir Frauen eben die meiste Arbeit und die meisten Einschränkungen machen. Es ist aber (LEIDER) nicht so einfach wie bestimmte Outfits und Gegenden meiden. Der MINIMALSTE Anteil der Vergewaltigungen passieren aufgrund dieser Gegebenheiten, die sind halt die erschreckendsten - weil man hier auch überfallen wird, oft mit Waffen gedroht wird und eben akutere Lebensgefahr besteht. Aber der überwältigende Großteil der Vergewaltigungen wird nicht von einem Fremden begangen.
 
Ich mochte ihn und bissl rumfingern hätte ich definitiv auch gewollt. Hatte ja schon erfahrungen gemacht. Nur für sex war ich halt eigentlich noch nicht bereit. Wollte es mit jemandem den ich liebe teilen.

Ja eben. Ich fuhr mit knapp 14 auch zu einem etwas älteren Jungen (auch ca 17) Nachhause, den ich erst grad so knapp kennen gelernt hatte (ein Wochenende zuvor). Bei mir wurde es zur ersten kleinen süssen Liebeleierfahrung (mit rumfingern) die ich sicher nicht missen möchte und ich glaube so oder ähnlich ging es den meisten von uns doch? Da hüpft man halt auch ins erste kalte Wasser. Du hattest das Pech, an ein etwas gar Ungeschickten zu geraten. Sagst ja selber, dass er das nicht böse gemeint hat und noch selber grün hintern den Ohren war (und ich glaub ich weiss wie du es meinst).

Grundsätzlich, dass erste Mal oder generell die ersten sexuellen Erfahrungen (und ich vermute mal auch dein 17 Jähriger war noch nicht recht Sattelfest) können schnell mal ein Schuss in den Ofen sein. Viel Unsicherheiten auf beiden Seiten. Ein zuviel oder zuwenig ist da doch auch mal schneller passiert und dementsprechend unschön die Erfahrung. Zumindest in die Richtung werte ich deine Geschichte aus deinen Schilderungen.
 
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