Bewältigung von Mißbrauch

Ich find es nicht schlimm wenn du bei den Eltern der Freundin anrufst
es ist doch egal, was wir es finden :rofl:
aber wenn du denkst, mit 13 einem mädl noch so hinterher zu steigen und vor den eltern der freundin so blosszustellen (es ist ja egal, ob das wirklich der fall ist, es genügt vollkommen, dass es die 13 jährige so wahrnimmt) fördert das vertrauen der tochter in dich, dann bist du ziemlich naiv ;)
das ergebnis dieser "methode" ist glasklar ... das mädchen wird in zukunft der mutter nur noch mist erzählen, um das zu kriegen, was sie sich wünscht und das zu vermeiden, was sie stört (zB eben anrufe bei den eltern) ...

teenager wie weidevieh "steuern" ... das klappt sonst so wahnsinnig gut, wie könnte das je bei sowas wie hier (übernachtungen) schiefgehen? :rolleyes:
 
Bitte mach dir keine falschen Selbstvorwürfe und werde dir bewusst dass du gar nichts getan hast und du selbst keine Schuld trägst!!
Es tut mir leid dass dir so ein traumatisches Ereignis in deiner frühen Jugend (und späten Kindheit) widerfahren ist! :cry:

Ich finde es sehr mutig, dass du darüber offen sprichst und ich denke du kannst damit auch sicher anderen Leserinnen weiterhelfen - besonders wenn man bedenkt was für eine tolle und selbstbewusste Frau du heute bist! :)
Danke dir :bussal:

ich hab zum glück soweit ich das beurteilen kann, keine schäden davon getragen. ich hab ein gesundes männerbild und ein normales sexualverhalten. ( zumindest würd ich das als normal einstufen 😂 )
 
wenn die Uhr weg ist, ist halt ein Klunker weg. Aber anscheinend ist der Wert einer Frau, eines Lebens, Seele, Psyche,... einer Frau nicht (so) viel wert? Stimmt...kann das überhaupt einen Wert haben? Manman
Ich verstehe Verbrechen und Verbrecher folgendermaßen:
Die wiegen den Nutzen oder Gewinn einer Tat gegen die Risiken und den Aufwand auf.

Und da ist es Scheißegal ob es um Dealerei, Raub oder Vergewaltigung geht. Im Kopf der Täter laufen ähnliche Prozesse ab. Und deswegen kann man das auch miteinander vergleichen ohne es gegeneinander aufzuwiegen.
Und dir ist nicht klar, worin genau die enorme Belastung bei sexuellem Missbrauch liegt? Worin genau das Problem bei Kleidungsratschlägen liegt?
Der Vergleich mit materiellem Zeug ist auch ein Hammer.
Siehe oben. Und mir ist sehr wohl klar was ein Traumata (und nichts anderes ist eine Vergewaltigung) mit Menschen macht.

Von Kleidung hab ich aber wenig geschrieben. Und doch muss man sich klar sein dass man mit steigender Attraktivität den “Nutzen“ für Täter höher macht und sich dementsprechend auch Gedanken machen sollte wie man die Risikoseite der Tatüberlegung entsprechend erhöhen kann.
mal abgesehen davon, dass es bezogen auf die Kleidung oftmals sowieso nicht stimmt, ist es total unnötig, für Opfer wahnsinnig schmerzhaft und hat null Wert.
Ich halte es für vergange Opfer für unnötig. Für zukünftige, potentielle Opfer halte ich es aber für sehr sinnvoll sich diese Gedanken zu machen, Erfahrungen zu teilen, tabulos über alle Aspekte solcher Taten zu sprechen und aus vergangenem zu lernen so gut es geht... und das dann in Folge zB in Aufklärung oder Sensibilisierung einfließen zu lassen.

Ja in den Fällen kannst du dich tatsächlich gezielt besser schützen und das ohne grössere Einschränkungen. Bei Missbrauch ist dies nicht der Fall. Um Missbrauch sicher zu verhindern, müsste man sich wohl sein Leben lang im Keller einsperren lassen...
Nein müsste man nicht.

Also nochmal wie ich es sehe:
Es gibt eine Kosten/Aufwand/Risiko vs Nutzen/Gewinn Rechnung im Kopf JEDES Täters.

Das sind Gedanken die jeder Mensch der ein Verbrechen begeht (oder eigentlich: irgendwas macht) hat. Und wenn man Verbrechen vermeiden will kann man auf diese Gedanken im Kopf von potentiellen Tätern vielleicht einwirken. Sowohl auf der Pro als auch auf der Kontraseite.
Die Pro-Seite kann man dabei vielleicht reduzieren. Indem man weniger flirtet oder sich weniger verführerisch kleidet.
Viel wichtiger ist es in meinen Augen aber die Contra-Seite durch eigene Handlungen möglichst triftig und beeindruckend zu gestalten.

Und das geht indem man zB vorsichtiger ist, darauf achtet mit wem man flirtet, aufmerksam ist, Taschenalarme oder sonstige Selbstverteidigungsmaßnahmen dabei hat und bereit ist zu verwenden, bevor man allein zu jemandem nach Hause fährt oder ins Auto steigt erfragt wie er heißt und wo er wohnt und einen Freund oder eine Freundin darüber informiert, gefährliche, einsame Orte so gut es geht bewusst meidet.

Oder im privaten Rahmen dem Vater/Onkel sofort klar macht dass das die Mama, die beste Freundin an der Schule und die Vertrauenslehrerin hört wenn er nicht aufhört. Bzw als Elternteil der Tochter klarmacht dass sie IMMER über soetwas reden kann und soll egal wo, wann oder wie es passiert und dass man da immer zu ihr steht.

Ich glaube das Täter sich ihre Opfer primär wirklich nicht anhand deren Kleidung oder deren Selbstpräsentation aussuchen. Sondern dass im Gegenteil die Risiko/Kostenseite dieser Rechnung wichtiger ist und Täter sich in erster Linie die Opfer suchen die einfach verfügbar sind und mit möglichst geringem Risiko überwältigt werden können. Und in manchen Fällen (wenn auch nicht allen) gibt es sehr wohl Vorsichtsmaßnahmen die man treffen kann um nicht die Person im Raum zu sein bei der diese Kosten/Nutzen Rechnung am klarsten zugunsten des Nutzens aufgeht.
 
Er hats bestimmt garnicht so gemeint. Er war wohl selber eher unerfahren und triebgesteuert. Er laberte was von seine ex wäre 5x gekommen mit ihm. Als ich ihn dann drauf ansprach wegen den 5 sekunden bei mir meinte er nur es sei der gummi 🤣

Ja macht das ganze natürlich nicht besser aber er hatte bestimmt nicht die intension mich zu missbrauchen. Er war halt jung und dumm.


Jaa da liegt glaub ich auch das Problem n wenig dahinter..
Würden Frauen und auch junge Mädchen die wissen was sie wollen, nicht als schlampen beschimpft werden, würden Männer es auch nicht mehr ok finden Frauen, die nicht wollen zu überreden.
Nachdem sich aber auch Frauen die interesse haben über Jahrhunderte lang zieren mussten um gesellschaftlich anerkannt zu bleiben, wird's eben jetzt schwierig..
 
Ich verstehe Verbrechen und Verbrecher folgendermaßen:
Die wiegen den Nutzen oder Gewinn einer Tat gegen die Risiken und den Aufwand auf.

Und da ist es Scheißegal ob es um Dealerei, Raub oder Vergewaltigung geht. Im Kopf der Täter laufen ähnliche Prozesse ab. Und deswegen kann man das auch miteinander vergleichen ohne es gegeneinander aufzuwiegen.

Siehe oben. Und mir ist sehr wohl klar was ein Traumata (und nichts anderes ist eine Vergewaltigung) mit Menschen macht.

Von Kleidung hab ich aber wenig geschrieben. Und doch muss man sich klar sein dass man mit steigender Attraktivität den “Nutzen“ für Täter höher macht und sich dementsprechend auch Gedanken machen sollte wie man die Risikoseite der Tatüberlegung entsprechend erhöhen kann.

Ich halte es für vergange Opfer für unnötig. Für zukünftige, potentielle Opfer halte ich es aber für sehr sinnvoll sich diese Gedanken zu machen, Erfahrungen zu teilen, tabulos über alle Aspekte solcher Taten zu sprechen und aus vergangenem zu lernen so gut es geht... und das dann in Folge zB in Aufklärung oder Sensibilisierung einfließen zu lassen.


Nein müsste man nicht.

Also nochmal wie ich es sehe:
Es gibt eine Kosten/Aufwand/Risiko vs Nutzen/Gewinn Rechnung im Kopf JEDES Täters.

Das sind Gedanken die jeder Mensch der ein Verbrechen begeht (oder eigentlich: irgendwas macht) hat. Und wenn man Verbrechen vermeiden will kann man auf diese Gedanken im Kopf von potentiellen Tätern vielleicht einwirken. Sowohl auf der Pro als auch auf der Kontraseite.
Die Pro-Seite kann man dabei vielleicht reduzieren. Indem man weniger flirtet oder sich weniger verführerisch kleidet.
Viel wichtiger ist es in meinen Augen aber die Contra-Seite durch eigene Handlungen möglichst triftig und beeindruckend zu gestalten.

Und das geht indem man zB vorsichtiger ist, darauf achtet mit wem man flirtet, aufmerksam ist, Taschenalarme oder sonstige Selbstverteidigungsmaßnahmen dabei hat und bereit ist zu verwenden, bevor man allein zu jemandem nach Hause fährt oder ins Auto steigt erfragt wie er heißt und wo er wohnt und einen Freund oder eine Freundin darüber informiert, gefährliche, einsame Orte so gut es geht bewusst meidet.

Oder im privaten Rahmen dem Vater/Onkel sofort klar macht dass das die Mama, die beste Freundin an der Schule und die Vertrauenslehrerin hört wenn er nicht aufhört. Bzw als Elternteil der Tochter klarmacht dass sie IMMER über soetwas reden kann und soll egal wo, wann oder wie es passiert und dass man da immer zu ihr steht.

Ich glaube das Täter sich ihre Opfer primär wirklich nicht anhand deren Kleidung oder deren Selbstpräsentation aussuchen. Sondern dass im Gegenteil die Risiko/Kostenseite dieser Rechnung wichtiger ist und Täter sich in erster Linie die Opfer suchen die einfach verfügbar sind und mit möglichst geringem Risiko überwältigt werden können. Und in manchen Fällen (wenn auch nicht allen) gibt es sehr wohl Vorsichtsmaßnahmen die man treffen kann um nicht die Person im Raum zu sein bei der diese Kosten/Nutzen Rechnung am klarsten zugunsten des Nutzens aufgeht.
Ja das ist alles die theorie. Da kannst jz gross reden. Die realität is aber eine andere ok?
 
ich hab zum glück soweit ich das beurteilen kann, keine schäden davon getragen. ich hab ein gesundes männerbild und ein normales sexualverhalten. ( zumindest würd ich das als normal einstufen 😂 )

Ich bin kein Psychologe und ich kenne dich ja nicht. - Angesichts der Tatsache dass du heute in einer glücklichen Beziehung lebst denke ich dass deine Einschätzung hinsichtlich deiner Verarbeitung aber zutreffend und richtig sein wird! (y):)
 
Ja das ist alles die theorie. Da kannst jz gross reden. Die realität is aber eine andere ok?
Erkläre...

...ansonsten nicht ok. Ansonsten ist das ein Totschlagargument ohne Sinn, Inhalt oder Gewicht was du schreibst.

Was denkst du denn was sich Täter denken bevor sie eine Tat begehen? Oder wie sie entscheiden an wem sie diese Tat begehen?
 
Erkläre...

...ansonsten nicht ok. Ansonsten ist das ein Totschlagargument ohne Sinn, Inhalt oder Gewicht was du schreibst.

Was denkst du denn was sich Täter denken bevor sie eine Tat begehen? Oder wie sie entscheiden an wem sie diese Tat begehen?
Wenn ein mann dir zu nahe kommt, dich bedrängt. Du hast angst.

niemals würdest du auf die idee kommen ihm zu drohen.

da spielt scham eine riesen rolle
 
Mein erstes mal

er war 17, knapp 18. ich frisch 13

Wir haben uns im internet kennengelernt. Wir verstanden uns gut. Haben uns dann in wien getroffen als ich mit meiner mutter dort auf urlaub war.
er hatte bekannte die ihm ne wohnung zur unternachtung stellten.
Bin mit ihm dorthin und als er die tür hinter sich abgeschlossen hatte, hat er mir die hände hinter den kopf gerissen, mich an die wand gedrückt und geküsst.
Ich weiss das alles nicht mehr so genau.
ich weiss nur noch, dass ich merkte wie er sex wollte. ich hab ihm gesagt ich möchte nicht, mehrere male. Er fing an zu betteln und meinte: was wäre wenn ich dir sage, dass ich in dich verliebt bin?

ich überlegte hin und her. Ich war 13 und dachte mir, ja wenn er mich liebt wirds schon passen. Wenigstens hab ichs dann hinter mir. Eig wollte ich nicht. Er war auch überhaupt nicht lieb oder so währenddessen. Kein vorspiel, Eher grob.
hat ihn reingesteckt, tat mir total weh. Hab einfach nur die augen zu gemacht und gehofft, dass es schnell vorbei geht.
Er hat ihn vl 3-4x reingesteckt glaub ich. Danach is er schon gekommen.

Am nächsten morgen wollte er nochmal. Mein häutchen dürfte nur beschädigt worden sein, denn es tat genauso weh wie beim ersten mal. Wieder hat er nach 3-4x reinstecken abgespritzt.


er war dann noch kurz danach bei mir daheim auf besuch glaub ich? Ich erinnere mich nicht mehr so genau an damals. Ich hatte schon richtigen ekel vor ihm.

Hab ihn danach nie mehr wieder gesehen. Mir gings garnicht gut als ich realisierte was ich da getan hatte. Hab ihn dann ne woche später auch noch heulend angerufen und ihm gesagt was für ein arschloch er sei und dass das mein erstes mal war und ich ihn hasse.

Er wusste es scheinbar nichtmal, keine ahnung. Es tat ihm wohl leid, i don‘t know 🤷‍♀️

:zweisam::zweisam:
Niemand ist selber Schuld an sowas! Egal was man tut. Ich versuche zwar schon (einfach aus Angst) gewisse Situationen zu vermeiden (zB geh ich nicht gern sehr spät Abends raus/wieder nach Hause) und es gibt auch Dinge, die ich niemals machen würde, wie zB mich irgendwo abgelegen, nachts mit einem fremden Mann zu treffen.. Aber selbst dann ist man nicht selber schuld.

Und es ist auch völlig egal, was für ein Typ Frau man ist. Ich wurde schon des öfteren echt ekelhaft sexuell belästigt und ich strahle sicher nicht "armes schwaches Hascherl" aus..
 
:zweisam::zweisam:
Niemand ist selber Schuld an sowas! Egal was man tut. Ich versuche zwar schon (einfach aus Angst) gewisse Situationen zu vermeiden (zB geh ich nicht gern sehr spät Abends raus/wieder nach Hause) und es gibt auch Dinge, die ich niemals machen würde, wie zB mich irgendwo abgelegen, nachts mit einem fremden Mann zu treffen.. Aber selbst dann ist man nicht selber schuld.

Und es ist auch völlig egal, was für ein Typ Frau man ist. Ich wurde schon des öfteren echt ekelhaft sexuell belästigt und ich strahle sicher nicht "armes schwaches Hascherl" aus..
Das habe ich auch nie gesagt, dass das immer so ist liebes.
 
es ist doch egal, was wir es finden :rofl:
aber wenn du denkst, mit 13 einem mädl noch so hinterher zu steigen und vor den eltern der freundin so blosszustellen (es ist ja egal, ob das wirklich der fall ist, es genügt vollkommen, dass es die 13 jährige so wahrnimmt) fördert das vertrauen der tochter in dich, dann bist du ziemlich naiv ;)
das ergebnis dieser "methode" ist glasklar ... das mädchen wird in zukunft der mutter nur noch mist erzählen, um das zu kriegen, was sie sich wünscht und das zu vermeiden, was sie stört (zB eben anrufe bei den eltern) ...

teenager wie weidevieh "steuern" ... das klappt sonst so wahnsinnig gut, wie könnte das je bei sowas wie hier (übernachtungen) schiefgehen? :rolleyes:

Ich Stimm dir da schon zu. Das kommt eben echt aufs Kind an. Und wo du wohnst.
Meine Mutter sagte mit 13 zu mir es wäre ok mit meinen 23j bekannten alleine in dem Wald klettern zu gehen. Scheiss aufdringlich. Ich musste mehrmals Nein sagen und bin froh dass er nett genug war um aufzuhören.
N paar wochen später lernte ich meinen ersten Freund kennen. Hauptsache dabei hatte meine Mutter Sorgen.
 
Was denkst du denn was sich Täter denken bevor sie eine Tat begehen
zb dass Frauen ein nein eh nicht so meinen, weil ihnen (den Tätern) das überall so beigebracht wird. das sind wir wieder bei Frauen, die sich zieren (sollen), bei Männern, die eine Frau womöglich noch in betrunkenem Zustand bedrängen und dann im Internet damit prahlen.
 
zb dass Frauen ein nein eh nicht so meinen, weil ihnen (den Tätern) das überall so beigebracht wird. das sind wir wieder bei Frauen, die sich zieren (sollen), bei Männern, die eine Frau womöglich noch in betrunkenem Zustand bedrängen und dann im Internet damit prahlen.
Das hat die Gesellschaft uns beigebracht, und wir den Männern.
 
niemals würdest du auf die idee kommen ihm zu drohen.

da spielt scham eine riesen rolle
Siehst du... ich hatte eine Klassenkollegin in meiner Gymzeit und später beim Fortgehen dabei die klitzeklein und eigentlich körperlich schwach war. So ein richtiger Giftzwerg. Aber die hat sich eher was drauf eingebildet trotzdem stark zu sein (bzw ihre Statur kompensiert). Und niemals wäre ein Mann auf die Idee gekommen der ungewollt zu nahe zu kommen! Und wenn doch... wär das sein Fehler und sein Problem gewesen.

Die hätte sich nicht geschämt sondern damit angegeben wenn sie sowas abgewehrt hätte. Und die hätte nicht gedroht sondern sich mit Händen, Zähnen und Klauen gewehrt und den Typen vermutlich übel zugerichtet ohne vorzuwarnen!

Und das ist zB ein klarer Unterschied den die Einstellung, Erziehung oder Vorbereitung auf so eine Situation machen kann. Und das hat die ausgestrahlt.

Aber ja wenn du dich schämst und gefallen willst, vielleicht auch eher Angst vor sozialen Konsequenzen hast, in eine Falle aus Druck und Erwartung geraten bist dann tut mir das leid.
Der Typ war ein Arschloch und hätte sowas vermutlich so oder so probiert wenn ihn niemand aufgehalten hätte. Oder er hätte einfach eine Frau gebraucht die klar sagt “hey! So nicht! Mach langsam/mach anders/ich will das noch nicht!“

Aber du hast dich halt geschämt und einfach machen lassen obwohl du nicht wolltest.

Schon mal daran gedacht dass auch der Typ daraus ähnliche Lektionen gezogen hat wie andere Leute die meinen “Nein heißt nur: überzeug mich!“?
zb dass Frauen ein nein eh nicht so meinen, weil ihnen (den Tätern) das überall so beigebracht wird. das sind wir wieder bei Frauen, die sich zieren (sollen), bei Männern, die eine Frau womöglich noch in betrunkenem Zustand bedrängen und dann im Internet damit prahlen.
Und das muss Männern ausgetrieben werden und Frauen müssen sich klar machen dass es keine Schande oder Scham ist sich zu wehren, zu drohen oder im schlimmsten Fall auch wenn sowas passiert.

Aber @Mitglied #427136's Argument und Geschichte zeigt für mich zB deutlich wie leicht Frauen sich selbst in eine Falle aus Scham manövrieren.

Auch zB was Schreie betrifft... wenn KO Tropfen zu wirken beginnen oder irgendwer einem zu nahe tritt: laut losschreien und Aufmerksamkeit suchen. Würde sicher oft helfen. Aber Menschen tun das nicht aus Scham. Bloß nicht peinlich qirken, keinen falschen Alarm schlagen, vielleicht ist es ja nur der Kreislauf, der Typ wird das schon nicht wirklich machen,... usw.
 
Siehst du... ich hatte eine Klassenkollegin in meiner Gymzeit und später beim Fortgehen dabei die klitzeklein und eigentlich körperlich schwach war. So ein richtiger Giftzwerg. Aber die hat sich eher was drauf eingebildet trotzdem stark zu sein (bzw ihre Statur kompensiert). Und niemals wäre ein Mann auf die Idee gekommen der ungewollt zu nahe zu kommen! Und wenn doch... wär das sein Fehler und sein Problem gewesen.

Die hätte sich nicht geschämt sondern damit angegeben wenn sie sowas abgewehrt hätte. Und die hätte nicht gedroht sondern sich mit Händen, Zähnen und Klauen gewehrt und den Typen vermutlich übel zugerichtet ohne vorzuwarnen!

Und das ist zB ein klarer Unterschied den die Einstellung, Erziehung oder Vorbereitung auf so eine Situation machen kann. Und das hat die ausgestrahlt.

Aber ja wenn du dich schämst und gefallen willst, vielleicht auch eher Angst vor sozialen Konsequenzen hast, in eine Falle aus Druck und Erwartung geraten bist dann tut mir das leid.
Der Typ war ein Arschloch und hätte sowas vermutlich so oder so probiert wenn ihn niemand aufgehalten hätte. Oder er hätte einfach eine Frau gebraucht die klar sagt “hey! So nicht! Mach langsam/mach anders/ich will das noch nicht!“

Aber du hast dich halt geschämt und einfach machen lassen obwohl du nicht wolltest.

Schon mal daran gedacht dass auch der Typ daraus ähnliche Lektionen gezogen hat wie andere Leute die meinen “Nein heißt nur: überzeug mich!“?

Und das muss Männern ausgetrieben werden und Frauen müssen sich klar machen dass es keine Schande oder Scham ist sich zu wehren, zu drohen oder im schlimmsten Fall auch wenn sowas passiert.

Aber @Mitglied #427136's Argument und Geschichte zeigt für mich zB deutlich wie leicht Frauen sich selbst in eine Falle aus Scham manövrieren.

Auch zB was Schreie betrifft... wenn KO Tropfen zu wirken beginnen oder irgendwer einem zu nahe tritt: laut losschreien und Aufmerksamkeit suchen. Würde sicher oft helfen. Aber Menschen tun das nicht aus Scham. Bloß nicht peinlich qirken, keinen falschen Alarm schlagen, vielleicht ist es ja nur der Kreislauf, der Typ wird das schon nicht wirklich machen,... usw.
Ich sprach hier nicht von mir. Ich meinte das generell.

heut würde ich sehr wohl so reagieren. Nur viele andere nicht, das weiss ich.

ich war 13 und er sprach von liebe. Klar, naiv und so aber trotzdem.
 
heut würde ich sehr wohl so reagieren. Nur viele andere nicht, das weiss ich.

ich war 13 und er sprach von liebe. Klar, naiv und so aber trotzdem.
Und du siehst nicht irgendwo die Logik dahinter warum in dem Fall gerade du für den Typen ein einfaches Opfer warst?

Oder daraus die Lektion was man Mädels klar machen könnte um sowas zukünftig (so oft wie möglich) zu vermeiden?
 
Ich verstehe Verbrechen und Verbrecher folgendermaßen:
Die wiegen den Nutzen oder Gewinn einer Tat gegen die Risiken und den Aufwand auf.

Und da ist es Scheißegal ob es um Dealerei, Raub oder Vergewaltigung geht. Im Kopf der Täter laufen ähnliche Prozesse ab. Und deswegen kann man das auch miteinander vergleichen ohne es gegeneinander aufzuwiegen.
Mir ist deine Herangehensweise zu täterzentriert. Kann sein, dass er auch eine ganz schlimme, tragische Kinderheit hatte. Einen schlechten Tag. Oder einfach Bock. Ist mir ehrlich gesagt egal. Ich finde sowieso, dass das ganze System zu täterzentriert ist. AUch wenn es sich um einen "Täter" handelt und sogar eine Verurteilung ausgesprochen wird, dreht sich immer alles zum den Täter: medial, "Umerziehung" *(€: Integration ist das Wort, welches mir nicht eingefallen ist. Alles dreht sich dann immer um die Integration des Täters, was Geld kostet. Opfer müssten selbst damit klar kommen, oder Therapie, sofern gemacht, selber aufkommen)*, thematisch...
Opfer schauen in der Regel durch die Finger. Oftmals sogar schlechter... Ich mag da nicht mitmachen.
 
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