An "öden" oder "toten" Beziehungen festhalten

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Warum hält man dennoch dran fest?

  • Weil Sex nunmal nicht das Wichtigste darstellt

    Stimmen: 4 16,7%
  • Weil sonst die Familie auseinanderbricht

    Stimmen: 3 12,5%
  • Weil man Angst vor einem Neubeginn hat

    Stimmen: 12 50,0%
  • Weil man eh kaum den/die Richtige findet

    Stimmen: 2 8,3%
  • Weil man religiöse Gründe hat

    Stimmen: 0 0,0%
  • Weil man sich zu "alt" für einen Neubeginn fühlt

    Stimmen: 0 0,0%
  • Weil die Trennung auch zum finz. Desaster führen kann

    Stimmen: 3 12,5%
  • Weil man gesellschaftllich sonst blöde dasteht

    Stimmen: 0 0,0%
  • Weil das berufliche Umfeld intakte Familie erfordert

    Stimmen: 0 0,0%
  • Stimmenthaltung

    Stimmen: 0 0,0%

  • Umfrageteilnehmer
    24
S

Gast

(Gelöschter Account)
Hallo Ihr lieben AT`sten. :winke:

Lasst mich doch heute mal hinterfragen warum ihr an einer Beziehung dennoch weiter festhalten würdet, die im Grunde genommen "öde" wenn nicht sogar schon längst "tot" ist.

Ich frage deshalb, weil ich wie schon mal erwähnt 11 Jahre krampfhaft an der eigenen festgehalten habe, obwohl da eher bloss von meiner Seite her wirkliches Engagement und Interesse an einer Erweiterung/Festigung bestand.
Aber das wollte ich nicht sehen, weil es ja zeitweise immer den einen oder anderen schönen Sex gab, der jedoch dann in den Zeiträumen immer seltener stattfand bis man dann seit Jahren nur noch wie Bruder und Schwester lebte.

Geht es Euch da auch so, das Euch irgendwie auch "der Mut fehlt" Euch bestimmte Sachverhalte und Dinge einzugestehen, oder habt ihr andere, berechtigte Gründe dafür?
 
Hallo Ihr lieben AT`sten. :winke:

Lasst mich doch heute mal hinterfragen warum ihr an einer Beziehung dennoch weiter festhalten würdet, die im Grunde genommen "öde" wenn nicht sogar schon längst "tot" ist.


Ich frage deshalb, weil ich wie schon mal erwähnt 11 Jahre krampfhaft an der eigenen festgehalten habe, obwohl da eher bloss von meiner Seite her wirkliches Engagement und Interesse an einer Erweiterung/Festigung bestand.
Aber das wollte ich nicht sehen, weil es ja zeitweise immer den einen oder anderen schönen Sex gab, der jedoch dann in den Zeiträumen immer seltener stattfand bis man dann seit Jahren nur noch wie Bruder und Schwester lebte.

Geht es Euch da auch so, das Euch irgendwie auch "der Mut fehlt" Euch bestimmte Sachverhalte und Dinge einzugestehen, oder habt ihr andere, berechtigte Gründe dafür?

gäbe es da einen? :hmm: nix schlimmeres als a öde beziehung, warum dann noch an der festhalten? abhaken, freimachen für neues, dass leben ist zu kurz und schön um sich mit solchen problemen herumzukwälen. :hurra::hurra: für mich gäbe es da keinen grund sowas aufrecht zu erhalten, wenn sie mich nicht mehr attraktiv findet oder sonstiges, hab ich vielleicht was verschlafen oder nicht mitbekommen, ergo, schlussstrich ziehen, wenns reden nix mehr nützt ;)
 
Gruß dem Seelentraum!

Wenn du dich gern` selber quälst, solltest daran festhalten. ;) Ansonsten würd` ich`s treffender Weise wie Oxi formulieren. :daumen:
 
Richtig Oxidierer!

Das setzte aber voraus, das Du für bestimmte Dinge nicht blind sein wolltest!

Da hab ich hingegen dann immer zu mir selbst gesagt:
"Ja, das iss doof, aber dafür ist sie dann in dem und dem Fall auch wieder so ..., also verzeih ich Ihr das und "lebe" damit."
Habe also permanent nach Gleichungen gesucht, die es lohnenswert machen würden und durch ständiges Selbstbelügen,
dann leider auch immer wieder (für mich) gefunden!
 
PAINT-IT-BLACK, ja das habe ich wohl. Ehrlich gesagt sogar viel zu lange!
Durch mein Verhalten sogar dazu beigetragen, das sie mehr und mehr das
Interessse verlieren musste weil ich eben nie aufbegehrte, oder mit der Faust
auf den Tisch schlug, wenn ich von ihr keinerlei Antworten oder Stellungnahmen,
sondern immer nur ein verheultes Gesicht und stundelanges bockiges Schweigen
vermittelt bekam.

Darum war es ja auch letztendlich wie eine Wohltat, mich aus der Selbstbelügerei
befreit zu haben, mir endlich einzugestehen das ich da mehr Wert und Glauben
in die Beziehung gelegt habe, als sie es jemals selbst zu tun bereit gewesen wäre!
 
Gruß dem Seelentraum!

Wenn du dich gern` selber quälst, solltest daran festhalten. ;) Ansonsten würd` ich`s treffender Weise wie Oxi formulieren. :daumen:

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Richtig Oxidierer.

Das setzte aber voraus das Du für bestimmte Dinge nicht blindsein wolltest!

Da hab ich hingegen dann immer zu mir selbst gesagt: "Ja, das iss doof, aber dafür ist sie dann in dem und dem Fall auch wieder so ..., also verzeih ich Ihr das und "lebe" damit."
Habe also permanent nach Gleichungen gesucht, die es lohnenswert machen würden und durch ständiges Selbstbelügen, auch immer wieder gefunden!

alles verständlich, was du schreibsd, bis auf dass selbstbelügen!! selbstbelügen ist realitätsfremd und hilft in keiner öden beziehung. wenn eine beziehung scheisse läuft oder gelaufen ist, öde oder tot, dann muss dass seinen grund haben. schuld für mich ganz klar: beide! einer verursacht sie, der andre nimmds hin wie es ist. es ist ein schmaler grad, in einer beziehung alles am laufen zuhalten und auch nach jahren noch attraktiv für den partner zu sein. der weg zum bier und dem weissenfeinripp nebst fernbedienung ist sicherlich der leichtere, dass gegenteil erfordert arbeit, arbeit an sich, arbeit mit dem partner = arbeit an der beziehung. sobald dass ganze eintönig wird, warum auch immer, ist irgendwo die liebe verloren gegangen, der respekt, die zuneigung. es wird öde und somit die trennung unvermeidlich. warum es in manchen fällen soweit kommt kann ich nur vermuten: der alltag der böse. ist für mich a ausrede! es müßte heissen: ich war zufaul und hab mir nix mehr angetan! ich bin jez bald 15jahre mit meiner geliebten frau zusammen und empfinde mehr den je für sie, wir haben zwar kurzen :mrgreen: aber sehr geilen sex. mögen es manche für nebensächlich in betracht ziehen, für mich/uns ist guter, geiler sex die basis für eine tolle beziehung. dennoch: im leben a öde beziehung.........eventuell a paar monate ;)
 
PAINT-IT-BLACK, ja das habe ich wohl. Ehrlich gesagt sogar viel zu lange!
Durch mein Verhalten sogar dazu beigetragen, das sie mehr und mehr das
Interessse verlieren musste weil ich eben nie aufbegehrte, oder mit der Faust
auf den Tisch schlug, wenn ich von ihr keinerlei Antworten oder Stellungnahmen,
sondern immer nur ein verheultes Gesicht und stundelanges bockiges Schweigen
vermittelt bekam.

Darum war es ja auch letztendlich wie eine Wohltat, mich aus der Selbstbelügerei
befreit zu haben, mir endlich einzugestehen das ich da mehr Wert und Glauben
in die Beziehung gelegt habe, als sie es jemals selbst zu tun bereit gewesen wäre!

Du hast es eben aufgezählt, analysiert, deinen Schluß daraus gezogen. Reschpeckt. 8-)

Ob`s Anderen ähnlich ergeht bzw. erging - mit Sicherheit. Diese Bürde solltest dir aber nicht auch noch auflasten. S` Schulterklopfen sollte beendet sein - außer du liest gerne. :mrgreen:

TÄTTERÄTTÄÄÄ... ATTACKE - heißt das Zauberwort! 8-)
 
gäbe es da einen? :hmm: nix schlimmeres als a öde beziehung, warum dann noch an der festhalten? abhaken, freimachen für neues, dass leben ist zu kurz und schön um sich mit solchen problemen herumzukwälen. :hurra::hurra: für mich gäbe es da keinen grund sowas aufrecht zu erhalten, wenn sie mich nicht mehr attraktiv findet oder sonstiges, hab ich vielleicht was verschlafen oder nicht mitbekommen, ergo, schlussstrich ziehen, wenns reden nix mehr nützt ;)

Hat vollkommen Recht, und trotzdem gibt er Leute, die ansich nicht masochistisch veranlagt sind (zumindest nicht auf diese Weise) und sich dennoch an den Scherben ihrer Beziehung fest halten :mauer:
 
Also ich sehe auch keinen Grund an einer toten Beziehung festzuhalten. Wobei ich hier der Meinung bin, dass Sex nicht alles ist. Sollte außerdem Sex weiterhin alles passen, könnte man Kompromisse eingehen. Auch wenn meine offene Art für viele (in meinem Umfeld) ein Problem darstellt, würde ich dann alternativen, wie z.b. eine offene Beziehung/Patnertausch/Swingerclub, vorschlagen.
Es ist immer der Falsche Weg, einfach Sachen zu akzeptieren und sollte es doch einmal passieren, bin ich der Meinung, dass man selbst an der Situation schuld ist.
Für mich gehören für eine richtige Beziehung eine Menge Vertrauen, Offenheit und Mut dazu.
Zu einer Erfolgreichen Beziehung zähle ich auch den Mut, sich selbst ändern zu wollen und an sich arbeiten zu müssen von beiden Seiten dazu. Sonst dürfte ein "außernanderleben" vorprogrammiert sein.
Aber sollten alle Kompromisse aus- oder fehlgeschlagen, die persönlichen Interessen nicht mehr vertretbar und auch das konsultieren einer unabhängigen, objektiven, vertrauenswürdigen Person keinen Erfolg bringen, ist das eine abgehakte Sache.
 
friendly69 Eben das war der Punkt, wo sich immer wieder mit "bekam".
Ich hatte mir permanent und immer wieder eingeredet, das ich als (devoter) sowas aushalten und akzeptiere /ertraqen muss!
Das das der größte Blödsinn bleibt den man in Worten über eien eEziehung formulieren kann, weiss ich nun, da ich seitdem mein Loslösen geniesse!
 
friendly69 Eben das war der Punkt, wo sich immer wieder mit "bekam".
Ich hatte mir permanent und immer wieder eingeredet, das ich als (devoter) sowas aushalten und akzeptieren /ertraqen muss!
Das das der größte Blödsinn bleibt den man in Worten über eien Beziehung formulieren kann, weiss ich nun, da ich seitdem mein Loslösen geniesse!
 
friendly69 Eben das war der Punkt, wo sich immer wieder mit "bekam".
Ich hatte mir permanent und immer wieder eingeredet, das ich als (devoter) sowas aushalten und akzeptieren /ertraqen muss!
Das das der größte Blödsinn bleibt den man in Worten über eien Beziehung formulieren kann, weiss ich nun, da ich seitdem mein Loslösen geniesse!
 
friendly69 Eben das war der Punkt, wo sich immer wieder mit "bekam".
Ich hatte mir permanent und immer wieder eingeredet, das ich als (devoter) sowas aushalten und akzeptieren /ertraqen muss!
Das das der größte Blödsinn bleibt den man in Worten über eine Beziehung formulieren kann, weiss ich nun, da ich seitdem mein Loslösen geniesse!
 
ja, ich hoffe, der Admin verzeiht mir das und korrigiert es. *schäm*
 
Mir fehlt eine entscheidende Auswahlmöglichkeit...
Weil man seinen Partner trotz allem immer noch liebt!

Das wäre für mich der einzige Grund, an einer absolut nicht funktionierenden Beziehung festzuhalten.
Umgekehrt würde ich allerdings die perfekteste Beziehung sofort aufgeben, wenn die Liebe zu meinem Partner nicht mehr da wäre...
 
Mir fehlt eine entscheidende Auswahlmöglichkeit...
Weil man seinen Partner trotz allem immer noch liebt!

Das wäre für mich der einzige Grund, an einer absolut nicht funktionierenden Beziehung festzuhalten.
Umgekehrt würde ich allerdings die perfekteste Beziehung sofort aufgeben, wenn die Liebe zu meinem Partner nicht mehr da wäre...

Dann wär diese Beziehung wohl sowieso keine Beziehung mehr, sondern viel mehr ne "Freundschaft mit Extras", finde ich zumindest :hmm: Wenn man das will spricht nix dagegen, nur eine Beziehung is das dann eben auch ned 8-)
 
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