Potenzprobleme: physische oder psychische Ursache oder ....?

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Wir haben grad eine Diskussionen dazu laufen. Die ist lustig und skurril, aber nur wenig hilfreich für Betroffene.
Da gibt es einmal die Fraktion der Pilleneinwerfer. Die gerne vergessen, auf die Unerfreulichkeiten des Beipacktexts zu verweisen.
Sodann jene, die, ohne mehr über den Betroffenen zu wissen, den Gang zum Uro- und Cardiologen als Allheilmittel empfehlen.
Diese Empfehlungen sind gut und gut gemeint, sie würden aber vorsichtiger formuliert, wenn der Poster einmal selber diesen Weg beschritten hätte.
Über die psychologische Komponente lässt sich super spotten, aber nicht leugnen, dass sie da ist.

In der idealen Welt würden sich jetzt die erfahrenen Betroffenen zusammenrotten und ihre Erkenntnisse zusammentragen und all jenen, die erstmalig dieses Problem an sich erkennen, zeigen, wie weit das Feld ist, was es alles gibt und wie mündig und entschlossen der Patient selbst an der Lösung seines individuellen Problems mitarbeiten muss.
Dass der Onkel Doktor kommt, ein bisserl herumoperiert oder was verschreibt, und alles wird wieder gut, das spielts nicht einmal in der idealen Welt.

Im EF hingegen ... na, schaun Sie sich das an. :giggle:
 
Wir haben grad eine Diskussionen dazu laufen. Die ist lustig und skurril, aber nur wenig hilfreich für Betroffene.
Selbstverständlich.
Wie sollten Sexforen User hilfreich sein, dort wo Fachärzte (event. auch Neurologen) gefragt sind.
Das ist wie Spagetti bei McDonalds zu erwarten.
was es alles gibt und wie mündig und entschlossen der Patient selbst an der Lösung seines individuellen Problems mitarbeiten muss.
Da es sich häufig um ein Symptom handelt, dass nahezu unendlich viele Ursachen haben kann, auch aus Kombinationen mehrer - was sollte der Austausch bringen?

Gibt es eine Diagnose und ein Symptom in folge dessen.
Darüber gibt es dort wo es hingehört nämlich zu "Gesundheit" und nicht zu Sex sehr wohl etliche Threads, wo Austausch statt findet.
In der idealen Welt
... ohne Anspruch auf medizinische Leistungen, vielleicht.

Wenn dann doch ein Befund kommt könnte so etwas oder ähnliches drinnen stehen, aufgrund Deines Ausgangsposts:
Klinisch relevante Behandlungs- und Untersuchungsinaktivität bei bestehendem Leidensdruck
 
Da es sich häufig um ein Symptom handelt, dass nahezu unendlich viele Ursachen haben kann, auch aus Kombinationen mehrer - was sollte der Austausch bringen?

Gibt es eine Diagnose und ein Symptom in folge dessen.
Darüber gibt es dort wo es hingehört nämlich zu "Gesundheit" und nicht zu Sex sehr wohl etliche Threads, wo Austausch statt findet.

Ich habs halt ein bisserl interdisziplinär gesehen und es in diese Rubrik gesetzt.

Jetzt meine Betrachtung dazu.
Altersbedingt gibt es einfach Veränderungen, beim einen früher und stärker, beim anderen später und weniger ausgeprägt.
Darauf gilt es, zu achten, und dazu könnten hier schon zweckdienliche Beiträge kommen (Möglichkeitsform).

Sodann die Vorsorgeuntersuchungen. Wenn du wissen willst, wie die nicht ausgehen sollen, dann frag mich in privaten Rahmen.

Wenn dann doch ein Befund kommt könnte so etwas oder ähnliches drinnen stehen, aufgrund Deines Ausgangsposts:
Klinisch relevante Behandlungs- und Untersuchungsinaktivität bei bestehendem Leidensdruck

Jetzt gibt es den einen oder anderen Befund und/oder medizinische Maßnahmen. Manch davon ziemlich disruptiv, z.B. die Prostata muss raus.
Zur gleiten Verschlechterung kommt eine sprunghafte hinzu.

Und das in einem Beziehungsumfeld, das vielleicht auch nur schwer damit zurechtkommt. Und und und.

Im Nachbarthread kam dazu jener post und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, da ist was dran, auch wenn ich es ein wenig vorsichtiger formuliert hätte: :lalala:

Oder andere frauen, die er scharf findet.
Erst wenn die ersten 20 versuche mit anderen menschen nix gebracht hätten würde ich tabletten überdenken, die er vielleicht nehmen muss.
 
Altersbedingt gibt es einfach Veränderungen
Korrekt. :up:
Die üblichen einfachen altersbedingten Veränderungen:

Durchblutungsstörungen:
Arteriosklerose (Arterienverkalkung) verengt die feinen Blutgefäße im Penis, sodass nicht mehr genügend Blut einfließen kann. Häufig ist dies ein frühes Warnzeichen für allgemeine Herz-Kreislauf-Erkrankungen.
Diabetes mellitus: Chronisch hoher Blutzucker schädigt langfristig sowohl die Blutgefäße als auch die empfindlichen Nervenbahnen, die für die Steuerung der Erektion zuständig sind.
Bluthochdruck: Er schädigt die Gefäßwände und mindert die Elastizität der Blutbahnen.
Neurologische Erkrankungen: Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer, Multiple Sklerose oder ein Schlaganfall stören die Signalübertragung vom Gehirn zum Genitalbereich.
Prostata-Erkrankungen & Operationen: Eine gutartige Prostatavergrößerung oder operative Eingriffe im Beckenbereich (z. B. wegen Prostatakrebs) können Nerven und Gefäße verletzen.

Hormonelle & strukturelle Veränderungen
Testosteronmangel:
Ab dem 40. Lebensjahr sinkt der Spiegel des männlichen Sexualhormons kontinuierlich. Dies kann zu Libidoverlust und Erektionsproblemen führen.
Gewebeveränderungen: Die Schwellkörpermuskulatur verliert im Alter an Elastizität, wodurch der Penis das Blut schlechter „einschließen“ kann (venöses Leck).

Medikamente & Lebensstil
Medikamenten-Nebenwirkungen:
Ältere Menschen nehmen häufiger Medikamente ein. Insbesondere Betablocker (gegen Bluthochdruck), Antidepressiva oder Lipidsenker können die Erektion hemmen.
Genussmittel & Gewicht: Langjähriges Rauchen, hoher Alkoholkonsum, Übergewicht und Bewegungsmangel schädigen das Gefäßsystem massiv.

Psychische Faktoren
Obwohl im Alter organische Ursachen dominieren, spielen Leistungsdruck, Versagensängste (oft nach dem ersten unabsichtlichen „Versagen“), Stress, Trauer oder Depressionen eine verstärkende Rolle.
 
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