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..bisgen unterwürfig liest sich das aber schon...Ich bin zwar keine sub, aber mein popcorn ist auf ewig dein!![]()
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..bisgen unterwürfig liest sich das aber schon...Ich bin zwar keine sub, aber mein popcorn ist auf ewig dein!![]()
da würdst bei mir a problem haben.![]()
ja, schön und gut, aber das bringt genau nüsse! mitleidsbekundungen von allen und jedem, das ist so unnötig. und man bekommt sie, vor allem von leuten, die einen nicht näher kennen, glaube mir. das zu deiner aussage bzg "etwas sehr intimes und ein zeichen großer zuneigung".
wenn es mich zerfrisst, dass es jemandem aus meinem nahen umfeld schlecht geht und ich nichts machen kann, DAS ist "in meinen augen echtes MIT-LEID. es tut sauweh.
ECHTES mitLEID ist nichts, das man durch eine aussage, dass es einen stört, ändern kann. nie. im. leben.
ja! aber davon sprach ich ja nicht.geteiltes leid ist halbes leid. aber es ist sicher nicht das weit verbreitete betroffen dreinschauen (sobald man weiß/ sieht, dass der andere eine behinderung hat), stirn in furchen legen, mund spitzen, "oooooh, das tut ma aba soooo leid" kombiniert mit schnellem gespräch-beenden.
das ist ein: "uh, hoffentlich passiert mir das nie." (+aber immerhin habe ich mein positives gefühl dir gegenüber bekundet. und sei mir gefälligst dankbar, dass du das gezeigt bekommst und freu dich, dass ich mitleid mit dir habe.) <- jetzt mal oarschmäßig gesagt.
beides kann missbraucht und oder zum selbstzweck "scheinheilig" eingesetzt werden.Mitgefühl und Mitleid unterscheiden sich ganz gehörig. Vor langer Zeit hat mir mein leider inzwischen verstorbener Seelsorger anhand der Geschichte vom barmherzigen Samariter den Unterschied erklärt. Nämlich: der hat sich nicht neben den Ausgeraubten am Boden gelegt und mitgeweint, sondern ihm aufgeholfen, ihn versorgt soweit nötig und ist dann seiner Wege gegangen.
warum sollte das exklusiv bei "mitleid" auftreten?Das Verdammenswerte an Mitleid ist meist, daß Dank erwartet wird und oft auch so eine Art über dem anderen stehen ( Beispiel Geld spenden an einen Obdachlosen mit dem Spruch: "Gell, nicht gleich alles versaufen!").
kein thema.@Mitglied #426350 ich muß da erst noch weiter nachdenken. Als "Mitleidgeschädigte" bin ich bei diesem Thema nicht unbefangen. Ich kann la dames Beiträgen diesbezüglich nur zustimmen.
Ich hatte erst heute wieder ein intensives Gespräch mit einem jungen Mann, den ich seid den ersten Tagen in diesem Berufsfeld kennen darf. Er sitzt im Rollstuhl...er bezeichnet sich selber als Spasstiker. Ein sehr heller Kopf. Er ist einer von denen...der mir viel bei gebracht hat.
...“komm mal klar“...rede normal mit mir, mein Körper ist kaputt, nicht mein Gehirn...
...was soll ich traurig sein, das ich keinen Job bekomme...ich komme nicht zum Kino, obwohl ich umsonst rein könnte- die Türe der meisten Eiscaffees ist zu schmal und ich kann nicht mal in den scheiss Puff, wenn ich es will...die haben keine Rampe und keinen Aufzug...
Was glaubst du also, was ich von unserer Gesellschaft erwarte...wenn nicht mal das möglich ist...denk mal drüber nach, bevor du mit mir über den ersten Arbeitsmarkt reden willst...
Das waren mit die ersten Sätze, die wir damals gewechselt haben...
da würdst bei mir a problem haben.![]()
erzähl. was hätten wir für ein problem?
es geht doch nicht um irgendwelche machtpositionen, versteh nicht so ganz, warum das für dich gleichzusetzen ist.
selbst mit den breitesten schultern hab ich auch in einer beziehung oft das bedürfnis, mich bei meiner partnerin anzulehnen und von IHR beschützt zu werden.
im normalfall ist der mann nun mal der physisch stärkere. so what? mehr ist es doch nicht und es macht ihn schon gar nicht zum stärkeren menschen.
meine liebe, meine reaktion bezog sich immer noch auf deinen post:mein lieber, interpretier ned dauernd sachen, die nicht dastehen. stichwort: *mimimi*
das problem, das du bei mir hättest, liegt darin begründet, dass meine schultern wahrscheinlich breiter als deine sind. ganz einfach.![]()
"beschützerinstinkt wecken heißt für mich gleichzeitig, dass der beschützte partner dem anderen nicht ebenbürtig ist. ..."

Wer hier im Forum...ist nicht direkt, oder indirekt vom Thema Behinderung, bzw. Einschränkung betroffen...und könnte sich vorstellen, eine Beziehung...oder auch nur ein sexuelles Abenteuer mit einem "offensichtlich" erkennbar behinderten Menschen einzugehen?
ich bin mal so frei und staub den fred a bissi ab...
3 erlebnisse in den letzten 1 1/2 monaten haben mich dahingehend zum nachdenken gebracht:
-) jemand, mit dem ich für etwa 1 monat sehr regen chat-kontakt hatte, hat, als ich ihm gesagt habe, wies bei mir gesundheitlich ausschaut, seeeehr schnell die beine in die hand genommen und ward nicht mehr gesehen. (dabei ging es von uns beiden aus um sex-dates!!!)
-) ein pfleger im kh hat mich tagelang angeflirtet. (keineswegs auf ungute oder plumpe art)
-) ein freund einer bekannten (er weiß, wie ich gesundheitlich drauf bin) hat mich aufs allerwogibtdirekteste angegraben und wollte mich abschleppen.
ist das nur zufall, dass den leuten, die mich live sehen, mein gesundheitszustand nix ausmacht und dem, der mich noch nie im rl gesehen hat, sehr wohl?
oder hat jemand von euch, der auch einschränkungen hat, ebensolche erfahrungen gemacht?
war/ist es die scheu/vorbehalt/respektsabstand vor dem unbekannten? ich weiß es nicht...
... ist das nur zufall, dass den leuten, die mich live sehen, mein gesundheitszustand nix ausmacht und dem, der mich noch nie im rl gesehen hat, sehr wohl? ...
Wer hier im Forum...ist nicht direkt, oder indirekt vom Thema Behinderung, bzw. Einschränkung betroffen...und könnte sich vorstellen, eine Beziehung...oder auch nur ein sexuelles Abenteuer mit einem "offensichtlich" erkennbar behinderten Menschen einzugehen?
Bei der Frage spielen die Facetten die der Begriff "Behinderung" haben kann, keine Rolle...es geht um keine konkreten Beispiele. Es geht um die Basis, den Kern der Frage...
"Jeder hat ein Recht auf Zuneigung, Nähe, Beziehung und Sexualität".... Ist das nur eine Meinung...oder auch die Bereitschaft, diese mit Handlung zu untermauern, also eine lebbare Überzeugung?
nun, da muss ich einmal etwas von mir dazu kundtun:Es kann schon sein, dass jemand aus der Distanz und ohne Kenntnis deiner Person, ein völlig falsches Bild von dir und auch dem Umfang bzw. den Auswirkungen der Krankheit hat und es darum schnell mit der Angst zu tun bekommt. Bei virtuellen Kontakten spielt sich halt alles im Kopf ab, da sitzt man dann schnell dem eigenen Kopfkino und Projektionen auf, anstatt sich mit der echten Person zu unterhalten und beschäftigen.
Wenn es bei dir real besser funktioniert als im Internet, ist das doch ohnehin die allerbeste Option, da weißt du auch gleich mit wem DU es zu tun hast und was du von der Person hältst, was ja auch nicht unwichtig ist.![]()
also wenn du als "gesunder" das recht auf ONS hast, dann denke ich hat man auch als gehandicapter das Recht darauf. Ansonsten würde es ja unter Diskriminierung fallen, oder? - aber so tief in die Tonne möchte ich da nicht greifen...Die Frage ist nach wie vor:
und nicht nur, ob eine dauerhafte partnerschaftliche Beziehung denkbar wäre.