An die Gesunden im Forum (Menschen ohne Diagnose)...

Ich hatte auch eine Affäre mit einer wunderbaren Geigenspielerin mit verkrüppelten Beinen. Sie fragte mich: wie kannst Du mich so lieben. Ich sagte ihr, nicht wer Du bist und wie Du bist, sondern Was Du bist. Scheiterte leider am Zitat des Vaters.....Ungleichgewicht des Gehaltskontos.p;)
 
Auf das Thema bezogen , möchte ich sobald ich mehr Zeit habe , 2 Bereiche ansprechen, die vielleicht auch manche bewegt oder bewegen wird :
Das erste : die potentielle Möglichkeit, ein behindertes Kind zu bekommen
Das zweite: nach einer Reanimation ( wie in meinem Fall ) oder nach schwerer Erkrankung nicht mehr " ganz " gesund aufzuwachen

Und auch wenn man oft denkt, sowas trifft nur die anderen , dann kanns im nächsten Moment für einen selbst relevant werden.
 
da würdst bei mir a problem haben. :D

erzähl. was hätten wir für ein problem?
es geht doch nicht um irgendwelche machtpositionen, versteh nicht so ganz, warum das für dich gleichzusetzen ist.
selbst mit den breitesten schultern hab ich auch in einer beziehung oft das bedürfnis, mich bei meiner partnerin anzulehnen und von IHR beschützt zu werden.
im normalfall ist der mann nun mal der physisch stärkere. so what? mehr ist es doch nicht und es macht ihn schon gar nicht zum stärkeren menschen.

ja, schön und gut, aber das bringt genau nüsse! mitleidsbekundungen von allen und jedem, das ist so unnötig. und man bekommt sie, vor allem von leuten, die einen nicht näher kennen, glaube mir. das zu deiner aussage bzg "etwas sehr intimes und ein zeichen großer zuneigung".

wenn es mich zerfrisst, dass es jemandem aus meinem nahen umfeld schlecht geht und ich nichts machen kann, DAS ist "in meinen augen echtes MIT-LEID. es tut sauweh.

ECHTES mitLEID ist nichts, das man durch eine aussage, dass es einen stört, ändern kann. nie. im. leben.

seh ich genauso. ich meinte nur, dass mitleid per se nichts schlechtes ist.
dass es oft missbraucht und falsch ankommt oder eingesetzt wird, hab ich nicht bestritten.
und warum soll es denn nichts bringen? oder anders gefragt: warum muss es denn immer etwas bringen?
würde es denn mehr bringen, wenn man statt mitleid zu haben sagt: "heul leise!"
glaub ich einfach nicht.

geteiltes leid ist halbes leid. aber es ist sicher nicht das weit verbreitete betroffen dreinschauen (sobald man weiß/ sieht, dass der andere eine behinderung hat), stirn in furchen legen, mund spitzen, "oooooh, das tut ma aba soooo leid" kombiniert mit schnellem gespräch-beenden.
das ist ein: "uh, hoffentlich passiert mir das nie." (+aber immerhin habe ich mein positives gefühl dir gegenüber bekundet. und sei mir gefälligst dankbar, dass du das gezeigt bekommst und freu dich, dass ich mitleid mit dir habe.) <- jetzt mal oarschmäßig gesagt.
ja! aber davon sprach ich ja nicht.

Mitgefühl und Mitleid unterscheiden sich ganz gehörig. Vor langer Zeit hat mir mein leider inzwischen verstorbener Seelsorger anhand der Geschichte vom barmherzigen Samariter den Unterschied erklärt. Nämlich: der hat sich nicht neben den Ausgeraubten am Boden gelegt und mitgeweint, sondern ihm aufgeholfen, ihn versorgt soweit nötig und ist dann seiner Wege gegangen.
beides kann missbraucht und oder zum selbstzweck "scheinheilig" eingesetzt werden.
wenn ich mit-leide, gehts mir auch schlecht!
wenn ich mit -fühle, versuche ich mich in den anderen hineinzuversetzen und leide im normalfall auch mit.
in beiden fällen ist es nichts schlechtes.
Das Verdammenswerte an Mitleid ist meist, daß Dank erwartet wird und oft auch so eine Art über dem anderen stehen ( Beispiel Geld spenden an einen Obdachlosen mit dem Spruch: "Gell, nicht gleich alles versaufen!").
warum sollte das exklusiv bei "mitleid" auftreten?
kann genauso bei "mitgefühl" entstehen.

ich würde sogar eher bei mitgefühl die gefahr sehen, denn das ist wie schon gesagt ein gefühl, dass näher am anderen ist.
und mal ehrlich. wenn wir etwas für freunde tun, egal aus welchem anlass, dann erwarten wir selbstverständlich zumindest ein wenig dankbarkeit. alles andere wäre doch auch unlogisch.

dem obdachlosen geld zu geben und dann so einen spruch abzulassen, finde ich nicht sonderlich schlimm. aber gut auch nicht.
wenn ich beim einkaufen bettler sehe vor dem geschäft, kaufe ich ab und zu etwas zu essen und gebe es ihnen. und ja, auch, weil ich denke, sie würden geld nur in alk umsetzen.

sicher hat "mitleid" erstmal einen Ich-bezogeneren ansatz, ja.
aber man darf auch nicht den fehler machen und hier nur den einen menschen als maßstab nehmen. auch in so einer situation geht es um beide personen und deswegen darf man bei mitleid auch durchaus an sich selbst denken. genau das ist auch eine form von respekt dem anderen gegenüber, weil man eben nicht nur eine opferrolle sieht.
hoffe, das ist verständlich ...

jedes gefühl für einen anderen menschen kann immer missbraucht und NUR zum selbstzweck eingesetzt werden. dann ist es kein gutes gefühl für den anderen mehr.
und letzendlich machen wir auch die dinge, die wir für andere tun, in erster linie für uns selbst. weil wir uns sonst schlechter fühlen würden ...
 
@Mitglied #426350 ich muß da erst noch weiter nachdenken. Als "Mitleidgeschädigte" bin ich bei diesem Thema nicht unbefangen. Ich kann la dames Beiträgen diesbezüglich nur zustimmen.
kein thema.
kann ich schon verstehen, dass man sehr genervt sein kann von mitleid und das auch auf die psyche gehen kann.
ich wollte niemandem absprechen, dass es solche auswirkungen gibt.
falls das irgendwo so rüber kam, entschuldigung.
 
Ich hatte erst heute wieder ein intensives Gespräch mit einem jungen Mann, den ich seid den ersten Tagen in diesem Berufsfeld kennen darf. Er sitzt im Rollstuhl...er bezeichnet sich selber als Spasstiker. Ein sehr heller Kopf. Er ist einer von denen...der mir viel bei gebracht hat.

...“komm mal klar“...rede normal mit mir, mein Körper ist kaputt, nicht mein Gehirn...

...was soll ich traurig sein, das ich keinen Job bekomme...ich komme nicht zum Kino, obwohl ich umsonst rein könnte- die Türe der meisten Eiscaffees ist zu schmal und ich kann nicht mal in den scheiss Puff, wenn ich es will...die haben keine Rampe und keinen Aufzug...

Was glaubst du also, was ich von unserer Gesellschaft erwarte...wenn nicht mal das möglich ist...denk mal drüber nach, bevor du mit mir über den ersten Arbeitsmarkt reden willst...

Das waren mit die ersten Sätze, die wir damals gewechselt haben...

Hallo,

jetzt muß ich auch mal wieder schreiben.

Hatte vor einigen Jahren auch mal eine Bekannte, die hatte Muskelschwund. Damals, als ich mit ihr bekannt wurde, war sie so um die 30 Jahre alt. Da konnte sie nur mehr die Hände bewegen. Die Rechte, zum Schreiben, ein wenig mehr als die Linke.
Da ich Qualitäten eines Hiab habe und auch die Software, mich dabei nicht zum Hiob zu machen, war ich sehr gefragt mit ihr Seminare, Vorträge, Besuche, Konzerte, ect. , ...
zu besuchen. Sie in den Rolli heben, vom Rolli auf den Beifahrersitz, vom Beifahrersitz in den Rolli usw.... Von ihr hab ich sehr viel an Ich-Kompetenz gelernt. Sie wog um die 40 - 45 kg und hat immer sehr wenig gegessen um nur ja nicht schwerer zu werden.
Für mich wären 5 kg mehr kein Problem gewesen.
Dann hat sie mir mal von ihrer Diagnose erzählt, mit sehr, sehr großer Freude; sie würde nur 20 Jahre alt werden, sehr relativ ist und es gibt wen der sie unheimlich lieb hat.
Da brachte ich längere Zeit den Mund nicht mehr zu.

LG Merlin.
 
jederzeit kann es zutreffen , dass ein Partner nach einem Unfall, nach einem Schlaganfall, nach einer schwere Krankheit plötzlich behindert ist oder man einige Zeit im Unklaren bleiben kann , ob eine Behinderung resultieren wird.
Und es muss nicht nur eine " alte " Beziehung sein mit " alten " PArtnern . es kann jederzeit auch junge Menschen und junge Beziehungen treffen.

Ich selber wurde vor 20 Jahren reanimiert , und es war damals tagelang nicht klar , die das " Ergebnis " sein wird .
Aber auch in meinem Bekanntenkreis passierte es schon mehrfach, dass ein Partner mit einer schweren Erkrankung konfrontiert wurde und das daraus resultierende ERgebnis eine Behinderung war .


Auch die Geburt eines behindeten Kindes beeinflusst eine Partnerschaft enorm und hat darauf ungeheure Auswirkungen .
 
da würdst bei mir a problem haben. :D

erzähl. was hätten wir für ein problem?
es geht doch nicht um irgendwelche machtpositionen, versteh nicht so ganz, warum das für dich gleichzusetzen ist.
selbst mit den breitesten schultern hab ich auch in einer beziehung oft das bedürfnis, mich bei meiner partnerin anzulehnen und von IHR beschützt zu werden.
im normalfall ist der mann nun mal der physisch stärkere. so what? mehr ist es doch nicht und es macht ihn schon gar nicht zum stärkeren menschen.


mein lieber, interpretier ned dauernd sachen, die nicht dastehen. stichwort: *mimimi*
das problem, das du bei mir hättest, liegt darin begründet, dass meine schultern wahrscheinlich breiter als deine sind. ganz einfach. :D
 
mein lieber, interpretier ned dauernd sachen, die nicht dastehen. stichwort: *mimimi*
das problem, das du bei mir hättest, liegt darin begründet, dass meine schultern wahrscheinlich breiter als deine sind. ganz einfach. :D
meine liebe, meine reaktion bezog sich immer noch auf deinen post:
"beschützerinstinkt wecken heißt für mich gleichzeitig, dass der beschützte partner dem anderen nicht ebenbürtig ist. ..."

da deine aussage danach "dann hätten wir ein problem" sehr rar an kontext-infos war, habe ich diesen bezug gesehen.

wenn das nicht gemeint war, sry.
mir erschien es schlüssig in dem moment und mehr infos hatte ich nicht über das, was du meintest.

also ... ich möchte sehr bezweifeln, dass deine schultern breiter sind.;)

und selbst wenn ... was wäre dann das problem? wenn ich dich als mensch lieben lernen würde, wär mir sogar das egal. zumindest gehe ich stark davon aus. immer noch sehr sicher seiend, dass ich eh die breiteren schultern habe! :D
ich sprach von dem normalfall und der regel. wenn das ab und zu mal anders ist, dann ist es eben so.

btw kann man meine schultern hier in meinem album einsehen. was nicht ein hilferuf für klicks sein soll. es ist nur ein hinweis.
und zur info: ich bin 186 cm groß (für den maßstab). ich kenne wenige männer, die breitere schultern haben. letztendlich ist das aber nix, auf das ich hinweisen wollte oder was ich als besonders wichtig darstellen wollte. aber die schulterbreite ist ja nun irgendwie beinahe zur challenge geworden und daher ... egal.

ich werde bei deinen antworten das gefühl nicht los, dass du genervt bist. das tut mir leid und sicher war das nicht meine intention als ich hier geantwortet habe.
schon garnicht wollte ich irgendwelche mitleids-genervtheit als quatsch darstellen. auch das bedaure ich, wenn es so ankam.

ich hoffe in diesem sinne, dass wir das geklärt haben und wünsche dir und allen deinen lieben ein besinnliches und ganz schönes fest. :bussal:
 
Ad "breite Schultern": mal hat er diese, mal sie - und das ist gut so.

Diese "Schultern" spielen sich doch nur im Kopf ab....
 
ich bin mal so frei und staub den fred a bissi ab...

Wer hier im Forum...ist nicht direkt, oder indirekt vom Thema Behinderung, bzw. Einschränkung betroffen...und könnte sich vorstellen, eine Beziehung...oder auch nur ein sexuelles Abenteuer mit einem "offensichtlich" erkennbar behinderten Menschen einzugehen?

3 erlebnisse in den letzten 1 1/2 monaten haben mich dahingehend zum nachdenken gebracht:

-) jemand, mit dem ich für etwa 1 monat sehr regen chat-kontakt hatte, hat, als ich ihm gesagt habe, wies bei mir gesundheitlich ausschaut, seeeehr schnell die beine in die hand genommen und ward nicht mehr gesehen. (dabei ging es von uns beiden aus um sex-dates!!!)

-) ein pfleger im kh hat mich tagelang angeflirtet. (keineswegs auf ungute oder plumpe art)

-) ein freund einer bekannten (er weiß, wie ich gesundheitlich drauf bin) hat mich aufs allerwogibtdirekteste angegraben und wollte mich abschleppen.

ist das nur zufall, dass den leuten, die mich live sehen, mein gesundheitszustand nix ausmacht und dem, der mich noch nie im rl gesehen hat, sehr wohl?

oder hat jemand von euch, der auch einschränkungen hat, ebensolche erfahrungen gemacht?

war/ist es die scheu/vorbehalt/respektsabstand vor dem unbekannten? ich weiß es nicht...
 
ich bin mal so frei und staub den fred a bissi ab...



3 erlebnisse in den letzten 1 1/2 monaten haben mich dahingehend zum nachdenken gebracht:

-) jemand, mit dem ich für etwa 1 monat sehr regen chat-kontakt hatte, hat, als ich ihm gesagt habe, wies bei mir gesundheitlich ausschaut, seeeehr schnell die beine in die hand genommen und ward nicht mehr gesehen. (dabei ging es von uns beiden aus um sex-dates!!!)

-) ein pfleger im kh hat mich tagelang angeflirtet. (keineswegs auf ungute oder plumpe art)

-) ein freund einer bekannten (er weiß, wie ich gesundheitlich drauf bin) hat mich aufs allerwogibtdirekteste angegraben und wollte mich abschleppen.

ist das nur zufall, dass den leuten, die mich live sehen, mein gesundheitszustand nix ausmacht und dem, der mich noch nie im rl gesehen hat, sehr wohl?

oder hat jemand von euch, der auch einschränkungen hat, ebensolche erfahrungen gemacht?

war/ist es die scheu/vorbehalt/respektsabstand vor dem unbekannten? ich weiß es nicht...

Es kann schon sein, dass jemand aus der Distanz und ohne Kenntnis deiner Person, ein völlig falsches Bild von dir und auch dem Umfang bzw. den Auswirkungen der Krankheit hat und es darum schnell mit der Angst zu tun bekommt. Bei virtuellen Kontakten spielt sich halt alles im Kopf ab, da sitzt man dann schnell dem eigenen Kopfkino und Projektionen auf, anstatt sich mit der echten Person zu unterhalten und beschäftigen.

Wenn es bei dir real besser funktioniert als im Internet, ist das doch ohnehin die allerbeste Option, da weißt du auch gleich mit wem DU es zu tun hast und was du von der Person hältst, was ja auch nicht unwichtig ist.;)
 
... ist das nur zufall, dass den leuten, die mich live sehen, mein gesundheitszustand nix ausmacht und dem, der mich noch nie im rl gesehen hat, sehr wohl? ...

Rein virtuell hast Du primär Fakten, Zahlen, Daten im weitesten Sinne .... da bist Du eher geneigt "aus der Distanz zu analysieren"....
Im RL kommt so viel mehr von der Persönlichkeit rüber, der Körpersprache, der Humor plus zusätzlich noch Situation, das Umfeld ... das sind so viel mehr Faktoren .....

Du kannst Menschen nicht auf bloße Zahlen, Alter etc. reduzieren .... da gibt es so viel mehr ...

LG Bär
 
Behinderung bei Partnerin:
1. ich arbeite selbst als Therapeut mit behinderten, hätte also bedenken, dass ich mir quasi meine arbeit mit nach hause nähme, mit einer behinderten Partnerin dadurch nie abstand von der arbeit bekäme...
2. ich sehe es bei meinen Patienten und deren Beziehungen, dass ein vermischen von pflege und Partnerschaft nicht funktioniert, eins von beidem bleibt auf der strecke.
3. abgesehen von 1. und 2.: geistige Behinderung, die die zustimmungsfähigkeit zu sexuellen handlungen einschränkt, wär für mich ein absolutes no-go!
4. eine erbliche körperliche Behinderung wäre für mich, da Kinderwunsch, auch ein no-go.
5. und zum Sexualleben: eine Behinderung, die Inkontinenz beinhaltet, ginge auch absolut nicht.
6. aber ob sie hatscht, oder vielleicht durch einen Unfall eine Hand verloren hat oder dgl., das wär mir relativ egal (naja, nicht für sie egal natürlich, aber für die Beziehung).
 
Die Frage ist nach wie vor:

Wer hier im Forum...ist nicht direkt, oder indirekt vom Thema Behinderung, bzw. Einschränkung betroffen...und könnte sich vorstellen, eine Beziehung...oder auch nur ein sexuelles Abenteuer mit einem "offensichtlich" erkennbar behinderten Menschen einzugehen?

Bei der Frage spielen die Facetten die der Begriff "Behinderung" haben kann, keine Rolle...es geht um keine konkreten Beispiele. Es geht um die Basis, den Kern der Frage...

"Jeder hat ein Recht auf Zuneigung, Nähe, Beziehung und Sexualität".... Ist das nur eine Meinung...oder auch die Bereitschaft, diese mit Handlung zu untermauern, also eine lebbare Überzeugung?

und nicht nur, ob eine dauerhafte partnerschaftliche Beziehung denkbar wäre.
 
Es kann schon sein, dass jemand aus der Distanz und ohne Kenntnis deiner Person, ein völlig falsches Bild von dir und auch dem Umfang bzw. den Auswirkungen der Krankheit hat und es darum schnell mit der Angst zu tun bekommt. Bei virtuellen Kontakten spielt sich halt alles im Kopf ab, da sitzt man dann schnell dem eigenen Kopfkino und Projektionen auf, anstatt sich mit der echten Person zu unterhalten und beschäftigen.

Wenn es bei dir real besser funktioniert als im Internet, ist das doch ohnehin die allerbeste Option, da weißt du auch gleich mit wem DU es zu tun hast und was du von der Person hältst, was ja auch nicht unwichtig ist.;)
nun, da muss ich einmal etwas von mir dazu kundtun:
Ich würde mich gleicheinmal so wie auf einer Ausstellung fühlen, angeschaut zu werden und höre auch oft das getuschelvon Leuten wenn ich wohinkomme -
Da kommt schon manchmal der Begriff auf "Meine Damen und Herren, kommen Sie und schauen sich dieseses Wesen an, - begaffen Sie es ruhig aber sprechen Sie es ja nicht an"

und wenn ich hier einmal eine Unterhaltung beginne und es vielleicht auf die Frage hinausläuft wegen eines Handicaps oder Krankheiten (ich meine damit chronische und nicht nur schnell mal einen Schnupfen) da ist dann plötzlich kein Interesse mehr da, obwohl man sonst schon einen anscheinend sehr guten und langen Kontakt hatte.
Also ist es doch ein grossteil an Vorurteilen der da herumgeistert - also Leute ohne Krankheit (wob ei es solche Leute in der heutigen Gesellschaft gibt, denn auch wenn man mit den Bandscheiben Probleme hat dann ist man nicht mehr gesund, habt nicht alle das Bild von jemanden völlig hilflosen nicht lebensfähigem etwas im Kopf das keinen Anspruch auf Nähe, Partnerschaft und Menschlichkeit hat
 
Die Frage ist nach wie vor:



und nicht nur, ob eine dauerhafte partnerschaftliche Beziehung denkbar wäre.
also wenn du als "gesunder" das recht auf ONS hast, dann denke ich hat man auch als gehandicapter das Recht darauf. Ansonsten würde es ja unter Diskriminierung fallen, oder? - aber so tief in die Tonne möchte ich da nicht greifen...
 
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