Wölfe in Österreich

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Aufwand...wenn der Bauer das Schaf um 120-140€ verkauft, sagt er ja auch nicht dem Käufer die Ohrmarkennummer und der sucht sichs dann auf der Alm und kümmert sich um alles weitere, oder?
Drum: Die Entschädigung soll Kosten annähernd decken, aber keinen Gewinn zulassen.

Herdenschutzmassnahmen bei Betroffenen besonders hoch zu fördern wäre fein. Wiederholungsopfer sollten dann aber eher bestraft als entschädigt werden.
Bei uns lassen viele die Schafe eh nicht mehr auf die Alm.
Leider kommt mancher Bär auch in die Dörfer und reisst sie dort, da er die Scheu vor dem Menschen verloren hat.
 
Angesichts der Tatsache, dass es Almen gibt, die ohne Wolf auch schon gezäunt sind - sprich, der Mehraufwand dort überschaubar ist, der weiteren Nutzen eines Zaunes hinsichtlich Abweidung/Futterverwertung, Abgrenzung zu Wanderwegen, weniger Aufwand für Bestandskontrollen und dem Anteil der Wolfsrisse an den Tierverlusten insgesamt halte ich die Förderquote auch für angemessen.
War 3 Wochen in Schottland und Irland rund 2000 km mit Zug und Auto unterwegs. Überall gibt es Weidezäune um Schafe zu schützen. Nicht weil es dort Wölfe gibt, sondern um sie vor Zug und Auto zu schützen. Und dort wo mal kein Zaun war, lagen die toten Lämmer im Straßengraben oder neben den Schienen.
Nun, der Wolf ist auf den Inseln schon lange ausgerottet worden und auch keine Zuwanderung aus dem Balkan möglich;)
Aber es gibt in Schottland ein Nationalpark Projekt, da sich Reh und Hirsch massiv vermehrten und die Flora verödet.
 
Aktuell 14 tote Schafe in einer Nacht auf der Seisneralm. Vermutlich ein Wolfsrudel mit 6-7 Wölfen am Werk.
 
Wo geht es mit weniger Aufwand, als in Nutztierherden?
richtig; und wenn man sieht, wie sich die Berichte über immer öfters gerissene Nutztiere in mittlerweile verschiedensten Gegenden Österreichs häufen, dann müßte schön langsam ein Umdenken stattfinden. Denn so kann's wohl ja auch nicht weitergehen: die Nutztierhalter dürfen zusehen, wie die Wölfe aus ihren Schafen etc. schrecklich hergerichtete Kadaver machen, dürfen jedoch nichts dagegen unternehmen. Sind wir im Wilden Westen?
 
richtig; und wenn man sieht, wie sich die Berichte über immer öfters gerissene Nutztiere in mittlerweile verschiedensten Gegenden Österreichs häufen, dann müßte schön langsam ein Umdenken stattfinden. Denn so kann's wohl ja auch nicht weitergehen: die Nutztierhalter dürfen zusehen, wie die Wölfe aus ihren Schafen etc. schrecklich hergerichtete Kadaver machen, dürfen jedoch nichts dagegen unternehmen. Sind wir im Wilden Westen?
So kanns wirklich nicht weitergehen! Und es hängt ja noch mehr dran als die Existenz der Schafe.
 
dann müßte schön langsam ein Umdenken stattfinden

kommt ja alles mit der zeit und ist ja bei vielem die selbe leier! nachdem das mainstream meinungsdiktat beendet wurde, weil sich zeigt dass die mehrheit was anderes möchte, setzt sich dann auch wieder die vernunft durch. es wird aufgeräumt was andere verursacht haben und wird bei der wolfsplage auch nicht anders sein! bis dahin gibt es halt leider wie so oft viele schäden an unschuldigen!
 
Es gibt genügend unbewirtschaftete Flächen für den Wolf. Selbst in der Schweiz. Das bisschen gerissene Vieh ist ein Witz im Vergleich zu den Millionen Tieren, die wir töten und fressen, mitunter nicht minder bestialisch. Wölfe, die sich falsch ansiedeln, sind trotzdem zu deportieren. Irgend ein Auslieferungsabkommen^^ mit den Karpaten oder sonst ein Urwald. Oder man knallt sie halt ab. Aber in urban vernetzten Gebieten mit Nutzvieh habens einfach nichts verloren. Hier haben wir die meisten in den Alpen, in steiler Landschaft, wo es einen Überfluss an Rotwild, Gämsen etc. gibt, die schwer zu regulieren sind für Jäger.
Aber schon in Tamins, wo das Calanda Rudel lebt, machen die Leute mobil, weil das Rudel keine 1000m vom Dorf lebt - wie gesagt, ein Wolf wurde anonym abgeschossen, von nem Wilderer.
 
Eventuell könnte man ja die neu gegründete Reiterstaffel gegen die Wölfe einsetzen....ungeahnte Einsatzmöglichkeiten tun sich da auf. :D
 
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