Wölfe in Österreich

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aber ich bitte euch, die schafe werden mit der zeit schon wieder lernen, dem wolf aus dem weg zu gehen...

Das schaffen nicht mal die Wildschafe in der Mongolei. In unberührter Landschaft würde sich zwar irgendwann ein Gleichgewicht Raubtier und Beutetier einstellen, wenn keine Beutetiere da sind, verhungert auch der Räuber. So gesehen in Schweden, wo mangels Rehe Jungluchse verhungern. Nur ist ein dritter Player dazugekommen, der Mensch, der von den heutigen Nutztieren lebt und das ist nicht zurückdrehbar.
 
Ich werd mir das Schwammerlsuchen sicher nicht von einem Wolf madig machen lassen. GsD hat Junior diesbezüglich noch keine Nachrichten gelesen, ansonsten würd der eh nimmer mitgehen.
 
Angemessen;) , es darf kein Geschäft sein, sich seine Schafe reissen zu lassen ... für wichtiger halte ich zeitnah und möglichst unbürokratisch.
Ich denk' nicht dran, Rissentschädigungen abzuschaffen.
Meine Gedanken zielen darauf ab, die Bauern nicht für Almbewirtschaftung per se, sondern für vernünftige Almbewirtschaftung zu fördern.
Ähnlich der chinesischen Theorie, Ärzte nicht je Termin/Behandlungseinheit/Medikamentenverschreibung, sondern für gesunde Patienten zu bezahlen.
 
Eine üble Unsitte ists, aus einer Notlage Kapital zu schlagen. Bei "Rissentschädigung" reiben sich unsere Subventions-scheinschwangeren Bauern gleich gierig die Hände.

Und übrigens, Schutzhunde, die darauf trainiert sind, alleine eine Schafherde zu schützen (also ohne Hirten, tagelang), können auch Menschen sehr gefährlich werden, wenn man zb. durch die Weide wandert. Warum wir uns keine Hirten mehr leisten, ist mir eh ein Rätsel.

Bei Wölfen ist es ähnlich wie bei Menschen. Wir essen Fleisch, aber nicht jedes. Wir sind sozial pragmatisch, aber nicht alle.
Einige sind Mörder.
Ein Wolf, allein unter Menschen, hat etwa gleich viel Angst, wie ein Mensch, allein unter Wölfen. Den Ball flach halten...

Tja, abknallen oder nicht - zum Glück nicht meine Entscheidung.

Ich hab ja mal ne Nacht verbracht, keine 200m von dem Calanda Rudel bei der alten Goldmine. Es waren etwa 10 Tiere, und mein Feuer wollte nicht brennen. :cat:

Alles noch dran ^^
 
Wieso kostümiert:schulterzuck:
I glaub do brauchts koa Kostüm;)
Ah, der Neid...
Dass so ein kleines Frolein aber auch dickere Eier hat als ihr SUPERMÄNNER :p

Ich gehöre zu der Sorte Leute, die es nicht nötig hat, sowas zu erfinden.

Allerdings war ich wegen der Goldmine dort und wusste damals noch nichts von dem Rudel. Hätt ichs gewusst, ich hätt doch nie und nimmer dort übernachtet - so wahnsinnig bin selbst ich nicht ^^
Und das war auch, bevor jemand einen Wolf des Rudels heimlich abgeschossen hatte. Quasi als Antwort rissen sie dann einen Jagdhund.
Wölfe sind sehr nachtragend. Daran sollte man denken, wenn man ein Rudel dezimiert.
 
Angemessen;) , es darf kein Geschäft sein, sich seine Schafe reissen zu lassen ... für wichtiger halte ich zeitnah und möglichst unbürokratisch.
Ich denk' nicht dran, Rissentschädigungen abzuschaffen.
Meine Gedanken zielen darauf ab, die Bauern nicht für Almbewirtschaftung per se, sondern für vernünftige Almbewirtschaftung zu fördern.
Ähnlich der chinesischen Theorie, Ärzte nicht je Termin/Behandlungseinheit/Medikamentenverschreibung, sondern für gesunde Patienten zu bezahlen.


Kleine Anmerkung: ein Schaf ist ca. 120 - 140 Euro wert, solange es kein ausgesuchtes Zuchttier ist. Man denkt aber zu einfach, wenn man dem Bauern nur diesen Betrag zahlt. Da ist ein unsichtbarer Mehraufwand: Zäunen, viel öfter nach dem Vieh schauen = Fahrzeit auf die Alm, Sprit, Zeitaufwand, Bürokratie, wenn tatsächlich ein Riss erfolgt. Das muss jedenfalls mit abgegolten werden. Immer daran denken: der Bauer braucht weder Wolf und Bär, wären diese Tier nicht vorhanden, hätte er keinen Ärger. Landwirte sind keine Sozial/Naturromantiker!
 
Kleine Anmerkung: ein Schaf ist ca. 120 - 140 Euro wert, solange es kein ausgesuchtes Zuchttier ist. Man denkt aber zu einfach, wenn man dem Bauern nur diesen Betrag zahlt. Da ist ein unsichtbarer Mehraufwand: Zäunen, viel öfter nach dem Vieh schauen = Fahrzeit auf die Alm, Sprit, Zeitaufwand, Bürokratie, wenn tatsächlich ein Riss erfolgt. Das muss jedenfalls mit abgegolten werden. Immer daran denken: der Bauer braucht weder Wolf und Bär, wären diese Tier nicht vorhanden, hätte er keinen Ärger. Landwirte sind keine Sozial/Naturromantiker!

Aufwand...wenn der Bauer das Schaf um 120-140€ verkauft, sagt er ja auch nicht dem Käufer die Ohrmarkennummer und der sucht sichs dann auf der Alm und kümmert sich um alles weitere, oder?
Drum: Die Entschädigung soll Kosten annähernd decken, aber keinen Gewinn zulassen.

Herdenschutzmassnahmen bei Betroffenen besonders hoch zu fördern wäre fein. Wiederholungsopfer sollten dann aber eher bestraft als entschädigt werden.
 
Herdenschutzmassnahmen bei Betroffenen besonders hoch zu fördern wäre fein. Wiederholungsopfer sollten dann aber eher bestraft als entschädigt werden.

Nit bös sein: von der bäuerlichen Gedankenwelt hast du absolut keine Ahnung. :rofl: Wenn ein Bauer 10 Schafe verliert und als Strafe dazu keine Entschädigung bekommt, dann fliegen Kirrbrocken mit Rasierklingen oder Rattengift vor die Wolfis.
 
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