Wölfe in Österreich

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wer weiß, wer weiß! viel gab's ja mal lang vor'm wolf das urschaf im präneandertalertum, welches einsam über'n hauser kaibling gezogen ist ... :D
 
….möglich...und ist von einem Präneandertaler mit dem Snowboard überfahren worden, weil er vom Jagatee auf der Ski-Hütten zuviel hatte......
 
DANKE für diesen link, sehr, sehr sehenswert

wer mir sehr gut gefallen hat, waren:

josef Schwaiger, Politiker
Alex kissler, Publizist
beide gegen wolf

aber auch kurt kotrschal, Wissenschaftler
geführt als pro wolf, aber sehr neutral im gespräch

der wwf Heini mit seinen 90cm hohen wolfsschutzzäunen hat mich aber fast zum kotzen gebracht, a so a trottel....
einen zaun von 90cm höhe überspringt ja schon lassie ganz elegant, geschweige denn ein wolf
 
was mich aber unterm strich sehr stört, ist, dass die sogenannten wolfseperten Gudrun pflüger und kurt kotrschal zwar Erfahrungen mit wölfen haben, aber nur mit wölfen in gehegen, also halbdomestizierten Tieren
weiters ird immer von einzeltieren gesprochen, also entweder jungwölfen oder sehr alten und kranken Tieren

was aber ein rudel, 10-15 gesunde Tiere, anrichten kann, wird hier im text nicht besprochen

und gerade ein rudel ist gefährlich, der vereinzelte wolf wohl weniger..wobei?
wenn ein ausgehungerter altwolf einem Kind mit sagen wir mal 10 jahren an einer abgelegenen Bushaltestelle begegnet,
also so ganz genau will ich das jetzt nicht wissen...
 
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achja, und die Behauptung von hrn kotrschal, in ganz Österreich gäbe es bestenfalls 20 wölfe ist natürlich Unfug
die gibt's schon allein im Waldviertel, Minimum...
 
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Das Land fördert Herdenschutzzäune und künftig mit bis zu 35 Prozent der Kosten

is doch eh super.... die Schafzüchter brauchen eh nur 65 % der Kosten selbst übernehmen.

Angesichts der Tatsache, dass es Almen gibt, die ohne Wolf auch schon gezäunt sind - sprich, der Mehraufwand dort überschaubar ist,
der weiteren Nutzen eines Zaunes hinsichtlich Abweidung/Futterverwertung, Abgrenzung zu Wanderwegen, weniger Aufwand für Bestandskontrollen
und dem Anteil der Wolfsrisse an den Tierverlusten insgesamt halte ich die Förderquote auch für angemessen.
 
Angesichts der Tatsache, dass es Almen gibt, die ohne Wolf auch schon gezäunt sind - sprich, der Mehraufwand dort überschaubar ist,
der weiteren Nutzen eines Zaunes hinsichtlich Abweidung/Futterverwertung, Abgrenzung zu Wanderwegen, weniger Aufwand für Bestandskontrollen
und dem Anteil der Wolfsrisse an den Tierverlusten insgesamt halte ich die Förderquote auch für angemessen.


Wo gibts Almen, die wolf- und bärensicher gezäunt sind?
 
Kenn ich keine.
Wildgehege, ja. Schafweiden mit 1,15m E-Netz zur Genüge - aber keine Almen.
Ich denke, dass zwischen wolf"sicher" und bären"sicher" auch nochmal ein Unterschied ist.


Die Wölfe in der Lausitz haben schon 1,80m locker übersprungen. Weiss ich aus erster Hand. Machen wir uns nix vor, wenn diese Gesellschaft Wölfe und Bären will, wirds teuer und wenn das die Geschädigten zu 65% selber finanzieren sollen, dann wird Gift wieder modern werden.
 
Die Wölfe in der Lausitz haben schon 1,80m locker übersprungen. Weiss ich aus erster Hand. Machen wir uns nix vor, wenn diese Gesellschaft Wölfe und Bären will, wirds teuer und wenn das die Geschädigten zu 65% selber finanzieren sollen, dann wird Gift wieder modern werden.
Javier Sotomayor hat 2,45m übersprungen. 99,9% der Menschen werden das niemals schaffen;) - 100% Sicherheit vor Nutztierrissen wird's halt außerhalb des Stalls nicht geben.

Ich find, dass das Förderangebot des Landes Salzburg eine gute Marschrichtung vorzeigt - über die Höhe raufen sich die Geber und Nehmer halt noch.

Und die Almwirtschaft basiert ja nicht nur auf Brauchtums- und Landschaftspflege, sondern ist für die Betriebe prinzipiell wirtschaftlich.
Fördergelder spielen eine nicht unwesentliche Rolle dabei, lt.LK OÖ bis zu €250,-/Jahr pro Großvieheinheit (1Schaf = ca. 0,1 - 0,2 GVO).
Ohne diese Förderungen würds traurig aussehen um Klein- und Mittelbetriebe, besonders in Bergregionen, und ich bin ihnens nicht neidig.
Aber wie würde die Diskussion geführt werden bzw.würden die Reaktionen sein, wenn diese Gelder erhöht, aber dafür an Herdenschutzmaßnahmen gebunden wären?
Oder nicht nach Stück Tieren, die man auftreibt, sondern die man im Herbst gesund wieder heimbringt, berechnet würden...
 
Nein, wirklich Gift. Solche Sachen wie Leckerli mit Wolfsflechte als Gewürz aufgekocht, daran werden sich die Bauern wieder erinnern. Passiert in Italien, Frankreich, Spanien immer wieder.

In ausreichender Dosierung is des aus Hirtenberg a tödlich. Aber wurscht was gnommen wird, Hauptsache der Wolf streckt die Potschn.
 
Aber wie würde die Diskussion geführt werden bzw.würden die Reaktionen sein, wenn diese Gelder erhöht, aber dafür an Herdenschutzmaßnahmen gebunden wären?
Oder nicht nach Stück Tieren, die man auftreibt, sondern die man im Herbst gesund wieder heimbringt, berechnet würden...


Gerade deinen letzten Satz halte ich für extrem gefährlich. Für Wolf und Bär. Solang die Bauern grosszügig pro Riss entschädigt werden, halten sie still. Die meisten halt. Sobald der Wolf oder Bär zu ihrem finanziellen Risiko wird, wächst die Neigung, das Risiko zu beseitigen. Wer von den Bauern erwartet, dass sie kostenlos Wolfsfutter bereitstellen, ist hoffnungsloser Träumer. :kopfklatsch:
 
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