Wölfe in Österreich

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Vielleicht sollten die Jäger im Jahr 750000 (in Worten siebenhundertfünzigtausend) Wildtiere weniger abknallen, dann hätte der Wolf genug zu fressen bzw. zu jagen. Aber ja, der Neid is a Hund ................. :roll:
Dann frag jene die von der Land- und Forstwirtschaft leben was sie davon halten. Das hat mit Neid nichts zu tun, ich kenne Gegenden wo es keine Naturverjüngung im Wald gibt, und die fressen sicher nicht die phösen phösen Jäger. Oder Schälschäden durch Rotwild, genau darum gibt es die Winterfütterung weil das Wild durch die Zivilisation in seinen Wanderrouten beschränkt ist.
Der Wildbestand ist tendenziell eher zu hoch für den Lebensraum als zu niedrig, doch wer zahlt einen Haufen Pacht für ein leeres Revier? Ich sicher nicht.
 
sowieso ein Wunder, dass es überhaupt noch Wölfe gibt, die meisten wurden sowieso schon umgebracht von Menschen, wie das eben so üblich ist.

Siehe andere Gegenden, Bison etc … also wovon reden die hier ? Von einem Wolf, den man dann erschießen muss ?
 
Wie schon mal gesagt, man kann dem Wolf keinen Vorwurf machen dafür, daß er Tiere reisst und nicht frisst. Es liegt ihm absolut im Blut, ein flüchtendes Tier zu jagen und zu töten. In der Natur erwischt er nur eins, aber in einem Gehege nimmt die Flucht kein Ende, bis alle Tiere tot sind.

Also niemals wegrennen vor einem Wolf.

Ansiedeln ist Schwachsinn, die kommen von selber. Grad wieder einer hier, in Horgen, Zürich, suburbane, dichte Besiedlung mit paar Waldstreifen. Ein Gebiet, ständig durchkreuzt von Joggern, Waldarbeitern, Hundehaltern etc.

Die Wölfe passen sich an uns an. Wie in LA, wo Schakale rumstreunen. In gewisser Weise eine Art Punk-Attitüde :)
 
Ich finde es übrigens interessant, daß der Wolf in der Natur ein Wolf bleibt, jedoch gezämt und gezüchtet in nur kurzer Zeit zu einem beliebigen Hund mutiert. Bei Füchsen reichen dazu schon wenige Generationen selektiver Zucht. Der Wolf hat anders als der Hund eine Sekretdrüse. Da dauert es wohl schon etwas länger, aber letztlich stammen alle Hunde von Wölfen ab.
Das faszinierende daran ist, daß die Natur eine Art genetische Schneise anbietet, innerhalb der die Genetik des Wolfs stabil ist. Womit sozusagen das Genom des Wolfs durch sein Umfeld beschrieben werden kann. Alle Spezies besitzen diese Schneise in der Natur, mit der quasi durch externe Einflüsse ihre Genetik stabilisiert wird.

Quasi Darwin von hinten ^^ äh rückwärts :)
 
Ich finde es übtigens interessant, daß der Wolf in der Natur ein Wolf bleibt, jedoch in gezämt und gezüchtet in nur kurzer Zeit zu einem beliebigen Hund mutiert. Bei Füchsen reichen dazu schon wenige Generationen selektiver Zucht. Der Wolf hat anders als der Hund eine Sekretdrüse. Da dauert es wohl schon etwas länger, aber letztlich stammen alle Hunde von Wölfen ab.
Das faszinierende daran ist, daß die Natur eine Art genetische Schneise anbietet, innerhalb der die Genetik des Wolfs stabil ist. Womit sozusagen das Genom des Wolfs durch sein Umfeld beschrieben werden kann. Alle Spezies besitzen diese Schneise in der Natur, mit der quasi durch externe Einflüsse ihr Genetik stabilisiert wird.
Nur eine Vermutung sofern deine Aussage stimmt: Inzucht VS Genetischem Austausch. ;)
 
Ich bin nicht so bewandert in dem Thema nur vermute ich das sich die Wölfe die sich dem Menschen angeschlossen haben sich unter ihresgleichen gepaart haben und nicht wie bei wild lebenden Wölfen die Nachkommen aus dem Rudel vertoßen wurden um eigene Rudel zu gründen. Ist nur ein Gedanke der mir logisch erscheint und erhebt absolut keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
 
Ich bin nicht so bewandert in dem Thema nur vermute ich das sich die Wölfe die sich dem Menschen angeschlossen haben sich unter ihresgleichen gepaart haben und nicht wie bei wild lebenden Wölfen die Nachkommen aus dem Rudel vertoßen wurden um eigene Rudel zu gründen. Ist nur ein Gedanke der mir logisch erscheint und erhebt absolut keinerlei Anspruch auf Richtigkeit.
Könnte sein. Allerdings äussert sich Inzucht erst spät, und dann drastisch, also zb. Albinos. Bei selektiver Zucht dagegen (zb. nur helle, oder ruhige...) geht das sehr schnell.
Man sollte auch wissen, dass die früher geläufige These von der extremen Hierarchie in Rudeln (Nur der Alpha Wolf dürfe sich paaren usw.) aus alten Studien von gefangenen, verhaltensgestörten Wölfen stammt. In der Natur leben sie recht sozial.
 
ok, habs gegoogelt, nix anderes als Leichengift brrrr

In einem der Reviere, die ich kenne, haben sie voriges Jahr 18!!! Kitze ausgemäht, heuer schon 7. Da fallen auch 300 - 500ha in 2-3 Tagen, mit der Kitzsuche kommst nicht nach. Die Bauern haben zwar gelernt und rufen an, aber wenn man nit im richtigen Winkel sucht, sieht man Kitze aus 2m Entfernung nicht.
 
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