Wölfe in Österreich

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
In der Aktuellen Ausgabe des St. Hubertus ist ein interessanter Bericht zu dem Thema, geht auch darauf ein das wir die erforderliche Anzahl an Herdenschutzhunden nicht stellen könten bei flächendeckender Verbreitung des Wolfes und auch Umzäunungen zB. für Almflächen kaum durchführbar wären, auch weil sie einen massiven Einschnitt in die Lebensräume anderer Wildtiere währen.
Als Jäger sag ich wenn Wölfe ein paare Rehe im Revier reißen, sei es ihnen gegönnt, allerdings sind Wölfe durchaus lernfähig und suchen sich die leichteste Beute aus, und das sind nunmal Schafe auf der Weide.
 
Den Wolf triffst Du aber normal nicht. Schon gar nicht mit Kindern ("Lärm", Gelaechter, usw.).

Als die ersten Autos auf österreichs Straßen gefahren sind, war die Chance eines Unfalls auch gering.
Sieh heute anders aus, da sich die Zahl der Autos doch drastisch erhöht hat.
Ich behaupte ja nicht dass der Wolf heute ein Problem darstellen würde, ich denke da eher an morgen und übermorgen.

Ich hab einmal einen sehen dürfen ( :) ) - auf einem Forstweg nahe zu Slowenien. Er war baff, ich war baff. Bevor ich auch irgendetwas machen hätte können, war der weg. Ich verstehe die Aufregung also nicht!

Wenn du dann einmal einem ganzen Rudel gegenüberstehst, könnte sich dein baff sein in ein weniger baffes Gefühl verwandeln. Vor allem wenn sie hungrig sind...

Exkurs: Bei mir in der Gegend strommert seit geraumer Zeit ein Fuchs herum. Die Leute sind so angschissn "Die Kinder, die Kinder!" Der macht eh niemandem was - und wenn er unterwegs ist, sollten Kinder sowieso schlafen... .

Und Äpfel sind keine Birnen.

Ich empfehle jedem den Wildpark Ernstbrunn, um einmal mit dem Rudeljäger Wolf auf Tuchfühlung zu gehen.
 
Es wäre wünschenswert, wenn sich so einige an deiner Art der Diskussionskultur orientieren würden....

Ich bin zwar nicht einer Meinung mit dir, aber ich bin durchaus Willens, mir deine Argumente durch den Kopf gehen zu lassen und ich kann deine Sorgen (teilweise) auch verstehen - nachvollziehen nicht - dazu unterscheiden sich unsere Lebensmodelle doch ein wenig zu sehr.

Dummdreiste Verallgemeinerungen und Unterstellungen, weil man Stadtmenschen einfach nicht mag sind in meinen Augen einfach nur entbehrlich und auch so flach....:roll:

Ich gehöre zu den Menschen, die froh sind den Wolf wieder zu haben und ja, ich habe weder Viehbestand noch lebe ich mitten am Land.
Das heißt weder, dass ich den Wolf als Kuscheltier betrachte, noch das ich die Sorgen der Bauern und Viehzüchter nicht ernst nehme.
Ich denke allerdings auch, dass es Mittel und Wege gibt, Wölfe fernzuhalten OHNE sie abzuschießen.
Ich muss den Link raussuchen - da gibt es eine wunderbare Doku zu dem Thema... Wurde im Norden der USA gedreht, wo die Farmer auch Probleme mit einigen Wolfsrudeln hatten...


Und @Mitglied #81571 ....ich geh dann in den Lainer Tiergarten ......mit den Kindern......Bambi- schauen.:kopfklatsch:
Ich finde dass ein reiner Stadtmensch einfach keinen Bezug zur Nutztierhaltung, Almen etc hat. Ich mag nicht wenn ich in den Sölktälern wandern gehe mit meinem Stoppsel, einem hungrigen Wolf entgegenstehen!

Ich glaube die Sölktäler wären zB ein toller Lebensraum für den Wolf .....

Wenn der sich da ausbreitet, Holla die Waldfee. Und es gibt soviele Städter die zu uns kommen um zu wandern, hawedere wenn der erste Wiener gefressen wird.
 
Wenn ein Wolf EINEN EINZIGEN Pflasterhirschen reißen würde, würde lautes Zeter und Mordio-Geschrei einsetzen.
Bei den vielen tödlichen Unfällen durch Rehe hingegen fordert niemand ein abknallen der Rehe.
Aber groß und unergründlich ist eben der Tiergarten des Herrn.
 
Jetzt haben die meinen Account immer noch nicht gelöscht....
WÖLFE IN ÖSTERREICH lautet das Thema....Oder willst über die Wölfe in Tschernobyl auch herziehen.
Wo ziehe ich bitte über Wölfe her? Ich mag sie, sind faszinierende Tiere.
Und weil du Tschernobyl erwähnst. Da leben sie wunderbar und in Freiheit vor dem Mensch.
 
In der Aktuellen Ausgabe des St. Hubertus ist ein interessanter Bericht zu dem Thema, geht auch darauf ein das wir die erforderliche Anzahl an Herdenschutzhunden nicht stellen könten bei flächendeckender Verbreitung des Wolfes und auch Umzäunungen zB. für Almflächen kaum durchführbar wären, auch weil sie einen massiven Einschnitt in die Lebensräume anderer Wildtiere währen.
Als Jäger sag ich wenn Wölfe ein paare Rehe im Revier reißen, sei es ihnen gegönnt, allerdings sind Wölfe durchaus lernfähig und suchen sich die leichteste Beute aus, und das sind nunmal Schafe auf der Weide.


Und Kälber. Und Pferde. Und Hunde.
 
Und Kälber. Und Pferde. Und Hunde.
Logisch alles was innerhalb eines Zaunes ist lässt sich leichter erlegen. Oder Mäuse die beim ackern an die Oberfläche kommen, da gibts ein Video dazu aus der Allentsteiger Gegend wo der Wolf hinter dem Traktor herläuft, soviel zur Scheu vor Menschen.
Eine gewisse Dichte an Wöfen wie auch bei Fischottern, Biebern und dergleichen ist sicher tragbar, nur der strenge Schutz dieser Arten ungeachtet der tragfähigkeit des Lebensraumes macht dann Probleme, siehe Fischotter in Teichwirtschaften.
 
In Longyearbyen sind Eisbären und in Anchorage Schwarzbären in der Stadt unterwegs.
Die deutschen Wölfe sind vielleicht am Weg nach Wolfsburg. Und in der Schweiz hat es auch Wölfe
CHWOLF.org
Selbst in Madrid wurden schon Wölfe gesichtet. Sicher ist man aber auf Mallorca und Ibiza. Da gibts keine Wölfe, dafür aber viele besoffene Touristen.

Gefährlich wirds, wenn die ersten Tschernobyl Wölfe einfallen. Also zu den Fotofallen am besten auch Geigerzähler aufstellen.
Und als nächstes sollte man die Greifvögel ins Visier nehmen. So mancher Chihuahua hat schon abgehoben und ward nie wieder gesehen.
Viel gefährlicher halte ich Menschen, die sich giftige Reptilien halten.
Und nicht zu vergessen die multiresistenten Keime in den Gewässern, die sich immer mehr ausbreiten und eine echte Gefahr darstellen.
Gefährliche Keime in Gewässern entdeckt
Dagegen ist der Wolf ein kleines Problem und mir sicher lieber.
 
Ich finde dass ein reiner Stadtmensch einfach keinen Bezug zur Nutztierhaltung, Almen etc hat. Ich mag nicht wenn ich in den Sölktälern wandern gehe mit meinem Stoppsel, einem hungrigen Wolf entgegenstehen!

Ich glaube die Sölktäler wären zB ein toller Lebensraum für den Wolf .....

Wenn der sich da ausbreitet, Holla die Waldfee. Und es gibt soviele Städter die zu uns kommen um zu wandern, hawedere wenn der erste Wiener gefressen wird.
Das ist polemischer Unsinn....und das weißt du selbst. Könnten wir uns einfach darauf einigen, das es schrecklich wäre, wenn ein Mensch zu schaden käme. Was ich allerdings bezweifle. Die Chance beim Wandern von einem Rindvieh attackiert zu werden, ist wesentlich höher...und wird wesentlich höher bleiben.
Und ja, ich selbst halte keine Nutztiere und kann trotzdem mitreden(weil auch ich mich informieren kann - lediglich Erfahrungsberichte kann ich keine abgeben)....genauso wie die unzähligen Landbewohner, die wissen, wie WAHNSINNIG schlimm das Leben in der Stadt ist...see my point?
 
Das ist polemischer Unsinn....und das weißt du selbst. Könnten wir uns einfach darauf einigen, das es schrecklich wäre, wenn ein Mensch zu schaden käme. Was ich allerdings bezweifle. Die Chance beim Wandern von einem Rindvieh attackiert zu werden, ist wesentlich höher...und wird wesentlich höher bleiben.
Und ja, ich selbst halte keine Nutztiere und kann trotzdem mitreden(weil auch ich mich informieren kann - lediglich Erfahrungsberichte kann ich keine abgeben)....genauso wie die unzähligen Landbewohner, die wissen, wie WAHNSINNIG schlimm das Leben in der Stadt ist...see my point?
Ich darf mitreden! Ich darf mitreden! Ich hab in Wien gelebt! :rofl:

Spass beiseite, man kann sich eben informieren. Oder miteinander reden und fragen. Ich hab im Sommer viele Urlauberkinder bei mir. Denen zeig ich halt ein bisserl was und erzähle. Und die Eltern sind auch immer recht interessiert. :)

Persönlich Erfahrungen kann ich nur zum Thema Bär anbringen, weil der ist bei uns schon immer heimisch gewesen. Getroffen hab ich noch Keinen im Wald, aber Risse bei Bekannten gesehen. Der Schaden wird vom Land ersetzt. Nichtsdestotrotz ist es immer traurig für den Bauern, da er ja auch an seinem Vieh hängt.

Beim Wolf würde es zu größeren Schäden kommen, da er im Rudel jagt und mehrere Tiere reißt und oft nur die besten Stücke aus dem Vieh frisst. Da wird sich dann weisen, wie man es am besten handhabt. Jagd ist sicher keine Option, da der Wolf unter strengem Schutzsteht. Bei uns ist er zwar im Jagdgesetz, aber mit ganzjähriger Schonzeit. Wie der Bär.
 
Ich darf mitreden! Ich darf mitreden! Ich hab in Wien gelebt! :rofl:

Spass beiseite, man kann sich eben informieren. Oder miteinander reden und fragen. Ich hab im Sommer viele Urlauberkinder bei mir. Denen zeig ich halt ein bisserl was und erzähle. Und die Eltern sind auch immer recht interessiert. :)

Persönlich Erfahrungen kann ich nur zum Thema Bär anbringen, weil der ist bei uns schon immer heimisch gewesen. Getroffen hab ich noch Keinen im Wald, aber Risse bei Bekannten gesehen. Der Schaden wird vom Land ersetzt. Nichtsdestotrotz ist es immer traurig für den Bauern, da er ja auch an seinem Vieh hängt.

Beim Wolf würde es zu größeren Schäden kommen, da er im Rudel jagt und mehrere Tiere reißt und oft nur die besten Stücke aus dem Vieh frisst. Da wird sich dann weisen, wie man es am besten handhabt. Jagd ist sicher keine Option, da der Wolf unter strengem Schutzsteht. Bei uns ist er zwar im Jagdgesetz, aber mit ganzjähriger Schonzeit. Wie der Bär.
Hab ich grad gefunden- find ich persönlich recht informativ- gerade in Bezug auf Fressverhalten! :)
Wölfe und Schalenwild
 
Das ist polemischer Unsinn....und das weißt du selbst. Könnten wir uns einfach darauf einigen, das es schrecklich wäre, wenn ein Mensch zu schaden käme. Was ich allerdings bezweifle. Die Chance beim Wandern von einem Rindvieh attackiert zu werden, ist wesentlich höher...und wird wesentlich höher bleiben.
Und ja, ich selbst halte keine Nutztiere und kann trotzdem mitreden(weil auch ich mich informieren kann - lediglich Erfahrungsberichte kann ich keine abgeben)....genauso wie die unzähligen Landbewohner, die wissen, wie WAHNSINNIG schlimm das Leben in der Stadt ist...see my point?
Bei Kühen ists wieder anders, die hat man als liebes Haustier im Kopf, sehen auch süß aus! Besonders die Kälbchen! Und heutzutage sind sich die wenigsten bewußt dass eine Kuh ihr Kälbchen verteidigt ..... Pech für den Wanderer der das Kopferl nicht einschaltet und mit Enkerl Kalberl streichen will! Am besten noch an Hund an der Leine. Voll intelligent.

Natürlich ists immer tragisch wenn ein Mensch ums Leben kommt. Bei einer Kuh auf der Alm ist er aber selber schuld. Wenn wir Wölfe herzügeln nicht.

Und wenn ich von der Schafzucht mein Leben bestreite, eh hart genug zum Überleben ..... braucht mir der Wolf nix wegfressen.
 
Hab ich grad gefunden- find ich persönlich recht informativ- gerade in Bezug auf Fressverhalten! :)
Wölfe und Schalenwild

Wir schreiben inzwischen das Jahr 2018, es gibt mindestens 40 Wolfsrudel in Deutschland und da die Schäden an Nutztieren permanent steigen, geben sogar die Deutschen bereits einzelne Schadwölfe frei. Die lieben Wolferl haben den Heeresforst Allensteig fast kahlgefressen, das Rudel dort braucht 15 !!! Tonnen Fleisch im Jahr und nun wandern die ersten Wölfe ab zu lukrativen Fressgelegenheiten und das werden Nutztierherden sein. So sieht's wirklich aus. :rofl:
 
Wir schreiben inzwischen das Jahr 2018, es gibt mindestens 40 Wolfsrudel in Deutschland und da die Schäden an Nutztieren permanent steigen, geben sogar die Deutschen bereits einzelne Schadwölfe frei. Die lieben Wolferl haben den Heeresforst Allensteig fast kahlgefressen, das Rudel dort braucht 15 !!! Tonnen Fleisch im Jahr und nun wandern die ersten Wölfe ab zu lukrativen Fressgelegenheiten und das werden Nutztierherden sein. So sieht's wirklich aus. :rofl:
Oh, das findest du offenbar lustig - na schau.... Und ich hab dich die ganze Zeit falsch verstanden.
:)
 
Bei Kühen ists wieder anders, die hat man als liebes Haustier im Kopf, sehen auch süß aus! Besonders die Kälbchen! Und heutzutage sind sich die wenigsten bewußt dass eine Kuh ihr Kälbchen verteidigt ..... Pech für den Wanderer der das Kopferl nicht einschaltet und mit Enkerl Kalberl streichen will! Am besten noch an Hund an der Leine. Voll intelligent.

Natürlich ists immer tragisch wenn ein Mensch ums Leben kommt. Bei einer Kuh auf der Alm ist er aber selber schuld. Wenn wir Wölfe herzügeln nicht.

Und wenn ich von der Schafzucht mein Leben bestreite, eh hart genug zum Überleben ..... braucht mir der Wolf nix wegfressen.

Hätte auch was zum sagen, aber es ist besser ich:zensiert:
 
Einige Wolfsbefürworter würden anders reden wenns am Land leben würden. Zwischen den Bergen und Wäldern. Ihre Nahrung wie Schwarzbeeren, Himbeeren, Zirben, Preiselbeeren, Eierschwammerl und Pilze selbst aus dem Wald holen würden. Und nicht aus dem Billa.
 
Zurück
Oben