Wölfe in Österreich

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@Mitglied #328725. Ich frage dich da du als Jäger davon eine Ahnung hast.
Heute war die Frage im TV: verträgt unsere Natur und die Wälder Wolf, Bär und Luchs?
Wie ist deine Meinung dazu?
 
Allein durch Jäger gibt es mehr Verletzte als durch Wölfe....entweder weil sie sich im Suff selbst ins Bein schießen oder sie in ihrer Senilität frei streunende Studenten mit Mardern verwechseln und über den Haufen schießen. :D

damit nicht genug, unterstützens die gatterjagd. im herbst sind wöchentlich rotten aus tschechien im mühlviertel eingefallen, und haben Felder und wiesen zerstört.
darauf kam die "gütige" antwort der Jägerschaft, ja klar, die kommen auch tschechien, bei uns gibt's garned soviel. und in der nächsten zeit fahrens dann alle rüber und schiessen dort wie die irren, weils so super ist, und billig:D
 
@Mitglied #328725. Ich frage dich da du als Jäger davon eine Ahnung hast.
Heute war die Frage im TV: verträgt unsere Natur und die Wälder Wolf, Bär und Luchs?
Wie ist deine Meinung dazu?

Mehr oder weniger habe ich es schon angeführt: nur mit kontrollierter Bejagung. Die Natur und die Wälder sicher, die Kulturlandschaft mit Nutztieren und Weidevieh eher nicht. Wir haben derzeit das Problem, durch mehrere Generationen ohne Jagd ging die Scheu des Grossraubwildes verloren und durch intensiven Weidebetrieb ist der Tisch für dieses gedeckt. Das wird ohne Entnahme von Schadwölfen oder Schadbären (die sich auf Weidevieh spezialisiert haben) nicht auf Dauer gehen. Ein Beispiel: in Kärnten ist der Bär geschont und riss bei uns 3 Schafe im Ort. 15km weiter, in Slowenien, wird er legal erlegt. Die Yugos schiessen ca. 80!!! Bären im Jahr. Wir haben 5-6 Bären ständig in Kärnten, der Bär vermehrt sich aber weniger als der Wolf. Beim Wolf kann man nach Rudelbildung mit 20-25% Zuwachs rechnen, das wird eher kritisch, sobald sie die Heeresforste verlassen. Allensteig ist langsam leergefressen, ca. 15 Tonnen Fleisch braucht, bzw. reisst das Rudel pro Jahr. Wer wird die Schäden zahlen, wer wird Schutzmassnahmen zahlen, welcher Geschädigte wird den Wölfen Gift oder Blei servieren? Ohne Entnahme passiert das zu 100%, es gibt kein Land mit Grossraubwild, wo das nicht passiert.
 
so ist es - war ein spässchen - wenn sie es erfährt trage ich wieder hut - damit sieht man die beule nicht.........
 
darfs ja nimmer sagen, da ich schon verweis u einige einträge zensiert wurden - es gibt ja einige arbeitslose gutmenschenpolitiker - wo sich Parteien eben so auflösen - die könnten ja sich die Tierchen mitnehmen - sind ja so lieb u so wichtig .........
 
orf gestern abend....
war ein bericht über den wolf in bad kreuzen und allentsteig

PS es war im Report
ORF 2: Report - tv.ORF.at
Danke, habe es schon gefunden. :)
War ein neutraler, guter Bericht, der alle Seiten zu Wort kommen ließ. :)

Bei uns sind es ja die Bären, die heimisch sind. Wölfe kommen nur sporadisch über die slowenische Grenze. Schäden werden bei uns vom Land gezahlt.
Mich stören sie nicht. Mir wird nur mulmig, wenn ein Bär, so wie letztes Jahr, mitten im Dorf unterwegs ist des nächtens. :rofl:
 
Unsere Landschaft ist einfach nicht mehr geeignet für Wildtiere wie Wölfe. Viel zu wenig weitläufig, viel zu kultiviert. Die Schäden sind oft enorm. Ich kenne Pferdezüchter, denen wurden Fohlen im Wert von über 10.000€ (pro Stück) gerissen. Trotz Elektrozaun. Tagsüber..... Da kann eine Existens ganz schnell drauf gehen, wenn so etwas passiert.
 
Unsere Landschaft ist einfach nicht mehr geeignet für Wildtiere wie Wölfe. Viel zu wenig weitläufig, viel zu kultiviert. Die Schäden sind oft enorm. Ich kenne Pferdezüchter, denen wurden Fohlen im Wert von über 10.000€ (pro Stück) gerissen. Trotz Elektrozaun. Tagsüber..... Da kann eine Existens ganz schnell drauf gehen, wenn so etwas passiert.
Wo? Deutschland? :)
 
bei uns machen die Wildsäue soviel schaden, die Bauern drehen schon durch. okay, da geht`s nicht unbedingt, um leben, aber so ein kaputtgetretenes Maisfeld macht die halt auch traurig.
Bei uns auch, wenn auch nicht so schlimm wie in NÖ. Mais mögen sie halt sehr, sehr gerne und durch das viele Futter steigt natürlich auch die Population. Ich weiss von Bekannten, die kommen mit dem schießen nicht nach, stehen aber durch die Landwirte stark unter Druck. Und den Schaden müssens die Jagdeigner ja auch zahlen.

Bei mir sind sie auf der Alm ein Problem. Sie graben den ganzen Boden um und im Sommer bricht sich dann das Weidevieh die Haxen wenn es in so ein Loch steigt.

Zwischen Bache und Frischlingen kann es durchaus lebensgefährlich werden! :rofl:
 
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