Wölfe in Österreich

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Der normal denkende, nicht zivilsationsverblödete Landwirt sieht das etwas anders als der Naturromantiker. ;)
Verblödet ist deine Interpretation meiner Worte, ich mag Biodiversität...hat nix mit Romantik zu tun!

Meiner Wegen macht alles planflächig Monokultur, schießt alles tot was der industriellen Landwirtschaft im Wege steht...
 
Verblödet ist deine Interpretation meiner Worte, ich mag Biodiversität...hat nix mit Romantik zu tun!

Meiner Wegen macht alles planflächig Monokultur, schießt alles tot was der industriellen Landwirtschaft im Wege steht...

Wenn du nachdenkst, gefährdet der Wolf und der Bär gerade die kleinen Biolandwirte mit natürlicher Weidehaltung. Den industriellen Grossbetrieben sind die Wölfe wurscht, die halten ihre 10.000 Schweine oder Mastkälber im Massenstall.
Merkst was? ;)
 
Wenn du nachdenkst, gefährdet der Wolf und der Bär gerade die kleinen Biolandwirte mit natürlicher Weidehaltung. Den industriellen Grossbetrieben sind die Wölfe wurscht, die halten ihre 10.000 Schweine oder Mastkälber im Massenstall.
Merkst was? ;)

Ja... diese beschissene Diskussion dreht sich grundsätzlich im Kreis! Merke ich...
EU subventioniert wird der Individuen verachtende Großscheiss...statt dem kleinen Biolandwirt die Schutzmaßnahmen zu finanzieren! Für mich...und dabei bleibe ich...gehören Wolf, Bär und Co. in diese Gefilde! Und anbei...auch der Bio-Bereich ist ein Industriezweig, den selbst die Großindustrie grade für sich erkennt...
 
Ja... diese beschissene Diskussion dreht sich grundsätzlich im Kreis! Merke ich...
EU subventioniert wird der Individuen verachtende Großscheiss...statt dem kleinen Biolandwirt die Schutzmaßnahmen zu finanzieren! Für mich...und dabei bleibe ich...gehören Wolf, Bär und Co. in diese Gefilde!

Bingo! Die Schutzmassnahmen kosten wesentlich mehr, als die natürliche Nutztierhaltung einbringt. Wie sich in Deutschland zeigte, müssen Schutzzäune hoch sein, damit sie nicht übersprungen werden und untergrabsicher beim Wolf und der Bär geht einfach durch... wir hatten voriges Jahr das Problem, dass ein Bär mitten im Dorf Schafe riss. Da vergeht dir die Lust, die Pferde auf die Pachtweide zu stellen, wenn die von Wald umgeben ist. Ich möchte nächstes Jahr wieder Schafe zum Beweiden des Steilteils nehmen, wenn die gerissen werden, zahlt zwar das Land, aber es ist nicht in meinem Sinn, Bärenfutter zu halten. Versuch das zu verstehen.
 
Bingo! Die Schutzmassnahmen kosten wesentlich mehr, als die natürliche Nutztierhaltung einbringt. Wie sich in Deutschland zeigte, müssen Schutzzäune hoch sein, damit sie nicht übersprungen werden und untergrabsicher beim Wolf und der Bär geht einfach durch... wir hatten voriges Jahr das Problem, dass ein Bär mitten im Dorf Schafe riss. Da vergeht dir die Lust, die Pferde auf die Pachtweide zu stellen, wenn die von Wald umgeben ist. Ich möchte nächstes Jahr wieder Schafe zum Beweiden des Steilteils nehmen, wenn die gerissen werden, zahlt zwar das Land, aber es ist nicht in meinem Sinn, Bärenfutter zu halten. Versuch das zu verstehen.

Ich verstehe alles...alles gut! Ich bin halt der Idiot, der dumme Städter mit einer dümmlichen Meinung... oder was auch immer! Ist mir egal...was misch ich mich ein, selber Schuld !
 
Ich verstehe alles...alles gut! Ich bin halt der Idiot, der dumme Städter mit einer dümmlichen Meinung... oder was auch immer! Ist mir egal...was misch ich mich ein, selber Schuld !

Schau, ich halte dich eben nicht für dumm. Mit Idioten diskutiere ich nicht lang. Ich versuche, dir logisch zu erklären, warum Grossraubwild gerade für den Biolandwirt, aber auch für den Imker ein reales, sehr unangenehmes Problem ist. Jeder Landwirt hier im Dorf hat Schafe, Mutterkühe mit Kalb, Pferde mit Fohlen draussen, auf unzähligen, kleinen Weiden oder auf der Alm in grösseren Weideverbänden. Das geht unwiederruflich zu Ende, wenn Wölfe und Bär ständig um uns sind. Die Landschaftspflege kannst du dann vergessen. Übrigens: auch wenn immer mehr landwirtschaftliche Fläche zubetoniert wird, wächst gleichzeitig der Wald, weil Weide aufgegeben und aufgeforstet wird und das bis in die Hochlagen.
 
Gestern riss in Niedersachsen ein Wolf ein Schaf, als die Schäferin die vier Herdenschutzhunde für kurze Pause ablöste. In Sichtweite, er hat sich nicht stören lassen.
(er)

jetzt mache ich mir wohl eine menge feinde, aber völlig egal
um es auf den punkt zu bringen:

die wölfe gehören weg, genauso wie die bären!!
punkt
 
(er)

jetzt mache ich mir wohl eine menge feinde, aber völlig egal
um es auf den punkt zu bringen:

die wölfe gehören weg, genauso wie die bären!!
punkt

Die Radfahrer gehören auch weg, die Autofahrer auch, die Raucher, die ...ach einfach alles was mein Leben in den letzten Tagen gefährdet hat, nur ja schnell weg!
 
(er)

jetzt mache ich mir wohl eine menge feinde, aber völlig egal
um es auf den punkt zu bringen:

die wölfe gehören weg, genauso wie die bären!!
punkt

Nein...sie gehören nicht unbedingt neu ausgerottet, sondern kontrolliert bejagt. Zum Beispiel von 10 Wölfen zwei Wölfe aus dem Rudel schiessen, die anderen Wölfe merken sich das und werden wieder scheu. Abschuss, wenn sich Nutztierrisse häufen oder auch mit festgesetzten Schuss- und Schonzeiten. So geht man in den Ländern vor, wo man mit dem Wolf erfahren ist.
 
wolf ist super! frisst kleine schafbabys und kälber und andere. ... :cool:

aber egal, die g'hören eh weg ... :up:

manche, so wie im ersten bild, haben das vergnügen den angriff sogar noch eine weile zu überleben.





und dass wolf ja nur das was er frisst reist ist eh voll logisch, lassen uns die wissenden wissen ... :D

Das letzte Bild in Deinem Post gehört zu einem Artikel, in dem festgestellt wird, dass es bei Weiden mit Hirtenhundem in gewissen Schweizer Kantonen zu wenig bis keinen derartigen Vorfällen gekommen ist.
 
Das letzte Bild in Deinem Post gehört zu einem Artikel, in dem festgestellt wird, dass es bei Weiden mit Hirtenhundem in gewissen Schweizer Kantonen zu wenig bis keinen derartigen Vorfällen gekommen ist.

Das stimmt zwar, dass Hirtenhunde einzelne Wölfe abhalten können. Aber ich möchte Kangal und Co. als ahnungsloser Wanderer nicht ins Gebiss kommen und der Kauf, die Ausbildung dieser Hunde ist schwierig und für kleine Herden sinnlos. Da müssten wir im Ort 150 Herdenschutzhunde haben, wenn du verstehst, was ich meine.
 
Es gibt in Österreich und Deutschland einige Liebhaberhalter von grossen Herdenschutzhunden. DIE wittern das Geschäft mit der Zucht und erzählen jedermann, wie toll ihre Rasse mit Wölfen umgeht...:hahaha:
 
Schau, ich halte dich eben nicht für dumm. Mit Idioten diskutiere ich nicht lang. Ich versuche, dir logisch zu erklären, warum Grossraubwild gerade für den Biolandwirt, aber auch für den Imker ein reales, sehr unangenehmes Problem ist. Jeder Landwirt hier im Dorf hat Schafe, Mutterkühe mit Kalb, Pferde mit Fohlen draussen, auf unzähligen, kleinen Weiden oder auf der Alm in grösseren Weideverbänden. Das geht unwiederruflich zu Ende, wenn Wölfe und Bär ständig um uns sind. Die Landschaftspflege kannst du dann vergessen. Übrigens: auch wenn immer mehr landwirtschaftliche Fläche zubetoniert wird, wächst gleichzeitig der Wald, weil Weide aufgegeben und aufgeforstet wird und das bis in die Hochlagen.

Ich bin ZICKIG...:D ich habe Männergrippe :vorsichtig: - ich verstehe logischer Weise nicht, wie es aus Sicht eines Betroffenen sein muss, da ich - wie erwähnt - Stadtkind bin! Ich glaube schon zu verstehen, was du mir aus de Sicht eines Betroffenen erklärst!

Ich sehe das Problem grundlegend in dem, was etliche Jahrzehne gemacht und finanziert wurde. Der langsame Schritt in Richtung - zurück zur Natur - kann mit wiederkehrenden Arten nicht mithalten. Es ist wieder natürlich genug, das sie wiederkommen- es ist aber auf iher Anwesenheit keiner richtig eingestellt. Mit ein Thema sehe ich auch bei der Jagd (nächstes Fässchen angestochen)... ich kenne genug Jäger, die ihre Abschüsse in Gefahr sehen...(ich kenne aber auch welche, die es anders sehen)- ich vermute, käme der Predator leichter an freies Wild, als an landwirtschaftliche Tiere - aber gut, hätte hätte...
Vermutlich ist es kaum mehr möglich, entsprechende Lösungen zu finden...die allen Beteiligten gerecht werden.
Lasst uns Bäume fällen und mehr Straßen bauen, damit wir leichter ins Grüne kommen. Auch ein Thema...denn mit dem stet wachsenden Bedarf an Baugrund...- ah...egal, wird bekannt sein...

Letztlich sind Sauerier auch ausgestorben, jede Speizies hat ihre Zeit(linie)... Wolf, Bär und Co. passen in unsere Gesellschaft nicht mehr! - das sind nicht meine Gedanken. Das hat mir jemand in einer Diskussion zu diesem Thema um die Ohren gehauen, während er sein "5kg Grillfleisch nur 5,99€" Sonderangebot verzehrt hat!

Ich finde nach wie vor, diese Tiere sollten auch Ihren Platz in unseren Gefilden wiederfinden können...dafür müste viel aufgebracht werden...ob es in einer Kosten/Nutzenanalyse sinnvoll erscheint, ist fraglich...

Daher möchte ich mich aus diesem Thema in gänzlich verabschieden!
 
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