Was ist männlich?

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Seit die Gleichstellung er Geschlechter im Wirtschaftsleben oberstes Gebot ist, wagt man sich kaum mehr offen zu betonen, was die wahren männlichen Tugenden sind. Ich wage es trotzdem:
Nach wie vor gehören Zielbewusstsein, Geradlinigkeit, Hilfsbereitschaft und Mut dazu und im Umgang mit Frauen zusätzlich Einfühlsamkeit, Rücksicht und ein gewisses Mass an Galanterie.
Wie seht ihr das?
 
Seit die Gleichstellung er Geschlechter im Wirtschaftsleben oberstes Gebot ist, wagt man sich kaum mehr offen zu betonen, was die wahren männlichen Tugenden sind. Ich wage es trotzdem:
Nach wie vor gehören Zielbewusstsein, Geradlinigkeit, Hilfsbereitschaft und Mut dazu und im Umgang mit Frauen zusätzlich Einfühlsamkeit, Rücksicht und ein gewisses Mass an Galanterie.
Wie seht ihr das?
Klar sind das Tugenden. Nur halt nicht spezifisch männliche Tugenden.

Genauso wenig wie Einfühlungsvermögen und ein reflektierter Umgang mit Emotionen allein Frauen gegeben ist.

Aussagen und Zuschreibungen auf Basis des Geschlechts einer Person sollten wir langsam hinter uns lassen - was sicher nicht immer leicht ist zugegeben.
 
Ein Mann muss für mich Ehrgefühl besitzen, stolz und mutig sein, aber im richtigen Moment auch Schwäche zeigen können. Sensible und empathisch sein.....
 
Nur halt nicht spezifisch männliche Tugenden. Genauso wenig wie Einfühlungsvermögen und ein reflektierter Umgang mit Emotionen allein Frauen gegeben ist. Aussagen und Zuschreibungen auf Basis des Geschlechts einer Person sollten wir langsam hinter uns lassen - was sicher nicht immer leicht ist zugegeben.
Ich behaupte nicht, dass diese Tugenden spezifisch männlich seien, sondern schrieb diesen Thread als Antwort auf Postings, die unter Titeln wie "männlich, derb, versaut" Fragen wie "Wer mags noch gern, wenn der Schwanz geil riecht, nach Pisse und Wixe, die white soxx sniffn und lecken, das Arschloch ebenso.... saugeil, dazu perverser dirty talk" stellen.
 
Seit die Gleichstellung er Geschlechter im Wirtschaftsleben oberstes Gebot ist, wagt man sich kaum mehr offen zu betonen, was die wahren männlichen Tugenden sind. Ich wage es trotzdem:
Nach wie vor gehören Zielbewusstsein, Geradlinigkeit, Hilfsbereitschaft und Mut dazu und im Umgang mit Frauen zusätzlich Einfühlsamkeit, Rücksicht und ein gewisses Mass an Galanterie.
Wie seht ihr das?


Zu Recht. :haha:

Erinnert mich an ein Erlebnis gegen Ende der 80er. Ich lebte damals in einer 8er-WG (5 Männer, 3 Frauen) und während einer unserer wöchentlichen Zusammenkünfte meinte einer: "Der einzige Mann in dieser Gruppe ist die Fritzie".

Hat mir zuerst geschmeichelt, dann hat's mich grantig gemacht, weil es darum ging, daß die meisten sich nicht trauten, ihre Klappe aufzumachen und unbequeme Dinge auszusprechen - harmoniebedürftige Alltagsscheiße halt. Hieß im Umkehrschluß aber auch: Dinge für sich behalten statt klären wäre "weiblich", und so ist es ja nicht.

Ich stehe auf "männlich", hab ich ja schon öfter betont, und damit verbunden sind Eigenschaften, die ich als "typisch" männlich empfinde: Entschlußkraft, Handlungsfreudigkeit, auch die Fähigkeit, sich Dinge/Meinungen am Arsch vorbeigehen zu lassen und es zu ertragen, auch mal als Idiot oder Arsch dazustehen, außerdem die Fähigkeit, unabhängig von eigenen Befindlichkeiten Dinge pragmatisch zu beleuchten und abzuwägen, wo das eigene Ego querschießt - achja, dazu kommen für mich eben auch "optische Informationen", die wie das bisher Genannte für beide Geschlechter mehr oder weniger zutreffen. Körperhaare trimmen-rasieren-auszupfen ist "weibisch", manikürte Fingernägel sind "weibisch", Dessous sind "weibisch" (an meiner Wortwahl dürfte schon zu erkennen sein, daß solche Dinge auf meiner sexuellen Wahrnehmungsliste nicht grad weit oben stehen). Immerhin bin ich sexistisch genug, daß Mann lange Haare haben kann, da bin ich bissl nachlässiger als bei Frauen. :D

Ob ich jemanden als "männlich" oder "weiblich" wahrnehme, ist nur in Sachen sexueller Attraktivität für mich relevant, der größere Teil meines Lebens bleibt davon unberührt. Ich mag "weiblich" sehr, solange es nicht in mein Bett will. :undweg:
 
Ich glaub, zumindest für mich, geht die Fragestellung ein wenig an der Realität vorbei. Vor Jahren war ich im PickUp unterwegs - da gabs so tolle Definitionen, was ein Mann ist. Da kam dann Zielstrebigkeit, Ehrgeiz usw. Hat mich damals übel fasziniert - heute denk ich mir, das ist alles nur eine Beschreibung eines Zustandes, den man kaum in Worte fassen kann.

Was ist ein erwachsener Mensch? Fände ich schlauer.

Was wäre so ein erwachsener Mensch? Zumindest in meiner Definition braucht es dafür ein Übereinstimmen von Wort und Tat. Also jemanden, der sich selbst so reflektiv anschauen kann, dass was er tut und was er sagt zusammenstimmt. Kann man vielfach beobachten - wie viele Leute leben mit irgendwelchen dummen Meme´s durch den Tag - ja stimmt so ungefähr "Lebe jeden Tag als wäre der Himmel blau, weil wenn er es nicht ist, ist es Nacht. Oder es regnet..." In den meisten Datingprofilen stehen so Sachen wie "Ehrlichkeit ist mir wichtig" - und die Hälfte lügt sich dabei schon wieder in die eigene Tasche. Sowas zum Beispiel.

Ein erwachsener Mensch muss für meine Definition aber auch jemand sein, der anpackt - wenn andere versagen. Damit meine ich, dass bsp. wenn es zu nem Unfall kommt ein Teil der Menschen in Schockstarre gerät, während andere sofort oder nach kurzem Erschrecken handeln. Die auf ner Autobahn ohne zu denken ihr eigenes Leben ebenfalls riskieren um andere zu schützen oder zu retten. Die in brennende Häuser reinmarschieren um Menschen herauszuholen. Derartiges Verhalten in all seinen Variationen empfinde ich als erwachsen.

Das könnte man jetzt noch ein gutes Stück weiter fortsetzen, im Endeffekt siehst du aber glaub ich worauf es hinausläuft. Dieses klassische Männlich/Weiblich-Denken funktioniert bei keiner der beiden beispielhaften Eigenschaften.

Aber das ist nur meine Definition des Ganzen.
 
hm... ich überlege grad, was ich persönlich als männlich empfinde... da spielt für mich, neben div. Charaktereigenschaften, ganz klar auch die Optik eine Rolle.

Für mich persönlich (andere Menschen werden logischerweise ne andere Ansicht haben), wirken zB sehr kleine und zierliche Männer, die eventuell auch noch skinny Jeans, die man an den Knöcheln abgeschnitten hat, tragen... wenig männlich.
Ich mag tatsächlich bärige Typen... ein großer, behaarter Kerl, gern mit Bart, an dem sich auch ne 100kg Frau anlehnen kann ohne dass er umfällt :)

Und jetzt wirds für mich schwierig, welche Charaktereigenschaften sind männlich?!
naja, wir haben 2020... also muss er nicht mutig auf seinem Ross in den Kampf gegen den Drachen ziehen...
Aber ne große Portion Selbstbewusstsein schadet sicher nicht... er sollte so von sich überzeugt sein, dass er quasi die Rolle des Felsen in der Brandung übernehmen kann... dazu muss er ned mal viel reden... einfach zuverlässig sein würde reichen.... hmm schwierig... im Grunde kann man sich viel wünschen, was man dann am Ende bekommt weiß man ja im Vorhinein nicht :)
 
Vorausgesetzt die Selbstreflexion funktioniert einwandfrei :D

Weil von sich selbst überzeugt, sind ein Großteil der Herren:joyful:
naja, dass muss halt auch in nem realistischen Rahmen sein... wenn sich einer für den König von Hintertupfing mit dem größten Pimmel in ganz Deppenstadt hält, wirkt das lächerlich... aber wenn er sich am Ende des Tages einfach nur bewusst ist was er kann, was er erreicht hat und vorallem was er will, wirkt das denk ich schon anders...
 
Ich möchte es etwas historisch angehaucht betrachten. Was war bzw. ist der Mann.... er ist entweder, was die aktuelle Gesellschaft von ihm verlangt oder was die Frau sich von Ihm erwartet, wobei Beides zu gleich identisch sein kann, aber nicht sein muss.

Die Definition des Männlichen kommt immer auf die Perspektive an, wobei ich eher nicht in Rein Männlich und Weiblich einteile (aber das sind nur meine Subjektiven Ansichten)

In meiner Matura Klasse haben wir uns mit genau diesem Thema beschäftigt, dabei hat sich für mich sehr schön ergeben, dass die alten "Ritterlichen" Ideale noch immer sehr gut auch in der heutigen Zeit das "Männliche" beschreiben.

Was ich auch sehr interessant finde ist, dass wir ja bei Sternzeichen in "aktive" Männliche und "passive" Weibliche Unterscheiden. Ich finde dies sehr spannend, weil zB. die Attribute der männlichen Sternzeichen durchaus allgemeine Attribute der Männer sind, ebenso bei den Frauen. hier mal was zum Lesen: Die Polaritäten der Sternzeichen

Und das ist glaube ich der große Unterschied, Männlich ist das aktive, kraftvolle, Weiblich das passive, bedächtige. Während Männer einem Erdrutschgleich kurzfristig etwas schnell verändern, sind Frauen Zielstrebiger, wie ein kleiner Bach welcher über die Jahrtausende zum gewaltigen, die Landschaft beeinflussenden Flusslauf wird.
 
Für mich persönlich (andere Menschen werden logischerweise ne andere Ansicht haben), wirken zB sehr kleine und zierliche Männer, die eventuell auch noch skinny Jeans, die man an den Knöcheln abgeschnitten hat, tragen... wenig männlich.
Ich mag tatsächlich bärige Typen... ein großer, behaarter Kerl, gern mit Bart, an dem sich auch ne 100kg Frau anlehnen kann ohne dass er umfällt :)


Geht mir ähnlich. Und da kommen dann mitunter doch noch andere "Faktoren" dazu, die ich als "männlich" empfinde. Kürzlich mußte ich an einen früheren Kollegen denken, für den ich bissl geschwärmt habe, der widersprach so ziemlich in allen Punkten, die ich als attraktiv empfinde, meinem Geschmack. Er war nicht größer als ich, sehr schmal, blaß, zart, Anzugträger - einmal husten, und der wäre aus den Puschen gekippt. Aber: der konnte mir nicht nur erklären, wie ich bestimmte technische Details (im Beruf) umzusetzen hatte, der war auch rotzig genug, zu verlangen, daß ich gefälligst selbst Lösungen entwickle - erst wenn ich mir daran die Zähne ausgebissen habe, half er mir durch gezielte Fragen auf die Sprünge. Fertige Lösungen bot er so gut wie nie an, er hatte genug Arsch in der Hose, mich mit meinen z.T. grantigen Reaktionen auflaufen zu lassen. Insgesamt aber fand ich seine Art trotzdem wertschätzend, einfach weil er mir zugetraut hat, selbst Leistung zu bringen, statt "ritterlich" mir alles aus der Hand zu nehmen. Das fand ich männlich, wir waren oft gemeinsam zu Mittag und konnten uns über Gott und die Welt unterhalten. Meine Fähigkeiten auf anderen Fachgebieten konnte er im Gegenzug würdigen - war also insgesamt eine tolle Kombination, in der sich auf Augenhöhe begegnet wurde. Den fand ich nach einer Weile ausgesprochen sexy (und er wußte das auch, ohne sich davon besonders beeindrucken zu lassen :D).

Ob das jetzt besonders "männlich" ist oder nur in meiner Wahrnehmung: diese Art Souveränität ist mir bei Frauen bisher nie begegnet.
 
Männlich ist für mich nicht "eigentlich hetero" zu sein
Welche sexuelle Ausrichtung man(n) auch immer hat - so ist es halt - raus damit - es gibt nur 3 Möglichkeiten (Hetero-, Bi- oder Homosexuell)
Sollte ich eine Möglichkeit nicht in Betracht gezogen haben, dann kenne ich sie nicht. Sorry dafür!

Mir kommt beim Durchstöbern des EF des Öfteren vor, dass es viele "Männer" gibt die nach dem Motto leben:
"Ich bin hetero, aber wenn ich keine Frau finde werde ich halt mit einem Mann intim - Hauptsache Sex!" (dazu gibt es unzählige Threads)
Entweder sind das verkappte Homosexuelle oder Männer mit null Selbstwertgefühl die nicht zu sich stehen.
Denn wenn diese "Herren" Eier in der Hose hätten, wären sie ja nicht "eigentlich hetero".
 
bei dir ist die emanzipation noch nicht angekommen....:rolleyes:
Muss es auch nicht.

Ich bin gern Feministin, aber ich bin nicht (mehr) offended, wenn jemand, der Generationen vor mir aufgewachsen ist meine Ansichten nicht teilen kann oder möchte.. Solang auch das Gegenüber meine Meinung die meinige sein lassen kann.. :D sonst bin ich durchaus gewillt Diskussionen zu führen :D

OT: keine Ahnung was Männlich und was Weiblich ist.
Ich finds bei manchen männlich, wenn sie auf Heteronormative Scheissen können. (wenns denn dem Charakter entspricht) Genauso, wie ich einen Stereotypen Mann männlich sehen kann.
Nicht männlich find ich Würschtlhaftigkeit. Wie ma das dann definiert, kann jeder bitte selber entscheiden. :D
 
Der moderne Mann bringt alle positiven Eigenschaften der Frauen mit und nur die positiven männlichen Eigenschaften.
Er soll ein Testosteron geprägtes Aussehen haben, nur im richtigen Moment dominant sein, sonst einfühlsam. Er soll stets wissen was die Frau denkt, noch bevor sie es denkt.
Ein bisschen Macho zum vorzeigen, doch zu Hause den Haushalt schupfen.
Er soll sie (noch immer) erhalten können, es ihr aber nicht merken lassen. Stets ein Ohr für ihre Pribleme haben, nur selbst keine haben. Die (eigene) Frau immer wieder erobern. Nur Sex wollen, wenn sie Lust dazu hat. Für die Kinder Zweitmutter sein.
Fussball, Bier, Autos, Motorräder dürfen nur Thema in seiner 'Freizeit' sein, wenn sie am Shopping, Friseur und Nagelstudio ist.
Sie zum Tanzen und Restaurant ausführen und sich mit Wein auskennen, dabei aber nicht präpotent sein.
Grösser, sportlicher, sein. Breite Schultern (physisch) zum (emotional) anlehnen haben.
Sie stehts verstehen, und trotz eigener (vorzugsweise der gleichen) Meinung, nicht streiten.
hab ich was vergessen?
Ah ja, nur die eigene Frau sexy finden..
 
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