Vergebene Männer: Tabu oder sogar Erwünscht?

Das ist eine echt furchtbare Geschichte, Tom und so etwas wird garantiert vorkommen, doch ist es schon ein krasser Sonderfall, den 98 % der Menschen sicher nie erleben werden.
Dann nehmen wir ein weniger überzeichnetes Beispiel:
Eine Frau, Fünfzigschonsehrplus, die Libido ist ihr abhanden gekommen. So was soll nicht so selten sein.
Ihr Berufsleben verlief auch nie so, wie sie wollte.
Ihr künstlerisches Talent lieferte auch selten die Früchte, die sei ersehnte.
Ihren körperlichen Verfall sieht sie auch viel ärger, als er tatsächlich ist.
Wenn jetzt der Mann äußert, er möchte gerne sein Bedürfnis nach einer Frau, die ihr Leben mehr liebt und auch sexuellen Handlungen nicht abgeneigt ist, außerhäuslich holen, aber nur das, was wird dann wohl passieren? :rolleyes:

Wie wir zuvor gelernt haben, für das komplette Szenario braucht es 3 Personen. :oops:

Also eine weitere Frau, gleich alt, auf der Suche nach einem Partner mit hoher Erwartungshaltung, den zu finden braucht halt ein bisserl.
Jetzt läuft ihr einer über den Weg, der würde an sich ganz gut passen, ist aber vergeben.
Was kann jetzt passieren? :unsure:
 
Dann nehmen wir ein weniger überzeichnetes Beispiel:
Eine Frau, Fünfzigschonsehrplus, die Libido ist ihr abhanden gekommen. So was soll nicht so selten sein.
Ihr Berufsleben verlief auch nie so, wie sie wollte.
Ihr künstlerisches Talent lieferte auch selten die Früchte, die sei ersehnte.
Ihren körperlichen Verfall sieht sie auch viel ärger, als er tatsächlich ist.
Wenn jetzt der Mann äußert, er möchte gerne sein Bedürfnis nach einer Frau, die ihr Leben mehr liebt und auch sexuellen Handlungen nicht abgeneigt ist, außerhäuslich holen, aber nur das, was wird dann wohl passieren?
will i ma jetzt vorm Frühstück gar net vorstelln.
 
Hi,



es ist eigentlich egal, wie oft es vorkommt. Relevant ist, dass so Pauschalverurteilungen einfach fehl am Platz sind.

LG Tom
Da hast Du schon recht. Pauschalaussagen hauen immer auch daneben, weil es 100 % nun mal nicht gibt. Ich seh das nicht ganz so streng. Pauschalaussagen geben für mich mehr eine Tendenz, die jemand hat, dem glücklicherweise derart krasse Einzelfälle noch nie untergekommen sind.
 
Dann nehmen wir ein weniger überzeichnetes Beispiel:
Eine Frau, Fünfzigschonsehrplus, die Libido ist ihr abhanden gekommen. So was soll nicht so selten sein.
Ihr Berufsleben verlief auch nie so, wie sie wollte.
Ihr künstlerisches Talent lieferte auch selten die Früchte, die sei ersehnte.
Ihren körperlichen Verfall sieht sie auch viel ärger, als er tatsächlich ist.
Wenn jetzt der Mann äußert, er möchte gerne sein Bedürfnis nach einer Frau, die ihr Leben mehr liebt und auch sexuellen Handlungen nicht abgeneigt ist, außerhäuslich holen, aber nur das, was wird dann wohl passieren? :rolleyes:
Weißt Du das versteh ich immer nicht. Fragen sich Männer in so einer Situation, was sie vielleicht alle die Jahre tun hätten können, damit es ihrer Frau besser geht und sie sich wohler fühlt?
Wenn eine Frau sich geliebt … angekommen … gewollt fühlt … kommt ihr dann mit 50sehr+ die Libido abhanden?
Wenn sie sich daheim geschätzt und richtig fühlt, braucht sie dann beruflichen und künstlerischen Erfolg?

Wenn ein Mann an seiner Partnerin ständig herummeckert und irgendwas auszusetzen hat, das macht was mit dessen Frau.
Und dann weiterzujammern, weil sie ja keinen Bock mehr hat, und wie vernachlässigt… blabla… und sich ein G‘spusi zu suchen … also Hallo … das soll auf Gegenliebe stoßen?

Ich behaupte, dass das in Beziehungen oft das verflucht wird, was selbst (mit)verursacht wurde. A bisserl mehr Wohlwollen tät oft ganz gut.
 
Hi,



ob Du wo was dagegen hast oder nicht, ist vermutlich eh jedem anderen egal.

Nur mal als Denkanstoß: stell Dir vor, eine Frau hat einen Ehemann. Der hat mit 40 einen Unfall und ist ein Pflegefall, vielleicht selbst sehr damit belastet, nicht mehr Herr seines Lebens zu sein. Du meinst, die Frau muss sich trennen und ihn ins Heim schicken? Weil Fremdgehen, bissl Zärtlichkeit und Nähe, die sie für ihre seelische Gesundheit braucht, ist zwar wichtig, aber charakterlos? Oder soll sie ihn jedesmal sagen, so jetzt gehe ich zu meinem Liebhaber, wenn es Dir nicht passt kommst halt ein Heim?




Wer zündelt wo rein?

LG Tom
Naja. Ich hatte schon einige gebundene Frauen. Wir haben fast nie über deren Männer gesprochen. Aber man hat gemerkt, dass in deren Beziehung was fehlt. Zärtlichkeit, das Zusammensein, mal was unternehmen und und und. Grundsätzlich bin ich auch dagegen zu urteilen oder verurteilen. Wir sind alle Menschen und selbst der größte Heiligenschein hat seine kleineren und größeren Dellen. Deshalb…. Deshalb stimme ich Tom zu
 
Weißt Du das versteh ich immer nicht. Fragen sich Männer in so einer Situation, was sie vielleicht alle die Jahre tun hätten können, damit es ihrer Frau besser geht und sie sich wohler fühlt?
Wenn eine Frau sich geliebt … angekommen … gewollt fühlt … kommt ihr dann mit 50sehr+ die Libido abhanden?
Wenn sie sich daheim geschätzt und richtig fühlt, braucht sie dann beruflichen und künstlerischen Erfolg?

Wenn ein Mann an seiner Partnerin ständig herummeckert und irgendwas auszusetzen hat, das macht was mit dessen Frau.
Und dann weiterzujammern, weil sie ja keinen Bock mehr hat, und wie vernachlässigt… blabla… und sich ein G‘spusi zu suchen … also Hallo … das soll auf Gegenliebe stoßen?

Ich behaupte, dass das in Beziehungen oft das verflucht wird, was selbst (mit)verursacht wurde. A bisserl mehr Wohlwollen tät oft ganz gut.
Doch, manche fragen sich das.
Und glauben auch, sich redlich bemüht zu haben. Mehr geht natürlich immer.

Wenn der Mann dann eine Beruf hat, der ihm taugt, ein guter und großer Freundeskreis daraus entstanden ist (lauter so klasse Burschen wie ich), und ihr das alles verwehrt blieb.
Dieser Vergleich tut ihr weh.

Lieber hätte sie auch ein Talent gefunden, das zu Anerkennung führt, noch besser beruflich genutzt werden könnte, aber leider ...

Jetzt mach ich es noch schlimmer. Nehmen wir an, der Mann wäre auf eine andere Frau getroffen.
Älter als die eigene. Voller libido. So was von kein Problem mit mangelnder Scheidenfeuchtigkeit.
Und darauf angesprochen erzählt sie: ihr wurde ärztlicherseits eine Hormonersatztherapie angeordnet, seither hat sich ihre Lust und ihr Empfinden gewaltig geändert.
Soll der jetzt mit diesem Wissen daheim hausieren gehen?
 
Weißt Du das versteh ich immer nicht. Fragen sich Männer in so einer Situation, was sie vielleicht alle die Jahre tun hätten können, damit es ihrer Frau besser geht und sie sich wohler fühlt?
Wenn eine Frau sich geliebt … angekommen … gewollt fühlt … kommt ihr dann mit 50sehr+ die Libido abhanden?
Wenn sie sich daheim geschätzt und richtig fühlt, braucht sie dann beruflichen und künstlerischen Erfolg?

Wenn ein Mann an seiner Partnerin ständig herummeckert und irgendwas auszusetzen hat, das macht was mit dessen Frau.
Und dann weiterzujammern, weil sie ja keinen Bock mehr hat, und wie vernachlässigt… blabla… und sich ein G‘spusi zu suchen … also Hallo … das soll auf Gegenliebe stoßen?

Ich behaupte, dass das in Beziehungen oft das verflucht wird, was selbst (mit)verursacht wurde. A bisserl mehr Wohlwollen tät oft ganz gut.
Schwieriges Thema, das man nicht pauschal beantworten kann.

Libido und dessen Entwicklung ist sehr individuell .... was halt auch noch irgendwie (sogar mehr) Tabubehaftet ist, ist der Libidoverlust von Männern ...

Ebenso die physische und psychischen Entwicklung der Beteiligten einer Beziehung, das ist ja nicht statisch .... und plötzlich hast dann ein Gegenüber ... mit dem Du z.B. auch sexuell wenig anfangen kannst ....

Und für ein glückliches Leben sind auch die Aspekte der Erfüllung von beruflichen und privaten Wünschen ausschlaggebend ... positives Gesamtbild

Und da besteht dann auch die Frage .... wie bin ich außerhalb der Beziehungsbubble positioniert ... werde ich als Frau 40 oder 50 + auch noch als "sexuelles Wesen" wahrgenommen ... natürlich gilt das auch noch mehr für Beziehungen, wo sich der Aspekt komplett verflüchtigt hat ...

Und Du kannst halt auch die Anerkennung am "freien Markt" nicht, durch positive Zuwendung innerhalb der Beziehung abdecken.

Abseits dessen hast Du immer auch den Aspekt des Neuen, Anderen, Ungewohnten .... in Beziehungen reguliert sich ja in weiterer Folge auch der Hormoncocktail ... man kann ja nicht immer "High" sein .... und da kann dann schon wieder einmal der Wunsch nach eben diesen Empfindungen ... dem Prickeln des neuen Unbekannten aufkommen .... auch dem Verliebt ins Verliebtsein ....

Wenns't es halt nicht Auseinanderdividieren kannst .... wird's schon mal Kompliziert
 
Die spielen aber meist mit offenen Karten. Nutzehe
Nutzehe...was für ein blödes wort
wo jeder seiner Wege geht.
Das hat ja dann wohl nix mehr mit Ehe zu tun
Wenns nicht mehr passt, und jeder weiß Bescheid, dagegen hab ich ja nichts.
das ist der zündpunkt für jedes fremdgehen
Mich stört viel mehr, wenn man wissentlich reinzündelt und solange keine Ruhe gibt, bis man bekommt was man will.
das wollen ja dann wohl mehr als einer
Ich finde deine Entscheidung richtig,
es war ja seine Entscheidung
es hätte ohnehin nichts an deiner Situation geändert, der Zug ist abgefahren.
So wie immer, wenn einer nimmer will
 
Stört das deine Frau nie?
Deine ständige Lust auf das Neue?
O-Ton von Maus gerade "Warum sollte es mich stören .. es würde mich stören, wenn ich in den Hintergrund geraten würde und keine Aufmerksamkeit mehr spürbar wäre, oder die Beziehung darunter leiden würde"

Zur Erklärung:
Wir machen das ja Gemeinsam.. teilweise spielen wir gemeinsam mit Anderen.. teilweise sind wir gemeinsam in Clubs und auf Events und teilen uns dann auf und spielen getrennt. Sprich Maus hat auch Abwechslung und andere Spielpartner.

Es sind aber sexuelle Exkursionen, die wir gemeinsam machen, Erfahrungen die wir teilen.. Das hat uns eher noch stärker verbunden.

Dazu muss ich allerdings auch sagen, dass wir Jetzt, wo es uns auch zeitlich wieder möglich ist versuchen, auch sonst sehr viel miteinander als Paar zu machen ... Ich schreibe halt hier nur von den Sexkursionen .. das ergibt wohl kein schlüssiges Gesamtbild.

Wir bezeichnen unsere Beziehung übrigens auch nicht als "Offen"
 
Ja... genau deshalb
Wenn mein Mann eine andere Frau anziehender findet, weil er ja unbedingt Abwechslung benötigt.... bin ich automatisch im Hintergrund.
Nein ... ein Abwechslungsaspekt hat nichts mit "Anziehender" zu tun ... und eine Partnerin als "Gesamtpaket" ist eine ganz andere Kategorie als ein Spielpartner.
 
Wenn sie sich daheim geschätzt und richtig fühlt, braucht sie dann beruflichen und künstlerischen Erfolg?

Das hört sich für mich etwas zu sehr nach einem Blick durch die berühmte rosarote Brille an...wenn man beruflich frustriert ist, färbt das fast unweigerlich aufs Gemüt und in weiterer Folge aufs Privatleben/die Beziehung ab.
Ich weiß nicht, ob dann alles so rosig läuft, wie du das beschreibst? 😉
 
kommt halt drauf an, was man von dem Mann möchte und erwartet. Ficken? Liebe? Hauen? bisschen von allem?

ideal ist es, wenn alle Beteiligten Bescheid wissen, wenn man selbst auch vergeben ist, ist ein vergebener Spielpartner toll, so entstehen weniger einseitige Probleme.
Die Einstellung gefällt mir👍
 
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