Trotz Freundin regelmäßiger Fick mit Nutten

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Ja ich glaube auch das man das sehr differenziert sehen muss.

Wenn wie schon zuvor erwähnt ein gemeinsames Haus, Kinder etc... vorhanden sind, gestaltet sich die sache sicher schwieriger, als wenn beide relativ unabhängig von einander leben (im materiellen sinn gemeint).

mmmmhh das mit fremdgehen!!!

Ich sag dir eins. hab kein schlechtes gewissen. hab im steirer monat gestern einen interessanten bericht gelsen. Monogamie ist für den Menschen einfach nicht vorgesehen. DAs sollten wir so hinnehmen. Das Geheimnis liegt vllcht. einfach darin, fremdzugehen und es "unter Verschluss" zu halten. Einfach nicht zuviel drüber reden.

Also solltest du nicht soviel darüber nachdenken, würd ich mal sagen. Vielleicht tut es deine Freundin/Frau ja auch und du weißt es nicht.
2 EURO INS PHASENSCHWEIN "WAS ICH NICHT WEISS - MACHT MICH NICHT HEISS!!!"

nun zum schlechten gewissen. wir sind menschen - keine roboter.
dass is natürlich die sensation für menschen, die unentwegt anerkennung auf der sex und ficken schiene suchen. sei es, weils zu nutten gehn und sich ihre anerkennung erkaufen, oder sei es, weil sie jedes wochende wie ein fisch dem wurm, der an der angelschnur zappelnd, sich ihm als mahlzeit anbietet, lechzend die frauen mit schnöden, seichter unterhaltung zu fall bringen wollen. solche haben a problem 8-)
 
Ist aber rein vom "wissenschaftlichen" Standpunkt her gemeint.
Es kommt ja nicht von ungefähr. Es ist einfach in uns Menschen drinnen.
Naja ob das einfach so "drinnen" ist darüber lässt sich streiten.

Ein ganz wichtiger Punkt meiner Meinung nach ist, dass die monogame Lebensgemeinschaft zu einer Zeit "erfunden" wurde, in der die durchschnittliche Lebenserwartung bei Frauen so um die 24 Jahre lag und bei Männern so um die 28 jahre. Statistisch bereinigt um die hohe Säuglingssterblichkeit ergeben sich Zahlen für Frauen so um die 30 Jahre und für Männer ca. 35 Jahre. D.h. die Ehen/Lebensgemeinschaften dauerten max. 10-20 jahre. Frauen erreichten kaum jemals die Menopause, Männer kaum einmal das zeugungsunfähige Alter zusammen in einer "Beziehung". Für privilegierte Bevölkerungsschichten hat das natürlich anders ausgesehen, die hatten aber auch schon dazumals andere Regeln diesbezüglich.
D.h. konkret z.B., dass ein freier Bauer oftmals mehrere Frauen hintereinander "befruchten" musste um, da die Säuglingssterblichkeit aber auch die Todesrate der Frauen im Kindbett sehr hoch waren, also um überlebende Nachkommen zum Erhalt des Hofes großzuziehen.
Viele Aufgaben die diese kleinräumigen, autonomen "Gemeinden" diesbezüglich zu erfüllen hatten werden heute von der Gesamtgesellschaft und dem Staat wahrgenommen.

Die heutige, sprunghaft angestiegene, Lebenserwartung beträgt irgendwo zwischen 70 u. 80 Jahren, d.h. die Ehen/Lebensgemeinschaften dauern eventuell 40;50;60 oder mehr Jahre. Säuglingssterblichkeit und das Sterben im Kindbett tendieren gegen Null ( in unseren Breiten ).
Die menschliche Gesellschaft und das einzelne Individuum hatten aber gerade einmal 80 od. 100 Jahre Zeit Verhaltensweisen/Gesellschaftsnormen anzupassen, welche sich über mehrere Jahrtausende herausgebildet haben.
Ich fürchte darum, dass gerade in unseren Jahrzehnten diesbezüglich ein Umbruch stattfindet der wohl sehr lange dauern wird. Mit Floskeln wie "Moral","Anstand" "Treue" alleine wird sich dieser Umbruch nicht bewerkstelligen lassen.
 
@Malefikant:
Der Beitrag spricht mich sehr an, beeindruckend diese Aussagen. Hier wäre es interessant wenn es dazu konkrete Forschungsergebnisse gäbe, oder aber auch mehr Hintergründe zu erfahren. :daumen:
 
Mit Floskeln wie "Moral","Anstand" "Treue" alleine wird sich dieser Umbruch nicht bewerkstelligen lassen.

Mit Floskeln wird sich freilich nichts bewerkstelligen lassen, allerdings möchte ich dagegen Einspruch erheben, Moral, Anstand und Treue einfach als Floskeln abzutun.

Keine Gesellschaftsform, keine Form der Beziehung oder Partnerschaft wird jemals ohne diese Werte auskommen können.

Das werden auch jene erkennen müssen, welche sich heute vordergründig über ihre sexuelle Selbstverwirklichung definieren und deren Weiterentwicklung oberste Priorität einräumen. Dort sehe ich die Phrasen, welche sich im Ich verlieren, und welche sich zu einer Änderung der gesellschaftlichen Normen deutlich weniger eignen als die heute so verschmähte Treue.
 
Mit Floskeln wird sich freilich nichts bewerkstelligen lassen, allerdings möchte ich dagegen Einspruch erheben, Moral, Anstand und Treue einfach als Floskeln abzutun.

Keine Gesellschaftsform, keine Form der Beziehung oder Partnerschaft wird jemals ohne diese Werte auskommen können.

Dazu muss gesagt werden, dass Begriffe wie Moral, Anstand und in einem gewissen Maße auch Treue der zeitgeistlichen Semantik unterworfen sind. Ganz zu schweigen, dass Individuen manchmal vollkommen unterschiedliche Auslegungen dieser Wertvorstellungen haben. Den interkulturellen Dissens bezüglich Moral und Anstand möchte hier gar nicht mal anreissen, so groß sind die unterschiedlichen Auffassungen.

Im Staat Utah in den USA war Polygamie über eine sehr lange Zeit nicht nur legal sondern es war auch eine Pflicht and es war anständig mehrere Frauen zu ehelichen (eigentlich vollkommen unmoralisch für uns die in einer ehemals katholischen Gesellschaft aufgewachsen sind). Trotzdem hat sich die Gesellschaft nicht desintegriert.
 
Du wirst halt immer Probleme haben Floskeln wie Moral, Treue klar zu definieren, da jeder andere Vorstellungen hat was denn nun wirklich Moral ist.

Die Meinungen gehen da ja doch recht deutlich auseinander, wie auch hier im Forum schön zu sehen ist ;)

/edit: siehe auch voriger Post von theFlash, da war ich wohl etwas zu lahm :D
 
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