ich zahle als Dom NIEMANDEN etwas heim. ich nehme mich als Dom den Vorlieben des/der Sub an und führe ihn/sie an diese heran und an die Grenzen und über diese hinaus. Ich muss !!! als guter Dom über Anatomie Bescheid wissen, ich muss wissen, welche Folgen es haben kann, wenn ich einen Knoten falsch setze beim Bondage, ich muss wissen wie und wo ich zuschlage beim Spanking. Mir muss bewusst sein, dass eine falsche Entscheidung von mir als Dom unter Umständen das Leben meiner/meines Sub auf eine Art beeinflussen kann die irreversibel ist.
sollte ich das dominant sein als Ventil meines Alltagsfrustes hernehmen dann bin ich genau das, was ich persönlich abgrundtief verabscheue.. nämlich kein Dominus sondern eine dumme Nuss.
und auch hat devot sein nix mit böser böser Junge zu tun... .man man man was hier für Klischee Bilder vorherrschen...
Es heißt Verantwortung übernehmen und abgeben wollen. und nur wenn sich jemand dessen bewusst ist - dann kann ein guter Dom oder Sub sein.
@Mitglied #474034; der inhalt deines beitrages ist sehr intelligent!!!
gerade als sklave/sub sollte ich schon in einem gewissen maße meiner herrin vertrauen können das sie auch "weiß was sie tut" um mir nicht langfristig psychisch oder physisch zu schaden
als sklave ist es meiner meinung nach auch absolut wichtig das meine tabus strikt eingehalten werden und das dies auch für mich eine grenze ist die nicht überschritten werden darf, dafür gibt es ja auch die "ampel" bzw das safeword
(ps: nein ich bin absolut kein "wunschzettel-sklave", hier geht es nur um die absoluten tabus und no gos, wenn meinen herrin etwas machen möchte, was mir aber jetzt nicht unbedingt gefällt, dann ist das eben so, wenn dabei kein tabu überschritten wird)
aber wie gesagt, als sklave muss ich meiner herrin schon vertrauen können, das wenn sie sich (zum beispiel) mit peitsche, rohrstock etc etc "austobt", es an meinem körper nicht zu entsprechenden schäden kommt
wie ich auch ganz am anfang gesagt habe, mir gefällt das gefühl, das jemand anderer die kontrolle über mich hat, über mich bestimmt und seine vorlieben an mir auslebt, und ich als sklave/sub quasi dafür herhalten muss damit sich meine herrin befriedigt, sei es ihr sadismus oder sonstiges
und da liegt es auch in ihrer verantwortung damit umzugehen (grenzen)
beispiel; meine herrin weiß das ich die peitsche sehr sehr gut aushalte, und kann, wenn sie mal einen schlechten tag hat, durchaus kräftiger zuschlagen, allerdings ist sie mehr als intelligent genug um meinen körper mittlerweile zu kennen um zu wissen wie weit sie gehen kann
ebenso ist es auch meine verantwortung als sklave, das ich meiner herrin das anbiete was ich auch schaffe bzw ertragen kann, und ihr auch kein tabu vorenthalte, und eventuell auch sage, das dies und jenes zu viel war, also nicht nur um meiner herrin zu gefallen, eventuelle verletzungen, egal ob physisch oder psychisch hinnehme,
(wiederrum bitte nicht verwechseln mit "wunschzettel-sklave")
und um mal ganz zum anfang zurückzukehren;
ja ich gkaube schon das dieses klischee hand und fuß hat (generell gesehen), aber in der heutigen zeit wohl eher nicht mehr