These zu BDSM

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Sub aber auch.

Und dessen sind sich zuviele Subs gar nicht bewusst
sagte nicht wer, es ginge um Verantwortung abgeben beim Sub?
das einzige was ich als einzige Wahrheit darlege - du hast als Dom Verantwortung. wenn du das als Religion sehen willst - bitte.
ich meinte, daß du anzunehmen scheinst, deine Art, bdsm zu praktizieren, sei die einzig Wahre. Das ist auch etwas die Szenen-Attitüde.
Aber es gibt Rollenspiele, wo Knoten oder physische Schmerzen keine Rolle spielen, aber trotzdem Dominanz und Subordination elementare Bedeutung zukommt. Vlt. gemeinsam haben die verschiedenen Welten von bdsm Rollenspielen das Saveword, dies würde ich nicht bestreiten.

Aber um meiner Putzsklavin zu befehlen, meine Absätze zu lecken, werd ich jetzt wohl kaum nen Abendkurs in nautischer Seilverknotung buchen ;)
 
sagte nicht wer, es ginge um Verantwortung abgeben beim Sub?

ich meinte, daß du anzunehmen scheinst, deine Art, bdsm zu praktizieren, sei die einzig Wahre. Das ist auch etwas die Szenen-Attitüde.
Aber es gibt Rollenspiele, wo Knoten oder physische Schmerzen keine Rolle spielen, aber trotzdem Dominanz und Subordination elementare Bedeutung zukommt. Vlt. gemeinsam haben die verschiedenen Welten von bdsm Rollenspielen das Saveword, dies würde ich nicht bestreiten.

Aber um meiner Putzsklavin zu befehlen, meine Absätze zu lecken, werd ich jetzt wohl kaum nen Abendkurs in nautischer Seilverknotung buchen ;)

schuldigung das ich nicht auf jeden einzelnen Bereich eingegangen bin - ich nahm an, dass klar aus meinem Post hervor ging, dass ich einerseits Bondage und andererseits Spanking meinte.

Welche Art des BDSM ich momentan betreibe hab ich mit keinem Wort erwähnt.. aber macht ja nix..... momentan schein ich ein Talent dafür zu haben missverstanden zu werden :verwirrt:
 
schuldigung das ich nicht auf jeden einzelnen Bereich eingegangen bin - ich nahm an, dass klar aus meinem Post hervor ging, dass ich einerseits Bondage und andererseits Spanking meinte.

Welche Art des BDSM ich momentan betreibe hab ich mit keinem Wort erwähnt.. aber macht ja nix..... momentan schein ich ein Talent dafür zu haben missverstanden zu werden :verwirrt:
Ich fand eher, du hast Talent, mich zu missverstehen. Einigen wir uns darauf, dass "traditionell-konventionelles Szene-BDSM" zwar die grösste, prominenteste und vermutlich prägendste Welt im bdsm Kosmos ist, aber nicht die einzige.
 
ich zahle als Dom NIEMANDEN etwas heim. ich nehme mich als Dom den Vorlieben des/der Sub an und führe ihn/sie an diese heran und an die Grenzen und über diese hinaus. Ich muss !!! als guter Dom über Anatomie Bescheid wissen, ich muss wissen, welche Folgen es haben kann, wenn ich einen Knoten falsch setze beim Bondage, ich muss wissen wie und wo ich zuschlage beim Spanking. Mir muss bewusst sein, dass eine falsche Entscheidung von mir als Dom unter Umständen das Leben meiner/meines Sub auf eine Art beeinflussen kann die irreversibel ist.

sollte ich das dominant sein als Ventil meines Alltagsfrustes hernehmen dann bin ich genau das, was ich persönlich abgrundtief verabscheue.. nämlich kein Dominus sondern eine dumme Nuss.

und auch hat devot sein nix mit böser böser Junge zu tun... .man man man was hier für Klischee Bilder vorherrschen...

Es heißt Verantwortung übernehmen und abgeben wollen. und nur wenn sich jemand dessen bewusst ist - dann kann ein guter Dom oder Sub sein.

@Mitglied #474034; der inhalt deines beitrages ist sehr intelligent!!!
gerade als sklave/sub sollte ich schon in einem gewissen maße meiner herrin vertrauen können das sie auch "weiß was sie tut" um mir nicht langfristig psychisch oder physisch zu schaden
als sklave ist es meiner meinung nach auch absolut wichtig das meine tabus strikt eingehalten werden und das dies auch für mich eine grenze ist die nicht überschritten werden darf, dafür gibt es ja auch die "ampel" bzw das safeword
(ps: nein ich bin absolut kein "wunschzettel-sklave", hier geht es nur um die absoluten tabus und no gos, wenn meinen herrin etwas machen möchte, was mir aber jetzt nicht unbedingt gefällt, dann ist das eben so, wenn dabei kein tabu überschritten wird)

aber wie gesagt, als sklave muss ich meiner herrin schon vertrauen können, das wenn sie sich (zum beispiel) mit peitsche, rohrstock etc etc "austobt", es an meinem körper nicht zu entsprechenden schäden kommt
wie ich auch ganz am anfang gesagt habe, mir gefällt das gefühl, das jemand anderer die kontrolle über mich hat, über mich bestimmt und seine vorlieben an mir auslebt, und ich als sklave/sub quasi dafür herhalten muss damit sich meine herrin befriedigt, sei es ihr sadismus oder sonstiges
und da liegt es auch in ihrer verantwortung damit umzugehen (grenzen)
beispiel; meine herrin weiß das ich die peitsche sehr sehr gut aushalte, und kann, wenn sie mal einen schlechten tag hat, durchaus kräftiger zuschlagen, allerdings ist sie mehr als intelligent genug um meinen körper mittlerweile zu kennen um zu wissen wie weit sie gehen kann

ebenso ist es auch meine verantwortung als sklave, das ich meiner herrin das anbiete was ich auch schaffe bzw ertragen kann, und ihr auch kein tabu vorenthalte, und eventuell auch sage, das dies und jenes zu viel war, also nicht nur um meiner herrin zu gefallen, eventuelle verletzungen, egal ob physisch oder psychisch hinnehme,
(wiederrum bitte nicht verwechseln mit "wunschzettel-sklave")

und um mal ganz zum anfang zurückzukehren;
ja ich gkaube schon das dieses klischee hand und fuß hat (generell gesehen), aber in der heutigen zeit wohl eher nicht mehr
 
Eine zwanghafte Überkompensation (egal welcher Art) würde ich persönlich schon deswegen nicht in diesen Bereich einordnen, da für mich die Authentizität fehlt und diese Person etwas aus sich macht, was sie nicht ist (ein zB „Dom spielen“ gibt es für mich nicht).
Man sollte nicht vergessen, dass es sich hier um höchst individuelle Persönlichkeitsmerkmale handelt, welche eben auf die unterschiedlichsten Weisen ausgelebt werden. Das hier „Überschneidungen“ vorkommen und manch einer auf den ersten Blick vielleicht ein Chliché bedient, halte ich persönlich eher für „Zufall“ und nicht für ein erkennbares Muster.

ich habe als Dom IMMER Verantwortung
Nein... das sehe ich mittlerweile anders... ein IMMER gibt es für mich nicht. Meiner Erfahrung nach endet die Verantwortung des Doms dort, wo der „Mensch“ beginnt. Da spielt das D/s-Gefüge dann keine Rolle mehr.
 
Nein... das sehe ich mittlerweile anders... ein IMMER gibt es für mich nicht. Meiner Erfahrung nach endet die Verantwortung des Doms dort, wo der „Mensch“ beginnt. Da spielt das D/s-Gefüge dann keine Rolle mehr
solange ich in seiner Session bin, habe ich Verantwortung für die/den Sub. Außerhalb der "Spielzeit" gehe ich an und für sich davon aus, dass ich als Dom keine Verantwortung mehr trage - ich bin ja kein Kindergärtner....

das ich alles so genau definieren muss hätt ich mir nicht gedacht.... :shock::coffee:
 
solange ich in seiner Session bin, habe ich Verantwortung für die/den Sub. Außerhalb der "Spielzeit" gehe ich an und für sich davon aus, dass ich als Dom keine Verantwortung mehr trage - ich bin ja kein Kindergärtner....

so wars, denke ich, nicht gemeint.
glaub' suave meinte, dass die verantwortung dort aufhört, wo der mensch anfängt (sub in diesem fall).
der/die sub sollte eben mitverantwortung, vor allem für sich selbst (das hab ich unter "wo mensch anfängt" verstanden), tragen.

des doms eigentliche hauptverantwortung liegt ja eigentlich ihm selbst zugrunde. also nicht die kontrolle über sich selbst verlieren, nicht falsch egoistisch (spielbezogen ist ja was anderes) sein, nicht die grenzen vergessen etc.
das sind eigtl. alles aspekte der eigenverantwortung, nicht zwingend verantwortung gegenüber dem partner.
 
so wars, denke ich, nicht gemeint.
glaub' suave meinte, dass die verantwortung dort aufhört, wo der mensch anfängt (sub in diesem fall).
der/die sub sollte eben mitverantwortung, vor allem für sich selbst (das hab ich unter "wo mensch anfängt" verstanden), tragen.

des doms eigentliche hauptverantwortung liegt ja eigentlich ihm selbst zugrunde. also nicht die kontrolle über sich selbst verlieren, nicht falsch egoistisch (spielbezogen ist ja was anderes) sein, nicht die grenzen vergessen etc.
das sind eigtl. alles aspekte der eigenverantwortung, nicht zwingend verantwortung gegenüber dem partner.
kann gut sein das ich das falsch verstanden hab - wie gesagt.. momentan bin ich diskussionstechnisch nicht so ganz auf der Höhe befürchte ich....
 
der/die sub sollte eben mitverantwortung, vor allem für sich selbst (das hab ich unter "wo mensch anfängt" verstanden), tragen.
In etwa so war es gemeint.
Ich habe bei meiner Aussage in zwei Richtungen gedacht und mich anscheinend doch etwas zu unklar ausgedrückt.

Zum einen kann oder sollte (meiner Meinung nach) niemand die Verantwortung für sich selbst gänzlich an eine andere Person abgeben. Auch in einer D/s-Konstellation (die nicht als 24/7 TPE gelebt wird), gibt es einen Alltag in dem die besonderen Neigungen eben einmal keine Rolle spielen und die Selbst- und Eigenverantwortung vorhanden sein sollte.

Zum anderen sehe ich allerdings schon eine geringfügig erweiterte Verantwortung des Doms über das Spiel hinaus in Hinblick auf den zwischenmenschlichen Umgang (Kommunikation, Aftercare, etc). Beim Kartenspielen gibt es einen Trumpf der alles schlägt und so in etwa sehe ich das auch hier. Das „Menschsein“ kann oder muss ab und an die „Verantwortung“ die man als Dom eigentlich hätte (nachvollziehbarerweise) „übertrumpfen“.
 
(Kommunikation, Aftercare, etc).

abgesehen davon, dass ich das als keine sonderlich erwähnenswerte verantwortung erachte (weil es meines wissens zu bdsm dazu gehört, wie das gebet zur kirche), ist das eben gerade etwas, wo ich diese mitverantwortung des sub parts hervorheben würde.
in meinen augen ist eine/ein sub besonders dafür verantwortlich, nicht etwas zuzulassen, was offensichtlich ihr/ihm nicht gefällt (das man aus neugierde mal eine grenze überschreitet, und dann doch nicht so beeindruckt davon is, zähl ich nicht dazu ... eher wenn man es ab dann trotzdem weiterhin zulässt, empfinde ich es so, als würde damit die richtige eigenverantwortung nicht mehr erfüllt werden).

aber ich weiss schon ... für den durchschnittlichen dom muss man das mit aftercare vermutlich sogar noch laut betonen :verwirrt:
 
Ist einfach so ne These, und würd mich interessieren, ob ihr das bestätigen könnt, oder wie ihr das seht:

Der Devote ist im realen Leben dominant, unterdrückerisch, und kompensiert dies durchs devot Sein beim bdsm Sex.

Der Dominante ist im realen Leben der Unterdrückte, Underdog und kompensiert dies durchs dominant Sein beim bdsm Sex.

Clichée?

für mich ist das ein Clichée.
Es gibt Personen, die im realen Leben dominant sind und dies ebenso beim Sex oder im SM Bereich und auch Personen die im realen Leben "eher devot" sind und dies auch beim Sex ausleben und ebenso die oben beschriebenen Konstellationen. Weiters gibt es ja noch die Switcher.
Jeder Mensch ist einmalig und ist wie er ist.
Wie eine Person "beim Sex" ist, denke ich steht in keinem Zusammenhang wie er im realen Leben "rüberkommt" oder scheint zu sein.
Davon Rückschlüsse zu ziehen, ist meine Meinung, kann man nicht.
 
für mich ist das ein Clichée.
Es gibt Personen, die im realen Leben dominant sind und dies ebenso beim Sex oder im SM Bereich und auch Personen die im realen Leben "eher devot" sind und dies auch beim Sex ausleben und ebenso die oben beschriebenen Konstellationen. Weiters gibt es ja noch die Switcher.
Jeder Mensch ist einmalig und ist wie er ist.
Wie eine Person "beim Sex" ist, denke ich steht in keinem Zusammenhang wie er im realen Leben "rüberkommt" oder scheint zu sein.
Davon Rückschlüsse zu ziehen, ist meine Meinung, kann man nicht.
Ganz allgemein betrachtet, kann man das schon. Personen, die im Alltag egoistisch, ignorant, rüpelhaft und unbegründet selbstherrlich sind, da muss ich nicht extra Sex haben um abzuklären, ob die ev. im Bett zu einer Art Don Juan mutieren. Eher wett ich 100€, daß dem nicht so ist.

Konkret in Bezug auf konventionellen BDSM geb ich dir aber recht.
 
Ganz allgemein betrachtet, kann man das schon. Personen, die im Alltag egoistisch, ignorant, rüpelhaft und unbegründet selbstherrlich sind, da muss ich nicht extra Sex haben um abzuklären, ob die ev. im Bett zu einer Art Don Juan mutieren. Eher wett ich 100€, daß dem nicht so ist.

naja, ich würde mal prinzipiell mit keiner Person Sex haben, wenn die Chemie nicht stimmt
vor allem nicht, um nur rauszufinden, welche Neigung sie haben, denn das ist mir prinzipiell egal, wenn ich mit ihnen sonst nichts zu tun haben will :-)
 
Wow, eure Beiträge und Anschauungen zu diesem Thema finde ich echt spannend!
Hab auch schon drüber nachgedacht, warum ich so gerne Sub bin und mein Mann Dom...
Wir tragen beide im Alltag viel Verantwortung und führen eine recht gleichberechtigte Beziehung.
Wenn man BDSM als Ventil für das Entfliehen aus dem Alltag nimmt, brauche ich die Abgabe der Verantwortung und Kontrolle, während mein Mann sich als Dom sozusagen an mir abreagieren kann :D...
 
Um mal auf die Klischee Frage ein zugehen es gibt die Fälle die es bedienen und jene die es nicht Erhärten .

Es ist daher völlig Irrelevant ob es stimmt oder nicht da wie schon erwähnt Bdsm sehr viele Facetten beinhaltet ,wobei es an jedem Selbst liegt völlig
egal D oder S die Arbeit an sich Selbst vor zu nehmen und sich dabei weiter zu Entwickeln .

Dabei sollten Drei Dinge immer Funktionieren Gehirn , Bauchgefühl und Hände .
 
Ist einfach so ne These, und würd mich interessieren, ob ihr das bestätigen könnt, oder wie ihr das seht:

Der Devote ist im realen Leben dominant, unterdrückerisch, und kompensiert dies durchs devot Sein beim bdsm Sex.

Der Dominante ist im realen Leben der Unterdrückte, Underdog und kompensiert dies durchs dominant Sein beim bdsm Sex.

Clichée?
Ausnahmen gibt es immer, aber im großen und ganzen ist das richtig.
 
Ist einfach so ne These, und würd mich interessieren, ob ihr das bestätigen könnt, oder wie ihr das seht:

Der Devote ist im realen Leben dominant, unterdrückerisch, und kompensiert dies durchs devot Sein beim bdsm Sex.

Der Dominante ist im realen Leben der Unterdrückte, Underdog und kompensiert dies durchs dominant Sein beim bdsm Sex.

Clichée?
Trift zu
 
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