Studie Online-Dating

Da ich jeweils aus diversen Gründrn Nachts nicht schlafen kann, habe ich etwas interessantes gefunden zum Diskutieren, kommentieren, etc.

Natürlich musste ich mein Kommentar dazu schreiben.

Wie die digitalen Medien die Partnersuche verändern - Blick

Das Leben ist ständige Veränderung.
Wenn man bedenkt das das www wie wir es kennen erst etwa 30 Jahre alt ist, und wie rasant es sich entwickelt hat...
Klar übt das Einfluss auf die Lebensweise aus.
Früher gabs halt noch massenhaft Partnersuche in Tageszeitungen.

Ja, die Welt dreht sich immer schneller, aber wer das Echte und Wirkliche sucht, wird sich bewusst dafür entschleunigen.
 
Er meint beim verlinkten Artikel ;)
Es wäre ja fast schon Luxus und Komfort, wenn DU den Inhalte des Kommentars hier hinein kopierst, @Mitglied #246639 ... Mir ist es ganz ehrlich zu blöd, untern den schon existierenden anderen Kommentaren, den deinigen zu identifizieren.
Aber zum Thema aus meiner Sicht her
(1) ich suche keinen Partner / muss nicht und will nicht, da ich eine wunderbare Frau hab - in jeder Hinsicht.
(2) das was ich in all den anderen sozialen Medien erkenne ist eine Verrohung der Sitten, eine Steigerung der Lüge verbunden mit Oberflächlichkeit und Flüchtigkeit.
 
Ich finde Datingapps und Singleplattformen eher mühsam. Braucht viel Zeit und irgendwie erfolgreich war ich noch nie.
Bis jetzt war ich mehr enttäuscht von den Männern die ich danach real traf. Mir fehlte immer die gewisse Ausstrahlung. Waren hübsch, Interessen durchaus ähnlich wie meine, auch nicht dumm aber dieses gewisse unbeschreibbare Extra war nicht da... Das erkenne ich offensichtlich nur wenn einer vor mir steht...
Was soll ich also tun? Mich in der Woche x Mal mit irgendwelchen Männern treffen, in der Hoffnung, ich finde so vielleicht mal einen?... Dafür habe ich keine Nerven und auch keine Zeit. Ich suche also lieber direkt im Realen weiter.

Ist übrigens auch der Grund, warum ich hier keine Kontakte suche und PNs grösstenteils unbeantwortet lasse.
 
Anfangs Dezember 2003 nach der Trennung der 1. Freundin, las ich Ende 2003 im Sonntagsblick von „Parship“.

Da dachte ich, das wäre was für mich, da ich selten in den Ausgang gehe. Und wo findet man Frauen als älteren Mann.

Anmelden und Ausfüllen des Profils inkl. hochladen des Foto war gratis. Aber um Kontaktanfragen zu senden und zu beantworten musste man zahlen.

Bei Parship gibts Matchingpunkte und wen diese höher sind als 65 Punkte wäre das Ideal für eine Beziehung.

Man konnte auch sehen, wieviele Kinder eine Frau hat und ihre Interessen.

Bis 13.03.2004 scheiterte es an einem Treffen, sobald ich mein Foto freigab.

Am 13.03.2004 schrieb ich eine Witwe an mit 3 Buben. Ihre Interessen stimmten mit meinen Interessen überein.

Um mir zu antworten, musste sie den Beitrag bezahlen.

Danach ging zuerst der Mailverkehr in Parship los.

Sie und ich konnten kaum erwarten, etwas vom andern zu lesen. Nach 5-6 Tagen - Fotofreigabe. Ich gefiel ihr immer noch und sie gefiel mir auch.

Wir machten an, dass wir an ein Konzert von Carlo Brunner gingen.

Dann fragte sie mich, ihr mittleren Sohn würde sie bringen zum Konzert, ab ich sie dann nach Hause bringen würde.

Damals läteten bei mir die Glocken!!! Will sie schon Sex???

Beim Warten vor dem Konzert musste ich einige Male aufs WC.

Dann kam Sie. 178 gross, ich 188 cm, schlanke etc. Währrnd des Konzertes gefiel sie mir immer mehr., wie sie lachte. Ich führte sie heim und verabschiedeten uns mit einem Kuss auf die Wange.

Am gleichen Abend, oder am frühen Morgen, bekam ich ein Mail von Ihr, dass ich zu wenige Annäherungsversuche gemacht hatte. 3 Tage später, also 10 Tage seit der Kontaktsufnahme ging ich zu Ihr und lernte Ihre 3 Kinder kennen. Nach dem Abendessen ging der älteste Sohn mit seiner Freundin, wo er dort übernachtete.

Kurze Zeit später sagte ich der Witwe, dass ich auch heim müsse. 80 km die Strecke und 30 km noch zur Arbeit.

Ich merkte dann, dass ihr das nicht gefallen würde.

Ich war ja vorbereitet, falls es zum Sex beim 2. Date käme. (Kondome und Gleitgel)

Ich hatte ja Angst zu versagen. Dann ist es passiert der Sex

Am Morgen sagte sie mir, dass ich die Prüfung bei ihr nicht bestanden hätte.

Es folgte eine wunderbare Fernbeziehung. 80 km der Weg. Sie kam 3 Mal in der Woche zu mir und hatten bis zu 3 Mal Sex in Nacht und von Freitagabend bis Sonntagabend waren wir zusammen, entweder bei ihr oder mir.

10 Monate ging es gut, mit Versöhnung am 1. 8.2004 wegen meinem Verhältnis zum Nachbarssohn und meine Bi-Neigung. Wegen ihr verlor ich die Arbeitsstelle, weil ich ja nicht ausgelastet war in der Arbeitsstelle, war ich häufig im Internet und schrieb ihr. 700 Mals war es bei der Trennung. Als ich die Arbeitsstelle verloren habe, wollte Sie nichts mehr wissen.

Falls jemand noch mehr über die Erfahrung haben möchte, bin gerne bereit wegen Online-Dating zu erzählen.

Der grosse Grund war auch, dass ich ledig war und keine Kinder. Das war der grosse Vorteil.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich finde Datingapps und Singleplattformen eher mühsam. Braucht viel Zeit und irgendwie erfolgreich war ich noch nie.

Wie sollte das denn, bei Deinem Hirn funktionieren?
Das lässt sich schwerlich photoshoppen und zurechtbiegen um Deinen, mir sowieso unbegreiflichen, Marktwert zu ermitteln, der dann anhand von Interessenten zu messen ist.
Dann ist so manchns (Deins nicht) Ego aufpoliert, man kann über die fürchterlichen Dates plaudern (hat auch was zu erzählen).
Vielleicht bleibt ein Fischlein hängen zu dem man nicht nein sagt aber auch nicht aus ganzem Herzen und Kontraktionsfreude: JA

Abgesehen davon muss man sich selbst ohne Partner mal als "Singel" fühlen und "daten" wollen - da wird´s schon zach.
Zeitaufwand und hohe Gefahr, dass es entsetzlich öd und schal wird.

Oder? Manche kommen damit einfach nicht zurecht. :D
Da musst Du leider zufällige, reale Treffen haben, Dir die Nacht mit interessanten Leuten um die Ohren hauen, ohne dass der Fahrplan und das Ziel fix sind.
...halt richtig leben...Du Arme. :D

Für reales "suchen" braucht man auch Nerven :lol:

Wenn man wie in einer Dating-Plattform einen Partner zu fest definierten Zweck sucht, Ja.

Wenn man sich gerne mit Leuten trifft, an zufälligen Begegnungen eine Freud hat, gern plaudert; ein Ego hat, das gestattet sich im Understatement zu üben; dann ist es im Realen gar nicht so schwierig, wie Du denkst. ;)

Allerdings kann es Dir dann passieren, dass Du Freunde und Bekannte hast, einmalige interessante Begegnungen mit Menschen ganz anderer Temperatur, Spaß-Lachen und einen Kater morgens und einiges mehr - tja und dann kommt auch irgendwo drunter der/die Passende - aber ohne Frust und das Gefühl stundenlang Zeit zu verplempern.
Als offener und neugieriger Mensch tut man sich da jetzt nicht so schwer.
Wenn man diese Eigenschaften allerdings nur zur Partnersuche nutzt, riecht das das Gegenüber 1000m gegen den Wind. ;)
Da steht Klammeraffentum schon fix auf dem Programm.
 
Für reales "suchen" braucht man auch Nerven :lol:
Ich denke, das ist der Knackpunkt; suchen. Suchen ist immer mühsam, ob es sich dabei um den Schlüssel handelt, den man im letzten Moment noch suchen muss, oder ob es um einen Partner geht... Suchen stresst, setzt einem unter Druck und führt zu nichts (ausser beim Schlüssel vielleicht...).

Ins Leben hüpfen, ungezwungen mit viel Freude und offenem Herz. Ja @Mitglied #247512 , ist auch meine bevorzugte Art. Trotzdem kann man ja mal nen Blöden bekommen und sich auf so ner Plattform verirren. :D und manchmal erfüllt der Aufenthalt dort dann doch noch einen Zweck; Ablenkung und Unterhaltung. ;)
 
Zurück
Oben