Sind Hausfrauen peinlich?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Die kinderlosen Feministinnen welche damals diese Meinung prägten hatten nicht nur keine Ahnung, sondern waren und sind dumm wie Brot.
Ich persönlich bewundere solche Frauen. Solche Frauen sind oft klüger als so manche "Hausfrauen". Oft sind sie gebildeter. Haben eine Matura, ein Studium, Perspektiven im Leben, eine Vision von der Welt.

Für mich sind die meisten Hausfrauen, speziell diejenigen, die keine Ausbildung haben, die nur ans Schminken, Einkaufen denken einfach nur dumm wie Brot. Meistens gucken die ungebildeten Hausfrauen RTL II, schauen sich Schlagersendungen an, drehen weg wenn Dokumentationen im Fernsehen laufen, lehnen Bildung und Wissen(schaft) ab.

Ich persönlich bewundere Frauen wie Beate Meinl-Reisinger. Sie sind gute Mütter und haben nebenbei noch einen tollen, spannenden und veranwortungsvollen Beruf. Alma Zadic finde ich auch eine sehr vorbildliche Frau, die nächstes Jahr ihr erstes Kind bekommen wird.
 
Es soll frauen geben die es erfüllt sich zu „kümmern“.
Meine oma hat 5 kinder gross gezogen und ihr haus war immer offen für jedermann.
Jeder im dorf konnte einfach vorbei schauen und sie machte allen essen und bewirtete sie.
Das erfüllte sie mit stolz und machte ihr so viel freude.

sie war eine tolle frau ❤
Klingt wirklich toll. Solche Frauen sind mir auch sympatisch! =)

Bei meiner Mutter war die Wohnung für andere Menschen und Freunde verschlossen. Sie wollten keinen Kontakt zu anderen Menschen. Sie meinte immer nur: die Familie ist das wichtigste. Andere Menschen sind ihr egal. --> So eine menschenfeindliche Weltanschauung finde ich absolut schrecklich! Und das ironische an der ganzen Sache: Sie liebt Schlagermusik und verhält sich selbst nicht mal so, wie das in den Liedern besungen wird. Bei meinen Eltern gibt es oft Streit wegen den kleinsten Dingen. Lauter Widersprüche!
 
ganz so einfach ist eine Erklärung denke ich nicht.
In der BRD hatten wir die letzten 10 Jahre kaum Reallohnzuwächse. Lag einerseits an zurückhaltenden Gewerkschaften.
Ist sicherlich auch ein Effekt der Globalisierung.
Versuche einem Blinden Farbe zu erklären, wird wahrscheinlich genauso zielführend sein.
 
du hast deinen noch nicht gefunden, gell?
Ich habe meinen Lebenssinn schon gefunden: Bildung und Unternehmertum. Ein eigenes Unternehmen führen und (freie) Bildung fördern.
In unserer Gesellschaft ist das aber so: Die Leute denken nicht darüber nach, was sie wirklich wollen. Stattdessen nehmen sie den erstbesten Job, den sie bekommen statt in die Zukunft zu denken. Bei der BewerberInnenauswahl bevorzuge ich auch die, die wissen, was sie wollen und die Pläne und Visionen haben. Dagegen diejenigen, die einfach nur einen Job haben wollen, damit sie "brav" Geld verdienen, die bekommen den Job nicht, weil sie herzlos nur an das Geld statt an die Zukunft der Gesellschaft denken.
 
Eine Frau, die Kinder wie dich zur Welt bringt, den Haushalt schmeißt, Kinder erzieht, alles macht, dass es ihrer Familie und ihr gut geht als Faulenzerin zu bezeichnen ist für mich eine absolute Frechheit. Denk mal darüber nach, was aus dir geworden wäre, wenn deine Mutter zumindest halbtags arbeiten gegangen wäre. Solche Aussagen wie deine haben Mütter nicht verdient
Der warad wahrscheinlich ein Mörder worden!
 
Versuche einem Blinden Farbe zu erklären, wird wahrscheinlich genauso zielführend sein.
Bei mir im Unternehmen werden die Mitarbeiter über dem Kollektiv bezahlt, damit sie sich keine Sorgen um's Geld machen brauchen. So weit es geht wird auch auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geachtet. Falls mal jemand Zeit für die Kinder braucht, usw. kann er/ sie die Zeit auch haben. ;) Ich denke, dass es ein besseres Unternehmertum bräuchte und dass der Großteil viel zu sehr alten Mustern hinterher hängt. Man nennt sie auch: die Kleinkarrierten. Bei mir bekommt nicht diejenigen den Job, die das beste Zeugnis oder super angezogen sind, sondern die Passion zeigen und ihre eigenen Ideen einbringen wollen. Kleinkarierte PflichterfüllerInnen sind bei mir nicht willkommen! Der Frauenanteil mit hohen Qualifikationen ist bei mir im Unternehmen sehr hoch. ;)
 
Peinlich ist für mich, wenn ein Mann derart über seine Mutter spricht, die als Hausfrau für ihn da war, die ihn betreut hat, seine Wäsche gewaschen hat, sein Essen gekocht hat...
Das ist ja eben gerade der springende Punkt. Meine Mutter reduziert ihr Leben genau nur auf das als Mutter sein. Mütter, die NUR Wäsche waschen, essen kochen, nur da sind, aber NICHT gebildet sind, keinen Beruf haben, keine Träume und Visionen haben sind einfach schrecklich bzw. halte ich sehr wenig von solchen Frauen. Wie kann eine Mutter ein Vorbild sein, die selbst im Leben keine Pläne, Träume und Visionen hat und sich nur um das Kind kümmert und sich nicht für Bildung und Wissen(-schaft) interessiert? Das finde ich absolut krass! Das ist ja wie im Mittelalter! :oops::oops::oops:
 
Was ist genau ist daran peinlich?
Meine Mutter hat war auch fast ihr ganzes Leben, " nur Hausfrau " , aber mit faul herumsitzen war da nix.
Meine arbeitet halbtags und da funktioniert es nur weil ich eben zum Beispiel die Wäsche mache am Wochenende koche und sonst noch Kleinigkeiten im Haushalt übernehme.
Sicher würde sie es alles alleine schaffen, aber das wäre dann mehr als nur unfair ihr gegenüber!
 
Das ist ja eben gerade der springende Punkt. Meine Mutter reduziert ihr Leben genau nur auf das als Mutter sein. Mütter, die NUR Wäsche waschen, essen kochen, nur da sind, aber NICHT gebildet sind, keinen Beruf haben, keine Träume und Visionen haben sind einfach schrecklich bzw. halte ich sehr wenig von solchen Frauen. Wie kann eine Mutter ein Vorbild sein, die selbst im Leben keine Pläne, Träume und Visionen hat und sich nur um das Kind kümmert und sich nicht für Bildung und Wissen(-schaft) interessiert? Das finde ich absolut krass! Das ist ja wie im Mittelalter! :oops::oops::oops:
aber warum wälzt du das auf alle (Haus)Frauen um? es hört sich eher so an, als wäre deine Mutter ein spezieller Fall. und selbst wenn - wenn das ihr Lebensentwurf ist, hast du ihn nicht zu kritisieren.

ich glaube ausserdem, dass du keine Ahnung hast über den Unterschied in der Doppelbelastung, die eine berufstätige Frau und ein berufstätiger Mann empfinden. es gibt nur wirklich wenige Familien, die auch emotional 50:50 leben.
 
Klingt wirklich toll. Solche Frauen sind mir auch sympatisch! =)

Bei meiner Mutter war die Wohnung für andere Menschen und Freunde verschlossen. Sie wollten keinen Kontakt zu anderen Menschen. Sie meinte immer nur: die Familie ist das wichtigste. Andere Menschen sind ihr egal. --> So eine menschenfeindliche Weltanschauung finde ich absolut schrecklich! Und das ironische an der ganzen Sache: Sie liebt Schlagermusik und verhält sich selbst nicht mal so, wie das in den Liedern besungen wird. Bei meinen Eltern gibt es oft Streit wegen den kleinsten Dingen. Lauter Widersprüche!
Irgendwie hast du anscheinend ein Problem mit deiner Mutter.
Denke das hängt aber nicht mit ihrer Tätigkeit als Hausfrau ab.
Daher , was soll man dazu viel sagen.
 
ich glaube ausserdem, dass du keine Ahnung hast über den Unterschied in der Doppelbelastung, die eine berufstätige Frau und ein berufstätiger Mann empfinden. es gibt nur wirklich wenige Familien, die auch emotional 50:50 leben.
Inwiefern Doppelbelastung? Wenn man nicht von der traditionellen Rollenverteilung ausgeh, dann gibt es die Doppelbelastung nicht! Oder wie meinst du das genau?
 
Irgendwie hast du anscheinend ein Problem mit deiner Mutter.
Denke das hängt aber nicht mit ihrer Tätigkeit als Hausfrau ab.
Daher , was soll man dazu viel sagen.
Ich denke schon, weil sie definiert ihren Lebenssinn genau über das Hausfrauen sein bzw. diese Rolle. 🤔

Aber das, was ich im Leben erreicht habe, habe ich jedoch nicht erreicht, weil meine Mutter will (lehnt Unternehmertum ab), sondern weil ich mich verwirklicht habe und nicht auf meine Mutter gehört habe. 😌

Ich habe den Amerikan Dream im Kleinen verwirklicht von dem viele nur träumen, der jedoch nie Wirklichkeit wird, weil sie lieber "brave Pflichterfüller" (=Arbeiter) sein wollen statt eigene Wege zu gehen. 😓

Wer sich als Hausfrau und/ oder als Arbeiter definiert aus dem/ aus der wird eben das und nicht mehr! Ich finde das so trauig! 🤧
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Denkt ihr, dass Hausfrauen - Frauen, die nur daheim sind und nichts arbeiten - peinlich sind in unserer heutigen Zeit?
Daran ist nix peinlich. Hausarbeit ist ein Fulltimejob und wenn sie und Dein Vater es so wollten, es sich finanziell leisten konnten, dann ist das ok und ihre ganz persönliche Angelegenheit, dies ist von Dir gefälligst zu respektieren und mit Achtung zu bewerten.
 
Daran ist nix peinlich. Hausarbeit ist ein Fulltimejob und wenn sie und Dein Vater es so wollten, es sich finanziell leisten konnten, dann ist das ok und ihre ganz persönliche Angelegenheit, dies ist von Dir gefälligst zu respektieren und mit Achtung zu bewerten.
Nein... denke ich nicht... Wenn man alles so akzeptiert wie es ist, dann wird aus den Menschen nix, außer vielleicht Arbeiter & Hausfrauen. Traurig! 😓
 
Bei mir im Unternehmen werden die Mitarbeiter über dem Kollektiv bezahlt, damit sie sich keine Sorgen um's Geld machen brauchen. So weit es geht wird auch auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geachtet. Falls mal jemand Zeit für die Kinder braucht, usw. kann er/ sie die Zeit auch haben. ;) Ich denke, dass es ein besseres Unternehmertum bräuchte und dass der Großteil viel zu sehr alten Mustern hinterher hängt. Man nennt sie auch: die Kleinkarrierten. Bei mir bekommt nicht diejenigen den Job, die das beste Zeugnis oder super angezogen sind, sondern die Passion zeigen und ihre eigenen Ideen einbringen wollen. Kleinkarierte PflichterfüllerInnen sind bei mir nicht willkommen! Der Frauenanteil mit hohen Qualifikationen ist bei mir im Unternehmen sehr hoch. ;)
Und jetzt noch Selbstbeweihräucherung....ach Gott, der erfolgreiche, sozial denkende Jungunternehmer.... so ein Würschtl.
 
Inwiefern Doppelbelastung? Wenn man nicht von der traditionellen Rollenverteilung ausgeh, dann gibt es die Doppelbelastung nicht! Oder wie meinst du das genau?
natürlich existiert die Doppelbelastung, 2 Jobs (Elternsein und Brotberuf) sind nun Mal anstrengend. und im wahren Leben ist es nun Mal meist so, dass die berufstätige Frau organisiert, die Dinge im Kopf hat. selten setzt sich eine wirklich geteilte Verantwortung durch. bei uns kam die dadurch mehr oder weniger zustande, weil ich einfach nicht mehr das leisten konnte und losgelassen hab. dennoch - wer denkt ans Wichtelgeschenk? wer hat die Weihnachtsgeschenke organisiert? wen brauchen die Kinder, wenn sie wirklich traurig sind? usw. ... die Liste ist nicht endenwollend. und im Freundeskreis (alles arbeitende Mütter) ist es nicht anders.

was auch zu einer höheren Belastung beiträgt: Frauen tendieren oft dazu, ein schlechtes Gewissen zu haben weil sie arbeiten gehen, weil sie nicht die gesamte Zeit und Aufmerksamkeit ihrem Kind schenken (können, wollen). jedes Manko am Kind (spricht ein bisschen später, hat den Nachbarsjungen verhauen, ist ein Vorschulkind ... wird dann gerne in diese Gewissensschublade gelegt. viele Frauen wollen gerne perfekt sein, alles fürs Kind getan haben. und gleichzeitig auch perfekt im Job abliefern, man will sich ja keine Blöße geben.

die Aufteilung zwischen den Geschlechtern ist ja auch grundsätzlich okay, wenn's für das Paar passt, aber die Würdigung dessen sollte halt auch nicht hintan stehen.
 
Sind Männer schwul, wenn sie nur männliche Freunde haben und keine Freundschaft mit Frauen aufbauen können? Irgendwie finde ich das voll verdächtig ...

Hmmm.... ja, das ist wirklich bedenklich. Irgendwie hast du scheinbar gravierende Probleme mit Frauen allgemein. Es gibt aber gute Therapeuten, die können dir sicher helfen. Stichwort Ödipus.
 
Wenn sichs ausgeht, dass nur einer arbeiten muss, und der andere bleibt zuhaus und sich um Haushalt und Familie kümmert, ist es doch was schönes :)
Umso toller ist es doch, wenn die Hausfrau zuhause glücklich ist und das ganze gern macht - vielleicht ist es nicht die große Erfüllung, von der so mancher träumen würde - aber das sind ein großteil unserer Jobs auch nicht. Wenn man dennoch glücklich ist damit und diesen "Hausfrauen-Job" gern macht, dann spricht in meinen Ohren nichts dagegen und ist alles andere als peinlich.

Wenn's mal so weit kommen sollte, dass ich heiraten sollte, dann ist mir egal ob meine Frau zuhause ist oder einen 40 Stunden Job arbeitet, solang wir uns einen normalen Lebensstandard leisten können und wir beide keine gröberen Sorgen haben. Und wenn meine Frau eine Hausfrau ist, dann präsentier ich sie auch voller Stolz, da sie die jenige ist die mich gebügelt, gewaschen, ver- und gepflegt, mit einem Lächeln im Gesicht in die Arbeit schickt - von peinlich also absolut keine Rede 😁

p.s.:

Mach das was deine Mutter mal für nen Monat in derselben Intensität, dann würdest du es wahrscheinlich mehr schätzen, was sie für dich getan hat. Sowas als faulenzen zu bezeichnen ist gemein und größtenteils wahrscheinlich unwahr :/
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben