Sind Hausfrauen peinlich?

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Das ist nicht die Regel, aber von nur einem Einkommen wird keine Familie heutzutage vernünftig leben können.
das ist überhaupt ein sehr umfangreiches thema
viele probleme von heute wären ja damit auch gelöst
und alles im allem wäre es auch heute möglich, denn viel unkosten würden dann erst gar nicht entstehen
aber davon will man im heutigem zeitalter einfach nichts hören
 
Das ist jetzt vielleicht kein typisches Thema für Erotik, aber passt trotzdem gut hier in das Forum.

Wie steht ihr eigentlich zum Thema "Hausfrauen"?

Denkt ihr, dass Hausfrauen - Frauen, die nur daheim sind und nichts arbeiten - peinlich sind in unserer heutigen Zeit?

Ich selbst habe leider eine Mutter, die immer nur daheim gewesen ist und ständig nur die Rolle einer Hausfrau eingenommen hat bzw. noch immer irgendwie einnimmt. Die Rolle besteht hauptsächlich im Kochen von Essen, organisieren des Einkaufs, Fernschauen - besonders Schlagermusik -, Verwaltung des Geldes, das mein Vater verdiente.

Ich finde die Hausfrauen-Rolle einfach nur peinlich, weil man sich dann fragt: Was hat das Leben für einen Sinn? Der Sinn des Lebens kann doch nicht sein, dass man kocht, fernsieht und sich ums Geld kümmert! Das ist doch absolut langweilig! Wäre ich eine Frau, dann könnte ich mir so ein Leben absolut nicht vorstellen.

Ich als Mann würde auch niemals eine Hausfrau als Frau akzeptieren, weil eine Frau sollte arbeiten und sich gemeinsam mit dem Mann um die Kinder kümmern, aber nicht alleine die Frau. Für mich ist das, was meine Mutter gemacht hat, einfach nur wie faulenzen. Jetzt bekommt sie nicht mal eine ordentliche Pension! Ich kann das absolut nicht verstehen.

Wie seht ihr dieses Thema?

Du siehst an Ihrer Pension, was so ein Leben wert ist... noch Fragen, Kinzle...? :smuggrin:
 
ad "hausfrau": zumeist verbirgt sich dahinter ja insbesondere der job "mutter". und allein schon damit wären viele männer als "beruf" heftig überfordert - und damit meine ich jetzt NICHT das stillen! btw. ist letzteres nicht nur für das körperliche wohlergehen des säuglings enorm wichtig, sondern auch für das seelische. da kannst geborgenheit und zuwendung im wahrsten sinn des wortes "hautnah" erleben - gleich von anfang an. aber damit nicht genug! allein schon für die bildung in den ersten jahren ist ein mensch mit direkter zuwendung, bemühen und natürlich auch entsprechender zeit (dem kostbarsten gut für ein kind) unersetzbar. deswegen war meine ex bis zur schulpflicht auch der jüngeren tochter daheim. und das obwohl ich damals noch nicht so toll verdient habe - aber es war uns beiden wichtig. wird ihr leider bei der pensionshöhe nicht bedankt werden - oder uns beiden nicht (je nachdem wie die regelung für die geteilte pension de facto dann aussehen wird).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Naja meist muss halt a super Wohnung her oder Haus dann natürlich 2 Leasing Autos das die Nachbarn was zum schauen haben dann Lebenskosten Kinderbetreuung und noch a Kredit für Einrichtung und flat TV und dann jammern das es knapp wird
 
die frauen waren bis in die 70er-jahre die klassische "produktionsreserve": hat man sie gebraucht (kriege, wiederaufbau/wirtschaftswunder), waren sie auf einmal die unentbehrlichen stützen der gesellschaft - und wenn nicht "heim an den herd". nur heute ist es halt so, dass zwar einerseits (theoretisch!) nicht mehr genügend arbeit da ist, man andererseits aber als (jung)familie aufgrund der lohn/kosten-entwicklung (alleine schon für wohnen und energie) mit einem gehalt nimmer über die runden kommt. also jobben die frauen zusätzlich dort, wo sie etwas für einen halbtag dazuverdienen können. meist in prekären billigjobs. weil haushalt und kind sind ja trotzdem da. und weil die firmen an personal sparen kommt der herr des hauses oft erst geschlaucht heim, wenn der tag eh schon um ist. leidtragende daraus sind die kinder und die beziehungen.
 
Also ich habe kein Problem mit Hausfrauen, wenn ich mir ein Verhältnis zulegen würde, dann nur mit einer solchen...;)

Jetzt mal im Ernst: Was "Hausfrau und Mutter" leistet ist i. R. unmenschlich! Der Herr Papa geht in der Früh zur Arbeit, kommt abends heim, das Essen und die Hausschuhe sind gerichtet und dann ab vor den Fernseher (was genauso ein Klischee bedient wie die Hausfrau). Und als Verdiener hat er sein Tagwerk vollbracht. Die Hausfrau hat rund um die Uhr Dienst. Schreit in der Nacht das Kind, darf die Hausfrau ran...denn der Verdiener braucht ja seinen Schlaf...er muss ja früh morgens wieder in die Arbeit...

Merkst du was?

Wenn eine Familie es sich leisten kann und Mann und Frau es so möchten soll doch einer Hausfrau (oder Hausmann) sein...in der heutigen Zeit ist dies ohnehin fast keiner Familie gegönnt. Meistens müssen beide arbeiten, damit das Geld reicht. Und WENN dem so ist, ists auch meist die Frau, die zusätzlich zum Beruf eben immer noch den Haushalt, die Kinder und mehr betreuen darf. DAS ist dann RICHTIG mühsam.

Aber ich frage mal den TE: Hast du Kinder und wenn ja, wer kümmert sich um die bei euch?
 
Wenn man alles so akzeptiert wie es ist, dann wird aus den Menschen nix, außer vielleicht Arbeiter

Ich hab so meine Zweifel, dass du tatsächlich ein Unternehmen führst, wenn du derart abfällig über (Mit)Arbeiter schreibst...
Oder wer denkst du ist nicht unwesentlich am Erfolg eines Unternehmens mitverantwortlich?
 
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