Sind Hausfrauen peinlich?

  • Ersteller Ersteller Gast
  • Erstellt am Erstellt am
Ich war auch 6 Jahre meines Lebens "nur" Hausfrau. Da die Betreuung der Kinder ein gescheiten Anteil meines Einkommens gekostet hätte, hat es auch nicht viel Sinn gemacht.

Ich hab an dem Tag, an dem mein jüngstes Kind im Kindergarten begonnen hat, angefangen Bewerbungen zu schreiben.

War eine schöne und spannende Zeit, Hausfrau und Mutter zu sein. Fad wars definitiv nicht. Und shoppen und Kaffe trinken gehen mit 2 quirligen Kleinkindern? Nein, danke 😂
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein... denke ich nicht... Wenn man alles so akzeptiert wie es ist, dann wird aus den Menschen nix, außer vielleicht Arbeiter & Hausfrauen. Traurig! 😓
Jetzt sind Arbeiter auch schlecht oder wie?? Wenn es die nicht gäbe, hättest du ja aber auch niemanden in der Firma der für dich arbeitet oder?

Meine Oma war Hausfrau. Ein Leben lang. Und sie war glücklich! Hatte auch viel um die Ohren... Auch mit uns Enkelkinder dann ab Schulpflicht...
Und apropos Arbeiter... Mein Opa hat von Montag früh bis Freitags abends in Wien am Bau gearbeitet!!

Und wenn es keine Hausfrauen und Arbeiter gibt, würde so einiges nicht existieren. Ist meine persönliche Meinung!
 
Bei mir im Unternehmen werden die Mitarbeiter über dem Kollektiv bezahlt, damit sie sich keine Sorgen um's Geld machen brauchen. So weit es geht wird auch auf die Vereinbarkeit von Familie und Beruf geachtet. Falls mal jemand Zeit für die Kinder braucht, usw. kann er/ sie die Zeit auch haben. ;) Ich denke, dass es ein besseres Unternehmertum bräuchte und dass der Großteil viel zu sehr alten Mustern hinterher hängt. Man nennt sie auch: die Kleinkarrierten. Bei mir bekommt nicht diejenigen den Job, die das beste Zeugnis oder super angezogen sind, sondern die Passion zeigen und ihre eigenen Ideen einbringen wollen. Kleinkarierte PflichterfüllerInnen sind bei mir nicht willkommen! Der Frauenanteil mit hohen Qualifikationen ist bei mir im Unternehmen sehr hoch. ;)
in welcher Firma?

Das hat er geschrieben @Mitglied #78305
 
btw. hat der thread nix im sextalk zu suchen - gehört in die debatten (hab ich zwecks verschiebung gemeldet).
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich denke schon, weil sie definiert ihren Lebenssinn genau über das Hausfrauen sein bzw. diese Rolle. 🤔

Aber das, was ich im Leben erreicht habe, habe ich jedoch nicht erreicht, weil meine Mutter will (lehnt Unternehmertum ab), sondern weil ich mich verwirklicht habe und nicht auf meine Mutter gehört habe. 😌

Ich habe den Amerikan Dream im Kleinen verwirklicht von dem viele nur träumen, der jedoch nie Wirklichkeit wird, weil sie lieber "brave Pflichterfüller" (=Arbeiter) sein wollen statt eigene Wege zu gehen. 😓

Wer sich als Hausfrau und/ oder als Arbeiter definiert aus dem/ aus der wird eben das und nicht mehr! Ich finde das so trauig! 🤧
Finde ich schön wenn du dir deinen Traum verwirklichen konntest , aber soll jeder für sich selbst entscheiden können.
Ich bin Arbeiter und bin zufrieden damit, so habe ich Zeit für meine Hobbys und das ist mir eben sehr viel Wert .
 
finds sehr traurig, wie du über deine mutter denkst. früher war das halt noch anders, heute gibts das js kaum noch. ich war 1 jahr komplett zuhause in karenz, da ist mir schon die decke auf den kopf gefallen, für mich ist das nix. diese hausfrauenarbeit ist arbeit, und noch dazu eine extrem undankbare (wie man ja in deinem post auch liest). im endeffekt machst du die 'drecksarbeit' für alle, die sehen es als selbstverständlichkeit, finanziell musst du dich sicher einschränken, außer dein mann verdient allein schon über 5k.
 
Wie steht ihr eigentlich zum Thema "Hausfrauen"?

Denkt ihr, dass Hausfrauen - Frauen, die nur daheim sind und nichts arbeiten - peinlich sind in unserer heutigen Zeit?

Für mich ist peinlich der falsche Ausdruck in diesem Zusammenhang.

Mir persönlich ist’s egal, ob jemand lieber daheim bleibt und alles schupft oder zusätzlich arbeiten geht. In unserer Gesellschaft allerdings bist oftmals nichts Wert, wenn du „nur“ die Hausfrau oder den Hausmann gibst - das find ich traurig.

Hausfrau ist auch nicht gleich Hausfrau, denke ich:
Die einen kümmern sich um alles und daheim ist alles gut in Schuss... angefangen von putzen über Organisation ... Kinder etc.
Andere sind eben einfach daheim und machen eben das Nötigste ...

Aber im Grunde muss jeder für sich selbst entscheiden, was er möchte und wie er es dann handhabt...

Ich wäre gerne (zumindest in der Karenzzeit) kurz mal „nur“ Hausfrau gewesen. Diese erste Zeit mit einem Baby bekommst nie wieder zurück.
 
Guten Morgen!
Ich möchte die Arbeit einer Hausfrau absolut nicht abwerten...
Wenn man vom Einkommen eines Partners gut leben kann, warum sollte dann nicht einer zu Hause bleiben...
In so vielen Familien sind die Kinder den ganzen Tag sich selbst überlassen oder in Betreuungseinrichtungen untergebracht...
Da wäre das mit Hausfrau/mann, zumindeste solange die Kinder kleiner sind für der gangbarere Weg...
Schönen Sonntag!
 
Guten Morgen!
Ich möchte die Arbeit einer Hausfrau absolut nicht abwerten...
Wenn man vom Einkommen eines Partners gut leben kann, warum sollte dann nicht einer zu Hause bleiben...
In so vielen Familien sind die Kinder den ganzen Tag sich selbst überlassen oder in Betreuungseinrichtungen untergebracht...
Da wäre das mit Hausfrau/mann, zumindeste solange die Kinder kleiner sind für der gangbarere Weg...
Schönen Sonntag!
du hast nicht unrecht
aber in der heutigen zeit wirst du mit dieser ansicht an den pranger gestellt
 
Zurück
Oben