Sexuelle Sucht

Ich möchte ein Thema ansprechen: Sexsucht. Gibt es eine Behandlung für die Sucht eines Mannes oder einer Frau, mehr Sex als üblich zu haben?
Wie viel Sex ist den üblich? Der eine braucht mehr, der Andere weniger. Ich zum Beispiele brauche jeden Tag einen Orgasmus um richtig entspannt zu sein. Ich bekomme aber keinen Anfall, wenn es mal weniger ist.
 
Ich möchte Erfahrungen und Fachwissen austauschen, nicht über Psychotherapie sprechen.

Spontan fällt mir ein, eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen und sich mit Betroffenen auszutauschen.
Ist vielleicht gescheiter, als sich hier im Thread, in der üblichen Art und Weise zu verstricken.
 
Zuletzt bearbeitet:
Gibt es eine Behandlung für die Sucht eines Mannes oder einer Frau, mehr Sex als üblich zu haben?

Ja.
Professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen ist jetzt mal kein Nachteil.
Wurde ja schon geschrieben.
Über die Psychoschiene willst aber nicht quatschen.
Ich kann mir denken warum.
Dabei liegt die Sexsucht oft in der eigenen Vergangenheit, Kindheit und hat zum Teil psychosoziale Ursachen.
Missbrauch z.B.
A Mangel an Zuwendung.
Whatever.
Wenn du selbst Angst hast, Langeweile, Einsamkeit oder `ne Depression,
da kann es durchaus vorkommen, dass man pudert wie ein Karnickel,
nur um eben diesen Ängsten, Zuständen zu entfliehen oder man diese bewältigt wissen will.
Aber net weiß, wie man es selbst am Besten anstellt.
Is` aber eben keine Dauerlösung.
Der Leidensdruck findet im Herzerl und in deiner Birn` statt,
net in deiner Nudl.
Promiskuitive Weiber gibt`s zuhauf.
Die gibt`s bis zum Abwinken.
De haben oft de gleiche Lettn`.
Sorry, de gleichen Voraussetzungen mein` ich.
Ewig Diazepam vom Onkel Doktor ist auch keine Lösung.
Sich die Nudl an jeder Gehsteigkantn` abhauen, wenn der Druck mal zunimmt, auch nicht.
Es gibt aber a paar allgemeine Strategien, seinen Suchtdruck zu verbessern oder zumindest a bisserl einzudämmen.
Dazu benötigst du aber Willensstärke und eiserne Selbstdisziplin.
Hast du die?
Dann wird`s Zeit.
Du kannst versuchen, neue Gewohnheiten zu entwickeln.
Solltest du.
Sport, Hobbies, such` dir irgendwelche anderen Interessen.
Lern` mal mit Emotionen umzugehen.
Vorzugsweise mit deinen Emotionen.
Üb` dich in Stressbewältigung.
Is` net so schwer.
Da gibt`s viele coole Dinger.
Vermeide irgendwelche Auslöser, die wohl nur du selbst am Besten kennst.
Lass` dich nicht triggern.
Dabei hass` ich diese Anglizismen.
Jugendspeech at it`s best.
Heutzutage fühlt sich sowieso schon jeder getriggert.
Von welchem Scheiß auch immer.
Mich triggert das Wort triggern.
Hab` ich das schon gesagt?
Ich frag` mich immer, was hätten diese ganzen untauglichen Lebenskünstler vor 20, 30 Jahren gemacht?
Damals, als de Aktionsbutter so total unauffällig für jeden deutlich sichtbar noch ganz oben im Regal stand?
Scheinbar wären`s verhungert, de Idioten.
Der Rest wurde schon angedeutet.
Geh` zu einer Beratungsstelle, manche sind sogar anonym und kostenlos.
Find` eine Selbsthilfegruppe oder begib dich in Therapie.
That`s it.
Was willst jetzt deswegen viel für ein Fass aufmachen?
Schwer ist daran gar nichts.
Ewig Pornoheftl` schaun` und stundenlang den Lurch würgen?
Vergiss es.
Videos gucken bis dir der xHamster schreibt, du hättest schon alle gesehen?
Geht`s noch?
Mensch, komm` mal runter.
Du bist doch keine Geißel deiner selbst.
 
Ich möchte ein Thema ansprechen: Sexsucht. Gibt es eine Behandlung für die Sucht eines Mannes oder einer Frau, mehr Sex als üblich zu haben?
falls es dir ernst ist mit der frage und du in der nähe von wien bist: anton proksch institut, abt. für nicht stoff gebundene süchte, dr. schuster. ansonsten->bei leidensdruck jede/r fachlich halbwegs qualifizierte psychiater, dazu eine psychotherapie. kein gesummse, kein forum, keine kollegen…können dir professionelle hilfe zukommen lassen.
 
Es braucht nur einen starken Willen, um den Instinkt zu überwinden.
Könnte sein, muss aber nicht. :)
Wenn Sex in der Gesellschaft kein Tabu wäre, wären junge Menschen dann weniger voyeuristisch und exhibitionistisch, wie Sie sagen?
Der Trend geht jetzt schon zu später und gewählter Sex.
Sex ist kein Tabu.
Nacktsein ist kein Tabu - Sauna, FKK, daheim in der Familie, Nacktwandern, ärztl. Untersuchungen etc.
Tabu ist die sexuelle Motivation in obigen Bereichen, bei denen nackt sein, einfach schön und angenehm ist - aber nicht auf Sexualität und Gucken fokussiert.
Diese Leute werden raschest aus diesen Gruppen entfernt oder kommen erst gar nicht rein, weil sie mundartlich als "gestört" wahr genommen werden, was sie fachlich auch sind. Sie sind nicht fähig nackt zu sein oder Nackte zu sehen, ohne dass es ihnen einen Schalter umlegt - das passiert Nackedeis, die halt grad nackt sind, warum auch immer nicht.
Und käme es weniger zu Verrat am Partner
Das ist irrelevant. Der Partner ist der, der sagt: "Entweder Du/wir suchen einen Facharzt auf, oder ich gehe." oder "Du bist derartig widerwärtiger krank und hast dadurch soviel zerstört, dass ich dich nie weder sehen mag. Du und Deine Hypersexualität, gegen Du nichts machst, ekelt mich nur mehr an" Bamm - Tür zu.

(Macht nix, ist ja nur eine von vielen Türen, die zugeschlagen werden - was zählt ist der nächste Fick.)
 
Ich denke nicht, dass dieser Thread so richtig Sinn macht. Zumindest nicht mit dem Threaderöffner. Es macht halt wenig Sinn, in einem Forum diskutieren zu wollen, wenn man die Sprache nicht beherrscht. Übersetzungstools können viel, die sprachlichen Nuancen aber nur in den seltensten Fällen so übertragen dass Inhalt und Motivation erhalten bleiben. Manchmal scheitert es außerdem schon an ersterem allein.
 
Wie dem auch sei, ich werde das Thema vielleicht von Anfang an aus dem Forum entfernen, und was Pornografie und Sex betrifft, sind das für mich dasselbe Thema …
Du kannst mal gar nichts entfernen. So fängt es mal an, das obliegt dem Betreiber dieses Forums.
Ich spreche mit Ihnen nicht über psychische Störungen oder ernste Dinge ...
Hast Du was auf den Ohren - Augen, oder geht nix mehr. Es ist beides. So sieht es jeder, der nicht davon befallen ist.
Pornosucht ist ebenso Hypersexualität. (Da findest Du eine Menge, auf seriösen Seiten, von Ärzten, Krankenkassen, Apotheken- oder Ärztemedien, Universitäten etc.)

Für Dich - Pornosucht und öffentliche Meinung dazu - gefällt Dir nicht - trau Dich!

Das sagt Österreich öffentlich dazu:

Erster Treffer:

[h2]Was ist Sexsucht?[/h2]
Umut Özdemir: „Sexsucht ist die gesellschaftliche Bezeichnung für die Diagnose ,gesteigertes sexuelles Verlangen', die bald geändert wird in ,zwanghafte sexuelle Verhaltensstörung'. Diese Änderung betont den Aspekt, dass es sich nicht einfach nur um eine gesteigerte Lust auf Sex handelt, sondern dass Betroffene den fast schon zwanghaften Drang haben, sexuelles Verhalten – entweder in Form von Sex mit anderen oder Selbstbefriedigung – auszuleben und den Eindruck haben, dass sie sich gegen diesen Drang nicht (mehr) wehren können."
[h2]Was sind Symptome einer Sexsucht? [/h2]
Umut Özdemir: „Die Diagnose einer zwanghaften sexuellen Verhaltensstörung wird vergeben, wenn Betroffene seit mindestens sechs Monaten einen sehr starken Drang verspüren, sich sexuell zu befriedigen (alleine oder mit anderen) und den Eindruck haben, dass sie sich diesem Drang nicht widersetzen können. Hinzu kommt, dass dadurch der Alltag eingeschränkt wird. Beispielsweise gehen Betroffene immer wieder auf der Arbeit auf die Toilette, um sich selbst zu befriedigen oder haben Schwierigkeiten einen Abend im Freundeskreis zu verbringen, weil sie ständig an Sex denken und ihn ausüben müssen. Das sexuelle Verhalten muss also negative Konsequenzen für das Leben haben. Dadurch entsteht oft Leidensdruck.

Diese Problematik ist abzugrenzen von einer ersten Verknalltheit. Es ist absolut zu erwarten, dass man als frisch Verliebte mehr Lust auf Sex hat und miteinander körperlich intim werden möchte – ein zentraler Unterschied ist, dass frisch Verliebte es schön finden, miteinander Sex zu haben, während Betroffene der zwanghaften sexuellen Verhaltensstörung durchaus berichten, dass sie keine Befriedigung mehr erleben durch den Orgasmus, sondern wie getrieben seien und eine Art To-do abhaken müssten."

Quelle: Sexsucht erkennen und behandeln | DAK-Gesundheit


Das ist sogar sehr nett und nicht im vollem Umfang erklärt.
Ich würde ja sagen, dass die Hypersexuellen das Pay6-Gschäft ankurbeln könnten, tun sie aber nicht, weil wie bei jeder Sucht, Kohle verdienen, auch irgendewann nimmer geht. ;)

Eine Sucht, oder derartige Erkrankung nicht wahrzunehmen und sich dem nicht zu stellen, das ist gesellschaftlich nicht anerkannt, inkl. sämtlicher Randerscheinungen. Anerkennung, wenn jemand erkrankt ist und sich in Therapie begibt. Missachtung und Ausschluss, wenn er das verweigert und mit seiner Erkrankung andere belästigt.

Ich denke nicht, dass dieser Thread so richtig Sinn macht.
Wenn nur ein einziger, der still, mitliest erkennt, dass was ihn plagt und zwingt, bekannt ist, dass es Hilfe gibt, dass er nicht alleine ist und andere den Weg hinaus geschafft haben, dann macht es Sinn.

Aber Du hast Recht TE ist in voller Blüte und hofft den steinigen Weg nicht gehen zu müssen, weil er ja eh normal ist.
Nö ist er nicht.
Hypersexuelle können die Welt der Erotik und Sexualität, die den meisten offen stehen in aller Schönheit und Freiheit, nicht betreten - egal wieviel Sex sie haben. Eigentlich wirklich traurig.

Tja und wie reagieren Süchtige, wenn man sie als solche sieht: Mit Aggression und Abwehr.
Augen und Ohren fest zu machen - eh wurst, die nächste, ein bisserl höhere Dosis muss her, bis - ja halt bis.......
Ist vielleicht gescheiter, als sich hier im Thread, in der üblichen Art und Weise zu verstricken.
Hier ist nicht der Kummerkasten, in dem eine Person beraten wird, sondern ein Diskussionforum.
Viele können an Diskussionsbeiträgen, ohne selbst zu schreiben, das erste Mal mit Information konfrontiert werden.
(auch niederschwellig erfahren, dass es nicht so bleiben muss wie es ist)
 
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