Potenzprobleme: physische oder psychische Ursache oder ....?

Der Patient soll froh sein, dass er lebt.
Das ist weniger gut. Er wäre noch froher, wenn er das auch in für ihn guter Lebensqualität hätte.
Dazu müsste er vielleicht nur ein paar Sachen für sich herausfinden, bei dem ihm unser Gesundheitswesen wenig bis gar nicht unterstützen kann.
Ich steig bei diesem Absatz ein, und ich gebs zu, nur die Hälfte aufmerksam gelesen zu haben.

Du stellst dir in dieser Situation die Frage "warum ich?".
Hab ich 2014 im Spätsommer auch getan. Macht wahrscheinlich jeder den es voll erwischt.

Es hilft aber nix wenn du über EF User schimpfst🤷. Es sollte dir klar sein das der erste Weg nur der zum Arzt sein MUSS.
Wenn dann eine Diagnose feststeht, kannst du, zusammen mit deinem Arzt, überlegen wie es weitergehen soll/muss.

Und nur so kannst, erstens mal überleben, zweitens dein weiteres Leben planen.

Ich hab heute, nachdem am 8.9. eine Schilddrüsenpiopsie gemacht wurde, den Befund bekommen. Bei meiner Vorgeschichte kannst dir viell vorstellen wie ich auf Nadeln gesessen bin.
Befund ist negativ. Rein dem Alter geschuldet dass mir ein Knoten gewachsen ist. Behandlung nicht notwendig. Mir ist ein halber Mt. Everest runter gefallen.

Ich würde auch NIE irgendwelche Medikamente, ned mal Aspirin, nehmen ohne ärztliche Verschreibung.
Schon gar nicht blaue Pillen.

Und genau wie @Mitglied #247512 schreibt - welche Antworten oder welchen Rat möchtest im EF bekommen der dir wirklich helfen könnte?
Richtig, keinen.
🤔 Gibt es nämlich keinen, ned mal wenn ein Arzt anwesend wäre, könnte er ohne Untersuchungen.....dir irgendetwas sagen. Glaskugeln gibts nur im Märchen.

Und was die Nachsorge anbelangt, kann ich nur sagen, ebenso was ich aus meinem Bekannten und Familienkreis weiß, ist bei uns traumhaft. Aber natürlich musst dich auch selber bissl darum kümmern und rechtzeitig Termine vereinbaren.

Ich wünsch dir Alles Alles Gute.
 
Ich steig bei diesem Absatz ein, und ich gebs zu, nur die Hälfte aufmerksam gelesen zu haben.
Das ist schade
Weil ein wesentlicher Aspekt ist:
die (potenzbeschädigende, aber notwendige) OP ist erfolgreich geschehen, was nun?
Und da hilft uns der Arzt nur wenig.
Weil so individuell unterschiedlich, so langwierig und für den Lebenserhalt nicht unbedingt erforderlich und und und.
Und hier könnte das Schwarmwissen betroffener EF-User helfen.
 
Auf das wollte ich jetzt gar nicht so genau eingehen.
Hier liefern einige User den Eindruck, als ordentlicher Deckhengst, der sie sind, gibt es bei ihnen eine natürliches Nachlassen der Potenz nicht.
Andere (weniger Laute) würden hingegen die Botschaft liefern, dass ohne Erkrankungsgrund sehr wohl ein Nachlassen beobachtet werden kann, wenngleich man schon genau hinsehen muss.
Einer meiner Urologen (der gute wohlgemerkt) meinte: zu keinem Thema werde soviel gelogen wie diesem.
Auf das wollte ich sensibilisieren.

Und auf das "danach", wenn ein Eingriff mit gröberen Auswirkungen auf die Potenz notwendig wurde und der Patient seinen Weg weitgehend alleine finden muss.
Du solltest einfach deinem Urologen glauben 😉
 
Gibt es nämlich keinen
Psychoonkologische Beratung (kostenfrei)
Es gibt da mehrere Möglichkeiten spezialisierte fachlich dafür ausgerichtet Unterstützung zu bekommen.
...auch der reale Austausch mit Betroffenen ist möglich....das Einbeziehen von Angehörigen und einiges mehr.

Eine mögliche Anlaufstelle:
 
Psychoonkologische Beratung (kostenfrei)
Es gibt da mehrere Möglichkeiten spezialisierte fachlich dafür ausgerichtet Unterstützung zu bekommen.
...auch der reale Austausch mit Betroffenen ist möglich....das Einbeziehen von Angehörigen und einiges mehr.

Eine mögliche Anlaufstelle:
Kenne ich, hab ich in Anspruch genommen, hat mir sehr geholfen. Tolle Leute👍, obwohl ich von Psychologen normalerweise nicht viel halte
 
Sodann jene, die, ohne mehr über den Betroffenen zu wissen, den Gang zum Uro- und Cardiologen als Allheilmittel empfehlen.
Du kannst die Ursachen aber auch von Esoteriker auspendeln lassen oder dir von Schamanen dir das vortanzen lassen, wenns dir beliebt - aber auch da wird die Ursache des Problems nicht gelöst. Fakt ist, ohne vorher medizinische Ursachen ausschließen zu können, ist jede Diskussion völlig darum obsolet. Und ja, ein Facharzt ist halt nicht ohne Grund studiert und vom Fach. Dem traue ich mehr Kompetenzen und Erfahrung zu, als ein Rudel nicht-MedizinerInnen in einem Forum. Nur weil jemand 100 Zumpferlbilder in seiner Galerie hat, muss er dennoch keine Ahnung haben.

Dieses permanente Betteln nach einer richtigen Lösung ist mittlerweile einfach nur noch peinlich!

Jede Frau im erwachsenen Alter weiß, wenn untenrum was nicht stimmt, wenns juckt, brennt, zwickt und schmerzt, ist der erste Weg zum/zur Gyn. Ja, es ist nicht angenehm, ich kenne keine Frau, die so einen Termin abfeiert (mag sicher welche geben, ich gehör nicht dazu), aber was sein muss, muss nunmal sein.

Liebe Herren, hört auf zu jammern.
 
Ich hab nachgelesen. Meinen Kommentar werd ich trotzdem nicht ändern.
Weil ein wesentlicher Aspekt ist:
die (potenzbeschädigende, aber notwendige) OP ist erfolgreich geschehen, was nun?
Und da hilft uns der Arzt nur wenig.
Weil so individuell unterschiedlich, so langwierig und für den Lebenserhalt nicht unbedingt erforderlich und und und.
Und hier könnte das Schwarmwissen betroffener EF-User helfen.
Nur ergänzen.
Und so wie @Mitglied #247512 schreibt. Geh zu einer Beratungsstelle.
Betroffene EF User werden, wenn sie sich outen, sicherlich etwas dazu sagen können. Aber Du bist Du, Du brauchst eine Beratung/Unterstützung, von einem Fachmann/frau, dem du in die Augen schauen kannst.
 
Du kannst die Ursachen aber auch von Esoteriker auspendeln lassen oder dir von Schamanen dir das vortanzen lassen, wenns dir beliebt - aber auch da wird die Ursache des Problems nicht gelöst. Fakt ist, ohne vorher medizinische Ursachen ausschließen zu können, ist jede Diskussion völlig darum obsolet.
Ich hab Grund zur Annahme, dass du nicht den ganzen Thread gelesen hast.
 
Manchmal könnts ja helfen, schon im Eingangspost die wichtigsten Infos reinzuschreiben, denn so ein Thread könnt länger werden. Nur so als Anregung.
Ich denke TE geht´s grad nicht so gut.
"altersbedingte Probleme" glaube ich hat er die Thematik benannt - da habe ich mich auch verirrt.
Man kann nur wünschen, dass er die Unterstützung bekommen kann, die auch dem seelischen Wohlbefinden auf den Weg helfen kann.
 
Und so wie @Ophira schreibt. Geh zu einer Beratungsstelle.
Betroffene EF User werden, wenn sie sich outen, sicherlich etwas dazu sagen können. Aber Du bist Du, Du brauchst eine Beratung/Unterstützung, von einem Fachmann/frau, dem du in die Augen schauen kannst.
Die ganze Beratung hat darin bestanden, dass die beschädigten Nerven mit den Jahren zusammenwachsen können, oder auch nicht.
Vorsorglich soll eine erektionsfördernde Tablette als Dauermedikation eingeworfen werden und gut isses.
Vielleicht kommt eine Erektion, vielleicht auch nicht.
Mittels Injektion in den Penis kann man eine mehrstündige Dauererektion provozieren, falls ich das will. Ich will nicht.
So, das wars mit der Beratung

Jetzt nehm ich ein, vorerst einmal hypothetisches Beispiel.
Die Beziehungspartnerin hatte selbst eh schon weniger Interesse an Sex, und jetzt ist der Mann impotent auch noch. Wunderbar.
Die erektionssteuerenden Nerven wurden bei der OP durchtrennt und versuchen nur dann, einigermaßen wieder zusammenzuwachsen, wenn sie auch einen Sinn darin sehen.
Wie viel An- und Auf- und Erregung wird sie ihm wohl verschaffen können, damit da wieder was in Gang kommt?
20 Scharfe Frauen, die diesen Job übernehmen, werden selten zur Hand sein, aber nur eine einzige kann da auch schon sehr viel bewirken.
Und die Empfehlung, sich hurtig eine prickelnde Affäre anzuschaffen, kommt nicht auf Krankenkasse. :lalala:
 
Die ganze Beratung hat darin bestanden, dass die beschädigten Nerven mit den Jahren zusammenwachsen können, oder auch nicht.
Vorsorglich soll eine erektionsfördernde Tablette als Dauermedikation eingeworfen werden und gut isses.
Vielleicht kommt eine Erektion, vielleicht auch nicht.
Mittels Injektion in den Penis kann man eine mehrstündige Dauererektion provozieren, falls ich das will. Ich will nicht.
So, das wars mit der Beratung

Jetzt nehm ich ein, vorerst einmal hypothetisches Beispiel.
Die Beziehungspartnerin hatte selbst eh schon weniger Interesse an Sex, und jetzt ist der Mann impotent auch noch. Wunderbar.
Die erektionssteuerenden Nerven wurden bei der OP durchtrennt und versuchen nur dann, einigermaßen wieder zusammenzuwachsen, wenn sie auch einen Sinn darin sehen.
Wie viel An- und Auf- und Erregung wird sie ihm wohl verschaffen können, damit da wieder was in Gang kommt?
20 Scharfe Frauen, die diesen Job übernehmen, werden selten zur Hand sein, aber nur eine einzige kann da auch schon sehr viel bewirken.
Und die Empfehlung, sich hurtig eine prickelnde Affäre anzuschaffen, kommt nicht auf Krankenkasse. :lalala:
Red mit deinem Hausarzt, oder mit der Beratungsstelle deiner ÖgkStelle, und frag explizit danach.
Wunder wird der Psychologe auch nicht bewirken können, und natürlich muss deine Partnerin dabei sein.
Viell auch zu einer Paarberatung, um genau diese sexuellen Punkte anzusprechen.

Da ich mit Prostata keine Probleme hatte, kann ich dir auch nicht mehr als Rat mitgeben.
Und keine Sorge, ich rede jetzt nicht über Potenz wie vor 40 Jahren, dass wäre nämlich wirklich gelogen.
 
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