mittlerweile geht es nicht mehr um Deine Ecken und Kanten, sondern um die Ärsche, mit denen Du zusammen warst.
Aber geh.
Wir hatten eine gute Zeit.
Weißt ich denke halt, dass es nicht einfach ist mit mir zu sein.
Anfangs ist die Faszination groß, ich hab, ich kann, ich lebe, lach viel und habe Esprit, interessiere mich, weiß viel und habe verrückten Merks, ich mag die Wahrheit auch wenn´s mal weh tut und lege sanft aber heilend meine Finger auf Wunden. (Ecken und Kanten)
Tja und ich würde mich sehr gerne hingeben, weil ich nun mal Weiberl bin. (Ecke)
Dann, wenn es ums tägliche Leben geht und ich noch immer so bin, weil ich nun mal so bin, intensiv, leidenschaftlich und freudvoll leben will, in traurigen Begebenheiten den schwarzen Humor suche, was Glück ist teilen will, beginnt das klein gemacht werden.
Diese beständige Demontage, lieber kleiner Gewohnheiten, dieses Flügelstutzen.
Nicht selbst miteinander wachsen wollen, sondern selbst so bleiben und den anderen halt so zurückstutzen, dass er dann auch so ist.
Die Mehrzahl brauchst nicht nehmen.
Es waren nicht mehr als zwei Beziehungen, eine über Jahrzehnte und eine zwischen 3 und 8 Jahren (dazwischen war der Schlusspunkt, aber nie definiert)
Er war schon o.k.
Er hat mich nur net daritten.
Und ich wollte halt soviel gerne dass es gut wird.
Mit einer anderen Frau kann er sicher besser.
Und dass er die findet, wünsche ich ihm von ganzem Herzen.
Mir ist schon klar, dass ich in aller ehrlichen Einfachheit, sehr intensiv bin.
Für 08/15 gemächlich, net viel denken oder hinterfragen, bin ich nix.
Es waren keine Ärsche, konnten wahrscheinlich nicht anders, waren beide tolle Männer, irgendwann, was weiß ich.
Vielleicht hab ich sie kaputt gemacht, wer weiß...….
