die muss man aber auch annehmen können.
Den Zugang dazu, einen Platz dafür, erkämpfen können.
Wenn Du nienanden hast, der für Dich steht und kämpft, wenn Du unten bist, wird es sehr, sehr frisch.
Diese Abhängigkeitsverhältnisse sind aber selbst gewählt bzw nie hinterfragt. Selbst die importierten.
Niemand würde diese Frauen davon abhalten in ein Frauen Schutzhaus oder zu entsprechender Beratung zu gehen, sich einen Job zu suchen und ihrem (Ex)Mann den Stuhl unterm Arsch wegzuklagen wenn der dann nicht entsprechend Unterhalt bzw Alimente zahlt.
...tun müssten sie es halt.
Die Möglichkeiten dazu bietet unsere moderne Gesellschaft zur Genüge.
Dein Beispiel geht nicht von einem verschuldeten oder überschuldeten Haushalt aus.
Eine Trennung beinhaltet Wohnraumbefschaffung für einen Teil, höhere Haushaltskosten bei dann getrennten Haushalten u.s.w.
Unter Arsch etwas wegzuklagen klingt gut, Nackerten kann man oft nicht in Tasche greifen.
Wenn sie/er Pech hat und es nicht nachweisen kann, kann sie für Anschaffungen auf Pump nach Trennung haftbar sein.
Na, so eine gmahte Wiesen ist es in Einzelfällen nicht.
Auch misshandelte Frauen haben Existenzängste, Angst es alleine nicht zu schaffen, oft klein gemacht "du bist sogar für xy zu dumm".
Es gibt keine Schablonen-Menschen, die man beliebig austauschen kann.
Zu den Möglichkeiten: Schau selbst, Frauenhäuser sind überlastet, die Anzahl zu gering, ebenso wie Plätze für Psychotherapie.
Zur Beratung: Entgegen der Annahme, mit Abnahme der Ressourcen, gibt es auch Streichungen des Angebotes. (wobei die Beratung alleine ist noch nicht viel, die Begleitung inkl. der entstehenden Ausgaben, steht auf einem anderen Blatt.)
"Die soll doch in ein Frauenhaus gehen" - schwupp und schon ein Problem weniger.
Kann man sagen, muss man aber nicht.
Es braucht noch gar keine Deutschkenntnisse um sich solche Beratungen zu suchen. Zumindest in Wien werden die ordentlich niederschwellig in mehreren Sprachen angeboten.
Da würde ich mir doch ein wenig die Vereinsstrukturen ansehen.
Nicht alles, das nett plakatiert ist, ist auch so, bzw. momentan wäre es sehr sinnvoll Vereine, besonders die von öffentlicher Hand geförderten näher zu betrachten.