Obergrenze an Beziehungen?!

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Weil die Diskussion gerade in diese Richtung geht: wenn ich etwas in den letzten 2 Jahren gelernt habe (ja ok, ich hab da einiges gelernt, aber das passt hier jetzt nicht hin :D), dann ist es, dass es egal ist, was irgendwelche Leute von der eigenen Beziehung, Lebensplanung oder Liebessituation halten.
Es geht einfach niemanden was an. Und ja, ich kann mir vorstellen, dass es schiefe Blicke gibt, wenn man zum fünften Mal in einem Jahr mit einem neuen Partner auftaucht... aber was solls?

Ich kann gar nicht mehr zählen, wie oft ich mich in den letzten 2 Jahren aufgrund meiner Beziehungskonstellation erklären musste... bzw die Leute von mir erwartet haben, mich zu erklären. "ja aber wieso denn so viel älter als du? Denkst du nicht an die Zukunft? Das ist doch keine Beziehung für die Zukunft! Willst du keine Kinder? Du kannst doch nicht glücklich damit sein, seine Affäre zu sein? Wie kann man sowas tun? Worüber redet ihr denn? Willst du keine Familie mit Haus und Garten?"

Und es ist einfach so egal. Es ist mir egal, ob Außenstehende das verstehen, gut finden, akzeptieren.
Meine Mutter hat mir keine dieser Fragen gestellt, weil sie einfach gemerkt hat (und auch immer noch merkt), dass ich glücklich bin. Und das ist das Einzige was zählt.
Wenn jemand also keine klassische Beziehung in dem Sinn hat... wie auch immer die aussehen möge... gibt es keinen Grund sich zu rechtfertigen.
Und es ist auch nicht nötig, jedem zu erklären, dass man eben KEIN "Haus, Heirat, Hund, Kind"-Mensch ist.

Ich denke, dass sind 2 Paar Schuhe.. Es hat sich grundsätzlich niemand in ein Leben und in die Beziehung von jmd einzumischen. Es spielt keine Rolle, wenn die Personen glücklich sind, egal welche Konstellation sowie in deinem Fall.

In ihrem Fall bzw meinem Fall mischt sie, durch ihre Willkür und Mangel an Selbstwert, auch andere Leben in ihrem Umfeld durcheinander. Deshalb haben wir (als Freundinnen, 2 andere und ich) irgendwann voriges Jahr beschlossen, nicht immer Rücksicht auf ihre Beziehungen zu nehmen (im Sinne von Feierlichkeiten und wer wen nicht mag usw.). Wir habens auch aufgegeben ihr Ratschläge zu geben und uns um ihre Partner zu bemühen. (Ich hatte es auch satt meinen Kindern zu erklären, warum wir nicht mehr XY sehen oder der XYZ eine neue Frau mit hatte usw.)

Sowas ist auch für eine Freundschaft belastend auf Dauer. Das Gesamtpaket.
 
Ich denke, dass sind 2 Paar Schuhe.. Es hat sich grundsätzlich niemand in ein Leben und in die Beziehung von jmd einzumischen. Es spielt keine Rolle, wenn die Personen glücklich sind, egal welche Konstellation sowie in deinem Fall.

In ihrem Fall bzw meinem Fall mischt sie, durch ihre Willkür und Mangel an Selbstwert, auch andere Leben in ihrem Umfeld durcheinander. Deshalb haben wir (als Freundinnen, 2 andere und ich) irgendwann voriges Jahr beschlossen, nicht immer Rücksicht auf ihre Beziehungen zu nehmen (im Sinne von Feierlichkeiten und wer wen nicht mag usw.). Wir habens auch aufgegeben ihr Ratschläge zu geben und uns um ihre Partner zu bemühen. (Ich hatte es auch satt meinen Kindern zu erklären, warum wir nicht mehr XY sehen oder der XYZ eine neue Frau mit hatte usw.)

Sowas ist auch für eine Freundschaft belastend auf Dauer. Das Gesamtpaket.

Hmm, das erinnert mich irgendwie an die Folge von How I met your mother, wo Lily Ted rügt, weil er zu jeder Feierlichkeit mit einer neuen "großen Liebe" auftaucht und die "große Liebe" immer ihre Erinnerungs/Freundschaftsfotos versaut :rofl:

(ich verstehe natürlich was du meinst)
 
Hmm, das erinnert mich irgendwie an die Folge von How I met your mother, wo Lily Ted rügt, weil er zu jeder Feierlichkeit mit einer neuen "großen Liebe" auftaucht und die "große Liebe" immer ihre Erinnerungs/Freundschaftsfotos versaut :rofl:

(ich verstehe natürlich was du meinst)

Glaub die kenn ich :D Schön wärs, wenns teilweise nur verrückte Augen hätten
 
Weils mich aktuell beschäftigt:

Gibt's so etwas wie eine Obergrenze an ernsten (evtl. längeren) Liebesbeziehungen, welche man "seinen Eltern vorstellt" - sprich welche man in Freundeskreis/Verwandtschaft usw. als FreundIn deklariert und somit ins Leben der Anderen auch unweigerlich integriert. Seien es nur Feiern, Unternehmungen etc.

Wennst Deinen Eltern zu oft einen Freund vorstellst, kann es sein, dass sie Dich als Schlampe abstempeln. :mrgreen:

Wobei ich als Mann dazu sagen möchte, dass mir eine sexuell erfahrene Frau um Längen lieber als ein Mauerblümchen ist.
 
Ich glaub einfach, dass diese Eigenschaft bei Frauen weit verbreitet ist.
Dem Phänomen entkommt man so gut wie nicht.
Sie versuchen's halt immer wieder, Dinge durchzusetzen wenn sie ihnen wichtig erscheinen,
auch wenn diese den Interessen des Partner diametral entgegen stehen.
Sie schaffen's aber auch recht geschickt, die Dringlichkeit dieses Wunsches zu verbergen.
Wohl auch, weil sie gar nicht verstehen können, dass man etwas nicht mag
was ihnen aber doch soviel Spaß macht ;)

Ich bin da sehr feinfühlig, auch wenn ich das vielleicht hier nicht immer vermittle -
und höre da auch sehr subtile Andeutung "über die Maschekseitn" - und erkenne sie bereits im Ansatz.
"Ich hab mir das was gekauft, das könnte ich auch auf einem Ball anziehen, sollte ich in meinem Leben irgendwann
noch einmal auf einen Ball kommen ..
." - da schrillen gleich sämtliche Alarmklocken. :D
Ich hab da durch eine "kleine" Frau viel gelernt in den letzten knapp 20 Jahren. :D
Beispiel: Kind: "Wollen wir uns heute Sushi bestellen, Daddy?"
Ich: "Nein WIR wollen nicht, Du kannst auch einfach sagen, DU willst Sushi!:rofl:
Dann werden wir einen Sushiladen finden, der Sushi für Dich UND für mich auch was anderes liefert
" :D


Ich kenn das Phänomen. Mein Bester hat durchaus auch eine weibliche Seite. :rofl:

Anders als bei früheren Beziehungsversuchen halt ich’s aus. Gelegentlich. :cool::D
 
Ich kenn das Phänomen. Mein Bester hat durchaus auch eine weibliche Seite. :rofl:

Hmmm...

? :D

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Hi,

Soweit zur Causa, aber reagiert der Neue über? Oder sind seine Zweifel berechtigt, dass es einfach zu viele "innige" Beziehungen in zu kurzer Zeit gab und nach durchschnittlich 2 Jahren das Ablaufdatum erreicht ist?

jedesmal wenn er sie küsst schmeckt er die 12 anderen ..... :D

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LG Tom
 
Wennst Deinen Eltern zu oft einen Freund vorstellst, kann es sein, dass sie Dich als Schlampe abstempeln. :D

Wobei ich als Mann dazu sagen möchte, dass mir eine sexuell erfahrene Frau um Längen lieber als ein Mauerblümchen ist.

1. Es geht nicht um mich

2. Sexuell erfahren und 100 Typen nachhause schleppen und als "den Einen" zu deklarieren ist ein gravierender Unterschied
 
Da stellt sich mir doch die Frage: Was macht einen Menschen beziehungsfähig?

Ich bin nämlich nicht der Meinung, dass Serienmonogamisten beziehungsunfähig sind. Ich glaube eher, dass sie noch mehr an Beziehungen glauben, als jene, die sich möglicherweise in Langzeitbeziehungen eingeengt oder gelangweilt fühlen - sonst gäbs eben keine Affären und Seitensprünge, das hat ja alles seine Ursachen. Ist der Status der Monogamie als Zeichen von Beziehungsfähig zu deklarieren?
Eh . Wenn jemand großartig von seiner 25 Jahre Ehe berichtet und in echt daneben 20 verschiedene Frauen gebumst hat ist da in meiner Wertvorstellung nicht viel dahinter. Oder sagt er war eigentlich fast von Anfang an unglaublich unglücklich. Dann ist er nämlich nicht Beziehungs,sondern Leidensfähig.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Da stellt sich mir doch die Frage: Was macht einen Menschen beziehungsfähig?

Wenn er zu sich selbst eine gesunde Beziehung hat.

Sprich: die Fähigkeit, uneingeschränkt ehrlich zu sich sein können, auch der unangenehmen Wahrheit ins Auge schauen können, seine eigenen Bedürfnisse, Probleme, Schieflagen und auch die des anderen zu erkennen und auch zulassen/"wahrhaben wollen", sich nichts vormachen, in der Ruhe bleiben können, offen und lösungsorientiert und liebevoll damit umzugehen, ...dann macht man auch dem Partner nichts vor, wie toll alles ist, wie (un)glücklich man ist usw. Und man verdrängt auch nichts und zickt rum, weil man zu feig ist, die Dinge anzusprechen. Und der feige Akt einer billigen Flucht ins Fremdgehen erübrigt sich auch.

Wer also achtsam mit sich selbst ist, sich selbst genau beobachtet, reflektiert, und seine Wahrnehmung schult, ist in seiner Eigenverantwortung.
Und je mehr das passiert, umso weniger entstehen Abhängigkeiten und Missverständnisse in einer Beziehung oder der fatale Wunsch, irgendwas oder irgendwen manipulieren, kontrollieren oder verändern zu wollen. Beide sind dann so wie sie sind, und die einzige Beziehung die zueinander besteht ist der Umstand, dass man sich liebt und gern beisammen ist.

Das Maß der Beziehungsfähigkeit steigt für mich mit dem Maß der "emotionalen Selbständigkeit", sprich wie gut man emotional für sich selbst sorgen kann.
 
Es gibt keine Obergrenze aber den Igel -Alarm.
Ab dem xxx Schwanz in der Muschi beginnt auf der Stirn eine rote Sirene zu rotieren und laut zu scheppern.
 
Eine Obergrenze an Beziehungen habe ich mir niemals gesetzt. Es wird das mit Schutz gefickt, was einem zwischen den Klöppel kommt. :D Wobei es auch hierbei durchaus zu unterscheiden gilt:

Selbst die schönste Claudia Schiffer könnte nicht mit einer naturgeilen Frau mithalten.
 
Hi,

das sowieso! wobei ich nicht sagen möchte, dass eine beziehung immer nur "bequem" ist. nein, überhaupt nicht. sie besteht aus geben und nehmen - und das nicht immer in der balance. aber wenn man sich mit dem richtigen partner dafür drauf einlässt ist 1 und 1 weit mehr als 2.

klar, meine Ergänzung bezog sich auf den Einwand in diesem Beitrag: Obergrenze an Beziehungen?!

LG Tom
 
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