Normal, im Rahmen; nicht Normal, Abartig

Was ist "Normal", oder noch" im Rahmen". Was ist "nicht Normal" oder "Abartig".
Wie weit ist sex als "im Rahmen" zu verstehen? Blümchensex, …..
Ist BDSM "nicht Normal" oder gar "Abartig"?
Wer legt fest was Normal ist oder nicht. Die Gesellschaft, also wir. Welche Maßstäbe verwenden wir zu der Festlegung.
Ich weiß das es viele Fragen sind die ich da vorgegeben habe, aber ich Glaube das ich keine davon auslassen kann. den sie ergeben sich so wenn man die Frage stellt "was ist Normal".
Und an alle Spinner und die die die Frage besser formuliert hätten, ach ja auch die Rechtschreibaposteln und Grammatikhirschen sind herzlich dazu eingeladen ihren Beitrag zu leisten. Aber Bitte ohne Persönliche angriffe oder Diskriminierungen.
DANKE

Für mich stellt sich eher die Frage wer normal bzw. nicht normal definiert. Die Mehrheitsgesellschaft, der Duden und seine Verfasser, das Individuum, du?
 
Für mich haben diese Begriffe keine Bedeutung, aber der Wunsch nach Orientierung nach etwas "was richtig/gesund/gut ist" ist natürlich da.
Und da hat es eigentlich immer die Bedeutung

"zum Leben hin gerichtet" oder
"gegen das Leben gerichtet"

wozu ich das Wort "per-vers" im Sinne von gedreht/verdreht durchaus besser finde als "normal". Ich verwende es allerdings nicht für Sexualität per se, sondern eben ob das was man betrachtet "zum Leben hin gerichtet ist", also der Gesundheit, Freiheit, Freude, Liebe usw dient.

"Abnormal" ist es sozusagen, wer eine zum Leben perverse Haltung lebt, also sich oder andere zerstört, erniedrigt und in welcher Form auch immer Schaden zufügt, am Wachstum oder der Entfaltung hindert, im Leiden festhält usw.
Damit braucht es keine "Norm" über die Definition "was die Mehrheit für normal hält".

Wenn sich 99% der Menschen weh tun, ist es für mich nicht "normal" sondern per-vers. Gegen das Leben. Egal ob es "seelische Grausamkeit" ist oder körperlich.

Somit ist alles "normal", was im Leben ist, zum Leben hin gerichtet ist, egal wie individuell einzigartig das ist, was man betrachtet.
Und mit diesem Ansatz komme ich eigentlich gut durchs Leben, weil es den inneren Kompass verwendet, nicht ein "Meinungsbild im Außen".
 
Tolle individuelle Definition :up:

stammt nicht von mir, ehrlich gesagt.

Es gibt eine Art "göttliche Ordnung", wobei der Begriff vermutlich einigen etwas zu religiös ist.
Das "alles-was-ist" ist Leben, Freude, Wachstum, Schönheit,...
Wer sich gegen das Leben richtet, ist per-vers, abnorm, in der Zerstörung des Lebens tätig.
 
Ich find das persönlich voll pervers wenn man sich die ganze Zeit Gedanken darum macht was "normal" ist:fies:

Andererseits: es ist auch ein Grundbedürfnis seine eigenen Handlungen "einzuordnen", denke ich mal :rolleyes:
Nur imho ist die Mehrheit eben kein Maßstab, und wer das Gefühl noch nicht entwickelt oder gar verloren hat, was "richtig/gut/förderlich" ist, versucht halt oft eine Absolution für sein Tun zu bekommen, indem er sagt "die Mehrheit machts, also bin ich fein raus":verwirrt:
 
Andererseits: es ist auch ein Grundbedürfnis seine eigenen Handlungen "einzuordnen", denke ich mal :rolleyes:
Nur imho ist die Mehrheit eben kein Maßstab, und wer das Gefühl noch nicht entwickelt oder gar verloren hat, was "richtig/gut/förderlich" ist, versucht halt oft eine Absolution für sein Tun zu bekommen, indem er sagt "die Mehrheit machts, also bin ich fein raus":verwirrt:

und doch leben wir in einer Mehrheitsgesellschaft in der Manches zu Recht reglementiert/definiert wird, da notwendig + Anderes wieder überreglementiert wird.
 
So ist es, doch nicht jede notwendige Norm ist sinnvoll.

diese Form der "Norm" bräuchte die Gesellschaft nicht, wenn jeder ein Empfinden entwickelt hätte, was gut und richtig ist, sprich Gewissen und Hausverstand.

Normen sind der verzweifelte Versuch aufgrund des Fehlverhaltens einer Minderheit etwas zu definieren, woran sich alle halten sollen.
Eigentlich in sich unschlüssig und unsinnig, denn die die noch nen Hausverstand haben, funktionieren auch ohne "Normierung", und die anderen... denen isses eh wurscht, was zur Norm erhoben wird.
Nur dass die Norm dann auch noch meistens die Individualität und Freiheit der "Normalen" beschränkt, die eh keinen Schaden anrichten und die anderen umso mehr das einstreifen, was durch Normierung an Ressourcen frei wird.
Wie auch immer... wer sich nicht zu seinem Gewissen durcharbeitet, leistet da der Gesellschaft keinen guten Dienst.
 
Notwendige Normen ( Gesetzte ) schützen ja vor Übergriffen derjenigen, die sich eine eigene Normalität ausbedingen.
Nein!
Die Akzeptanz und Übereinkunft den sozialen Konsens betreffend schützt irgendwen. Keine Norm und kein Gesetzt! Sondern das wir diesen Dingen INDIVIDUELL Kraft und Macht verleihen. Nichts... NICHTS (!!!) schützt in Wahrheit die Opfer von Mördern, Vergewaltigern oder sonstigen Verbrechern. Und das die Täter danach bestraft werden und es Gesetze gibt genau genommen auch nicht! Das wirkt alles erst reaktiv! Und erst wenn der Täter die Tat begangen hat und es Opfer gibt.

Fühlst du dich wirklich sicherer durch unser Gesetz? Nimmst du das echt ernst?

Für mich ist das in jeder Hinsicht eher ein Leidfaden um möglichst wenig mit Staat und Gesellschaft anzuecken... aber ich werd meine eigenen Entscheidungen und Moral IMMER über dem Gesetz ansiedeln!
 
So ist es, doch nicht jede notwendige Norm ist sinnvoll.

Naja, gegen Gesetzeslagen zu opponieren ist eine andere Frage. Im nicht durch Normen geregelten Bereich, wie der Sexualität oder der Gesundheit ist es wohl eine Frage des Anstandes, wie mit Begriffen wie "normal", "schön", hässlich", u.ä. umgegangen wird, wenn es um die "Bewertung" von Menschen selbst oder deren Lebenssituation geht.
 
Nein!
Die Akzeptanz und Übereinkunft den sozialen Konsens betreffend schützt irgendwen. Keine Norm und kein Gesetzt! Sondern das wir diesen Dingen INDIVIDUELL Kraft und Macht verleihen. Nichts... NICHTS (!!!) schützt in Wahrheit die Opfer von Mördern, Vergewaltigern oder sonstigen Verbrechern. Und das die Täter danach bestraft werden und es Gesetze gibt genau genommen auch nicht! Das wirkt alles erst reaktiv!

Ändert nichts am Wesen und der Notwenigkeit von Normen und Gesetzen.
 
Dann hoffe ich mal für dich, dass deine Moral mindestens den normierten Ansprüchen genügt. Sonst landest du noch im Knast. :D
Könnt schon passieren:schulterzuck:. Besser als ein Leben lang vor einem Konstrukt zu buckeln dass mich nicht sonderlich interessiert. Außerdem gilt eben immer: Nur wenn man dumm genug ist sich erwischen zu lassen:hmm:
 
Was ist "Normal", oder noch" im Rahmen". Was ist "nicht Normal" oder "Abartig".
Wie weit ist sex als "im Rahmen" zu verstehen? Blümchensex, …..
Ist BDSM "nicht Normal" oder gar "Abartig"?
Wer legt fest was Normal ist oder nicht. Die Gesellschaft, also wir. Welche Maßstäbe verwenden wir zu der Festlegung.
Ich weiß das es viele Fragen sind die ich da vorgegeben habe, aber ich Glaube das ich keine davon auslassen kann. den sie ergeben sich so wenn man die Frage stellt "was ist Normal".
Und an alle Spinner und die die die Frage besser formuliert hätten, ach ja auch die Rechtschreibaposteln und Grammatikhirschen sind herzlich dazu eingeladen ihren Beitrag zu leisten. Aber Bitte ohne Persönliche angriffe oder Diskriminierungen.
DANKE

Den po der frau berühren is normal wenn generell erlaubt.

Ihrem pospalt dabei näher berühren auch noch aber nur etwas

Aber hineingreiffen is nicht mehr normal. Auch zu meinen damit irgendwas zu beweisen nicht.

Find das immer abartig in videos. Typ greift ihr an die pomōse und glaubt des schaut geil aus und er sei ein mann deswegen und kein lecker.
 
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