Mütter als Sexworker

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Na dann zweig mir bitte den Arbeitgeber der freudestrahlend ne alleinerziehende Mutter mit kleinen Kindern einstellt.

Möglich, aber werden die jetzt alle SW?

Tja und Muttern hat mit diesem Geld die Studien ihrer Kinder finanziert, ich zieh den Hut vor dieser Frau! Und ich hab mich als Kind sauwohl bei ihnen gefühlt - weil in diese Familie eine Wärme und Liebe vorhanden ist, die Du in so manch "normalen" Familien vergeblich suchst.

I hab nirgends gsagt, daß SW ned gute Mütter sind. Für mich stellt sich nur die Frage, ob ich es als Mutter will, das es mein Kind schwer hat. Weil das hat es wenn es sich immer wehren muß. Unter einen glücklichen Kindheit stell i mir was anderes vor.
 
Natürlich nicht und das ist auch gut so!!!!

Glückliche Kindheit meinst das - Mutter und Vater arbeiten, 12 - 14h am Tag. Kinder haben den Schlüssel um Hals oder jedes Jahr ein neues Au-pair. Die Kinder haben natürlich das neueste Rad, Spielekonsole und Mama und Papa schaffens doch tatsächlich noch 10min am Tag mit ihnen zu plaudern. Uja das ist ne tolle Kindheit, Geld ist dagewesen.
 
Natürlich nicht und das ist auch gut so!!!!

Glückliche Kindheit meinst das - Mutter und Vater arbeiten, 12 - 14h am Tag. Kinder haben den Schlüssel um Hals oder jedes Jahr ein neues Au-pair. Die Kinder haben natürlich das neueste Rad, Spielekonsole und Mama und Papa schaffens doch tatsächlich noch 10min am Tag mit ihnen zu plaudern. Uja das ist ne tolle Kindheit, Geld ist dagewesen.

Jetzt wird's langsam wirklich zu sehr schwarz-weiß :hmm:

Einigen wir uns doch lieber darauf, dass alleinerziehende Sexworkerinnen genauso gute Mütter sein können, wie "normale" Familien ihre Kinder vernachlässigen können - ist ABER schon auch noch genauso gut andersrum möglich. Und beantwortet immer noch nicht die eingehende Frage, ob bzw. wann man es den Kindern anvertrauen bzw. - wie ich es ausdrücke - sie mit "reinziehen" bzw. damit belasten soll.

Genießer :winke:
 
Möglich, aber werden die jetzt alle SW?

Davon gehe ich nicht aus. Jedoch kann sich die Anzahl durchaus mehren, wenn Alleinerziehende weiterhin beruflich außen vor gelassen werden - und das tlw. mit erstklassigen Qualifikationen.
Anscheinend sind viele Arbeitgeber damit bevorurteilt, dass dieser Personenkreis wesentlich mehr Fehlzeiten aufweist, als andere. Das das völliger Nonsens ist, bekommen die einfach nicht in ihr Hirn! Zumal ich davon überzeugt bin, dass Alleinerzieher oftmals sehr anständige und engagierte Mitarbeiter sind schon in der Hinsicht, dass sie ihren Job nicht verlieren wollen.

I hab nirgends gsagt, daß SW ned gute Mütter sind. Für mich stellt sich nur die Frage, ob ich es als Mutter will, das es mein Kind schwer hat. Weil das hat es wenn es sich immer wehren muß. Unter einen glücklichen Kindheit stell i mir was anderes vor.

Finalcut, man merkt schon, dass es Dir um das Wohlergehen der Kinder geht.
Du gehst hier jedoch vom worst case aus. Es gibt viele SW, bei denen es nicht heraus gekommen ist.
Wenn es heraus kommt, dann sind es komischerweise zumeist die Freier, die hinter der vorgehaltenen Hand plaudern und die zuhause auf heile Welt spielen, aber insgeheim die professionellen Damen aufsuchen.

Und davon abgesehen: Wo bitteschön bleibt dann hier der Vergleich zu den Leuten, die ohne Wenn und Aber oder gar gesundheitliche Prävention einfach so durch die Gegend sexeln?
Wenn das heraus kommt, dann sagt niemand etwas??? :fragezeichen:
 
@finalcut
unterschätze Kinder ned sie sind intelligenter als wir es ihnen zutrauen.
Man kann einem Kind die Wahrheit erklären, weil verheimlichen bringt nichts und dem Kind auch klarmachen das es ned klug ist das jedem zu erzählen.
 
@ homey: Ja, darüber sind sich die meisten der hier mitschreibenden ohnehin schon einig - die Frage lautet wohl eher: WANN ist ein Kind so weit, wie von dir beschrieben. Mit 5, 6, 7 Jahren wohl noch kaum, ist 12 das richtige Alter, 13, 14 :hmm: Wir schreiben das hier in der Theorie so leicht, in der Praxis sieht es wohl etwas komplizierter aus.

Genießer :winke:
 
Schau den Kindern ist es scheissegal was der Grund ist Hauptsache die haben wem zum mobben.
Da ist es wurscht welchen Beruf die Eltern haben, ob das Kind behindert ist oder ned,...bla bla bla solang es ein Schwächling ist und man selbst nicht betroffen ist machen alle mit.
 
Wenn es heraus kommt, dann sind es komischerweise zumeist die Freier, die hinter der vorgehaltenen Hand plaudern und die zuhause auf heile Welt spielen, aber insgeheim die professionellen Damen aufsuchen.

I weiß schon, daß die Leute scheinheilig und hinterfotzig sind - nur hilft auch diese Erkenntniss dem Kind nix.


Und davon abgesehen: Wo bitteschön bleibt dann hier der Vergleich zu den Leuten, die ohne Wenn und Aber oder gar gesundheitliche Prävention einfach so durch die Gegend sexeln?
Wenn das heraus kommt, dann sagt niemand etwas??? :fragezeichen:

Doch, das sind Volldeppen - allerdings hat das nichts mit dieser Diskussion zu tun.
 
....höre ich da eine Doppelmoral heraus?

naja, ich hab halt auch so meine bedürfnisse....
aber glaub mir, ich fühl' mich dabei eh nicht als held.

ich bin halt der meinung (das hab ich - glaub ich - auch schon mal in einem anderen thread gepostet), dass es g'scheiter ist, die dienste einer SW inanspruch zu nehmen, als sich eine 2.frau zuzulegen und dann im endeffekt die ganze familie den bach runter gehen zu lassen.
 
Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Frau, die in diesem Metier beruflich unterwegs ist, ihre Kunden mit dem Satz begrüßt:
"Nimm mich, ich bin alleinerziehend und kann das Geld brauchen."

nein, das nicht, aber da gibt's aber immer wieder inserate mit texten wie:
"Ich bin eine junge, alleinerziehende, sehr hübsche Mutti ..." das meinte ich.

diese meinung habe ich in einem anderen forum übrigens auch gegenüber einer konkret betroffenen dame vertreten.
 
Das ist eine sehr seltsame Diskussion. Jeder bringt ein einzelnes Beispiel, wie "es auch sein könnte" und sagt so ist es immer.

Der Job einer SW sagt nichts über sie als Menschen aus. Sie kann also eine wunderbare Mutter sein. Manchmal haben sie auch Beziehungen, dann haben die Kinder auch einen wunderbaren Vater. Oder auch nicht. Aber das unterscheidet sich in nichts von anderen Kindern/Familien.

Allerdings ist der Beruf der SW einer, den man bei uns wahrscheinlich nicht so einfach eingesteht. Das kann zu Problemen führen, muss nicht, kann. Mit Freunden der Kinder, mit der Schule, anderen Eltern, mit den Kindern. Es gibt Berufe, bei denen es dieses Problem so nicht gibt.

Die Diskussion dreht sich um die gesellschaftliche Wirklichkeit (kann eher problematisch sein) und unsere Wünsche (soll kein Problem sein).

Dann lasst uns dafür sorgen, dass unsere Wünsche wahr werden!

Anscheinend sind viele Arbeitgeber damit bevorurteilt, dass dieser Personenkreis wesentlich mehr Fehlzeiten aufweist, als andere. Das das völliger Nonsens ist, bekommen die einfach nicht in ihr Hirn!
Das ist kein Vorurteil, das ist Realität. Und solange die Zuständigkeit im Alltag bei einer Person allein - in der regel die Mutter - liegt, wird sich da auch nichts ändern: Krankheit, Läuse, Stunden, die ausfallen, Ferien, schulautonome Tage, ...., ich weiß als Vater und Arbeitgeber wovon ich rede.

Zumal ich davon überzeugt bin, dass Alleinerzieher oftmals sehr anständige und engagierte Mitarbeiter sind schon in der Hinsicht, dass sie ihren Job nicht verlieren wollen.
Das, und sie wissen, dass ein Job, der es ihnen erlaubt, das alles unter einen Hut zu bringen, sehr viel Wert ist.
 
Dann lasst uns dafür sorgen, dass unsere Wünsche wahr werden!

Einverstanden, allerdings ned auf dem Rücken der Kinder. Nach dem Motto " das macht sie hart" oder " da müssen sie durch", das bringt nämlich nix. Das versaut ihnen nur die Kindheit und am spotten ändert sich nichts. Auch ned in Generationen.
 
Einverstanden, allerdings ned auf dem Rücken der Kinder. Nach dem Motto " das macht sie hart" oder " da müssen sie durch", das bringt nämlich nix. Das versaut ihnen nur die Kindheit und am spotten ändert sich nichts. Auch ned in Generationen.

Ich würde es ihnen, solange sie Kinder sind, nicht sagen. Vor der Pubertät verstehen sie nichts vom Sex, in der Phase der Pubertät sollten sie sich nicht auch noch mit der Bedeutung von "paysex" im Geschlechtsleben beschäftigen müssen.

Ich würde es ihnen dann sagen, wenn ich sie als junge Erwachsene betrachten kann. Dann aber sehr ehrlich und auskunftsbereit.

Und die Jahre bis dahin würde ich dazu nutzen, sie tolerant und weltoffen zu erziehen...dann kann später nichts schief gehen....oder so.
 
Das ist kein Vorurteil, das ist Realität. Und solange die Zuständigkeit im Alltag bei einer Person allein - in der regel die Mutter - liegt, wird sich da auch nichts ändern: Krankheit, Läuse, Stunden, die ausfallen, Ferien, schulautonome Tage, ...., ich weiß als Vater und Arbeitgeber wovon ich rede.


Das, und sie wissen, dass ein Job, der es ihnen erlaubt, das alles unter einen Hut zu bringen, sehr viel Wert ist.

So ist es. Ein Arbeitgeber braucht schon sehr viel Weitsicht um Mütter einzustellen. Wenn das betriebliche Umfeld passt, wird man aber dafür mit motivierten, loyalen Mitarbeiterinnen belohnt.

Ich stell fast ausschliesslich Frauen ein und hab kaum höhere Fehlzeiten als bei den wenigen männlichen Angestellten, dafür aber Beschäftigte, auf die ich mich wirklich verlassen kann.

Natürlich kann man nicht verallgemeinern, aber eine SW, die sich bei mir bewirbt hätte schon mal einen Pluspunkt, da ich eine Frau erwarten kann, die im Leben steht, organisiert ist und oft auch die Empathie mitbringt, die ich in meinem Betrieb fordere.

LG
Bulsara
 
..........Natürlich kann man nicht verallgemeinern, aber eine SW, die sich bei mir bewirbt hätte schon mal einen Pluspunkt, da ich eine Frau erwarten kann, die im Leben steht, organisiert ist und oft auch die Empathie mitbringt, die ich in meinem Betrieb fordere.

LG
Bulsara

Warum sollte sie sich als sw bei Dir bewerben?
Du meinst wahrscheinlich nach ihrem Ausstieg aus dem horizontalem Gewerbe......aber das ist eine andere Geschichte.
 
So ist es. Ich hab auf die Diskussion Bezug genommen, in der es um SW und Kinder und die Chancen am Arbeitsmarkt ging. Und ich hatte schon Anfragen von SW, die aussteigen wollten. Da haben allerdings die Voraussetzungen nicht gepasst.
 
........ Das versaut ihnen nur die Kindheit und am spotten ändert sich nichts. Auch ned in Generationen.

Was allerdings bedeuten würde, dass die Erziehung in den meisten Fällen schief geht und überwiegend darin besteht alte Vorurteile weiterzugeben und intolerante Erwachsene zu produzieren.

Ich bin mir sicher, dass meine/unsere Kinder deswegen keine anderen Kinder verspotten würden, aber ich weiss auch, dass das bei den Freunden die sie mitbringen sehr oft anders ist.

Man müsste eben rigeros, von allen Seiten aus gegen dieses Spotten und Mobben mit Aufklärung und wenn das nicht hilft mit aller gebotenen Härte dagegen vorgehen.
Leider sind die Lehrer (zumindest an einer Schule unserer Töchter) sehr gute Beispiele für das Gegenteil.:evil:
 
Gehört zwar nicht so ganz ins Thema, aber was hhuepf eben anschnitt find ich gut. Kinder denen Werte vermittelt werden, neigen unter Garantie nicht dazu, zu mobben und zu lästern. Ich selber versuche meinen beiden Söhnen beizubringen, hinter die Fassade zu blicken, tja und das klappt ganz gut. Sie hinterfragen viele Dinge.

hhuepf Deine neue Sigi ist :daumen:
 
Das ist eine sehr seltsame Diskussion. Jeder bringt ein einzelnes Beispiel, wie "es auch sein könnte" und sagt so ist es immer.

Da kann ich Dir nicht zustimmen. Ich empfinde es eher als ein Zusammentragen verschiedener Erfahrungen, was diese Diskussionsecke für mich derzeit auch sehr interessant macht.

Allerdings ist der Beruf der SW einer, den man bei uns wahrscheinlich nicht so einfach eingesteht. Das kann zu Problemen führen, muss nicht, kann. Mit Freunden der Kinder, mit der Schule, anderen Eltern, mit den Kindern. Es gibt Berufe, bei denen es dieses Problem so nicht gibt.

Während meiner Schulzeit waren es Müllentsorger, die sehr stark durch den Kakao gezogen wurden. Glaube mir, die Kinder dieser Berufssparte hatten es wirklich nicht einfach; so auch meine damalige Freundin.

Und solange die Zuständigkeit im Alltag bei einer Person allein - in der regel die Mutter - liegt, wird sich da auch nichts ändern: Krankheit, Läuse, Stunden, die ausfallen, Ferien, schulautonome Tage, ...., ich weiß als Vater und Arbeitgeber wovon ich rede.

:hmm: Klingt jetzt eher wie ein Argument für den Beruf des SW - flexible Arbeitszeiten, Freizeit während des Schulganges etc.

Ich würde es ihnen, solange sie Kinder sind, nicht sagen. Vor der Pubertät verstehen sie nichts vom Sex, in der Phase der Pubertät sollten sie sich nicht auch noch mit der Bedeutung von "paysex" im Geschlechtsleben beschäftigen müssen.

Natürlich ist eine unbeschwerte Kindheit ein Segen, doch denke ich, dass es weitaus belastendere Problematiken gibt, als Paysex.
Dazu kommt, dass man in gewissen Städten z. B. in Deutschland, gar nicht darum kommt, den Kindern frühzeitig die Bedeutung eines SW zu erklären.

Ich würde es ihnen dann sagen, wenn ich sie als junge Erwachsene betrachten kann. Dann aber sehr ehrlich und auskunftsbereit.

Ich würde jeder SW raten, rechtzeitig das erarbeitete Geld zu sparen und den Ausstieg vorzubereiten...

Und die Jahre bis dahin würde ich dazu nutzen, sie tolerant und weltoffen zu erziehen...dann kann später nichts schief gehen....oder so.

Das sehe ich generell so - wir dürfen nicht vergessen, dass wir die Begleiter ins Leben der Kinder sind. Was wir ihnen vorleben, eignen sie sich größtenteils an. Prioritäten setzen, als Vorbild leben!

Warum sollte sie sich als sw bei Dir bewerben?
Du meinst wahrscheinlich nach ihrem Ausstieg aus dem horizontalem Gewerbe......aber das ist eine andere Geschichte.

Zumindest ein Förderer!
Ich denke auch, zumindest im Hinblick auf die vielen Anlaufstellen für SW, dass Arbeitgeber, die bereit sind Hilfestellung zum Wiedereinstieg in das reguläre Berufsleben zu geben, Stellenangebote dort hinterlegen könnten.

Gehört zwar nicht so ganz ins Thema, aber was hhuepf eben anschnitt find ich gut. Kinder denen Werte vermittelt werden, neigen unter Garantie nicht dazu, zu mobben und zu lästern. Ich selber versuche meinen beiden Söhnen beizubringen, hinter die Fassade zu blicken, tja und das klappt ganz gut. Sie hinterfragen viele Dinge.

:daumen: Wir können mit Sicherheit einen großen Beitrag zu leisten, den Kindern eben diese Werte zu vermitteln, doch leider sind wir auch zum Großteil auf die Außenwelt angewiesen, diese Werte zu festigen und die Anwendung derer, positiv anzuerkennen.
Bereits im Kindergarten und hernach, verstärkt in der Schule, werden Kinder wiederum geprägt.
 
Bereits im Kindergarten und hernach, verstärkt in der Schule, werden Kinder wiederum geprägt.

Die Kinder werden zuhause geprägt, bzw sollten dort geprägt werden.
Sie bereden das was sie im Kindergarten oder in der Schule erleben mit den Eltern. Als Elternteil hat man dann sehr viel Einfluss darauf, wie ein Kind das Erlebte einordnet oder verarbeitet.

Wenn ich mir teilweise die Kindergärtnerinnen oder oder die Lehrer ansehe, würde ich nicht wollen, dass alle diese Leute mein Kind prägen.

Meiner Meinung nach sind es dann nur die Lehrer, die ein Kind beeindrucken, die in irgendeiner Weise den Werten, die die Kinder durch die Erziehung ihrer Eltern vermittelt bekommen haben, entsprechen, und dann einen starken Einfluss auf die Kinder haben können.
 
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