Mütter als Sexworker

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Gast

(Gelöschter Account)
Hi @all :winke:

Grins... irgendwie habe ich heute einen sehr kreativen Tag. :mrgreen:
Also werf ich nochmal ein Thema in die Runde:

Was haltet ihr von Müttern, egal ob alleinerziehend oder nicht, die als Liebesdienerinnen oder Dominas arbeiten?
Findet ihr es eher verwerflich oder doch mutig?
Und würdest ihr raten, es dem Kind/den Kindern ehrlich zu sagen oder doch lieber zu verheimlichen?
Oder seid ihr der Auffassung, dass derartige Frauen nichts "wert" sind?

Ich würde mich über rege Beteiligung freuen. :bussal:
 
Hi @all :winke:

Grins... irgendwie habe ich heute einen sehr kreativen Tag. :mrgreen:
Also werf ich nochmal ein Thema in die Runde:

Was haltet ihr von Müttern, egal ob alleinerziehend oder nicht, die als Liebesdienerinnen oder Dominas arbeiten?
Findet ihr es eher verwerflich oder doch mutig?
Und würdest ihr raten, es dem Kind/den Kindern ehrlich zu sagen oder doch lieber zu verheimlichen?
Oder seid ihr der Auffassung, dass derartige Frauen nichts "wert" sind?

Ich würde mich über rege Beteiligung freuen. :bussal:

Da ich noch nie die Auffassung vertrat, dass SW nichts wert seien, trifft es für mich selbstverständlich auch nicht zu, wenn sie Mütter sind: Frau und Mutter sein gehört doch irgendwie zusammen.

Die Frage, ob das Kind/die Kinder vom "anrüchigen" Job der Mama wissen sollten, ist schwerer zu beanworten, in jedem Fall einmal altersabhängig: Kleinere Kinder auf keinen Fall, bei älteren hängt es wahrscheinlich vom Verhältnis zueinander ab, ob man sie mit "reinzieht". Sicher keine einfache Situation. Kann mir jedenfalls vorstellen, dass es das Schlimmste für ein Kind sein muss, von jemanden anderen zu erfahren, dass die Mutter eine "Hure" ist.

LG Genießer :winke:
 
Was haltet ihr von Müttern, egal ob alleinerziehend oder nicht, die als Liebesdienerinnen oder Dominas arbeiten?
Findet ihr es eher verwerflich oder doch mutig?


Verweflich finde ich es nicht und irgendwo finde ich auch, dass man es dem Kind schonend beibringen sollte. Was dann mit dem Kind passiert, wenn es älter ist und sich vor seinen Mitschülern rechtfertigen muss, steht auf einen anderen Blatt Papier. Da lässt sich lange darüber diskutieren und es hängt auch viel damit zusammen wie das Kind aufwächst, wie es sich charakterlich entwickelt usw. . Auf jeden Fall erfordert es eine gute, einfühlsame Mutter und eine Portion Glück, wenn es für das Kind gut ausgehen soll.
 
Was soll ich mir von ihnen denken? Das gleiche, was ich von jeder berufstätigen Frau denke, die Kinder hat: Bewunderung, weil sie alles unter einen Hut bringt. Ob Verkäuferin, Ärztin, Lehrerin, Beamtin oder SW ist doch völlig egal, eine SW wird doch nicht ob ihres Berufes zur schlechten Mutter.

Den Kindern sagen, ja auf alle Fälle, verheimlichen ist für beide Seiten schlecht.

Ich mag Menschen ob ihres Berufes nicht in einen Topf werfen, wenn ichs doch tue, dann in den, in dem die Personen zu finden sind, denen ich besondere Achtung zolle. Und Menschen gewinnen oder verlieren nicht an Wert durch ihren Beruf, jeder Mensch hat seinen "Wert" auch wenn er sich uns nicht immer gleich erschliesst.

LG
Bulsara
 
Was haltet ihr von Müttern, egal ob alleinerziehend oder nicht, die als Liebesdienerinnen oder Dominas arbeiten?

Von einer ganzen Gruppe kann ich schlecht eine Meinung haben. Darunter wirds gute wie auch schlechte Mütter geben. Was ist in diesen Fällen eigentlich mit den Vätern?

Findet ihr es eher verwerflich oder doch mutig?

Weder noch, es sollte ihre Berufung sein, wenn jemand seiner Berufung nachgeht ists zumeist weder verwerflich noch sonderlich mutig.

Und würdest ihr raten, es dem Kind/den Kindern ehrlich zu sagen oder doch lieber zu verheimlichen?

Verheimlichen wäre ganz schlecht, irgendwann wird das Kind das erfahren. Am besten ists wenn es das von den eigenen Eltern erfährt.

Oder seid ihr der Auffassung, dass derartige Frauen nichts "wert" sind?

Der Wert des Menschen (Frauen zählen da ja auch dazu) mache ich weder an seinem Beruf noch an seinem Einkommen fest.
Dominas können ausserhalb der Sexualität ja auch sehr nette Menschen sein. Vermutlich netter als andere, sie können sich ja immer anderweitig austoben.:mrgreen:


Ich würde mich über rege Beteiligung freuen. :bussal:

Dann freu dich mal.:mrgreen:
 
Also vor euch vier Herren ziehe ich ganz tief meinen Hut:!:

Ihr habt so tolle und auch tiefgehende Statements geschrieben, dass ihr meine Bewunderung auf jeden Fall inne habt.:daumen:

:winke: und :bussal:
 
Was soll ich mir von ihnen denken? Das gleiche, was ich von jeder berufstätigen Frau denke, die Kinder hat: Bewunderung, weil sie alles unter einen Hut bringt. Ob Verkäuferin, Ärztin, Lehrerin, Beamtin oder SW ist doch völlig egal, eine SW wird doch nicht ob ihres Berufes zur schlechten Mutter.

Den Kindern sagen, ja auf alle Fälle, verheimlichen ist für beide Seiten schlecht.

Ich mag Menschen ob ihres Berufes nicht in einen Topf werfen, wenn ichs doch tue, dann in den, in dem die Personen zu finden sind, denen ich besondere Achtung zolle. Und Menschen gewinnen oder verlieren nicht an Wert durch ihren Beruf, jeder Mensch hat seinen "Wert" auch wenn er sich uns nicht immer gleich erschliesst.

LG
Bulsara

@ Bulsara: Habe deine Wortmeldung wie immer gern gelesen und würde sie für mich auch so unterschreiben. Da der Beruf der Sexworkerinnen gesellschaftlich, naja - sagen wir einmal - nicht vorurteilsfrei anerkannt ist, wird das in der Praxis aber nicht immer alles so eitel Wonne sein. Stelle mir gerade das Gesicht der Kindergärtnerin vor, wenn Klein-Maxi auf ihre Frage "was macht denn die Mama beruflich" antwortet, dass sie im Puff jobt. Unsere Gesellschaft ist eben so und deshalb meinte ich, dass man Kinder, zumindest kleine, die noch nicht argumentieren können und sehr verletzlich sind, wohl besser da raushält.

Genießer :winke:
 
Da der Beruf der Sexworkerinnen gesellschaftlich, naja - sagen wir einmal - nicht vorurteilsfrei anerkannt ist, wird das in der Praxis aber nicht immer alles so eitel Wonne sein.

Es gibt aber noch sehr viele Berufe die auch gegen Vorurteilen zu kämpfen haben. Davor sollte man nicht kapitulieren.
Ausserdem gibts gegenüber diesen Frauen auch positive Vorurteile. Ich habe z.B. über das Verhalten ec. dieser Frauen, wenn sie mal im Krankenhaus auftauchen nur positives gehört.
Auch privat wüsste ich jetzt niemanden der sich gegenüber diesen Frauen grundsätzlich negativ äussern würde.

Stelle mir gerade das Gesicht der Kindergärtnerin vor, wenn Klein-Maxi auf ihre Frage "was macht denn die Mama beruflich" antwortet, dass sie im Puff jobt.

So müsste es das Kind ja nicht ausdrücken, ev wäre es auch in diesem alter zu früh ausführlich mit seinem Kind darüber zu reden.
Ausserdem war das Gesicht der Kindergärtnerin für mich noch nie ein Maßstab.:mrgreen:


Unsere Gesellschaft ist eben so und deshalb meinte ich, dass man Kinder, zumindest kleine, die noch nicht argumentieren können und sehr verletzlich sind, wohl besser da raushält.

Genießer :winke:

Teile unserer Gesellschaft sind so, da hast du leider recht, aber ich hoffe der größere Teil denkt anders, nur hört man die nicht so laut.
 
Und das ist leider der Haken an der ganzen Geschichte.

Richtig. Und deshalb bin ich der Überzeugung, dass man Kinder bis zu einem gewissen Alter da besser raushält. Ich wüsste schon, mir zu helfen, ein Kind könnte jedoch schwer darunter leiden bzw. daran zerbrechen. Ebenso natürlich auch, wenn er/sie es von anderswo erfährt - daher ist die Sache in der Praxis doch komplizierter, als wir in unserer (hoffentlich) vorurteilsfreien Welt meinen würden.

Genießer :winke:
 
Aber wenn wir schon bei den Haken sind, dann ist ja auch immer noch das Vorurteil in der Welt, dass Kinder von Alleinerziehenden größere Schwierigkeiten im Leben haben, als andere.

Und nochmal zum eigentlichen Thema:
Ich bin auch der Meinung, dass Offenheit dem Alter des Kindes entsprechend angebracht ist.
 
Aber wenn wir schon bei den Haken sind, dann ist ja auch immer noch das Vorurteil in der Welt, dass Kinder von Alleinerziehenden größere Schwierigkeiten im Leben haben, als andere.

Halte ich auch für ein Vorurteil. Wieviele Menschen sind unglücklich verheiratet und übertragen das dann auf ihre Kinder? Außerdem sind heutzutage Alleinerzieher und Patchwork-Familien eh schon an der Tagesordnung. Als Kind ist man ja heute schon ein Sonderling, wenn die ursprünglichen Eltern noch zusammen sind ;)
 
Teile unserer Gesellschaft sind so, da hast du leider recht, aber ich hoffe der größere Teil denkt anders, nur hört man die nicht so laut.
Das ist wohl das problem dabei. Finde es auch ganz und gar ned verwerflich. Sollte aber dann schon so offen sein und es den Kindern auch sagen
 
Aber wenn wir schon bei den Haken sind, dann ist ja auch immer noch das Vorurteil in der Welt, dass Kinder von Alleinerziehenden größere Schwierigkeiten im Leben haben, als andere.


Nach den Erfahrungen die ich mit meinen Kindern gemacht habe, was ich so in den Schulklassen meiner Kinder erlebe und in meinem persönlichen Umfeld sehe, haben viele der Kinder von Alleinerziehenden deutlich weniger Chancen.
In D haben die Kinder von Arbeitern und Angestellten ja schon deutlich weniger Chancen.:mauer:

Als erstes die Trennung der Eltern, oft schon ein Drama fürs Kind, danach häufig die Grabenkämpfe in die die Kinder meist mit einbezogen werden.
Wenn das nicht schon die Eltern machen, schaffens häufig die Großeltern.

Zwei haben für ein Kind mehr Zeit als einer allein.

Das Kind hat im dem Fall in dem es sich ungerecht behandelt fühlt einen 2. Ansprechpartner.

Zwei Elternteile können Erziehungsfragen miteinander bereden, 2 finden mehr Argumente, sehen mehr Aspekte als einer.

Ein Kind das in einer Zweierbeziehung aufwächst kann (muß aber nicht) alle diese Vorteile haben.


Ich kenne viele Alleinerziehende, die ihr Kind total verwöhnen, wohl um ihr Gewissen zu beruhigen.
 
Was haltet ihr von Müttern, ...die als Liebesdienerinnen oder Dominas arbeiten?
Das gleiche wie von jeder anderen Sexworkerin auch...

Findet ihr es eher verwerflich oder doch mutig?
weder noch

Und würdest ihr raten, es dem Kind/den Kindern ehrlich zu sagen ...?
Ich glaube das wäre nicht gut. Reden ist silber, Schweigen ist gold!

ich finde es aus der sicht der SW nicht verwerflich, sie sollte aber aus dem umstand, dass sie (alleinerziehende) mutter ist, keinen "verkaufsschmäh" machen.

moralisch wesentlich bedenklicher ist es doch, als konsument sex für geld zu haben und dann anschließend nach hause zu fahren und sich mit den lieben kleinen vor den fernseher zu kuscheln und teletubbies anzuschauen.
 

ich finde es aus der sicht der SW nicht verwerflich, sie sollte aber aus dem umstand, dass sie (alleinerziehende) mutter ist, keinen "verkaufsschmäh" machen.

moralisch wesentlich bedenklicher ist es doch, als konsument sex für geld zu haben und dann anschließend nach hause zu fahren und sich mit den lieben kleinen vor den fernseher zu kuscheln und teletubbies anzuschauen.

Deine Worte kann ich nicht nachvollziehen.

Was soll an der Tatsache, dass eine SW Mutter ist, verkaufsfördernd sein?

Moralisch bedenklich wäre es allenfalls seine Kinder wegen den Besuchen bei einer SW zu vernachlässigen, aber umgekehrt kann ich keinen Zusammenhang erkennen.

Du bist, wie ich deinen posts entnehme, eifriger Besucher bei SWs, höre ich da eine Doppelmoral heraus?
 
Weil - wie so oft - die wirklich wichtigen Sachen schon gesagt wurden (bulsara, hhuepf, geniesser) bleibt mir nur eines nachzutragen:

moralisch wesentlich bedenklicher ist es doch [...] teletubbies anzuschauen.[/COLOR]
Ja, Langschwanz, das ist es.
 
Hallo FlicFlac,

Hast wieder einmal mit dem schärferen Auge gelesen. Du kommst spät, dafür umso treffsicherer!

LG
Bulsara
 
ich finde es aus der sicht der SW nicht verwerflich, sie sollte aber aus dem umstand, dass sie (alleinerziehende) mutter ist, keinen "verkaufsschmäh" machen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass eine Frau, die in diesem Metier beruflich unterwegs ist, ihre Kunden mit dem Satz begrüßt:
"Nimm mich, ich bin alleinerziehend und kann das Geld brauchen."
Wer wirklich darauf angewiesen ist, auf diese Weise Geld zu verdienen, macht es bestimmt nicht, um sich Luxusgüter anzuschaffen, sondern das Kind und sich zu versorgen.

Andererseits hoffe ich natürlich, dass es keine Damen gibt, die vorgaukeln alleinerziehend zu sein, um mehr Kunden zu bekommen oder Trinkgeld zu erheischen.

moralisch wesentlich bedenklicher ist es doch, als konsument sex für geld zu haben und dann anschließend nach hause zu fahren und sich mit den lieben kleinen vor den fernseher zu kuscheln und teletubbies anzuschauen.

:hmm: Ich finde es relativ ehrlich, für gewisse Bedürfnisse - vor denen die Ehefrau streikt - eine professionelle Dame aufzusuchen. Und vor allem: Mit den Kindern zu kuscheln finde ich einfach unbezahlbar.

:mrgreen: Für alles andere gibt es E...card. :mrgreen:
 
Sorry... ich weiß, das ist Off Topic...
Ich bitte um Nachsicht bei den Mods... :engel:

Nach den Erfahrungen die ich mit meinen Kindern gemacht habe, was ich so in den Schulklassen meiner Kinder erlebe und in meinem persönlichen Umfeld sehe, haben viele der Kinder von Alleinerziehenden deutlich weniger Chancen.

Kann ich nicht nachvollziehen. Aus welchen Gründen denn?

In D haben die Kinder von Arbeitern und Angestellten ja schon deutlich weniger Chancen.:mauer:

Aus eigener Erfahrung kann ich dazu sagen, dass es immer darauf ankommt, in welchem Umfeld die Kinder aufwachsen. Sind sie viel auf sich allein gestellt, was in Luxushaushalten weit mehr vorkommt, ist die Möglichkeit des Abrutschens in "ungesunde Kreise" weitaus höher, was den weiteren Lebensweg beeinflusst.

Als erstes die Trennung der Eltern, oft schon ein Drama fürs Kind, danach häufig die Grabenkämpfe in die die Kinder meist mit einbezogen werden.
Wenn das nicht schon die Eltern machen, schaffens häufig die Großeltern.

En gros hast Du Recht, jedoch gibt es auch Alleinerziehende von der Schwangerschaft an.

Zwei haben für ein Kind mehr Zeit als einer allein.
Nicht, wenn beide berufstätig sind und die Großeltern mit einspringen.

Das Kind hat im dem Fall in dem es sich ungerecht behandelt fühlt einen 2. Ansprechpartner.

Schlimm genug, wenn die Kommunikation so wenig gegeben ist, dass man nicht sofort über alles sprechen kann - in Ruhe und mit Verständnis. Im übrigen klingt das eher nach "böse Mama, guter Papa" oder umgekehrt.

Zwei Elternteile können Erziehungsfragen miteinander bereden, 2 finden mehr Argumente, sehen mehr Aspekte als einer.

Zwei können ebenso viel verkehrt machen, wie einer. Gib 10 Leuten eine Frage und Du erhältst 10 verschiedene Antworten.

Ein Kind das in einer Zweierbeziehung aufwächst kann (muß aber nicht) alle diese Vorteile haben.

Dem möchte ich hinzufügen:
Ein Kind eines Alleinerziehers kann ebenfalls all diese Vorteile haben - wenn man sich der Aufgabe wirklich stellt, ein Kind ins Leben zu führen.

Ich kenne viele Alleinerziehende, die ihr Kind total verwöhnen, wohl um ihr Gewissen zu beruhigen.

:hmm: Wo treibst Du Dich nur herum... ;)
:mrgreen:
 
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