Mit dem Alter wird alles egal?

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Mit großem Interesse habe ich jetzt diese Beiträge mitgelesen und als 57j Mann kann ich dazu nur sagen, nicht die Quantität sondern die Qualität wird mit dem zunehmenden Alter bevorzugt. Das persönliche Aussehen sollte man(n) niemals vernachlässigen, den ich finde man(n) fühlt sich einfach wohler wenn man(n) sich pflegt. Dadurch wirkt man(n) auf andere Personen freundlicher und interessanter.
 
Ich kann nicht von mir behaupten, dass mir mit fortschreitendem Alter mein Aussehen oder das meines Gegenübers egal ist. Was aber nicht heißt, dass ich mich übermäßig pimpe mit Schminke etc., sondern dass ich einfach ein gepflegtes, adrettes Erscheinungsbild - sei es bezüglich Kleidung, Haare usw. - habe. Und das erwarte ich mir in gewisser Weise auch von meinem Gegenüber.
 
Mit Entsetzen(1) stelle ich fest, dass mit fortschreitendem Alter mir die Fassade/ Aussenansicht von mir selbst als auch meinen jeweiligen Gegenüber komplett egal(2) ist.

1) Schade, dass du darüber entsetzt bist.

Ich bin 43 und bin sehr glücklich darüber, dass ich in den letzten 20 Jahren sowohl mein 2) Selbst- als auch mein Fremdbild verändert hat.

Mit zunehmenden Alter festigt sich auch die Persönlichkeit. Dass, was wir als junger Mensch als "schön" definieren, verliert einfach im gereiften Alter an Bedeutung. Prioritäten verändern sich, Äußerlichkeiten schwinden ohnehin. Gerade das ist auch das Interessante, denn das, was ich als junges Teenagermädel geil und erotisch fand (Axel Rose und Bon Jovi), würde mich jetzt nicht reizen. Dass, was ich jetzt erotisch finde (Bart, Brusthaar, Bäuchlein, Glatze etc), hätte mich als Teenager nicht mal ein bissl gereizt. Je mehr Menschen man kennenlernt, um so vielfältiger wird das Geschmacksspektrum.

Geschmäcker ändern sich einfach mit der Zeit.
 
1) Schade, dass du darüber entsetzt bist.

Ich bin 43 und bin sehr glücklich darüber, dass ich in den letzten 20 Jahren sowohl mein 2) Selbst- als auch mein Fremdbild verändert hat.

Mit zunehmenden Alter festigt sich auch die Persönlichkeit. Dass, was wir als junger Mensch als "schön" definieren, verliert einfach im gereiften Alter an Bedeutung. Prioritäten verändern sich, Äußerlichkeiten schwinden ohnehin. Gerade das ist auch das Interessante, denn das, was ich als junges Teenagermädel geil und erotisch fand (Axel Rose und Bon Jovi), würde mich jetzt nicht reizen. Dass, was ich jetzt erotisch finde (Bart, Brusthaar, Bäuchlein, Glatze etc), hätte mich als Teenager nicht mal ein bissl gereizt. Je mehr Menschen man kennenlernt, um so vielfältiger wird das Geschmacksspektrum.

Geschmäcker ändern sich einfach mit der Zeit.

Auch für mich war es undenkbar, eine Frau mit Bäuchlein oder einigen Kilo´s zuviel ging gar nicht. Heute finde ich es sehr erotisch wenn eine Frau einen kurvigen Körper hat und sich dessen auch bewußt ist.
 
Ich finde, bei allem was man(n) tut, sollte der Genuß im Vordergrund stehen und nichts kann man(n) besser genießen als einen gepflegten Menschen
 
Wir sind vom Leben gezeichnet
In den buntesten Farben
Und wir tragen sie mit Stolz
Unsere Wunden und Narben
Wir sind vom Leben gezeichnet
Mit Dreck und mit Schmutz
Doch es glänzt wie Perlmut
Wir sind so schön kaputt
(So schön kaputt)


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Das ganze Leben ist bzw. sollte eine einzige Entwicklung sein. Und zwar in die Richtung herauszufinden wer man wirklich ist, was einem gut tut und unterlässt was einem nicht gut tut. Ganz egal, ob es sich um den Job, die Beziehung usw handelt. Es gibt Menschen, denen halt Veränderungen Angst machen und sich einfach in einer gewissen Routine wohler fühlen. Ich persönlich habe mich im letzten Jahr sehr verändert, mein ganzes Leben quasi umgekrempelt. War und bin noch immer mit mir selbst beschäftigt. Von außen macht es den Anschein, als ob mir alles wurscht ist, ich sehe das aber einfach als Abgrenzung zu Themen oder Dingen, die ich nicht ändern kann. Ich ruhe in meiner Mitte und wirke oftmals unnahbar. Menschen, die mich aber näher kennen, wissen aber sehr wohl, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

Somit kann ich die Hypothese oder Erfahrung des TE teilen, wobei ich für mich das nicht auf Äußerlichkeiten reduzieren möchte. Es ist wie es ist und ich bin der ich bin. Und das finde ich sehr schön.
 
Mit großem Interesse habe ich jetzt diese Beiträge mitgelesen und als 57j Mann kann ich dazu nur sagen, nicht die Quantität sondern die Qualität wird mit dem zunehmenden Alter bevorzugt. Das persönliche Aussehen sollte man(n) niemals vernachlässigen, den ich finde man(n) fühlt sich einfach wohler wenn man(n) sich pflegt. Dadurch wirkt man(n) auf andere Personen freundlicher und interessanter.
Jösssas, zehneinhalb Jahre registriert, zehneinhalb Jahre minus 1 Tag nix und heute gleich 3 Beiträge. :D
 
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