Mehr Rechte für Sexarbeiterinnen ... !!!

naja, wird das Mäderl halt schreiben:

Dienstag, 2. 6. 2009
2 x schnelle Nummer je 50.-€ total 100.- €
1 x Fullservice 100.- €

Gesamter Tages (oder Nacht) - Umsatz 200 €

Steuermindernde Ausgaben: Lippenstift, nahtlose Strümpfe, Kondome ....

wer kann´s kontrollieren?

Natürlich ist es nicht ganz einfach. Aber das ist für das Finanzamt nix Neues: Kontrollmitteilungen im Rahmen von Prüfungen bei Studiobetreibern, Abgleich des Vermögenszuwachs mit den Einnahmen, Einträge im Ef :mrgreen:, etc.. Schlussendlich ist bei den meisten SW nicht das grosse Geld zu holen, ihre Einkünfte werden in der Regel überschätzt und das Kleinreden von Umsätzen gegenüber dem Finanzamt ist weitverbreiteter Usus und ein ewiger Wettstreit Steuerpflichtiger - Abgabebehörde. ;)
 
Ich bin für weniger Rechte/Pflichten für Prostituierte...

Dafür steuerbefreites Einkommen bis 5000 für registrierte Prostituierte.
 
Kontrollmitteilungen im Rahmen von Prüfungen bei Studiobetreibern,

Ich bin kein "Insider" der österreichischen Szene ...... arbeitet die Mehrzahl der Mädchen in Studios? Meine Skepsis bezüglich Einkommenswahrheit bezog sich auf den Strassenstrich. Angeblich haben die dort tätigen Schwarzafrikanerinnen meist einen "Deckel" ... Zweifel betreffend der Steuerleistung sind da angebracht.

Dienstag in der Strassenbahn las ich folgende Meldung ("HEUTE"):

Die Grünen fordern AMS - Untertützungsprogramme für Prostituierte, u. a. das Recht auf kostenlose Weiterbildung. Und Migrantinnen sollen nach erfolgtem Ausstieg eine Aufenthaltsbewilligung erhalten.

Dabei ist der Fasching schon lange zu Ende. Bevor wieder einer von der G...M.... Fraktion dagegen postet: Das wäre sozusagen ein neuer und offiziell gestatteter Weg für Einwanderinnen. Illegal ins Land, um Asyl ansuchen und in der Wartezeit auf den Strich gehen. Dann aus dem Gewerbe aussteigen und Aufenthaltsbewilligung abholen.

Wen wundert es eigentlich noch, dass der HC so grossen Zulauf hat ?? :mauer:
 
Ich bin kein "Insider" der österreichischen Szene ...... arbeitet die Mehrzahl der Mädchen in Studios? Meine Skepsis bezüglich Einkommenswahrheit bezog sich auf den Strassenstrich. Angeblich haben die dort tätigen Schwarzafrikanerinnen meist einen "Deckel" ... Zweifel betreffend der Steuerleistung sind da angebracht.

Kontrollmitteilungen gibts nicht nur von Studiobetreibern.

Bei Schwarzafrikanerinnen wird steuermässig nicht viel zu holen sein. Eher geringere Umsätze, mangelnde Exekutierbarkeit einer Steuerschuld aufgrund von wechselnden/nicht dauerhaftem Wohnort und Vermögenslosigkeit und eine prinzipielle Möglichkeit der steuerlichen Geltendmachung hoher aussergewöhnlicher Belastungen.
 
....Dabei ist der Fasching schon lange zu Ende. Bevor wieder einer von der G...M.... Fraktion dagegen postet: Das wäre sozusagen ein neuer und offiziell gestatteter Weg für Einwanderinnen. Illegal ins Land, um Asyl ansuchen und in der Wartezeit auf den Strich gehen. Dann aus dem Gewerbe aussteigen und Aufenthaltsbewilligung abholen....

Schau Gogolores:

Asylanten dürfen hochoffiziell die Zeit bis zu ihrem Asylbescheid als Prostituierte verbringen. Das ist Fakt. Eine unselbsständige Arbeit dürfen sie hingegen nicht ausüben.
Nicht nur die Gutmenschenfraktion fragt sich: "Warum dürfen die eigentlich auf den Strich gehen, aber nicht normal arbeiten?" :hmm:

Und die Arbeitserlaubnis, die die gutmenschigen Grünen für Asylanten fordern, erstreckt sich natürlich auf die Zeit bis zur rechtswirksamen Antragserledigung.
Was ist daran schlimm und warum sollte man deswegen Strache wählen?
 
Illegal ins Land, um Asyl ansuchen und in der Wartezeit auf den Strich gehen. Dann aus dem Gewerbe aussteigen und Aufenthaltsbewilligung abholen.
Da geht es nicht um Asylwerberinnen. Es geht darum, dass ausstiegswillige Ausländerinnen nicht gezwungen sein sollen weiterhin der Prostitution nachzugehen, um ihr regelmäßiges Erwerbseinkommen und damit die Aufenthaltsberechtigung nicht zu verlieren.

Meldung in "Heute": http://www.heute.at/news/oesterreich/wien/Monika-Vana-Prostituierte-Hurentag;art931,46450#47538
Presseaussendung der Wiener Grünen: http://politikportal.at/presseaussendung.php?schluessel=OTS_20090601_OTS0006
 
... wie ihr schreibt, dann war die Meldung in der HEUTE - Postille zumindest irreführend. Was ich aber nicht glaube .... denn auch in dem von dir geposteten Link steht:

Und: Migrantinnen müssten nach dem Ausstieg legal im Land bleiben dürfen.

Das verstehe ich eben so, dass sie nach dem Ausstieg ganz legal eine Aufenthaltsbewilligung erhalten.

Zu den anderen Punkten: Dass für erbrachte Leistungen Anspruch auf das vereinbarte Honorar besteht, das steht für mich sowieso ausser Frage. Wie gesagt, ich bin kein Insider in den Gepflogenheiten des Wiener Rotlichts. Aber ich denke, da ist sowieso Vorauszahlung üblich und den einschlägigen Unterforen entnehme ich, dass sich eher die Kunden über nicht oder "lieblos" erbrachte Leistungen beklagen. In Thailand ist das völlig anders. Der Kunde drückt dem Mädchen das Geld nicht direkt in die Hand (das wäre für sie ein Gesichtsverlust), sondern steckt es in die Handtasche des Mädchens. Und da gibts natürlich auch Sparefrohs :mauer: ...... meine Meinung zu solchen Ungusteln hab ich ausreichend oft kundgetan.

Und dann heisst es in der Aussendung der Grünen: Es gibt für SexarbeiterInnen jede Menge Pflichten, aber keine Rechte: Zwangsuntersuchungen, polizeiliche Meldepflicht, unnachvollziehbare zeitliche und örtliche Beschränkungen. Vana: "Diese Bestimmungen sind anachronistisch und von Doppelmoral getragen."

Das ist für mich völlig unverständlich .... Warum sollen Gesundheitskontrollen nicht vorgeschrieben sein?:mauer: Derartige Verpflichtungen zu "Zwangsuntersuchungen" bestehen auch für andere Berufsgruppen.

Warum keine polizeiliche Meldepflicht?

Und zu den zeitlichen oder örtlichen Beschränkungen? Bei solchen Forderungen kann man wirklich nur an den Fasching denken. Oder soll Prostitution künftig auch vor Kirchen und Kindergärten stattfinden??
 
Das ist für mich völlig unverständlich .... Warum sollen Gesundheitskontrollen nicht vorgeschrieben sein?:mauer: Derartige Verpflichtungen zu "Zwangsuntersuchungen" bestehen auch für andere Berufsgruppen.

ja, sagt ja eh keiner was dagegen - nur haben Prostituierte eben wirklich viele Pflichten (die zum Teil, wie die Gesundheitskontrollen, sinnvoll sind und zum Teil nicht) und kaum Rechte, das wird hier - meiner Meinung nach zu Recht - kritisiert.

Warum keine polizeiliche Meldepflicht?

Wozu soll die gut sein, außer den Frauen durch die Blume mitzuteilen: Hört mal, in anderen Ländern oder früheren Zeiten wäre das, was ihr hier macht, kriminell, aber wir sind so nett und dulden das, wenn ihr euch freiwillig meldet ...

Und zu den zeitlichen oder örtlichen Beschränkungen? Bei solchen Forderungen kann man wirklich nur an den Fasching denken. Oder soll Prostitution künftig auch vor Kirchen und Kindergärten stattfinden??

Und was ist falsch daran, wenn sich neben einem Kindergarten ein Studio befindet, wo man von außen überhaupt nicht mitkriegt, was drinnen passiert - nur dass man eben weiß, um Gottes Willen, das ist ein Puff, Skandal, Kinder, schaut euch ja nicht diese zugehängten Fenster an, dahinter lauert das Böse.
 
Und was ist falsch daran, wenn neben der Kirche kein Puff sein darf? Ob mit oder ohne zugehängten Fenstern. Die Welt wird deswegen nicht untergehen. und die Prostituierten werden andere Orte des Gelderwerbs finden. Eher kommt es mir vor, als ob die linksprogressiven Grünen der Kirche wieder eins auswischen wollen.

Zur Meldepflicht: die wird wohl mit der verpflichtenden Untersuchung zusammenhängen.

Dann noch zur beruflichen Weiterbildung ...... ich hab im Laufe meines Lebens sehr viel Weiterbildung betrieben. Zu einem erheblichen Teil auf meine eigenen (und nicht geringen) Kosten. Direkt auf den aktuellen Job bezogene Weiterbildung (z. B. Q-Mangement) auf ausdrücklichen Wunsch des Dienstgebers hat der Dienstgeber bezahlt. Aber in der Freizeit dafür lernen, das habe ich ohne Überstundenvergütung gemacht.

Ernsthaft betriebene Weiterbildung hat eben auch mit persönlichem Engagement (Lernen bis in die Nacht) zu tun. Zweifel sind angebracht, dass die "Girls of easy living" dieses Engagement mitbringen. Und offenbar gehört es zu den wichtigsten Aktivitäten der Grünen, ohne viel Nachdenken immer neue Staatsausgaben zu fordern.
 
Das ist für mich völlig unverständlich .... Warum sollen Gesundheitskontrollen nicht vorgeschrieben sein?:mauer: Derartige Verpflichtungen zu "Zwangsuntersuchungen" bestehen auch für andere Berufsgruppen....

Das ist schon vernünftig, nur dass sie sich alle (Laut Wiener Landesgesetz) an einem bestimmten Tag in der Woche, an einem bestimmten Ort einfinden müssen, und nicht die freie Arztwahl für die vorgeschriebenen Untersuchungen haben, ist mMn nicht zeitgemäß.

Erwähnen möchte ich aber auch, dass ich von den Frauen immer wieder hörte, dass die dort arbeitenden Ärztinnen und Laborangestellten durchwegs nett und freundlich mit den Prostituierten umgehen.

Warum keine polizeiliche Meldepflicht?

Weil man die Kontrollkarte, in denen die Untersuchungen eingetragen werden, auch wie jeden anderen Gewerbeschein behandeln könnte. Für die Finanz macht es keinen Unterschied, und die Polizei hätte eine Verwaltungsaufgabe weniger.
 
Weil man die Kontrollkarte, in denen die Untersuchungen eingetragen werden, auch wie jeden anderen Gewerbeschein behandeln könnte. Für die Finanz macht es keinen Unterschied, und die Polizei hätte eine Verwaltungsaufgabe weniger.

Und als wichtiger Punkt: In keiner polizeilichen Datei aufzuscheinen mit der Ungewissheit, ob diese Daten nicht in ferner (oder auch naher) Zukunft nachteilig für die registrierte Person verwendet werden.
 
Und was ist falsch daran, wenn neben der Kirche kein Puff sein darf? Ob mit oder ohne zugehängten Fenstern. Die Welt wird deswegen nicht untergehen.

Tja, das ist aber in einem freien Land der falsche Ansatz. Grundsätzlich gilt allgemeine Freizügigkeit, für Verbote muss es einen guten Grund geben. Nicht derjenige, der etwas tun will, muss das rechtfertigen, sondern derjenige, der es verbieten will.

Eher kommt es mir vor, als ob die linksprogressiven Grünen der Kirche wieder eins auswischen wollen.

Oh je, "linksprogressive Grüne", klingt sehr nach einem gut gepflegten langjährigen Feindbild :confused:

Zur Meldepflicht: die wird wohl mit der verpflichtenden Untersuchung zusammenhängen.

Naja, ein Koch hat auch verpflichtende Gesundheitsuntersuchungen und muss sich aber wohl kaum bei der Polizei als Koch registrieren lassen.
 
....Naja, ein Koch hat auch verpflichtende Gesundheitsuntersuchungen und muss sich aber wohl kaum bei der Polizei als Koch registrieren lassen.

Nein, vorgeschriebene Untersuchungen auf TBC und Salmonellenauscheidungen für Angestellte im Gastgewerbe wurden schon vor einigen Jahren abgeschafft.

Btw: In Deutschland gibt es keine verpflichtende Untersuchung für SWs.

Zum Thema: Sperrzonen: Das Gesetz unterscheidet nicht zwischen Straßenstrich, Studios, Saunaclubs, etc... Prostitution ist Prostitution ist Prostitution.

Und zum Einwurf, dass die Grünen der Kirche eins auswischen wollen: Die Sperrzone gilt auch rund um Kasernen.....vielleicht wollen sie gar den Soldaten was Gutes tun? ;)

Im Umkreis von Schulen sollte mMn die Sperrzone jedenfalls bestehen bleiben. Ich habe zu den Paysexkunden nicht so viel Vertrauen, als dass ich sicher bin, dass sie nicht frühreife 14 Jährige auf der Straße anquatschen würden. Nach dem Motto: Fragen kostet nix....
 
Und wo steht das geschrieben ?

http://de.wikipedia.org/wiki/Menschenrechte --> Allgemeine Handlungsfreiheit

Dir hat auch niemand ausdrücklich erlaubt, am Computer zu sitzen, ins Erotikforum zu schreiben oder auch nur zu atmen :mrgreen:

@ purice: danke für die Info bezüglich Gastronomie - ich musste vor 10 Jahren als Zivi noch so eine Untersuchung machen, obwohl ich nur einmal pro Woche eine Küche putzen sollte ...
 
... wie ihr schreibt, dann war die Meldung in der HEUTE - Postille zumindest irreführend. Was ich aber nicht glaube .... denn auch in dem von dir geposteten Link steht:

Und: Migrantinnen müssten nach dem Ausstieg legal im Land bleiben dürfen.

Das verstehe ich eben so, dass sie nach dem Ausstieg ganz legal eine Aufenthaltsbewilligung erhalten.
Ja, das stimmt auch. Besser trifft es aber die umgekehrte Formulierung: Durch den Ausstieg sollen sie nicht die Aufenthaltsbewilligung verlieren.
Dass für erbrachte Leistungen Anspruch auf das vereinbarte Honorar besteht, das steht für mich sowieso ausser Frage.
Da Verträge über sexuelle Handlungen sittenwidrig und daher nichtig sind, gibt es im rechtlichen Sinn kein vereinbartes Honorar. Die Vereinbarung ist rechtlich nichtig.
Das ist für mich völlig unverständlich .... Warum sollen Gesundheitskontrollen nicht vorgeschrieben sein?:mauer: Derartige Verpflichtungen zu "Zwangsuntersuchungen" bestehen auch für andere Berufsgruppen.

Warum keine polizeiliche Meldepflicht?
Kritisiert wird:
- dass es sich um eine polizeiliche Meldepflicht handelt und nicht etwa um die Anmeldung bei einer Gewerbebehörde.
- dass die Untersuchung amtsärztlich durchgeführt werden muss und dass die Untersuchung beim STD-Labor auf Grund von Personalmangel mühsam ist. (Stundenlage Wartezeiten.)

Oder soll Prostitution künftig auch vor Kirchen und Kindergärten stattfinden??
Natürlich soll es keinen Straßenstrich unmittelbar vor Kirchen oder Kindergärten geben. Der 150-Meter-Radius um solche Schutzobjekte für jede Form der Prostitution und andere per Verordnung festgelegte Verbotszonen sind aber wenig zweckmäßig. Zum Beispiel Kindergärten: In 150 Meter Umkreis Luftlinie darf Prostitution nicht ausgeübt werden, aber in unmittelbarer Nähe zu Wohnhäusern, in denen Familien mit Kindern leben, ist Prostitution erlaubt.

Fortbildungskurse:
Wenn jemand einen guten Job hat und sich fortbildung will, um sich beruflich noch weiter zu verbessern, dann kann er diese Investition in seine Karriere selbst tragen. Wahrscheinlich wird er dabei vom Arbeitgeber unterstützt oder es gibt sogar öffentliche Zuschüsse. Zumindet kann er es von der Steuer absetzen.
Wenn es aber bei Menschen überhaupt an der Ausbildung mangelt und sie daher auf dem Arbeitsmarkt kaum unterzubringen sind, ist es arbeitsmarktpolitisch sinnvoll, diesen Menschen eine Ausbildung zu ermöglichen, nicht nur bei Prostituierten.
Zweifel sind angebracht, dass die "Girls of easy living" dieses Engagement mitbringen.
Allein die Bezeichnung drückt schon aus, wie sehr Dein Bild von Prostituierten von Klischees geprägt ist. Das Angebot, den Ausstieg durch Fortbildungsmaßnahmen zu erleichtern, richtet sich an jene, die aussteigen wollen. "Girls of easy living" werden davon sowieso keinen Gebrauch machen.
Im Umkreis von Schulen sollte mMn die Sperrzone jedenfalls bestehen bleiben. Ich habe zu den Paysexkunden nicht so viel Vertrauen, als dass ich sicher bin, dass sie nicht frühreife 14 Jährige auf der Straße anquatschen würden. Nach dem Motto: Fragen kostet nix....
Dass diese Gefahr ausgerechnet bei Pay-Sex-Kunden besteht und dass eine Schutzzone das verhindern könnte, halte ich für eine komische Annahme. Tagsüber Straßenstrich direkt vor der Schule muss natürlich nicht unbedingt sein. Aber die Vorstellung, dass Kunden, die mit hochgeschlagenem Mantelkragen bei einem Hostessenstudio anläuten, sich auch an vorbeikommende Schülerinnen heranmachen könnten, kommt mir nicht plausibel vor. Menschen die Prostituierte aufsuchen, sind im allgemeinen keine hemmungslosen, notgeilen Perversen.

für Verbote muss es einen guten Grund
Was ein guter Grund ist, muss aber nicht von allen gleich gesehen werden. Gesetz müssen nicht gerechtfertigt werden in dem Sinn, dass die Rechtfertigung für alle einsichtig ist. Bei vielen gesetzlichen Bestimmung ist die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit umstritten.
 
......Dass diese Gefahr ausgerechnet bei Pay-Sex-Kunden besteht und dass eine Schutzzone das verhindern könnte, halte ich für eine komische Annahme. Tagsüber Straßenstrich direkt vor der Schule muss natürlich nicht unbedingt sein. Aber die Vorstellung, dass Kunden, die mit hochgeschlagenem Mantelkragen bei einem Hostessenstudio anläuten, sich auch an vorbeikommende Schülerinnen heranmachen könnten, kommt mir nicht plausibel vor. Menschen die Prostituierte aufsuchen, sind im allgemeinen keine hemmungslosen, notgeilen Perversen.

Ich meinte den Straßenstrich. Das Gesetz unterscheidet eben nicht zwischen den Formen der Prostitution, und es soll schon vorgekommen sein, dass Schülerinnen im Stuwerviertel oder auf der ÄMH von Freiern begutachtet und auch angesprochen wurden.
D.h. beileibe nicht das alle Straßenstrichkunden so handeln. Eh kloar. Wieviele es sind entzieht sich meiner Kenntnis und ich kann es auch nicht seriös einschätzen.
 
Ich meinte den Straßenstrich. Das Gesetz unterscheidet eben nicht zwischen den Formen der Prostitution, und es soll schon vorgekommen sein, dass Schülerinnen im Stuwerviertel oder auf der ÄMH von Freiern begutachtet und auch angesprochen wurden.
Das kommt daher, dass der Straßenstrich dort nicht erlaubt ist und vor allem im Stuwerviertel die Prostituierten nicht durch typische "Berufskleidung" oder eindeutiges Verhalten leicht von anderen Frauen unterscheidbar sind. Die Freier bekommen bei ihrer verzweifelten Suche nach Prostituierten einen Tunnelblick und sehen irgendwann in jeder Frau eine mögliche Prostituierte.
Wenn es die Freier auf Schulmädchen oder Hausfrauen abgesehen hätten, müssten sie sie nicht ausgerechnet im Stuwerviertel suchen. Die gäbe es ja überall.
 
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