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Gast
(Gelöschter Account)
Die Rollen von Geschlechtern wurden nicht erfunden, sondern sie werden vererbt durch Gesellschaft, Tradition und Religion. Und wir müssen Gender und Sex unterscheiden. Gender wird als Gesellschaftliches Geschlecht definiert und Sex (im Englischen) als biologische, also - angeborenes - Geschlecht sehen. Menschen, die sich sowohl biologisch, als auch gesellschaftlich sich mit ihrem Geschlecht identifizieren, werden Cis genannt.
Aber das gesellschaftliche Geschlecht ist eben NICHT ans biologische Geschlecht gebunden. Somit gibt es mittlerweile sehr viele und feine Unterschiede, die selbst ich nicht ganz verstehe, weil ich mich damit zu wenig beschäftige - was ich aber nachholen werde.
Was als männlich/weiblich definiert wird, wird dir jede Generation eine andere Antwort geben. Wenn ich an die Generation meiner Eltern denke, so war es männlich mit dem Lohn/Gehalt für die Familie zu sorgen, somit einen gewissen finanziellen Wohlstand zu kreieren. Ein Mann war smart, klug, ehrgeizig, stark, resilient, emotional distanziert, aggressiv, bevormundend. Das war das Bild vom Mann bis in den 80er.
Erst in den letzten 35 Jahren hat sich auch das Bild des Mannes gewandelt. Er darf nun auch gefühlvoll, sorgsam, liebevoll, schwach, sich kümmernd, emotional zugänglich, nachgiebig etc. sein. Sprich, man erlaubte ihm die klassisch weiblichen Eigenschaften anzunehmen ...
Heute, im Jahre 2022 haben wir aber eine starke Diskrepanz zwischen dem Männlichkeitsbild der 1950er und 2020er. Daher sprechen wir oft von toxischer Männlichkeit, also ein übertriebenes, krankhaftes Verhalten von "typisch männlichen" Attributen, die sich oft in Aggression, Frustration und in Gewalt äußert. Wie sowas enden kann, durften wir in den letzten Jahren miterleben.
Wie können sich Männer also aus den Klauen der toxischen Männlichkeit befreien? Da gibts einige interessante Ansätze. Hier spielen Mütter mitunter eine entscheidende Rolle. Denn sie sind die ersten Bezugspersonen der Buben und sie können bereits im frühkindlichen Bereich einen anderen Umgang mit dem Geschlecht lehren. Väter können positive Vorbilder sein, indem sie selbst ihre eigene Geschlechterrolle hinterfragen und diese aufbrechen.
Ich für meinen Teil konnte mit Männer mit übertriebenen Männlichkeitsgehabe wenig anfangen. Es war teils lächerlich und nicht authentisch. Ich tu mir daher schwer das typisch Männliche zu definieren oder zu bewerten, weil ich einen Menschen nicht allein an seinem Geschlecht festmache oder wie diese/r sich selbst definiert.
Ist es die Behaarung (Brusthaar) oder die Stimme? Die Größe und Form der Hände oder ein eher maskulines Gesicht oder ein stämmiger Körperbau? Ich kanns nicht wirklich sagen. Es sind eher subtilere Faktoren, wie das chemische Zusammenspiel durch Geruch/Pheromone. Gestik und Mimik, Körperhaltung oder auch die feinen Nuancen in der Sprache.
Aber das gesellschaftliche Geschlecht ist eben NICHT ans biologische Geschlecht gebunden. Somit gibt es mittlerweile sehr viele und feine Unterschiede, die selbst ich nicht ganz verstehe, weil ich mich damit zu wenig beschäftige - was ich aber nachholen werde.
Was als männlich/weiblich definiert wird, wird dir jede Generation eine andere Antwort geben. Wenn ich an die Generation meiner Eltern denke, so war es männlich mit dem Lohn/Gehalt für die Familie zu sorgen, somit einen gewissen finanziellen Wohlstand zu kreieren. Ein Mann war smart, klug, ehrgeizig, stark, resilient, emotional distanziert, aggressiv, bevormundend. Das war das Bild vom Mann bis in den 80er.
Erst in den letzten 35 Jahren hat sich auch das Bild des Mannes gewandelt. Er darf nun auch gefühlvoll, sorgsam, liebevoll, schwach, sich kümmernd, emotional zugänglich, nachgiebig etc. sein. Sprich, man erlaubte ihm die klassisch weiblichen Eigenschaften anzunehmen ...
Heute, im Jahre 2022 haben wir aber eine starke Diskrepanz zwischen dem Männlichkeitsbild der 1950er und 2020er. Daher sprechen wir oft von toxischer Männlichkeit, also ein übertriebenes, krankhaftes Verhalten von "typisch männlichen" Attributen, die sich oft in Aggression, Frustration und in Gewalt äußert. Wie sowas enden kann, durften wir in den letzten Jahren miterleben.
Wie können sich Männer also aus den Klauen der toxischen Männlichkeit befreien? Da gibts einige interessante Ansätze. Hier spielen Mütter mitunter eine entscheidende Rolle. Denn sie sind die ersten Bezugspersonen der Buben und sie können bereits im frühkindlichen Bereich einen anderen Umgang mit dem Geschlecht lehren. Väter können positive Vorbilder sein, indem sie selbst ihre eigene Geschlechterrolle hinterfragen und diese aufbrechen.
Ich für meinen Teil konnte mit Männer mit übertriebenen Männlichkeitsgehabe wenig anfangen. Es war teils lächerlich und nicht authentisch. Ich tu mir daher schwer das typisch Männliche zu definieren oder zu bewerten, weil ich einen Menschen nicht allein an seinem Geschlecht festmache oder wie diese/r sich selbst definiert.
Ist es die Behaarung (Brusthaar) oder die Stimme? Die Größe und Form der Hände oder ein eher maskulines Gesicht oder ein stämmiger Körperbau? Ich kanns nicht wirklich sagen. Es sind eher subtilere Faktoren, wie das chemische Zusammenspiel durch Geruch/Pheromone. Gestik und Mimik, Körperhaltung oder auch die feinen Nuancen in der Sprache.
) tragen, weil das schlicht keine Kriterien sind, die einen echten oder unechten Mann ausmachen.
