Männer überflüssig / schlecht

Schwierig. Die Gesellschaft wird durch Medien und dergleichen in ihrer Meinung manipuliert, ob wir es wollen oder nicht.
Das beste Beispiel ist Werbung. Keiner will sie, aber beim Großteil wirkt sie.
Medien, egal ob staatliche, private, im Fernsehen oder Influenzer bei social Media, entfalten immer ihre Wirkung und es werden Meinungen gebildet. Ich erwische mich auch manchmal dabei, solcher Stimmungsmache glauben zu wollen. Zum Glück habe ich einige reflektierte Menschen um mich, die mir helfen zu hinterfragen. Das kann und will aber nicht jeder. Die meisten wollen in ihrer Meinung einfach nur bestärkt werden.
Deshalb wird der Extremismus in alle Richtungen so stark, weil in unserer Gesellschaft auch der Egoismus so sehr gefördert wird.
Stimmt. Aber du hast es auch geschrieben, wichtig ist, zu hinterfragen und zu reflektieren, nicht nur einer Quelle oder Meinung zu folgen. Für sich selbst verschiedene Möglichkeiten durchzudenken. Versuchen was der andere für Ziele verfolgen könnte und ob es das ist, was ich selbst wirklich wollen würde. Einfach in andere hineinversetzen und vor allem auch , sich selbst zu hinterfragen. Es ist heute viel schwieriger als früher. Das was früher der Stammtisch war, ist heute das Internet und die (a)sozialen Medien. Es mag verführerisch sein, aber man muss auch heute nicht alles glauben und sollte sich auch immer der Konsequenzen bewusst sein.
 
Nein, die großen gesellschaftlichen Umbrüche hat man nicht selbst in der Hand.
Was meinst mit großen Umbrüchen? Den Zerfall des Ostblocks? Klar kann ich nicht mit dem Finger schnippen (wie Crowley in der Serie "Supernatural") und Hausnummer den Ukrainekrieg beenden, trotzdem

behaupte ich ja...und zwar im Sinne der "Bewusstwerdung". Jeder einzelne Mensch kann nur bei sich selbst beginnen...zB Warum gibt es noch Eier aus Käfig- bzw Bodenhaltung? Wenn die Menschen sich über das damit verbundene Tierleid bewusst werden, werden sie diese Produkte nicht mehr kaufen -> ergo keine Nachfrage, kein Angebot....

Aber stimmt schon, die Tendenz geht in die andere Richtung. Es hilft aber niemanden sich das ständig reinzuziehen, ohnmächtig und handlungsunfähig in dieser Situation zu warten bis etwas passiert. Dafür ist mir meine Lebenszeit zu schade.
 
Zuletzt bearbeitet:
Würdest du diese Aussage in gleicher Form auch treffen, wenn von einem Mann die Rede wäre der Beruf, Familie, Karriere und persönliche Ansprüche miteinander vereint? Falls nicht wäre es hilfreich zu klären, warum für Frauen andere Masstäbe gelten sollten.
Es sind schon viele Männer und Beziehungen daran Kaputt gegangen ... Resultat wenn man meint Klischees Leben zu müssen
 
Stimmt. Aber du hast es auch geschrieben, wichtig ist, zu hinterfragen und zu reflektieren, nicht nur einer Quelle oder Meinung zu folgen. Für sich selbst verschiedene Möglichkeiten durchzudenken. Versuchen was der andere für Ziele verfolgen könnte und ob es das ist, was ich selbst wirklich wollen würde. Einfach in andere hineinversetzen und vor allem auch , sich selbst zu hinterfragen. Es ist heute viel schwieriger als früher. Das was früher der Stammtisch war, ist heute das Internet und die (a)sozialen Medien. Es mag verführerisch sein, aber man muss auch heute nicht alles glauben und sollte sich auch immer der Konsequenzen bewusst sein.
Natürlich! Leider tut das eben nicht jede/r. Zuviel beharren auf ihrer starren Meinung, weil es in der Bubble halt bequem ist.
 
Es sind schon viele Männer und Beziehungen daran Kaputt gegangen ... Resultat wenn man meint Klischees Leben zu müssen
Ich glaube, wir reden am selben Punkt vorbei. Egal ob Frau oder Mann, niemand sollte an Klischees scheitern müssen. Am Ende wollen wir doch alle Beruf, Familie und eigene Wünsche im Gleichgewicht haben.
 
Würdest du diese Aussage in gleicher Form auch treffen, wenn von einem Mann die Rede wäre der Beruf, Familie, Karriere und persönliche Ansprüche miteinander vereint? Falls nicht wäre es hilfreich zu klären, warum für Frauen andere Masstäbe gelten sollten.
Ohja. Auch wenige Frauen würden einen "Wollmilchmann" auf Dauer aushalten.
 
Ich glaube, wir reden am selben Punkt vorbei. Egal ob Frau oder Mann, niemand sollte an Klischees scheitern müssen. Am Ende wollen wir doch alle Beruf, Familie und eigene Wünsche im Gleichgewicht haben.
Stimmt, aber nicht jeder ist bereit, selbst etwas dafür zu tun. Da ist es dann "bequemer" die Schuld bei anderen zu suchen.
 
Hi,

Ohja. Auch wenige Frauen würden einen "Wollmilchmann" auf Dauer aushalten.

wäre man da nicht Trittbrettfahrer?

Wenn meine Frau daheim alles machen würde, auch das Geld heimbringen, alles selbst erledigt, dann würde ich mir wie ein Gast in ihrem Leben vorkommen.

Eine Beziehung bedeutet für mich, ich schaff nicht alles, sie schafft nicht alles, gemeinsam bekommen wir es hin.

LG Tom
 
Hi,



wäre man da nicht Trittbrettfahrer?

Wenn meine Frau daheim alles machen würde, auch das Geld heimbringen, alles selbst erledigt, dann würde ich mir wie ein Gast in ihrem Leben vorkommen.

Eine Beziehung bedeutet für mich, ich schaff nicht alles, sie schafft nicht alles, gemeinsam bekommen wir es hin.

LG Tom
Genauso meine ich es. Gilt aber für beide Geschlechter.
 
Hi,



wäre man da nicht Trittbrettfahrer?

Wenn meine Frau daheim alles machen würde, auch das Geld heimbringen, alles selbst erledigt, dann würde ich mir wie ein Gast in ihrem Leben vorkommen.

Eine Beziehung bedeutet für mich, ich schaff nicht alles, sie schafft nicht alles, gemeinsam bekommen wir es hin.

LG Tom
🥹
 
Sinnvoll ist, wenn jeder das tut, was er gut kann und gerne tut. Es macht nicht viel Sinn, wenn eine zarte Frau schwere Getränkekisten schleppt, und ihr muskelbepackter Mann mit dicken Fingern Socken flickt.
Der Ökonom würde sagen, die einzelnen Wirtschaftssubjekte nutzen ihren jeweiligen komperativen Vorteil. :mrgreen:
 
. Es macht nicht viel Sinn, wenn eine zarte Frau schwere Getränkekisten schleppt,
Kommt darauf an. Mein Mann hatte (vermutlich aufgrund seines Blutdrucks) zeitweise kaum Kraft. Er 1,87m, ich ein laufender Meter. Durch den Kraftsport hab ich eben dann die Bierkisten, Erd- und Zementsäcke geschleppt. Die Blicke der Baumarktmitarbeiter - unbezahlbar 🤣
 
Darum scheitern die Ökonomen ja auch regelmäßig so grandios bei der Beschreibung der Wirklichkeit, weil das Weltbild doch ein wenig gar zu naiv ist. :)
Der Großteil des Welthandels basiert auf dem Konzept der komperativen Kostenvorteils. Dieses Modell bildet die Realität mit gewissen Abstrichen schon recht gut ab.
Modell und Realität sind nunmal zwei unterschiedliche Paar Schuhe. Wer das nicht verstanden hat, hat wohl auch den Zweck eines Modells nicht verstanden.
 
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