Männer überflüssig / schlecht

Den Eindruck den ich von Alleinerziehenden in meinem Umfeld habe, und damit meine ich Mann und Frau ist, dass sie auf sehr vieles verzichten (müssen), weil der Tag einfach nur 24 Stunden hat. Bei der einen verwildert der Garten und der Müll sammelt sich in den Nebengebäuden, beim Anderen ist der Haushalt halt weniger streng geführt. Kein Alleinerzieher schafft immer alles alleine, irgendwo muss jeder Abstriche machen.
Am Besten funktioniert es nun mal knapp Beziehungen wo beide alles können und es auch machen, wenn es gerade notwendig ist, aber jeder auch seinen eigenen Freiraum bekommt um Freundschaften zu pflegen und den Kopf f3ei zu bekommen.

Was ich, bezüglich geteilter Haushalt auch sehr oft, nicht zuletzt in meinem Fall mitbekommen habe ist...es wird selbstverständlich erwartet, dass man 50% im Haushalt übernimmt, es ist jedoch nicht selbstverständlich, dass die Frau im Gegenzug auch den Rasen mäht, das Holz stapelt, die Tür repariert oder die kaputte Stexkdose tauscht.
Es gibt natürlich haufenweise Haushalte wo das beide nicht können. Da können Mqnn und Frau, oder Frau und Frau nicht kochen (Das ist jetzt absichtlich so geschrieben, ich kenne keine schwule Beziehunh in der beide nicht kochen können), eher keine in der es nicht beide können. Dafür sind sie technisch beide nackert, da holen die Frauen mittlerweile ein wenig auf.

Aber am besten funktioniert es, auch das weiß ich aus Erfahrung, wenn beide Partner alles können was notwendig ist.
Es geht dabei auch nicht darum, dass Jemand "alles" kann und völlig autark ist. Es geht darum, dass man sich dementsprechend organisiert und sich die Hilfe holt, die er benötigt. Ich habe z.B. nie gekocht, bis heute nicht, weil es mich auch nicht interessieren würde 2 Stunden oder mehr zu kochen um dann 10 Minuten zu essen. Aber ich hatte eben zu der Zeit das Umfeld, dass wir Mittags z.B. bei den Schwiegereltern gegessen haben und die Tochter dann anschließend dort Zeit verbracht hat bis ich sie Abends abgeholt habe. Wir sind auch sehr oft essen gegangen, teils auch mit ihrer Mutter zusammen, dafür waren wir dann öfter auch bei ihr eingeladen. Was den Haushalt betrifft, hatte ich später dann auch eine Bekannte, die einmal die Woche zum Putzen kam. Das unterscheidet sich nicht allzusehr von Ehen, wo beide berufstätig sind. Du hast schon Recht, dass man Kompromisse machen muss, aber das bedeutet nicht automatich etwas schlechtes. Kompromisse bestimmen großteils das Leben, in vielen Beziehungen. 35 Jahre später kann ich sagen, es hat geklappt, Tochter ist 43ig und sie kommt gut durchs Leben, darum geht es. :)
 
Hi,

Was mich stört ist, dass Arbeiten, die von Frauen besser gemacht werden können als von Männern, nicht so hoch bewertet werden.

ich bin jetzt versucht zu antworten: weil auch Frauen sie machen können.

Mir fällt gerade kein Beruf ein, den eine Frau gut machen kann, ein Mann nicht oder nur schlecht.

Umgekehrt fallen mir viele Berufe ein, die von Männer gut aber von Frauen eher nicht so gut bewerkstelligt werden können.


Generell gibt es da gewisse Diskrepanzen, bei der Wertschätzung von Tätigkeiten, irgendwo finde ich das aber dann doch ansatzweise nachvollziehbar.

Ein Problem ist auch, dass man Arbeit generell nicht den Regeln von Angebot und Nachfrage unterwirft. Wir haben zu wenig Lehr- und Pflegepersonal, anstatt mehr zu zahlen, holt man eher Kräfte aus dem Ausland.

Eine große Chance haben Frauen vergeben: die IT. Da sind viele Jobs, gut bezahlt, flexible Arbeitszeiten, ideal um die Frau im Erwerbsleben nach vorne zu bringen. Zumal da auch Tradition dahinter steht, zu Beginn der EDV war Software Frauensache.

Aber mei, insgesamt haben wir die Situation, dass für den selben Job Frauen und Männer gleich viel verdienen.

LG Tom
 
Hi,

Du hast schon Recht, dass man Kompromisse machen muss, aber das bedeutet nicht automatich etwas schlechtes.

das hast Du ins Spiel gebracht.

Hier ging es nur um Frauen, die alles machen wollen, ohne Hilfe und versagen.

Darauf hast Du die Alleinerziehenden ins Spiel gebracht, als ob die alles ohne Hilfe alleine machen wollen würden.

LG Tom
 
Hi,



das hast Du ins Spiel gebracht.

Hier ging es nur um Frauen, die alles machen wollen, ohne Hilfe und versagen.

Darauf hast Du die Alleinerziehenden ins Spiel gebracht, als ob die alles ohne Hilfe alleine machen wollen würden.

LG Tom
Darum ging es gar nicht bei dem was ich zitiert habe, sondern darum:

"Aber mei, insgesamt haben wir die Situation, dass für den selben Job Frauen und Männer gleich viel verdienen."
 
I kenn ka frau, die bei der müllabfuhr hinten bei jedem Wetter mitfahren will, gasrohre schweißen will, transporter-tätigkeiten machen will (und ich sprech da nicht von weihnachtspackerln austragen, sondern z.b. bei wohnungsräumungen kartons mit rund 20 kg , oder Klaviere oder waschmaschinen tag für tag 8 stunden täglich über stiegen in den 3. Stock oder herunter tragen kann und will-bei jedem wetter) und tausend andre dinge, die für a durchschnittlich konditionierte frau einfach körperlich zu schwer sind.
Ich mein damit: frauen seid froh, dass euch schwere scheißarbeit für sehr wenig geld erspart bleibt und hört endlich auf zu meckern, sondern seid ein wenig dankbarer!
Ich verstehe deinen Punkt: viele körperlivh extrem belastende Jobs werden von Männern erledigt und finden oft zu wenig Anerkennung. Ich habe dad Gefühl, dass mein Beitrag dabei allerdings etwas aus dem Kontext gerissen wurde. Es ging mir nicht darum diese Arbeit abzuwerten, sondern um die unterschiedlichen gesellschaftlichen Erwartungen, die Männer und Frauen treffen. Während Männer häufig körperlich schwere Tätigkeiten übernehmen, tragen viele Frauen zusätzlich zur Erwerbsarbeit den Großteil der Care-Arbeit und organisatorischen Verantwortung. Das sind unterschiedliche Belastungen, die man nicht gegeneinander ausspielen sollte. Wichtiger ist es anzuerkennen, dass beide Seiten real und fordernd sind und dass eine faire Verteilung von Aufgaben am Ende allen zugutekommt.
Ich meckere nicht, ich habe nur meine Sicht geäussert.
 
Ich weiß nicht, ob diese Frauen das immer so wollen, das weiß ich bei Männern übrigens auch nicht, aber ich kenn sehrwohl Frauen, die genau das täglich machen. :up:
Du kannst alle zu mir schicken, weil das glaub ich erst, wenn ichs seh. Wenn dem so ist, wird die frauenquote sofort steigen
 
Du hast natürlich recht damit, dass die meisten Frauen rein körperlich den meisten Männern unterlegen sind. Klar, dass Männer sich bei Arbeiten, wo es auf physische Kraft ankommt, meist leichter tun. Wobei es auch da Ausnahmen gibt, denn zB. Pflegepersonal muss sich auch oft mit schwergewichtigen Patienten auseinandersetzen und ist Großteils doch noch immer weiblich.
Das stimmt, es ist sicher körperlich schwere Arbeit, vor allem schwergewichtige Menschen zu pflegen-und zum glück gibt es solche menschen, aber das ist trotzdem kein Vergleich mit übersiedlern, entsorgern, räumungs und transportangestellten, die für 1669,40 Euro täglich viele Tonnen Material manuell bei jedem wetter (im dreck auf dachböden und in kellern) bewegen im Vergleich zu einer pflegekraft, die abgesehen davon nicht unter 2663,70 Euro im Monat verdient.
Und vom verdienen brauch ma da gar nit reden-weder bei dem einen, noch bei jedem andern job. Da fragt man sich manchmal schon, warum diese armen teufel nit zaus auf der Couch sitzen und nur 400 Euro weniger bekommen fürs nixtun-und die Wohnung wird a noch gezahlt. Aber das führt hier zu weit weg vom Thema. I kann einfach diese grundsatz-phrasen nimmer hören, wenn frauen Gleichstellung verlangen.
Frauen sind oft besser bei der Feinmotorik und bei psychischer Belastung.
Was mich stört ist, dass Arbeiten, die von Frauen besser gemacht werden können als von Männern, nicht so hoch bewertet werden.
Da fehlt mir der vergleich
Prinzipiell denke ich, wir sollten alle dankbarer sein, dass es Menschen gibt, die Dinge erledigen, die wir selbst nicht können (oder wollen). Wir brauchen uns alle gegenseitig.
Idioten gibt es bei Frauen und bei Männern und bei allen dazwischen.
Das stimmt
 
Hi,

Equal pay day in 🇦🇹 war der 2. Nov 2025.

und wenn Du berücksichtigst, wie der berechnet wird, kommst Du zu dem Schluss, dass Männer und Frauen für den selben Job gleich viel verdienen. In etwa.

Wenn Du den bereinigten GenderPayGap her nimmst, liegt der bei ganz wenigen Prozent.

Und das hat dann strukturelle Ursachen, deren Behebung womöglich nicht immer im Interesse der Frauen liegt. Wenn Du beispielsweise forderst, dass Frauen 14 Tage nach der Geburt vollzeit arbeiten müssen, und die Väter mindestens 1 Jahr frei nehmen müssen, um das Kind zu versorgen, wirst Du wenig Zustimmung ernten.

Es gibt auf jeden Fall noch Nachbesserungen, um die Gleichstellung zu fördern, aber im Großen und Ganzen kann man sagen, dass wenn ein Job vergeben wird, Frauen genausoviel verdienen werden, wie Männer, wenn sie ihn annehmen.

LG Tom
 
Das stimmt, es ist sicher körperlich schwere Arbeit, vor allem schwergewichtige Menschen zu pflegen-und zum glück gibt es solche menschen, aber das ist trotzdem kein Vergleich mit übersiedlern, entsorgern, räumungs und transportangestellten, die für 1669,40 Euro täglich viele Tonnen Material manuell bei jedem wetter (im dreck auf dachböden und in kellern) bewegen im Vergleich zu einer pflegekraft, die abgesehen davon nicht unter 2663,70 Euro im Monat verdient.
Es freut mich zu lesen, dass das Einkommen in den Pflegeberufen in den letzten Jahren so gestiegen ist - und anscheinend auch die Notstandshilfe.
Mir wurden Einkommensunterschiede oftmals damit erklärt, dass man eine Ausbildung hat. Umso länger die Ausbildung, um so höher der Verdienst.
Ok, es ist sicher keine schöne oder appetitliche Aufgabe, Wohnungen, Häuser und anderes auszuräumen, manchmal eine verendete Ratte zu finden und sich durch Dreck zu wühlen.
Aber x-mal täglich Kacke aus zusammengezwickten Pobacken zu kitzeln, verschmutzte Betten neu zu beziehen während der Verursacher im Bett liegen bleibt und einen angrinst, Erbrochenes aufzuwischen und dabei immer noch liebevoll und freundlich zu sein, ist auch nicht so ganz ohne.
 
Ich verstehe deinen Punkt: viele körperlivh extrem belastende Jobs werden von Männern erledigt und finden oft zu wenig Anerkennung. Ich habe dad Gefühl, dass mein Beitrag dabei allerdings etwas aus dem Kontext gerissen wurde. Es ging mir nicht darum diese Arbeit abzuwerten, sondern um die unterschiedlichen gesellschaftlichen Erwartungen, die Männer und Frauen treffen. Während Männer häufig körperlich schwere Tätigkeiten übernehmen, tragen viele Frauen zusätzlich zur Erwerbsarbeit den Großteil der Care-Arbeit und organisatorischen Verantwortung. Das sind unterschiedliche Belastungen, die man nicht gegeneinander ausspielen sollte. Wichtiger ist es anzuerkennen, dass beide Seiten real und fordernd sind und dass eine faire Verteilung von Aufgaben am Ende allen zugutekommt.
Ich meckere nicht, ich habe nur meine Sicht geäussert.
Dann sollte man aber spezifisch um Gleichstellung kämpfen-z.b. gleiche Arbeit, gleicher Lohn und nit ständig globale gleichstellung verlangen und die gewünschte für sich herstellen. Ich persönlich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie ungleich behandelt gefühlt
 
Es freut mich zu lesen, dass das Einkommen in den Pflegeberufen in den letzten Jahren so gestiegen ist - und anscheinend auch die Notstandshilfe.
Mir wurden Einkommensunterschiede oftmals damit erklärt, dass man eine Ausbildung hat. Umso länger die Ausbildung, um so höher der Verdienst.
Ok, es ist sicher keine schöne oder appetitliche Aufgabe, Wohnungen, Häuser und anderes auszuräumen, manchmal eine verendete Ratte zu finden und sich durch Dreck zu wühlen.
Aber x-mal täglich Kacke aus zusammengezwickten Pobacken zu kitzeln, verschmutzte Betten neu zu beziehen während der Verursacher im Bett liegen bleibt und einen angrinst, Erbrochenes aufzuwischen und dabei immer noch liebevoll und freundlich zu sein, ist auch nicht so ganz ohne.
Keine Frage, es gibt viele zu schlecht bezahlte scheiß-jobs, die zuwenig gewürdigt werden und zum glück gibts menschen, die uns trotzdem solche arbeiten abnehmen. Danke!
 
Hi,


Mir wurden Einkommensunterschiede oftmals damit erklärt, dass man eine Ausbildung hat. Umso länger die Ausbildung, um so höher der Verdienst.

auch. Sag das mal jemandem, der Archäologie studiert hat .... :D

Auch andere Aspekte, Risiken, Verantwortung, spielen eine Rolle. Wenn Du in der Pflege einen Fehler machst, hast Du unter Umständen einen Toten, als Möbelpacker idR. einen Versicherungsfall. Wenn der Möbelpacker krank ist, geht es viel leichter, ihn zu ersetzen, als in der Pflege. Usw.

Es geht aber nicht darum, Möbelpacker gegen Pflegeberufe zu stellen. Wenn Du keinen Möbelpacker findest, musst Du mehr zahlen. Wenn Du im Pflegebereich keine Leute findest, die für das Geld den Job machen, ist es auf einmal ein Notstand, und es werden "Zwangsarbeiter" importiert.

Seltsame Welt.

LG Tom
 
Dann sollte man aber spezifisch um Gleichstellung kämpfen-z.b. gleiche Arbeit, gleicher Lohn und nit ständig globale gleichstellung verlangen und die gewünschte für sich herstellen. Ich persönlich habe mich in meinem ganzen Leben noch nie ungleich behandelt gefühlt
Früher habe ich im Job erlebt, wie Frauen benachteiligt wurden und dass Männer sich oft ungern von Frauen etwas sagen liessen. Glaube mir Jill, ich habe schon an mancher Demos teilgenommen zu diesem Thema. Und ja, Gleichstellung geht über persönliche Erfahrungen hinaus, es geht um faire Löhne und gleiche Chancen, unäbhängig vom Geschlecht. Ich empfinde deine Haltung mir gegenüber fast schon als wütend. Ich würde gerne verstehen: warum löst dieses Thema bei dir scheinbar so starke Emotionen aus?
 
Zuletzt bearbeitet:
Heutzutage bekommen glücklicherweise Männer und Frauen für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn. Egal ob Billa-Verkäufer/in, Postbote/-in, Krankenpfleger/in, Kurierfahrer/in etc.
Natürlich verdient die Filialleitung oder Stationsleitung mehr, liegt aber nicht am Geschlecht sondern an der Position.
 
Heutzutage bekommen glücklicherweise Männer und Frauen für die gleiche Arbeit den gleichen Lohn. Egal ob Billa-Verkäufer/in, Postbote/-in, Krankenpfleger/in, Kurierfahrer/in etc.
Natürlich verdient die Filialleitung oder Stationsleitung mehr, liegt aber nicht am Geschlecht sondern an der Position.
Eben.

Beispiel bei meiner ehemaligen Firma:

Abteilung mit ca 30 Mitarbeitern, gegliedert in 3 Teams.

3 Männer, 27 Frauen. 1 Frau war Teamleiterin, 2 Männer ebenso. Der 3. Mann war der Abteilungsleiter.
Ausbildung: Die gleiche bzw weniger, denn einige der Frauen hatten ein abgeschlosses Studium der BWL bzw Jura.

Das zog sich durch das ganze Unternehmen.
 
Früher habe ich im Job erlebt, wie Frauen benachteiligt wurden und dass Männer sich oft ungern von Frauen etwas sagen liessen. Glaube mir Jill, ich habe schon an mancher Demos teilgenommen zu diesem Thema. Und ja, Gleichstellung geht über persönliche Erfahrungen hinaus, es geht um faire Löhne und gleiche Chancen, unäbhängig vom Geschlecht. Ich empfinde deine Haltung mir gegenüber fast schon als wütend. Ich würde gerne verstehen: warum löst dieses Thema bei dir scheinbar so starke Emotionen aus?
Nicht jetzt unbedingt du persönlich, obwohl mit den 2 von dir verfassten und von mir kritisierten Aussagen, schon auch du. Und nein-wütend dir gegenüber bin ich nicht, warum auch?
So "gleichstellungsgeschwafel" kommt in der Regel meist von denen (hier bist du jetzt nicht angesprochen, weil ich dich ja gar nicht kenn), die mit voller Hose stinken wollen. Hier nur ein Beispiel der öffentlichen Verwaltungsbeamten in Wien: monatlicher Bruttobezug des Magistratsdirektors Dietmar Griebler, 52, (die höchste Position im Wiener Magistrat) nach der Besoldungsordnung 1994 im Jahr 2022 rund 21.588,20 Euro.
IM MONAT BITTE!
Das Gehalt der Gleichbehandlungsbeauftragten Mag. Elisabeth Kromus fällt gar unter Datenschutz.
Von denen braucht mir keiner mit Gleichbehandlung kommen.
Ich will hier gar nicht Schwere und Mühsal der Arbeit vergleichen und natürlich ist mir auch bewusst, dass man sich selbst noch als Erwachsener um (Aus-/Fort-)bildung bemühen kann, wenns die Eltern schon nicht ermöglichen konnten. Aber erstens heißt das noch lange nicht, dass nur ein Magistertitel automatisch Anspruch auf mehr Geld sein sollte, denn einen Magister in Philosophie hast auf der Uni klagenfurt im vorbeigehen und niemand (ok, vielleicht noch im Zuge einer Bewerbung) fragt dann nach, welches Fach du studiert hast.
Ich will jetzt auch gar nicht darauf hinaus, dass ein Magister in Medizin oder Rechtswissenschaft mehr oder weniger wert ist, als der des Philosophen-Pfeifen gibt es überall, ich möchte nur festhalten, dass es mit Gleichstellung nit so weit her ist, wenn das Gehalt des österreichischen Durchnittverdieners dazu in Relation setzt.
Der Durchnittsverdiener in Kärnten muss sich 3 mal überlegen, ob er sich eine neue Zahnbrücke leisten kann, wenn grad die Waschmaschine eingegangen ist. Dann tua mas essen halt a halbes jahr pürieren!
Gleichstellung...ja, da könnens in der staatlichen und der kommunalen Verwaltung anfangen, weil bei aller Liebe, der scheißt ja a kane goldenen Eier für das 10-fache Gehalt eines Haklers, der dem den Arsch abwischt. Und wenn er scheiße baut, kommt die nächste Sau zum Trog.
 
Nicht jetzt unbedingt du persönlich, obwohl mit den 2 von dir verfassten und von mir kritisierten Aussagen, schon auch du. Und nein-wütend dir gegenüber bin ich nicht, warum auch?
So "gleichstellungsgeschwafel" kommt in der Regel meist von denen (hier bist du jetzt nicht angesprochen, weil ich dich ja gar nicht kenn), die mit voller Hose stinken wollen. Hier nur ein Beispiel der öffentlichen Verwaltungsbeamten in Wien: monatlicher Bruttobezug des Magistratsdirektors Dietmar Griebler, 52, (die höchste Position im Wiener Magistrat) nach der Besoldungsordnung 1994 im Jahr 2022 rund 21.588,20 Euro.
IM MONAT BITTE!
Das Gehalt der Gleichbehandlungsbeauftragten Mag. Elisabeth Kromus fällt gar unter Datenschutz.
Von denen braucht mir keiner mit Gleichbehandlung kommen.
Ich will hier gar nicht Schwere und Mühsal der Arbeit vergleichen und natürlich ist mir auch bewusst, dass man sich selbst noch als Erwachsener um (Aus-/Fort-)bildung bemühen kann, wenns die Eltern schon nicht ermöglichen konnten. Aber erstens heißt das noch lange nicht, dass nur ein Magistertitel automatisch Anspruch auf mehr Geld sein sollte, denn einen Magister in Philosophie hast auf der Uni klagenfurt im vorbeigehen und niemand (ok, vielleicht noch im Zuge einer Bewerbung) fragt dann nach, welches Fach du studiert hast.
Ich will jetzt auch gar nicht darauf hinaus, dass ein Magister in Medizin oder Rechtswissenschaft mehr oder weniger wert ist, als der des Philosophen-Pfeifen gibt es überall, ich möchte nur festhalten, dass es mit Gleichstellung nit so weit her ist, wenn das Gehalt des österreichischen Durchnittverdieners dazu in Relation setzt.
Der Durchnittsverdiener in Kärnten muss sich 3 mal überlegen, ob er sich eine neue Zahnbrücke leisten kann, wenn grad die Waschmaschine eingegangen ist. Dann tua mas essen halt a halbes jahr pürieren!
Gleichstellung...ja, da könnens in der staatlichen und der kommunalen Verwaltung anfangen, weil bei aller Liebe, der scheißt ja a kane goldenen Eier für das 10-fache Gehalt eines Haklers, der dem den Arsch abwischt. Und wenn er scheiße baut, kommt die nächste Sau zum Trog.
Danke dir erstmal für deine Antwort und ja, ich verstehe deinen Ärger über diese extrem hohen Verwaltungslöhne vollkommen. Da bin ich ganz bei dir.
Ich glaube aber, wir sprechen hier über zwei verschiedene Dinge:
Das eine ist Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau, das andere die Besoldung und Bewertung verschiedener Berufe. Beides sind wichtige Themen, aber sie haben mMn inhaltlich wenig miteinander zu tun.
Deine Kritik an den überzogenen Gehältern im öffentlichen Dienst ist berechtigt, nur sollte man sie nicht mit der Frage der Geschlechtergleichstellung vermischen. Wir reden also nicht gegeneinander, nur über unterschiedliche Aspekte derselben grossen Ungerechtigkeitsdebatte. Zumindest waren meine Beiträge darauf bezogen.
 
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