Früher habe ich im Job erlebt, wie Frauen benachteiligt wurden und dass Männer sich oft ungern von Frauen etwas sagen liessen. Glaube mir Jill, ich habe schon an mancher Demos teilgenommen zu diesem Thema. Und ja, Gleichstellung geht über persönliche Erfahrungen hinaus, es geht um faire Löhne und gleiche Chancen, unäbhängig vom Geschlecht. Ich empfinde deine Haltung mir gegenüber fast schon als wütend. Ich würde gerne verstehen: warum löst dieses Thema bei dir scheinbar so starke Emotionen aus?
Nicht jetzt unbedingt du persönlich, obwohl mit den 2 von dir verfassten und von mir kritisierten Aussagen, schon auch du. Und nein-wütend dir gegenüber bin ich nicht, warum auch?
So "gleichstellungsgeschwafel" kommt in der Regel meist von denen (hier bist du jetzt nicht angesprochen, weil ich dich ja gar nicht kenn), die mit voller Hose stinken wollen. Hier nur ein Beispiel der öffentlichen Verwaltungsbeamten in Wien: monatlicher Bruttobezug des Magistratsdirektors Dietmar Griebler, 52, (die höchste Position im Wiener Magistrat) nach der Besoldungsordnung 1994 im Jahr 2022 rund 21.588,20 Euro.
IM MONAT BITTE!
Das Gehalt der Gleichbehandlungsbeauftragten Mag. Elisabeth Kromus fällt gar unter Datenschutz.
Von denen braucht mir keiner mit Gleichbehandlung kommen.
Ich will hier gar nicht Schwere und Mühsal der Arbeit vergleichen und natürlich ist mir auch bewusst, dass man sich selbst noch als Erwachsener um (Aus-/Fort-)bildung bemühen kann, wenns die Eltern schon nicht ermöglichen konnten. Aber erstens heißt das noch lange nicht, dass nur ein Magistertitel automatisch Anspruch auf mehr Geld sein sollte, denn einen Magister in Philosophie hast auf der Uni klagenfurt im vorbeigehen und niemand (ok, vielleicht noch im Zuge einer Bewerbung) fragt dann nach, welches Fach du studiert hast.
Ich will jetzt auch gar nicht darauf hinaus, dass ein Magister in Medizin oder Rechtswissenschaft mehr oder weniger wert ist, als der des Philosophen-Pfeifen gibt es überall, ich möchte nur festhalten, dass es mit Gleichstellung nit so weit her ist, wenn das Gehalt des österreichischen Durchnittverdieners dazu in Relation setzt.
Der Durchnittsverdiener in Kärnten muss sich 3 mal überlegen, ob er sich eine neue Zahnbrücke leisten kann, wenn grad die Waschmaschine eingegangen ist. Dann tua mas essen halt a halbes jahr pürieren!
Gleichstellung...ja, da könnens in der staatlichen und der kommunalen Verwaltung anfangen, weil bei aller Liebe, der scheißt ja a kane goldenen Eier für das 10-fache Gehalt eines Haklers, der dem den Arsch abwischt. Und wenn er scheiße baut, kommt die nächste Sau zum Trog.