Jetzt habe ich mich durch alle Beiträge gelesen.
Ich will und das geht gar nicht, ziehen sich wie ein roter Faden durch.
Ich möchte zwei Dinge, die ich für essentiell halte, in die Diskussion einwerfen: Offenheit und Neugierde.
Gegenüber einem bisher unbekannten Menschen, mit seiner Art, seinen Eigenheiten, seinen Einstellungen, seinem Aussehen.
Mit fixen Vorstellungen über all das bekomme ich doch immer das selbe.
So wie uns social media immer nur das schickt und zuteilt, was unserer Meinung entspricht. Da fühlen wir uns zwar immer toll bestätigt in unserem Denken, und glauben, dass wir recht haben, die Vielfalt der vielen anderen Meinungen bleibt uns aber verborgen.
So auch bei Dates, egal welchen Zweck diese vordergründig haben.
Ein Date ist für mich die schöne Möglichkeit, neue Menschen mit neuen Ansichten und Meinungen, ja auch anderen Outfits und Gerüchen und letztendlich auch sexuellen Vorlieben und Empfindungen kennenzulernen. Jedes Date, egal wie es geendet hat, war so für mich eine Erfahrung und Bereicherung. Mal mehr, mal weniger, eh klar.
Dazu braucht es aber Offenheit und nicht Voreingenommenheit oder fixe, unabänderliche Vorstellungen.
Ja, nicht mit all diesen Dates wollen wir gleich ins Bett springen. Wenn es nicht nur beim Cafe, Drink etc. bleiben soll, braucht es eine gemeinsame Wellenlänge. Offenheit und Neugierde auf Neues lassen diese aber anders, vielleicht auch leichter entstehen.
Nicht alles wird am Ende, vielleicht im Bett?, immer nur zufriedenstellend sein. Aber da bringt ja auch die Abarbeitung eines Möchte-gerne-Katalogs keine Sicherheiten und Gewissheiten.
Fazit: Offenheit und Neugierde gepaart mit einer gewissen Risikofreude - das ist für mich die Grundlage für ein (hoffentlich zufriedenstellendes) Date.