Hi,
Du meinst die, die an der Kasse vollkommen erschrocken sind, weil die Person an der Kasse plötzlich aus heiterem Himmel Geld will? Die warten und gemütlich zusehen, wie alle Waren über das Band gezogen werden, dann mal seelenruhig und penibel die Waren in den Einkaufswagen oder ihre Tasche packen, und dann anfangen ihr Geld/Bankomatkarte/Mobiltelefon zu suchen, um den unerwarteten Prozess des Bezahlens zu beginnen?
Minutenlang in der Schlange zu warten bedeutet ja nicht, dass man nichts tut, warten ist ja auch eine Tätigkeit. In der Zeit sein Geldbörserl rauszuholen oder die Bank App zu starten wäre ja Multitasking, das geht gar nicht.
Es fängt ja schon damit an, die Einkäufe aufs Förderband zu legen, dass man die in der Reihenfolge auflegt, dass die Sachen, die man im Sackerl ganz unten haben will, als erstes gescannt werden, würde ja Mitdenken erfordern. Dann könnte man ja - Gott verhüte - die Einkäufe ins Sackerl geben, noch während das Personal die anderen Waren einscannt.
Das man generell zumindest überschlagsmäßig die Preise summiert um zu wissen, was man in etwa zahlen muss, das geht gar nicht! Zwei Dosen Red Bull zu 1,20 zuzüglich zwei mal 25 Cent Pfand, da braucht man ja einen Taschenrechner, wobei, das ist so old scool und fehleranfällig, da fragt man besser ChatGPT "Wenn ich beim Billa zwei Dosen Red Bull kaufe, was muss ich zahlen?". Könnten 10 Euro sein oder 20, da kann man vorher ja nicht wissen, was man aus dem Geldbörserl holen soll.
Am liebsten sind mir die jungen Leute, die ganz am Anfang des Förderbandes stehen bleiben, wäre ja furchtbar, wenn ausser ihren Einkäufen noch was anderes am Förderband liegt. Da geht man erst weg, wenn der Supermarktmitarbeiter beginnt, ihre Sachen einzuscannen. Am besten funktioniert das, wenn sie zu fünft eine Dose Red Bull kaufen, um sich die Wartezeit mit kurzweiligen Gesprächen zu vertreiben, bevor sie dann wieder draufkommen, dass da wer Geld will und sie nach einer Bezahlmöglichkeit suchen müssen.
Da sind mir alte Omas, die Cent zählen, lieber.
LG Tom