Verlassen der Komfortzone

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Ich muss noch überlegen, wie ich die Frage formuliere.

Gab es schon mal in sexueller Hinsicht einen Moment, der so völlig neu, spannend, beängstingend und inspirierend war, dass ihr zuvor nie daran dachtet, es zu machen und sich danach herausstellte, dass das eines der besten Ideen war, die Euer Gegenüber je hatte?

Ok ... was für ein Satz (meine Deutschlehrerin dürfte hier wohl die Hände über Kopf zusammenschlagen)!

Mir gehts darum, wie geht Ihr mit Erfahrungen um, von denen ihr nie gedacht hättet, sie machen zu wollen / können. Welchen Einfluss hat sie für Eure weitere Sichtweise Eurer eigenen Sexualität? Was verändert sich?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Interessante Frage würd mal sagen man sollte alles ausprobieren und vl mal seine üblichen sexpartner durch ganz anders interessierte partner tauschen
 
eigentlich fällt mir nicht wirklich was ein. Im Gegenteil, eher war ich , wenn ich wirklich was neues erlebt hab, nachher am Boden der Realität zurückgeholt, desillusioniert; weils ja doch net soooo was besonders war. Egal obs von mir ausging oder der Partnerin.

Ich könnt mir so einen Moment höchstens noch emotional vorstellen... nicht aber "praktisch" . D.h. durch eine besondere Praktik, wenn du verstehst wie ichs meine.
 
Es war die türschwelle beim ersten Swinger Club Besuch - 10 Meter dahinter wurden mir sym und empatisch, offen ehrlich und nicht sexuell alle Ängste genommen und ich herzlich empfangen
 
Für mich war es so ein Erlebnis, als eine flüchtige Bekannte, mit der ich hin und wieder Sex hatte, wollte, dass ich ihr eine Melanzani einführen...
 
Ich wurde mal angefragt, ob ich eine Kitzelfolter über mich ergehen lassen würde. Und dachte "Tsss, Kitzelfolter, der wird a Pech haben, bin ned kitzlig, scho gorned auf Kommando." - und hab zugesagt.

...was ich da erlebte, war so unfassbar geil, das kann ich nicht in Worte fassen.. er fixierte mich (und hatte dabei schon eine prächtige Erektion), und kitzelte mich dann mit den Fingern überall am Körper, mit kleinen zarten Bewegungen der Fingerkuppen, auf- und abschwellend in der Intensität. Ich kam mir vor wie eine Landschaft aus verschiedensten geografischen Zonen unterschiedlicher Kitzelempfindlichkeit. Und er durchwanderte höchst kompetent diese Landschaft, fand die ärgsten, unerträglichsten Kitzelpunkte, wanderte wieder in kitzelberuhigte Senken und Täler.. und kitzelte natürlich auch, quasi im Vorbeigehen, meine empfindlichste Stelle... immer nur kurz, vorbeistreifend... als er aber einmal kurz etwas länger dort blieb, raubte mir der schlagartig darauf folgende Orgasmus fast die Sinne. :woot:

Ich schloss für mich daraus: Was für ein Glück, dass ich verschiedenste Leute treffe, die mich ihre Vorlieben miterleben lassen. Vorlieben, Fetische, auf die ich selbst niemals kommen würde. Ich schätze mich glücklich, dass ich so viel neues lernen darf.
 
Es lebe der Tellerrand.......
Aber nur, wenn wir auch bereit sind, ab und zu über ihn hinauszuschauen.
In der Erotik ist es meiner Meinung nach ebenso. Ich kann nur dann ein Urteil abgeben, wenn ich die Erfahrung dazu gemacht habe. Vertrauen ist hierbei natürlich eine. Grundvoraussetzung - der Schlüssel zum Genuss!

Es wird aber auch Dinge geben, die wir nicht erleben möchten/können. Dazu gehören für z.B. Schmerzen!
 
Gab es schon mal in sexueller Hinsicht einen Moment, der so völlig neu, spannend, beängstingend und inspirierend war, dass ihr zuvor nie daran dachtet, es zu machen und sich danach herausstellte, dass das eines der besten Ideen war, die Euer Gegenüber je hatte?

Ich glaube du hast in diesem Satz schon alles hervorgehoben das gesagt werden muss.
Fängt Sexualität nicht damit an das man in jungen Jahren auf Entdeckungsreise geht, im laufe der Jahre seine Erfahrungen macht und bei einigen Dingen Feststellt, ja das hat mir gefallen das möchte ich wieder erleben. Und genauso ist es denke ich mit dingen die man probiert hat und man gemerkt hat, nein das möchte ich nicht ein zweites mal.
Macht es nicht gerade den Sex spannend, dinge aus zu probieren und zu entdecken? Mit dem Richtigen Partner oder Partnerin sollte es doch möglich sein viele zu probieren und zu experimentieren. Vielleicht dadurch wird eine Beziehung viel tiefer und intensiver als zu Anfang.

Auch ich habe solche Erfahrungen im Laufe der Jahre gemacht und wie erwähnt gibt es Dinge die ich kein zweites mal machen möchte aber auch Dinge wo ich sage, Wow das war ein schönes Erlebnis das würde ich gerne wieder erleben.

Das Wort Komfortzone Verlassen, so würde ich es nicht umschreiben sondern vielmehr den Horizont erweitern und neue Dinge erleben.
 
Mir gehts darum, wie geht Ihr mit Erfahrungen um, von denen ihr nie gedacht hättet, sie machen zu wollen / können. Welchen Einfluss hat sie für Eure weitere Sichtweise Eurer eigenen Sexualität? Was verändert sich?
Grundsätzlich als Bereichernd - man lernt Vielfalt und dabei auch sich selbst besser kennen - Es sind "Türen, die Geöffnet werden"
Gleichzeitig verschieben sich damit Limits und Wertesystem, Einstellungen und Sichtweisen ändern sich.

LG Bär
 
Ich muss noch überlegen, wie ich die Frage formuliere.

Gab es schon mal in sexueller Hinsicht einen Moment, der so völlig neu, spannend, beängstingend und inspirierend war, dass ihr zuvor nie daran dachtet, es zu machen und sich danach herausstellte, dass das eines der besten Ideen war, die Euer Gegenüber je hatte?

Ok ... was für ein Satz (meine Deutschlehrerin dürfte hier wohl die Hände über Kopf zusammenschlagen)!

Mir gehts darum, wie geht Ihr mit Erfahrungen um, von denen ihr nie gedacht hättet, sie machen zu wollen / können. Welchen Einfluss hat sie für Eure weitere Sichtweise Eurer eigenen Sexualität? Was verändert sich?

Das ganze Leben ist ständige Veränderung- somit letzendlich auch die eigene Sexualität.
Anfangen tut es doch mit dem ersten Kuss in der Jugend.. dann irgendwann Geknutsche, Kuscheln, Petting, dann "das Erste mal"...
Je nach dem wie experementierfreudig jemand ist, kann er/sie ständig Neues erleben.
Nur sollte das steigern der Lust nicht zur Obsession werden- denn je weiter oben du bist, desto dünner wird die Luft.
Und wer nurmehr für den Kick lebt, verliert leicht das Wesentliche aus den Augen.
Aber ich kenne Fälle, wo eine verückte Idee zu den besten Erlebnissen geführt hat.
Auch in sexueller Hinsicht.
 
Dein Satz finde ich erstklassig und gut.
Mein Schlüsselerlebnis hatte ich mit einer Bekannten, die mich mal über Silvester besucht hatte.
Sie war nicht nur eine leidenschaftliche Küsserin, sondern auch eine bezaubernde hemmungsloseste Frau, die ich jemals erleben durfte.
Ich lag auf den Rücken und sie blies mir meinen Schwanz (gut, kennt ja jeder so), dann fing sie an meine Eier zu lecken (das war schon mal neu für mich). Dann ging es aber ab wie die Luzie. Sie ging tiefer und leckte meinen Damm und anschliessend versenkte sie ihre Zunge in meinen Arsch. Und sie verschaffte mir so einen geilen Orgasmus.
Für viele vielleicht nichts besonderes, aber für mich war es einmalig und geil.
 
Wer sich niemals aus seiner Komfortzone begiebt, sollte überlegen ob er paranoid ist.
Neues entdeckt man nur, wenn man bereit ist über den Tellerrand zu blicken, und auch das Risiko einer Enttäuschung zu akzeptieren.
Und JA, da gab es bei mir sehr viele Erlebnisse, und ich bereue kein einziges.
 
Ich muss noch überlegen, wie ich die Frage formuliere.

Gab es schon mal in sexueller Hinsicht einen Moment, der so völlig neu, spannend, beängstingend und inspirierend war, dass ihr zuvor nie daran dachtet, es zu machen und sich danach herausstellte, dass das eines der besten Ideen war, die Euer Gegenüber je hatte?

Ok ... was für ein Satz (meine Deutschlehrerin dürfte hier wohl die Hände über Kopf zusammenschlagen)!

Mir gehts darum, wie geht Ihr mit Erfahrungen um, von denen ihr nie gedacht hättet, sie machen zu wollen / können. Welchen Einfluss hat sie für Eure weitere Sichtweise Eurer eigenen Sexualität? Was verändert sich?
Ich denke, hierzu gibt es nur individuelle Einschätzungen. Die Hürden liegen unterschiedlich hoch. Aber wie ist es bei Dir, gibt es entsprechende Erlebnisse?
 
Gab es schon mal in sexueller Hinsicht einen Moment, der so völlig neu, spannend, beängstingend und inspirierend war, dass ihr zuvor nie daran dachtet, es zu machen und sich danach herausstellte, dass das eines der besten Ideen war, die Euer Gegenüber je hatte?

Mir gehts darum, wie geht Ihr mit Erfahrungen um, von denen ihr nie gedacht hättet, sie machen zu wollen / können. Welchen Einfluss hat sie für Eure weitere Sichtweise Eurer eigenen Sexualität? Was verändert sich?

Ja ich kenne solche Momente des beschenkt werdens :)

Puh, was verändert sich!?
Ich denke mal man wird bzw ich wurde noch offener als ich eh schon war und freue mich solche Geschenke bekommen zu haben :up:
 
Ich muss ehrlich gestehen, bislang hatte mir das verlassen meiner Komfortzone sexuell gesehen noch nie etwas gegeben, dass mir das Gefühl gab etwas erlebt zu haben, dass ich nunmehr als "unbedingt" betrachte oder ein Fan davon wurde. Grenzüberschreitungen sind absolut okay für mich, nur sollten die halt entweder auf Wunsch des Gegenübers (und logischerweise meinem Einverständnis) oder der gemeinsamen Überlegung "es" probieren zu wollen geschehen.

Einige der Dinge die ich eben außerhalb der Komfortzone gemacht habe, lehrten mich dass ich das nie wieder tun möchte, andere nur auf "Verlangen". Sonst gibt es eigentlich keine "positive" Seite bislang.
 
Ganz generell, ohne auf ein spezielles Ereignis einzugehen, ist für mich die Gratwanderung die man beim Sex erleben kann von doch großer Bedeutung. Ich mag Dinge die mich innerlich in einen Zwiespalt bringen und mich auf der einen Seite zB peinlich berühren, mir unangenehm sind, „Überwindung“ kosten, bei denen ich nicht genau weiß was auf mich zukommt, mich herausfordern, überraschen, etc. und mir auf der anderen Seite jedoch Lust bereiten. Diese Kombination macht es für mich oft sehr spannend.
Klar ist es nicht immer notwendig an Grenzen zu gehen und diese immer zu erweitern, aber doch auch mal gewünscht und das macht es umso aufregender für mich, da dies immer ein bisschen das Verlassen meiner Komfortzone für mich beinhaltet.
 
Ich muss noch überlegen, wie ich die Frage formuliere.

Gab es schon mal in sexueller Hinsicht einen Moment, der so völlig neu, spannend, beängstingend und inspirierend war, dass ihr zuvor nie daran dachtet, es zu machen und sich danach herausstellte, dass das eines der besten Ideen war, die Euer Gegenüber je hatte?

Ok ... was für ein Satz (meine Deutschlehrerin dürfte hier wohl die Hände über Kopf zusammenschlagen)!

Mir gehts darum, wie geht Ihr mit Erfahrungen um, von denen ihr nie gedacht hättet, sie machen zu wollen / können. Welchen Einfluss hat sie für Eure weitere Sichtweise Eurer eigenen Sexualität? Was verändert sich?

Persönlich denke ich nicht, dass ich deine Frage seriös beantworten kann. Allerdings bin ich der Meinung, dass man, so man die Möglichkeit hat und grundsätzlich nichts dagegen spricht, durchaus für Neues offen sein möge. Denn irgendwie kann man ja nur gewinnen.

PS & total off topic:

Ok ... was für ein Satz (meine Deutschlehrerin dürfte hier wohl die Hände über Kopf zusammenschlagen)!

Bis auf ein "s" zuviel ist es eine geniale Formulierung :)
 
Ich muss noch überlegen, wie ich die Frage formuliere.

Gab es schon mal in sexueller Hinsicht einen Moment, der so völlig neu, spannend, beängstingend und inspirierend war, dass ihr zuvor nie daran dachtet, es zu machen und sich danach herausstellte, dass das eines der besten Ideen war, die Euer Gegenüber je hatte?

Ok ... was für ein Satz (meine Deutschlehrerin dürfte hier wohl die Hände über Kopf zusammenschlagen)!

Mir gehts darum, wie geht Ihr mit Erfahrungen um, von denen ihr nie gedacht hättet, sie machen zu wollen / können. Welchen Einfluss hat sie für Eure weitere Sichtweise Eurer eigenen Sexualität? Was verändert sich?

An dem Tag, an dem mein Mann und ich über unsere Vorlieben gesprochen haben, wussten wir, dass wir beide bereit sind, die "Komfortzone" zu verlassen. Eine sehr spannende Zeit hat begonnen und wir genießen diese "Ausbrüche" heute noch genauso. Die Veränderung liegt bei uns einfach im "Neuen" .
 
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