Ich war noch nie verliebt

....

Sehe ich anders. Man kann darüber reden, Aufmerksamkeit schaffen, Leute ein bisschen aufklären und von ihren TikTok- und Netflixrealitäten ein bisschen wegholen oder aufrütteln. Und weiterhin bleibt noch zu meditieren, zu beten, irgendwie in irgendeiner Art und Weise positive Energie in die Welt zu schicken.
...nur weil ich meditiere wird Trump sein Verhalten und seine Politik vermutlich nicht anpassen. Aber es ist besser als nichts zu tun. Alle Male!
Du hast den wesentlichen und wichtigsten Teil von meinem Post weggelassen. Den Teil wo ich schrieb: "Wo Mensch seine Aufmerksamkeit hinlenkt, davon wird mehr." As simple as that. Mensch erschafft sich seine eigene Realität selbst. Und wenn diesen Angst und Mangel beherrschen...wird dieser Angst und Mangel bekommen. C. G. Jung hat es zig mal gesagt und geschrieben.

Das mit Meditieren und positiv bleiben ist gut. Einfach so füe einem selbst auch.
 
"Ich war noch nie verliebt". Unlängst ist mir dieser Satz wieder in einem Posting aufgefallen. Und diesmal hat er sich irgendwie festgesetzt und ich musste darüber nachdenken.

Ich habe mich gefragt, was hinter einer solchen Aussage eigentlich steckt. Denn meine erste Reaktion auf diesen oder ähnliche Sätze ist ein (geistiges) Kopfschütteln. Nicht, weil ich mir das nicht vorstellen kann. Wohl aber, weil ich meine, dass viele Menschen damit etwas zu benennen versuchen, das eigentlich im falschen Gewand daherkommt. Auch die Variante "Ich habe noch nie jemanden wirklich geliebt", meist mit Betonung auf wirklich, begegnet mir immer wieder einmal.

So sehr es einerseits oft explizit nur um Sex geht, so sehr prägen uns andererseits vermutlich überhöhte Romantik-Ideale, die insbesondere über die Medien transportiert und verbreitet werden. Wer sich in der Interaktion mit anderen daran misst, findet normale Anziehung vielleicht schnell zu wenig, hat eine verklärte Vorstellung, nimmt es möglicherweise gar nicht als das wahr, was es ist. Erst recht, wenn ihm die Erfahrung noch fehlt. Für mich zeigt sich eine Korrelation zwischen vermehrtem Film- und Serienkonsum und idealisierten Beziehungsbildern und höheren Beziehungserwartungen. Sehnsuchtskulissen und Schicksalsmotive - die alle Zeiten überdauernde, ewige Liebe als Dauerbrenner. Von Formaten der Neuzeit, "scripted" und "reality", ganz abgesehen. Drama pur, auch und besonders auf Social Media - ganz große Gefühle. Aufmerksamkeit erregt nur mehr, was ins Extrem abgleitet - und das umfasst die volle Bandbreite der Gefühle - vom Negativsten bis zum Positivsten.

Ich denke, die meisten Menschen können lieben. Dass es Menschen gibt, die aromantisch empfinden, unbestritten. Aber viele, die behaupten, (noch) nie geliebt zu haben, werden Liebe empfunden haben, es eventuell auch im Moment tun, es aber anders labeln, es vielleicht aus Angst (und zum Schutz) verleugnen, oder es womöglich nicht an die Oberfläche holen können, weil Niedergeschlagenheit oder Depression sich wie eine Decke darüber ausbreiten. Oder, oder, oder.

Ein konträrer Gedanke in Form einer Frage noch: Ist es überhaupt Liebe oder Verliebtheit, wenn ich es im Moment nicht ganz bewusst empfinden kann?

Was sind eure Gedanken dazu?
Einmal abgesehen von diversen Störungen wie Autismus könnte ich mir auch gut vorstellen das es Menschen gibt die quasi dazu erzogen wurden nicht zu lieben.

Als ich sozialisiert wurde gab es überall Märchen mit Prinzen und Prinzessinnen, in jedem Film, jeder Serie und fast jedem Roman bekam der Held am Ende eine Frau.
Was serviert man heutzutage an Inhalten mit denen Kinder geprägt werden?
Ich habe Sat, Prime und Netflix. Ich kann mich in den letzten 10 Jahren an keine hochwertige Produktion erinnern wo diese Art von Paarbildung romantisch, klassisch und verständlich dargestellt wurde.

Was sieht man in der Gesellschaft? Als ich jung war gab es nur ein Scheidungskind in der Klasse. Alle anderen hatten ein intaktes Elternhaus. Sehe ich heute in die Klassen meiner Kinder sind sie weit in der Minderheit wenn es um Familie, Haus und Garten geht. Die meisten leben entweder in zerrütteten Verhältnissen oder haben dysfunktionale Patchwork Konstrukte aus denen sie ausbrechen wollen.

Und wo wird Liebe zwischen Mann und Frau noch als solche gelobt oder romantisch dargestellt? Stattdessen sollen sich heterosexuelle Kinder medial und auf dem Bildungsweg mit Homosexualität beschäftigen.

Und garniert wird die ganze Geschichte dann mit Internetpornos in denen 10 Männer eine Frau wie Dreck behandeln oder irgendwelche Fetische thematisiert werden.

Und da kann ich mir schon vorstellen das man ein paar Monster erschafft die grundsätzlich normal geworden werden, aber nun nicht mehr in der Lage sind zu lieben.
Ähnlich wie Kindersoldaten in Afrika oder Jugendliche in mexikanischen Kartellen.

Und ich behaupte das Star Wars nicht so gut ankam weil es so cool war das der Todesstern explodierte. Sondern weil wir damals alle sehen wollten wer Prinzessin Leia bekommt und sich damals insgeheim jeder vorgestellt hat selbst der Held zu sein der ihr Herz erobert. Und wer sich einmal mit Pädagogik, Didaktik, Psychologie und Propaganda intensiv beschäftigt hat wird wissen was ich meine. Der Rest soll eben daran glauben das es gute Menschen vom Himmel scheißt!
 
Und wo wird Liebe zwischen Mann und Frau noch als solche gelobt oder romantisch dargestellt? Stattdessen sollen sich heterosexuelle Kinder medial und auf dem Bildungsweg mit Homosexualität beschäftigen.
Ist jetzt für das Kernproblem dieses Threads hier irrelevant. Es geht ja nicht um "ich war noch nie in einem Menschen des anderen Geschlechts verliebt" sondern "ich war noch nie verliebt". Allgemein! Das inkludiert homosexuelle Liebe genauso.
Und der Begriff "heterosexuelle Kinder" ansich ist ein wenig fragwürdig nachdem die meisten ihre Sexualität in der Pubertät erst wirklich begreifen. Automatisch davon auszugehen dass ein 6 Jähriger heterosexuell ist/wird, ist statistisch betrachtet wahrscheinlich, aber nicht überprüfbar oder relevant.
Und garniert wird die ganze Geschichte dann mit Internetpornos in denen 10 Männer eine Frau wie Dreck behandeln oder irgendwelche Fetische thematisiert werden.

Und da kann ich mir schon vorstellen das man ein paar Monster erschafft die grundsätzlich normal geworden werden, aber nun nicht mehr in der Lage sind zu lieben.
"Monster" ist auch ein Wort an dem ich etwas Anstoß nehme. "Emotional und zwischenmenschlich unterentwickelte Opfer moderner Medien und Umstände" ließe ich mir einreden. Und diesbezüglich magst du Recht haben. Aber halt hart ausgedrückt!
Und ich behaupte das Star Wars nicht so gut ankam weil es so cool war das der Todesstern explodierte. Sondern weil wir damals alle sehen wollten wer Prinzessin Leia bekommt und sich damals insgeheim jeder vorgestellt hat selbst der Held zu sein der ihr Herz erobert.
Ich bin ein Kind der modernen StarWars Filme (1-3)... Und ich hab die geschaut weil ich SciFi und Lichtschwertkämpfe und Action cool fand. Das ganze Herzschmerz-Zeug mit Anakin und Padme fand ich eher nervig. Bitte weiter mit Lichtschwertduellen!
Ich habe Sat, Prime und Netflix. Ich kann mich in den letzten 10 Jahren an keine hochwertige Produktion erinnern wo diese Art von Paarbildung romantisch, klassisch und verständlich dargestellt wurde.
...aber auch eine interessante, wahre Beobachtungen!
Da hast du Recht. Das klassische Happy End, in den Sonnenuntergang reiten oder "so lebten die glücklich bis ans Ende ihrer Tage" ist ziemlich tot. Mir fällt auch kaum ein Beispiel von Filmen oder Serien ein das diesbezüglich einfach gut und glücklich in einer romantischen Monogamie aufgegangen wäre.

Das hat aber schon früher beginnen und die klassischen Happy Ende irgendwie verdrängt. Nimm zB die Bondfilme... Da kriegt er schon jedes Mal sein Bond-Girly. Es ist nur jedes Mal wieder eine andere, neue Eroberung. Der Trend ging halt von "Prinz verliebt sich in Prinzessin, heiratet, und sie leben glücklich" hin zu "harte Kerle reißen jedes Monat eine Neue auf!".

Und aktuell wird Romantik gefühlt immer weniger thematisiert. Wo zB in den alten Spiderman Filmen Mary Jane noch eine zentrale Rolle hatte ist das heute eher ein Nebencharaktere mit 5 Minuten Dialog. Und in anderen Filmen endet es maximal tragisch wenn sich irgendwer verliebt. "V wie Vendetta" zB oder unzählige andere Beispiele. Am Ende stirbt mindestens einer und lässt die andere zurück.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi,



meiner Meinung nach sind das Aussagen von Menschen, die die, die sie wollten nicht bekommen konnten und die, die sie bekamen nicht wollten.

LG Tom
Das bringt‘s ziemlich auf den Punkt.

Würde noch ergänzen: […], die, die sie bekamen nicht wollten, aber dennoch genommen haben, statt geduldig drauf zu warten, dass wollen und gewollt werden, zusammentreffen.
 
Mir hat das vor kurzem eine Kollegin erzählt. Sie hat noch nie geliebt, war niemals wirklich verliebt.
Nur ist die beziehungstechnisch im Sand und es waren alle Exen toxische Monster.
Vom Vater missbraucht, Mutter Alkoholikerin. Ich glaub da kommt mehr zusammen. Sie sagt sie kennt keine richtige Liebe, was auch immer sie sich darunter vorstellt.
 
"Ich war noch nie verliebt". Unlängst ist mir dieser Satz wieder in einem Posting aufgefallen. Und diesmal hat er sich irgendwie festgesetzt und ich musste darüber nachdenken.

Ich habe mich gefragt, was hinter einer solchen Aussage eigentlich steckt. Denn meine erste Reaktion auf diesen oder ähnliche Sätze ist ein (geistiges) Kopfschütteln. Nicht, weil ich mir das nicht vorstellen kann. Wohl aber, weil ich meine, dass viele Menschen damit etwas zu benennen versuchen, das eigentlich im falschen Gewand daherkommt. Auch die Variante "Ich habe noch nie jemanden wirklich geliebt", meist mit Betonung auf wirklich, begegnet mir immer wieder einmal.

So sehr es einerseits oft explizit nur um Sex geht, so sehr prägen uns andererseits vermutlich überhöhte Romantik-Ideale, die insbesondere über die Medien transportiert und verbreitet werden. Wer sich in der Interaktion mit anderen daran misst, findet normale Anziehung vielleicht schnell zu wenig, hat eine verklärte Vorstellung, nimmt es möglicherweise gar nicht als das wahr, was es ist. Erst recht, wenn ihm die Erfahrung noch fehlt. Für mich zeigt sich eine Korrelation zwischen vermehrtem Film- und Serienkonsum und idealisierten Beziehungsbildern und höheren Beziehungserwartungen. Sehnsuchtskulissen und Schicksalsmotive - die alle Zeiten überdauernde, ewige Liebe als Dauerbrenner. Von Formaten der Neuzeit, "scripted" und "reality", ganz abgesehen. Drama pur, auch und besonders auf Social Media - ganz große Gefühle. Aufmerksamkeit erregt nur mehr, was ins Extrem abgleitet - und das umfasst die volle Bandbreite der Gefühle - vom Negativsten bis zum Positivsten.

Ich denke, die meisten Menschen können lieben. Dass es Menschen gibt, die aromantisch empfinden, unbestritten. Aber viele, die behaupten, (noch) nie geliebt zu haben, werden Liebe empfunden haben, es eventuell auch im Moment tun, es aber anders labeln, es vielleicht aus Angst (und zum Schutz) verleugnen, oder es womöglich nicht an die Oberfläche holen können, weil Niedergeschlagenheit oder Depression sich wie eine Decke darüber ausbreiten. Oder, oder, oder.

Ein konträrer Gedanke in Form einer Frage noch: Ist es überhaupt Liebe oder Verliebtheit, wenn ich es im Moment nicht ganz bewusst empfinden kann?

Was sind eure Gedanken dazu?
Ich stimme dir in der Ausführung deiner Aussage weitgehend zu. Auch das du den Verklärenden Medien - und Filmkonsum erwähnst.

Ich bin noch immer der Meinung das Verliebtsein und Liebe zum einen klar getrennt werden kann obwohl der Übergang oft fließend ist. Und das gerade dieser Übergang viele an dem Gefühl selbst zweifeln lässt.

Ich kann und darf von mir behaupten oft verliebt gewesen zu sein und auch weiß wie sich Liebe anfühlt- ohne unbedingt die romantisierenden Worte „echt“ und „wahrhaftig“ davor setzen zu müssen.
Die Intensität bestimmt der Empfindende.
 
"Ich war noch nie verliebt". Unlängst ist mir dieser Satz wieder in einem Posting aufgefallen. Und diesmal hat er sich irgendwie festgesetzt und ich musste darüber nachdenken.

Ich habe mich gefragt, was hinter einer solchen Aussage eigentlich steckt. Denn meine erste Reaktion auf diesen oder ähnliche Sätze ist ein (geistiges) Kopfschütteln. Nicht, weil ich mir das nicht vorstellen kann. Wohl aber, weil ich meine, dass viele Menschen damit etwas zu benennen versuchen, das eigentlich im falschen Gewand daherkommt. Auch die Variante "Ich habe noch nie jemanden wirklich geliebt", meist mit Betonung auf wirklich, begegnet mir immer wieder einmal.

So sehr es einerseits oft explizit nur um Sex geht, so sehr prägen uns andererseits vermutlich überhöhte Romantik-Ideale, die insbesondere über die Medien transportiert und verbreitet werden. Wer sich in der Interaktion mit anderen daran misst, findet normale Anziehung vielleicht schnell zu wenig, hat eine verklärte Vorstellung, nimmt es möglicherweise gar nicht als das wahr, was es ist. Erst recht, wenn ihm die Erfahrung noch fehlt. Für mich zeigt sich eine Korrelation zwischen vermehrtem Film- und Serienkonsum und idealisierten Beziehungsbildern und höheren Beziehungserwartungen. Sehnsuchtskulissen und Schicksalsmotive - die alle Zeiten überdauernde, ewige Liebe als Dauerbrenner. Von Formaten der Neuzeit, "scripted" und "reality", ganz abgesehen. Drama pur, auch und besonders auf Social Media - ganz große Gefühle. Aufmerksamkeit erregt nur mehr, was ins Extrem abgleitet - und das umfasst die volle Bandbreite der Gefühle - vom Negativsten bis zum Positivsten.

Ich denke, die meisten Menschen können lieben. Dass es Menschen gibt, die aromantisch empfinden, unbestritten. Aber viele, die behaupten, (noch) nie geliebt zu haben, werden Liebe empfunden haben, es eventuell auch im Moment tun, es aber anders labeln, es vielleicht aus Angst (und zum Schutz) verleugnen, oder es womöglich nicht an die Oberfläche holen können, weil Niedergeschlagenheit oder Depression sich wie eine Decke darüber ausbreiten. Oder, oder, oder.

Ein konträrer Gedanke in Form einer Frage noch: Ist es überhaupt Liebe oder Verliebtheit, wenn ich es im Moment nicht ganz bewusst empfinden kann?

Was sind eure Gedanken dazu?
Wenn ich jetzt an die typischen Gefühle denke, die ich während des "Verliebt-seins" habe, kann ich mir schwer vorstellen, dass man das nicht bemerken kann.
Herzrasen, das ständige Denken an diese Person, die sexuelle Anziehung die dafür sorgt, dass man nur beim Gedanken schon Erregung verspürt, die Euphorie, wenn man eine Nachricht bekommt oder kurz davor ist, sich zu treffen... sind schon echt schwer zu ignorierende Dinge.

Aber: Ich habe echte Liebe zum Beispiel früher auch nicht erkannt, weil ich etwas anderes dafür gehalten habe und nicht gelernt hatte, wie sich echte "partnerschaftliche" Liebe anfühlt. Ich habe - ganz blöd gesagt - Abhängigkeit, meine Hoffnung auf Zweisamkeit und die sexuell aufgeladene Beziehung für Liebe gehalten. :X3:
 
Ein konträrer Gedanke in Form einer Frage noch: Ist es überhaupt Liebe oder Verliebtheit, wenn ich es im Moment nicht ganz bewusst empfinden kann?

Was sind eure Gedanken dazu?

Spannendes Thema.
Vorab würde ich zwischen Verliebtheit und Liebe unterscheiden. Und dann noch zwischen lieben und geliebt werden.

Es gibt mutmaßlich wenige Menschen die nicht schon einmal verliebt waren. Die berümten Schmetterlinge im Bauch, hatte wahrscheinlich jeder schon mal.

Bei Liebe wird’s dann schon ein bisschen differenzierter. Vielleicht sollten wir zuerst klären, was Liebe denn ist.

Für mich hat partnerschaftliche Liebe mehrere Ebenen:

Freundschaft - hier ist drinnen Spaß haben, und Dinge mit Humor nehmen, Ehrlichkeit und Verlässlichkeit, für einander Einstehen und auch die Freude sich zu sehen bzw. gern Zeit zusammen verbringen oder auch gemeinsam schweigen zu können, sowie gute Gespräche die sich leicht anfühlen, zuhören, Wohlwollen, Offenheit … also echte Freundschaft, nicht jemand der deine Freundschaftsanfrage auf Facebook annimmt

Verbundenheit - hier ist drinnen Tiefe; die Tatsache das es das absolut schlimmste wäre, dem anderen weh zu tun; die Ruhe die sich ausbreitet, wenn man zusammen ist, sich zuhause und verbunden fühlen; die Verantwortung die man füreinander und für Gemeinsames übernimmt, Pläne machen und gemeinsam umsetzen; Unterstützung über Freundschaft hinaus; Gegenseitigkeit im Geben und Nehmen; mir ist wichtig, was Dir wichtig ist; Mut; Über seinen Schatten springen; Reflektion; Verletzlichkeit; Aufmerksamkeit; ein geschützter Raum in dem man sich sicher fühlt, offen sein kann Vertrauen hat, weil man sich gewiss ist, der andere missbraucht es nicht; Emotionale Stabilität

Begehren - Körperliche Anziehung, Verlangen und alles wo’s physisch wird (auf eine gute Art und Weise natürlich).

Fällt eins weg oder entwickeln sich erst gar nicht, wirds schwer, fallen zwei weg wirds unmöglich eine Partnerschaft zu führen.


Und dann stellt sich mir bei solchen Aussagen die Frage: konnte die Liebe nicht gegeben werden oder fühlte sich die Person nicht geliebt? Was war’s?

Summarum denk ich ist vollständige, erwachsene Liebe gar nicht so leicht zu finden und auch zu geben und ist ein ständiger Prozess, der ohne persönlichen Einsatz verebbt. Meiner Ansicht nach mangelt es wenn dann oft (als erstes) an Verbundenheit, weil diese auch am meisten Engagement, Mut und tägliches Commitment braucht. Mangelnde Verbundenheit killt dann über kurz oder lang Begehren und wenn die Freundschaft wegbricht, wird’s ein Rosenkrieg.

Und wenn mich jetzt jemand fragt, ob ich mit jemanden diese Liebe schon hatte, beiderseits, voll und ganz, dann muss ich sagen: möglicherweise bin ich mir da nicht ganz sicher. 😉 Aufgegeben hab ich noch nicht.

Schönes Thema.
 
Zurück
Oben