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Gast #9E4DB6
(Gelöschter Account)
Und danach? "Wie war doch gleich dein Name?"![]()
Kniebeugen? Verdammt. Spätnachts lass ich die Hosen runter
Aber zum Namenvergessen: Nein, das kommt bei Menschen mit denen ich diesen Sex hab nicht vor. Eher bei der vierten Option:
Hmm, naja, gut, wenns sein muss. Wurschtel, stierl, rumrühr, wie spät wars nochmal?, uiuiui, jetzt knickt er ein, anwasschönesdenk, pfpfpf, geht doch halbwegs, weiterrühr, naja wixxen ist manchmal besser, ui jetzt tut sich was, konzentriert bleiben, spritz, pfuh, endlich fertig.
Das ist auch durchaus der Sex, bei dem ich nachher abweisend werde. Einfach, weil ich mich selber durchsortieren muss, ob das wirklich nötig war. Weil es halt Körperrubbeln war, und keine Nähe.
ui.....a angebliche Wollmilchsau! Wenn der Herr so fickt, wie er schriebt, na gute Nacht! Mir san do a bisserl vü Tropferl und Dolche und Speere drin,....![]()
Kicher, ich hab ja an diese Liebespornoromane denken müssen.
Mich persönlich interessiert ja eher MEIN Orgasmus.![]()
Du, du, du männerhassende Egosau!
für MICH war männliches Verhalten oft bedrohlich, undurchschaubar und gerade dann, wenn's ans "Eingemachte" ging, so unverständlich wie ein Buch mit sieben Siegeln. Ich hatte das Glück, meinen besten (schwulen) Freund dazu ausfragen zu können bis zum Gehtnichtmehr, geholfen haben mir diese Erkundungen allerdings auch nicht. Weil es wirklich gar keine Rolle spielt, warum Männer dir ein Gefühl vermitteln können, das allerhöchste Hingabe zu signalisieren scheint, um danach, wenn der Puls wieder normal ist, wieder der gleiche "Arsch" zu sein, der dich quasi stellvertretend für alle Männer verletzt.
Also wirklich so? Zuerst allerhöchste Zuneigung und dann kalte Schulter? Weil ich kenn das von mir nicht. Kalte Schulter gibts nur wenns grad frustig war, und ich Ruhe brauch. Bei gutem Sex hab ich einfach zuviel Nähe und Wärme gespürt, als das ich mich plötzlich trennen könnte. Da will ich lieber neben dem anderem liegen und versinken.
Männer (die meisten jedenfalls) haben die Eigenart, daß sie sehr viel schneller und konsequenter als Frauen eine Situation "abhaken" und zum nächsten Tagesordnungspunkt umschalten können. Auf mich hat das oft so gewirkt, als würde ich wie eine Nachttischlampe ausgeknipst. Hat lang gedauert, bis ich begriffen hab, daß das keine Kränkungsabsicht ist, aber um das zu begreifen und nicht mehr ändern zu wollen muß man erstmal da hinkommen, daß es mit einem selbst gar nichts zu tun hat.
Jaja, die Männer...
Kränkungsabsicht ist sowas nicht, aber manchmal ein Zeichen fehlender Bindung. Ich muss auch nicht alles sofort besprechen, gerade wenn ich viel Vertrauen hab kann das liegenbleiben. Aber ich will zumindest Anerkennung für meine Kränkungen, ansonsten ruiniert es die Beziehungen. Vielleicht nicht in einem großem Krach, aber zumindest in einem langsamen Auseinanderleben.
Funktioniert halt nur nicht, jedenfalls bei mir hat's nicht funktioniert. Weil die empfundenen Verletzungen nie von außen kommen - diejenigen, die einen verletzen, sind nur Protagonisten im eigenen Psychodrama. Und deswegen, liebe Sabrina, "kann" ich meine Klappe hier so schwer halten. Ich seh dich auf eine Art rumagieren, die mit meiner sicher nicht so viel zu tun hat, aber ich sehe auch, daß du noch den sanftesten, arglosesten, treuesten Mann zu einem treulosen, blöden Arschloch umfunktionieren wirst und damit immer wieder deine Überzeugung, Männer wären alle gleich, neu zementieren und bestätigen wirst. Du schadest dir damit selbst nicht besonders (deine Wunden hast du dir schon früher eingefangen), aber du reißt andere mit in dein Drama rein, du "erzeugst" neue böse Männer, die dir dein Männerbild bestätigen. Schade, für alle Beteiligten, wirklich.
Und wen erettest du gerade?





