Glücklich mit dir selbst – oder nur gut im Ignorieren?

Ich glaube, dass mit der Zufriedenheit, das wird bei mir eher ein lebenslanger Prozess. Ich bereue einfach immer wieder Entscheidungen, habe oft das Gefühl bestimmte Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt getroffen zu haben und dir mir gegebene Zeit nicht immer so zu nutzen, wie ich es sollte.
 
Ich glaube, dass mit der Zufriedenheit, das wird bei mir eher ein lebenslanger Prozess. Ich bereue einfach immer wieder Entscheidungen, habe oft das Gefühl bestimmte Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt getroffen zu haben und dir mir gegebene Zeit nicht immer so zu nutzen, wie ich es sollte.
Es ist immer der falsche Zeitpunkt sich zu Entscheiden.
Und am falschesten ist der Zeitpunkt Dinge, die man nicht mehr ändern, kann zu bereuen.
Aber es ist immer der richtige Zeitpunkt das Beste daraus zu machen.
Jeden Tag aufs neue hast du die Chance dazu.
Wenn Du aufhörst in der Vergangenheit zu leben, bist Du im Jetzt angekommen und kannst es gestalten.
 
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Ich glaube, dass mit der Zufriedenheit, das wird bei mir eher ein lebenslanger Prozess. Ich bereue einfach immer wieder Entscheidungen, habe oft das Gefühl bestimmte Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt getroffen zu haben und dir mir gegebene Zeit nicht immer so zu nutzen, wie ich es sollte.
Bereuen ist immer ein Schritt zurück!
Lernen es so hin zu nehmen,und versuchen das nächste mal besser zu machen.
 
Ich glaube, dass mit der Zufriedenheit, das wird bei mir eher ein lebenslanger Prozess. Ich bereue einfach immer wieder Entscheidungen, habe oft das Gefühl bestimmte Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt getroffen zu haben und dir mir gegebene Zeit nicht immer so zu nutzen, wie ich es sollte.
Das ist der Grundstein für das eigene Leid. Warum? Weil sich die Vergangenheit selten ändern lässt. 😉

Deine Erfahrung haben mitgeholfen, dass Du der Mensch geworden bist, der Du jetzt bist. Alternativer Ansatz: Was war gut daran? Was hättest Du verpasst, wenn Du nicht die „falschen“ Entscheidungen getroffen hättest? Was hast Du aus Deinen Entscheidungen und dem was Du erlebt hast für Dich gelernt?
 
Ich glaube, dass mit der Zufriedenheit, das wird bei mir eher ein lebenslanger Prozess. Ich bereue einfach immer wieder Entscheidungen, habe oft das Gefühl bestimmte Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt getroffen zu haben und dir mir gegebene Zeit nicht immer so zu nutzen, wie ich es sollte.
Sinnlos. Schau 100% nach vorne und nicht zurück.
 
Und wenn ihr in den Spiegel schaut: Seht ihr jemanden, mit dem ihr wirklich zufrieden seid?

Ist Zufriedenheit echtes Glück – oder etwas ganz anderes?

Wenn ich in den Spiegel blicke, sehe ich einen Menschen den das Leben mit allen Facetten geprägt hat.

Bin ich zufrieden : Ja, bin kein Mensch der jammert.

Habe ich Glück : Ja, mehr als nur einmal, ansonsten könnt ich schon lange nicht mehr in den Spiegel schauen.

Zusammen gefasst: Ich bin zufrieden so viel Glück zu haben, und hoffe es läßt mich nicht in Stich. 😉
 
Liebe @Mitglied #688457 ,
das Glück kann man nur im Geben für den Anderen finden.
Ja in bin Zufrieden und ich brauche nicht mehr. Bin gesund und habe meine Freiheit.
Und ja nur was mir fehlt ist das Gute zu teilen, denn dann wird es mehr.
Irgendwann ist dieses Leben zu ende und was bleibt sind nur die Guten Eindrücke.
Das größte Glück ist es, glückliche Menschen um sich zu haben.
 
Es ist immer der falsche Zeitpunkt sich zu Entscheiden.
Und am falschesten ist der Zeitpunkt Dinge, die man nicht mehr ändern, kann zu bereuen.
Aber es ist immer der richtige Zeitpunkt das Beste daraus zu machen.
Jeden Tag aufs neue hast du die Chance dazu.
Wenn Du aufhörst in der Vergangenheit zu leben, bist Du im Jetzt angekommen und kannst es gestalten.
Vielleicht ist ein Übermaß an Selbstreflexion und eine Neigung zum Krübeln an dieser Stelle oft auch ein Hindernis. Ich überdenke Dinge einfach immer wieder zu viel.
 
Ich glaube, dass mit der Zufriedenheit, das wird bei mir eher ein lebenslanger Prozess. Ich bereue einfach immer wieder Entscheidungen, habe oft das Gefühl bestimmte Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt getroffen zu haben und dir mir gegebene Zeit nicht immer so zu nutzen, wie ich es sollte.
Aha....
und was in dir hast du bisher nicht zu leben gewagt...
es liest sich, als müsstest du ständig aus deinem Leben eine optimale Version herstellen.

Das kann doch kein Mensch auf Dauer ertragen :rolleyes:


PS: Ich will nicht immer etwas aus der Zeit machen. Ich will manchmal einfach in ihr sein.
 
Aha....
und was in dir hast du bisher nicht zu leben gewagt...
es liest sich, als müsstest du ständig aus deinem Leben eine optimale Version herstellen.

Das kann doch kein Mensch auf Dauer ertragen :rolleyes:


PS: Ich will nicht immer etwas aus der Zeit machen. Ich will manchmal einfach in ihr sein.
Beispielsweise habe ich auf manche Auslandserfahrung verzichet, obwohl ich in der Oberstufe und auf der Uni die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Später dachte ich mir: ,,Wieso hast du es nicht einfach getan!" Es hätte deinen Lebenslauf und deine Lebenserfahrung positiv bereichert. Viele Menschen in meinem Freundeskreis beschreiben die 20er als ihre besten Jahre. Ich hatte das Gefühl viele Potenziale nicht wirklich aufgeschöpft zu haben. In manchen Dating-Situationen in meinen frühen 20ern habe ich mich furchtbar dämlich angestellt. Manche Freundschaften endeten einfach nur dadurch, dass man sie beidseitig nicht gut genug gepflegt hat. Die erste Berufswahl war ein Reinfall. Im Nachhinein würde ich sogar eine andere höhere Schule besuchen. Vieles hätte ich durch vernünftigere Entscheidungen abkürzen können. Manche kreativen Leidenschaften (Musik, Malen) habe ich nicht intensiviert. So manche Dinge sind liegen geblieben, auch große Projekte und die Zeit verging unfassbar schnell in der Rückschau. Ich will aber auch nicht hier nur weinerlich herumjammern, es gab auch sehr gute Erfahrungen Der Punkt war eben nur, dass es nur einen Moment gab, in dem ich gesagt hätte: ,,Ich bin absolut glücklich mit mir selbst und genauso wie es jetzt ist, soll es bleiben!"
 
Bis vor 3 Jahren hätte ich das alles beantworten können.
Dann habe ich eine chronische Krankheit entwickelt, die ganz viel von dem was ich vorher für mich getan und über mich geglaubt habe über den Haufen geworfen hat und wo Antrieb zu Dingen die am Rand meiner Möglichkeiten liegen ganz schnell riskant werden kann.
Jetzt mache ich für mich einfach nur genießen was gerade geht und Zeit mit Freunden verbringen, um positiv und zufrieden zu bleiben.
 
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Vielleicht ist ein Übermaß an Selbstreflexion und eine Neigung zum Krübeln an dieser Stelle oft auch ein Hindernis. Ich überdenke Dinge einfach immer wieder zu viel.
Nein, das glaube ich nicht. Es ist eine Frage dessen was Du daraus machst und wie Du die Dinge siehst. Ein Glas kann halb voll oder halb leer sein.
 
Beispielsweise habe ich auf manche Auslandserfahrung verzichet, obwohl ich in der Oberstufe und auf der Uni die Möglichkeit dazu gehabt hätte. Später dachte ich mir: ,,Wieso hast du es nicht einfach getan!" Es hätte deinen Lebenslauf und deine Lebenserfahrung positiv bereichert. Viele Menschen in meinem Freundeskreis beschreiben die 20er als ihre besten Jahre. Ich hatte das Gefühl viele Potenziale nicht wirklich aufgeschöpft zu haben. In manchen Dating-Situationen in meinen frühen 20ern habe ich mich furchtbar dämlich angestellt. Manche Freundschaften endeten einfach nur dadurch, dass man sie beidseitig nicht gut genug gepflegt hat. Die erste Berufswahl war ein Reinfall. Im Nachhinein würde ich sogar eine andere höhere Schule besuchen. Vieles hätte ich durch vernünftigere Entscheidungen abkürzen können. Manche kreativen Leidenschaften (Musik, Malen) habe ich nicht intensiviert. So manche Dinge sind liegen geblieben, auch große Projekte und die Zeit verging unfassbar schnell in der Rückschau. Ich will aber auch nicht hier nur weinerlich herumjammern, es gab auch sehr gute Erfahrungen Der Punkt war eben nur, dass es nur einen Moment gab, in dem ich gesagt hätte: ,,Ich bin absolut glücklich mit mir selbst und genauso wie es jetzt ist, soll es bleiben!"
Junge, Du bist gerade mal 32 und redest daher als wäre Dein Leben gelaufen. Hör auf zu sudern und mach was anstatt in der Vergangenheit zu leben! Andere in Deinem Alter haben ihr Leben wirklich verbockt. Du warst auf einer Oberstufe, der Uni und offenbar noch nie im Knast. Du kannst morgen Deine Sachen packen und was neues machen, Du musst es nur tun. Du kannst Dir jeden Tag ein Instrument kaufen oder ein Bild malen. Und wenn Du es alleine nicht hinbekommst, hol Dir bitte fremde Hilfe. Du hast einfach nur keine Ahnung wie schlecht es einem Menschen gehen kann.
 
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Junge, Du bist gerade mal 32 und redest daher als wäre Dein Leben gelaufen. Hör auf zu sudern und mach was anstatt in der Vergangenheit zu leben! Andere in Deinem Alter haben ihr Leben wirklich verbockt. Du warst auf einer Oberstufe, der Uni und offenbar noch nie im Knast. Du kannst morgen Deine Sachen packen und was neues machen, Du musst es nur tun. Du kannsg Dir jeden Tag ein Instrument kaufen oder ein Bild malen. Und wenn Du es alleine nicht hinbekommst, hol Dir bitte fremde Hilfe. Du hast einfach nur keine Ahnung wie schlecht es einem Menschen gehen kann.
So wollte ich es nicht ausdrücken, falls das so rüberkam. Es sollte nur in Zukunft anders laufen. Und ich weiß schon, dass es Menschen gibt, denen es erheblich schlecher geht. Einer meiner besten Kindheitsfreunde erkrante direkt nach der Matura an einer unheilbaren chronischen Erkrankung und lebt inzwischen nicht mehr. Da habe ich mir natürlich oft gedacht, dass meine Sorgen eigentlich belanglos sind. Vielleicht mache ich mir auch zu viel Druck und man vergleicht sich leider oft immer mit Menschen, die es zumindest dem Anschein nach ,,besser" gemacht haben, anstatt zu erkennen, was man hat. Es ist ein Prozess, aber auch dein Einwand, hilft mir immer wieder eine andere Perspektive auf das Leben einzunehmen. Es sollte nicht so jammerlich rüberkommen, wie es klang. :P Natürlich geht es mir prinzipiell gut.
 
So wollte ich es nicht ausdrücken, falls das so rüberkam. Es sollte nur in Zukunft anders laufen. Und ich weiß schon, dass es Menschen gibt, denen es erheblich schlecher geht. Einer meiner besten Kindheitsfreunde erkrante direkt nach der Matura an einer unheilbaren chronischen Erkrankung und lebt inzwischen nicht mehr. Da habe ich mir natürlich oft gedacht, dass meine Sorgen eigentlich belanglos sind. Vielleicht mache ich mir auch zu viel Druck und man vergleicht sich leider oft immer mit Menschen, die es zumindest dem Anschein nach ,,besser" gemacht haben, anstatt zu erkennen, was man hat. Es ist ein Prozess, aber auch dein Einwand, hilft mir immer wieder eine andere Perspektive auf das Leben einzunehmen. Es sollte nicht so jammerlich rüberkommen, wie es klang. :P Natürlich geht es mir prinzipiell gut.
Jeder findet in seiner Vergangenheit Situationen in denen er nachträglich betrachtet anders handeln hätte können, sollen, was auch immer. Wenn ich mein Leben betrachte, finde ich keine. Mir ist aber natürlich bewusst, dass ich objektiv gesehen tausend "bessere" Entscheidungen hätte treffen können.
Im Nachhinein schlau reden ist keine große Kunst, das kann jeder.
Ohne meinen Weg wäre ich heute nicht wo ich bin. Man darf nur seine Ziele nicht aus den Augen verlieren, man muss sich diese Ziele visualisieren und den Weg dorthin, sehr selten gibt es nur einen Weg.
Man trifft für gewöhnlich seine Entscheidungen immer so, wie sie im Moment richtig erschienen sind. Und solange das so ist, gibt es auch überhaupt keinen Grund etwas zu bereuen.
 
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So wollte ich es nicht ausdrücken, falls das so rüberkam. Es sollte nur in Zukunft anders laufen. Und ich weiß schon, dass es Menschen gibt, denen es erheblich schlecher geht. Einer meiner besten Kindheitsfreunde erkrante direkt nach der Matura an einer unheilbaren chronischen Erkrankung und lebt inzwischen nicht mehr. Da habe ich mir natürlich oft gedacht, dass meine Sorgen eigentlich belanglos sind. Vielleicht mache ich mir auch zu viel Druck und man vergleicht sich leider oft immer mit Menschen, die es zumindest dem Anschein nach ,,besser" gemacht haben, anstatt zu erkennen, was man hat. Es ist ein Prozess, aber auch dein Einwand, hilft mir immer wieder eine andere Perspektive auf das Leben einzunehmen. Es sollte nicht so jammerlich rüberkommen, wie es klang. :P Natürlich geht es mir prinzipiell gut.
Es klingt so, als wenn Du HEUTE grundsâtzlich in der Lage wärest, Dir Aquarellfarben und einen Block Aquarellpapier zu kaufen und HEUTE ein Bild zu malen. Einfach so. Oder spricht etwas existentiell wichtiges dagegen? Falls nicht, kannst Du es machen und schauen, ob es befriedigend ist, etwas Farbe auf Papier zu bringen, ohne irgendeine Erwartung zu erfüllen, nur für Dich.
 
Jeder findet in seiner Vergangenheit Situationen in denen er nachträglich bdtrachtet anders handeln hätte kennen, sollen, was auch immer.
Da bin ich bei Dir.
Das Erkennen das auch offen zu teilen, dass man an einem Zeitpunkt so oder so gehandelt hat, weil man - es nicht besser wusste - nicht abschätzen konnte, was besser gewesen wäre - u.s.w., ist schwierig.

Ich habe mich dazu entschlossen, feinfühlig nachzufragen, wo es Kränkungen oder Unverständnis mit sich gebracht hat um selbst zurückzugehen.

Warum? Weil ich glückliche erwachse Kinder will, die verstehen sollen, dass auch ihr Lebensweg dasselbe mit sich bringen wird und dass ich niemals etwas getan habe um sie zu schwächen.
Gerade wenn man selbst Kinder hat, fällt es soviel leichter nicht mit sich zu hadern, sondern zur gegebenen Zeit, das zu klären.

Bei manchen Ereignissen ist das Erkennen zu wenig, wenn das Teilen dessen, jemand anderem helfen kann.
"Sich mit sich selbst auszusöhnen" muss auch erlernt sein, damit man die eigene Lebensgeschichte schmunzelnd und liebevoll betrachten kann.

Denk ich.
 
Da bin ich bei Dir.
Das Erkennen das auch offen zu teilen, dass man an einem Zeitpunkt so oder so gehandelt hat, weil man - es nicht besser wusste - nicht abschätzen konnte, was besser gewesen wäre - u.s.w., ist schwierig.

Ich habe mich dazu entschlossen, feinfühlig nachzufragen, wo es Kränkungen oder Unverständnis mit sich gebracht hat um selbst zurückzugehen.

Warum? Weil ich glückliche erwachse Kinder will, die verstehen sollen, dass auch ihr Lebensweg dasselbe mit sich bringen wird und dass ich niemals etwas getan habe um sie zu schwächen.
Gerade wenn man selbst Kinder hat, fällt es soviel leichter nicht mit sich zu hadern, sondern zur gegebenen Zeit, das zu klären.

Bei manchen Ereignissen ist das Erkennen zu wenig, wenn das Teilen dessen, jemand anderem helfen kann.
"Sich mit sich selbst auszusöhnen" muss auch erlernt sein, damit man die eigene Lebensgeschichte schmunzelnd und liebevoll betrachten kann.

Denk ich.
Ein schöner Weg, bei dem Du das, was war, weder ignorierst, noch es überhöhst. Das klingt nach einer gesunden Akzeptanz. So ähnlich gehe ich da auch ran. Mir selbst gegenüber bin ich dann mit meinen eigenen Entscheidungen ab und zu dennoch etwas kritischer, aber das hat dann z.T. auch etwas Gutes an sich.
 
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