Glücklich mit dir selbst – oder nur gut im Ignorieren?

Es klingt so, als wenn Du HEUTE grundsâtzlich in der Lage wärest, Dir Aquarellfarben und einen Block Aquarellpapier zu kaufen und HEUTE ein Bild zu malen. Einfach so. Oder spricht etwas existentiell wichtiges dagegen? Falls nicht, kannst Du es machen und schauen, ob es befriedigend ist, etwas Farbe auf Papier zu bringen, ohne irgendeine Erwartung zu erfüllen, nur für Dich.
Nein es spricht nichts dagegen. Wahrscheinlich mache ich mir nur zu viel Druck, was man nicht alles auf seiner To Do-Liste für die 20er schon geschafft haben müsste. :D
 
Das Erkennen das auch offen zu teilen, dass man an einem Zeitpunkt so oder so gehandelt hat, weil man - es nicht besser wusste - nicht abschätzen konnte, was besser gewesen wäre - u.s.w., ist schwierig.
Finde ich persönlich nicht, aber es wird schon so sein, dass es manchen Menschen schwer fällt zu sich selbst ehrlich zu sein.
Ich habe mich dazu entschlossen, feinfühlig nachzufragen, wo es Kränkungen oder Unverständnis mit sich gebracht hat um selbst zurückzugehen
Ja, diese Phase ist beim Älteren gerade angebrochen, der jüngere Sohn wird gerade (wieder) immer offener für emotionale Gespräche und erkennt mittlerweile diverse Schwächen in der Familienstruktur.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja, diese Phase ist beim Älteren gerade angebrochen, der jüngere Sohn wird gerade (wieder) immer offener für emotionale Gespräche und erkennt mittlerweile diverse Schwächen in der Familienstruktur.
Meine Glaskugel sagt, ihr begebt Euch gerade auf eine spannende Expedition.
Dazu wünsche ich Euch dreien natürlich beste Wetterbedingungen und dass sich kein unbekanntes Ungeheuer im Dickicht versteckten.
Achtsames Vorankommen und Euch allen viel Verständnis füreinander, sodass ihr gut zurück kommt und der Boden unter den Riesenfüßchen der einst kleinen Burschen sauber und trittfest ist.
 
Mit sich zu hadern, weil man Fehler gemacht hat, kann tödlich sein.
Zu viel hineinsteigern auf jeden Fall!

Ich will in Reuegedanken nicht nur etwas "Dunkles sehen wollen. Können sie sehr wohl Hinweisgeber sein, auf ein Leben, das die bewusste Persönlichkeit nicht zulässt.
Dieses fast schon zwanghaft ständig etwas aus der Zeit machen zu müssen betrifft nicht nur @Mitglied #774345 allein.

In unserem Kulturkreis wird Zeit wie eine Ressource behandelt, die auf Teufel komm raus verwaltet werden muss.

Mir selber fällt es sehr leicht, ständig im Tun zu sein. Den Gegenpol, also das bewusste Faulenzen, musste ich mir wortwörtlich antrainieren.
 
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Meine Glaskugel sagt, ihr begebt Euch gerade auf eine spannende Expedition.
Dazu wünsche ich Euch dreien natürlich beste Wetterbedingungen und dass sich kein unbekanntes Ungeheuer im Dickicht versteckten.
Achtsames Vorankommen und Euch allen viel Verständnis füreinander, sodass ihr gut zurück kommt und der Boden unter den Riesenfüßchen der einst kleinen Burschen sauber und trittfest ist.
Lol, der Bub meinte "neben der Mama kann man nicht so viel falsch machen, solange man auf der Seite des Kindes steht". Die Konkurenz diesbezüglich ist nicht ohne und auch bei fremden Narben kann man behilflich sein.
 
Zu viel hineinsteigern auf jeden Fall!

Ich will in Reuegedanken nicht nur etwas "Dunkles sehen wollen. Können sie sehr wohl Hinweisgeber sein, auf ein Leben, dass die bewusste Persönlichkeit nicht zulässt.
Dieses fast schon zwanghaft ständig etwas aus der Zeit machen zu müssen betrifft nicht nur @Mitglied #774345 allein.

In unserem Kulturkreis wird Zeit wie eine Ressource behandelt, die auf Teufel komm raus verwaltet werden muss.

Mir selber fällt es sehr leicht, ständig im Tun zu sein. Den Gegenpol, also das bewusste Faulenzen, musste ich mir wortwörtlich antrainieren.

Ich habe das auch in der Pandemie bemerkt, wie viele Leute sich sehr schwer damit taten nicht ,,aktiv" zu sein bzw. dann auch das Verlangen empfanden der Welt zu zeigen, wie man diese Zeit möglichst sinnvoll nutzen sollte. Ich will das gar nicht beurteilen, aber das ist sicher auch in vielen Familien und gesellschaftlich so ein Ding mit dem viele einfach schon seit dem Kleinkindalter sozialisiert wurden. War bei mir auch oft so. Ich stimme dir aber zur, dass man das Verhältnis zur Zeit überdenken sollte. Ein Mittelweg wäre vielleicht ganz gut.
 
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